Beiträge von echinotrix

    Soderle,

    nachdem ich ja hier ansässig bin, mich aber aus familiären Gründen immernoch ausser Stande sehe, eine feste Zusage zu geben, will ich wenigsten etwas Lokalhilfe geben.

    Holzfrei kann man nicht wirklich sagen. Wenn man etwa 50 Meter weit läuft findet sich reichlich stehendes (!) Totholz. mit einer kleinen Klappsäge hatte ich hier nie Probleme. Ich hab auch mal die halboffizielle Zusage vom Platzwart geholt, dass ich das verwenden darf. Er hat mich auf meine Frage hin nur verwundert angeschaut und gemeint, tot ist tot, egal ob stehend oder nicht. Ich war bis dahin davon ausgegangen, dass ich nur am Boden leigendes Holz sammeln darf. Ist anscheinend nicht so.

    Zum Hängen gibt's da mehr als genug Möglichkeiten. Wenn man den Wind meiden will, dann kann man einfach ein paar Meter auf die Leeseite des Berges wechseln. Die Aussicht ist nicht so gut wie direkt auf'm Kamm, aber dafür ist die Nacht ruhiger.

    Ich hoff ja echt, dass ich es einrichten kann, zu kommen. Vielleicht auch ohne Anmeldung, dann würd ich mich aber zum Schlafen weit weg verziehen, es gibt ja nur vier offizielle Plätze da oben. Allerdings hat mir der Platzwart auf Anfrage neulich gesagt, dass es auch okay wäre, wenn pro Buchung zwei Hängematten da wären. Also bis zu acht Hänger.

    Wie viele haben sich denn bisher angekündigt? Sorry, hab den Überblick verloren. Bernd, Du hast den ganzen Platz gebucht, oder?

    LG, Roland

    Sieht nach einer guten Lösung aus... Kompakt und nicht allzu schwer.

    Ja, für 40 Euro und 5 Stunden Arbeit ist das echt okay so. Wiegt halt das gleiche wie mein Daunen-Topquilt, mit dem ich aber bis einige Grad unter Null komme. Dafür ist das Synthetikding ein bisschen einfacher vom Handlig her.

    Heut Abend mach ich noch ein paar Quilt-Loops rein, dann kann's lsogehen mit dem Testen.

    P.S.: Danke für's Ändern des Titels, [USER="18"]DL1JPH[/USER].

    Hallo zusammen,

    da mein HG Burrow 20 für den Sommer vieeeel zu warm sein wird, hab ich mir eine Sythetikalternative zusammengeschneidert.

    Als Basis diente mir das Muster von DIY Gear Supply, ich hab aber ein paar Dinge abgeändert. Insbesondere hab ich mich für's Nähen an den beliebten KAQ-Instructions orientiert.

    Hier erstmal die wichtigsten Daten:

    Shell: 30 g/m^2 rotes Rip-Stop (nich meine bevorzugte Farbe, aber leicht, kalandriet/winddicht, günstig - 4,80 Euro/m! - und einigermaßen gute Haptik)
    Isolierung: 100 g/m^2 (3 oz/yd^2) Apex
    Maße: 140x208 cm
    Gewicht: 530 g (+29 g Packsack, wer's braucht)
    Packvolumen, etwa 3 Liter
    Komfortbereich: 8-10 °C (Erfahrungsberichte kommen bald)
    Herstellungskosten: etwa 40 Euro.

    Die Fußbox wird mit Schleifen (Paracord-Mantel) und einer Gummikordel gemacht - ich wollte eine Fußbox, die man aufmachen kann. Oben ist auch eine Gummikrodel mit Kordelstopper, sowie zwei Bändchen. Man kann das Ding damit auch oben zumachen, sollt's mal eng werden, temperaturmäßig.

    Und hier das Wichstigste:









    Herzlichen Gruß,

    Roland

    Außerdem habe ich ganz oft das Problem, dass meine Bäume auf einem Abhang stehen. DAS ist immer eine Herausforderung, und ich habe noch keinen Weg gefunden ohne Testliegen herauszufinden ob die Hängematte waagerecht (bzw. Fußende etwas höher) hängt... Da habe ich schon oft geflucht weil ich zum 10. mal korrigiert habe, und das Fußende immer noch niedriger hängt als das Kopfende.

    Ich halt da oft ein Stück Schnur an die Ridgeline, am Winkel sieht man dann relativ leicht, ob die HM waagrecht hängt bzw. das Fußende etwas höher. Die Ridgeline sollte dafür nicht zu sehr durchhängen, sonst geht das nicht so gut.

    Ich hab mich mittlerweile mit der Calf-Ridge arangiert und empfinde sie nicht mehr als störend. Ein bisschen die Liegeposition verändern und dann einfach entspannen. Auch wenn immer ein bisschen was zu spüren ist, muss man sich darüber ja nicht gleich so aufregen. Der Standardtip (Fussende einige Zentimeter höher hängen) hilft am meisten, auch der Umstieg von 10 auf 11 Fuß hat's verbessert. Das Robic macht sich auch ganz gut, ist gefühlt vom Stretch her etwa so wie das deutlich dickere Nylon einer TTTM.

    Hallo [USER="153"]Waldläufer70[/USER],

    danke erstmal für das Lob. Das Tarp macht sich soweit ganz gut, ist wöchentlich im Einsatz und hat auch schon starkem Regen und Wind standgehalten.

    Die Ridgeline hat bei meiner Version keine Kettenlinie, sie ist vollkommen gerade geschnitten (wie bei deinem ENO). Das Durchhängen wird durch das nicht so starke Spannen beim Aufhängen erzeugt.

    Die Gear Hammocks an der Ridgeline waren eine Spielerei und nur als Ersatz für einen Ridgeline-Organizer gedacht. Ich hab da nie meine ganze Ausrüstung reingepackt, dafür hab ich mein zuziehbares Groundsheet. Keine Probleme damit, auch nicht bei Starkregen und Wind. Alles ist gut geschützt und erreichbar, und das Groundsheet erfüült noch eine Reihe weiterer Funktionen.

    Viel Spaß beim Basteln!

    Roland

    Hier das Review zum Karabiner von Dutch's Homepage:

    "I just wanted to let you know that I am extremely impressed with your mini Dutch Ware carabiner. I hung a food bag holding 14lbs, seven days worth, of food in a tree. I was woken up in the middle of the night by a strange noise. I looked out of my tent to see a raccoon hanging from my bag by his front paws. I wasn't even upset that he has trying to get into my food. All that I was thinking was, "Damn that's a strong carabiner! I nee to buy more!" There must have been around 30lbs swinging from the biner. So completely impressed!"

    Der Karabiner hält also zumindest schon mal einen Essenssack und einen Waschbären. Drollig!

    Mal eine Frage zu dem aufgebogenen Karabiner: bist Du da mit der HM direkt drangehangen, oder hast Du in für die Baumgurte genommen? Ich frage, weil ich letzteres mache. Da wirkt ja dann nur die Hälfte oder so der Kräfte die beim direkten Dranhängen auftreten. Meine Karabiner haben noch keine Schwäche gezeigt.

    Ich hab da noch was nettes vergessen: Wie wär's denn mit sowas, falls mal keine Bäume da sind: http://www.balloonbed.com/

    Superleicht, minimales Packmaß, (angeblich) bequem, und der etwas größere Aufwand beim Aufbau ist auch nicht so wichtig, wenn man's nur hin und wieder braucht. Ersatzballons kann man ja in die Bouncebox legen.

    Und leicht nachmachen kann man das Ding auch, wenn man das will.

    Vielleicht kriegen wir [USER="16"]Bauerbyter[/USER] damit ja doch noch in die Matte ;)