Beiträge von DL1JPH

    Hm. Das ist jedenfalls eine interessante Theorie... So oder So, wir werden bald genug wissen, ob die Aufhängung hält... Wenn ich eines Nachts eine Bruchlandung hinlege lasse ich es dich wissen :D . Vielleicht auch nicht uninteressant ist, dass ich - da ich kein Dyneema zur Hand hatte - 1cm Flachbänder für die Aufhängung verwendet habe. Ich könnte mir vorstellen, dass das die Last besser verteilt.

    Ich hatte ja von [USER="46"]TreeGirl[/USER] eine Experimentalhängematte (Nr. 2 hier) gekauft und versprochen, über meine Erfahrungen damit zu berichten...

    Aufgrund der geringen Materialstärke habe ich die Hängematte nicht an den Seilkanälen aufgehangen, sondern die Enden gerafft und die Aufhängung darüber gezogen. Soweit (2 Nächte) scheint der Stoff mit diesem Aufbau meine 95kg gut zu vertragen.

    Das Material ist - wie von [USER="46"]TreeGirl[/USER] beschrieben - sehr Elastisch, ich persönlich finde das aber nicht unangenehm. Der Schlafkomfort ist für mich jedenfalls sehr gut, wenn man den Underquilt mal in die richtige Position gebracht hat. Soweit ich das bis Jetzt einschätzen kann ist die Hängematte sehr ordentlich, um die Haltbarkeit mache ich mir auch keine Sorgen. Sollte sich daran etwas ändern werde ich diesen Post entsprechend abändern.

    Reepschnur ist deutlich zu schwer und zu teuer für das Ergebnis... 2.5mm Dyneema ist leichter und stärker bei gleichen Kosten. Außerdem ist Reepschnur deutlich dehnbarer als Dyneema, was es schwierig macht einen vernünftigen Hängewinkel zu finden.

    Ganz ohne Nähte wirst du auch nicht auskommen, jedenfalls für die Seilkanäle und die Ränder... Kann man natürlich auch machen lassen.

    Ein schöner Trick bei sehr dünnen Stoffen ist, den Seilkanal nicht für das Lasteil zu verwenden, sondern ein stück Schnur durchzuziehen um die Enden zusammen zu raffen, dann die Lastseile bzw. Whoopie Slings darunter zu befestigen und durch die entstandene Schlaufe zu führen. Das Ergebnis ist, dass die Last auf dem gesamten Stoff anstatt auf den Nähten ist -> der Stoff wird weniger punktuell belastet und hält länger.

    Jeder fängt 'mal klein an... Hängematten eignen sich ja wirklich gut für MYOG-Projekte, da sie verhältnismäßig einfach sind. Das Ergebnis ist auch immer sehr nett wenn man es nicht nur schlafend kennt :D ... Willkommen im Forum.

    Na, [USER="14"]Mittagsfrost[/USER], du musst ja grad' was sagen... Du brauchst weder Feuer noch Whisky um in der Hängematte ins Koma zu fallen :D .
    [USER="125"]Buculu[/USER], Willkommen im Forum und viel Spaß hier (und natürlich mit deiner neuen Hängematte!).

    Ich habe - nachdem meine uralt-Tikka (ca. 10 Jahre, viel benutzt) jetzt doch 'nicht mehr konnte' - gerade die Tactikka+ bestellt, da sie mir mit am besten gefallen hat und auch nicht wirklich teurer als de Tikka+ war... Letztendlich sind eigentlich alle Petzl-Lampen echt empfehlenswert, man muss halt nur schauen, was einem am besten gefällt.

    Ich persönlich tendiere immer zu System-Lösungen, also in diesem Fall mehrere Schichten, die nach bedarf zusammengestellt werden können. Der Nachteil ist, dass derartige Lösungen meistens nicht gerade das Gewichts-Optimum erreichen...

    Ansonsten sieht das Ergebnis für mich echt vielversprechend aus.

    Batterie-Lötkolben sind ein Witz, das stimmt schon. Ich verwende seit Jahren einen Gas-Lötkolben von Dremel (Versatip), zu dem gibt es auch eine sehr brauchbare Schneidspitze/Heißmesser. Power hat das Teil auch mehr als genug, wenn man ihn nicht drosselt bekommt man so 400° an der Lötspitze hin (ohne Lötspitze 600°, ohne Flammenfang bis 1200°) -> das reicht um manche Weichlote zu verbrennen oder dicke Kupferkabel zu löten (ggf. auch um Glas zu schmelzen) und sollte mehr als genug für alle Stoffe sein. Der einzige Nachteil ist, dass das Teil - auch gedrosselt - ziemlich viel Gas schluckt, es empfiehlt sich also, einen Fülladapter für Ventilkartuschen dazu zu kaufen...