[Ich] stelle [...] die folgendeForm der Isolation (grün) zur Diskussion:
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Finde ich einen interessanten Ansatz. Kostet halt mehr und bringt zusätzliches Gewicht, dafür hat man aber mehr Flexibilität.
Bevor die sekundäre Underquilt-Aufhängung auf den Markt kam, habe ich versucht meine Underquilts (einen XXL-Underquilt von UK Hammocks, einen full-length Underquilt von Wilderness Logics und einen Incubator von Hammock Gear) mit mehreren Gummikordeln zu spannen. Das ging in Richtung Clew, aber nicht mit ganz so vielen Abspannpunkten. Ich bin damit nicht zurecht gekommen, denn wenn genug Spannung da war um den Underquilt fest genug gegen mich zu drücken, ist er auch immer seitlich weg gerutscht. Nicht sofort, sondern natürlich mitten in der Nacht. Meine Vermutung war, dass es an den Gummikordeln lag. Unelastische Kordel hätten den Quilt vermutlich besser in Position gehalten, aber dann besteht natürlich immer die Gefahr, dass der Quilt durch zu große Spannung beschädigt wird.
Ohne elastische Kordeln geht's meiner Meinung nach nur, wenn man einen UQ mit durchgehender Stoffbahn baut und diesen zusammen mit der HM whippt. Selbst der Wooki, der ja sehr genau auf eine bestimmte HM-Länge angepasst ist, benötigt noch etwas Spielraum, der durch den Gummi am Fußende gewährleistet wird. Die Frage ist immer, wie viel Zug braucht der Underquilt um gut zu sitzen. Da gilt meiner Meinung nach, je mehr desto besser. Das hat aber bei den klassischen Underquilts immer die Konforteinbuße zur Folge. Und genau das ist bei clew suspension und durchgehender Stoffbahn anders.
Ich denke, das Problem des seitlichen Wegrutschens liegt an der geringeren Breite der gängigen Underquilts im Vergleich zu unseren HMs. Ich kann mir vorstellen, dass sich das lösen lässt, indem man die seitlichen Abspannschnüre ein paar Zentimeter vor dem Whipping zur Ridgeline führt, z.B. mit Dutchs Ridgeline Quilt Hooks. Das würde den UQ seitlich stabilisieren, dafür wird der Komfort wiederum etwas gemindert. Aber ich denke, es würde sich in Grenzen halten. Oder man verwendet die normalen Quilt Hooks für die HM.
Nachdem ich jetzt den Wooki habe, verstehe ich nicht, warum ich mich überhaupt noch mit Kordeln beschäftigen sollte. Die Kordel verteilen den Druck schlechter als eine Stoffbahn - und ich würde wetten, dass sie nicht leichter sind.
Da stimme ich Dir vollkommen zu, die Schnüre bringen gewichtsmäßig wohl keinen Vorteil. Die Rechtfertigung für die clew suspension sehe ich einzig und allein darin, bereitsvorhandene, rechteckig geschnittene Quilts komfortabler zu machen. Das klappt allerdings sehr gut.
Brandon hatte damals spekuliert, dass es einfacher ist den Wooki mit einer kürzeren als mit einer längeren Hängematte zu verwenden. Ich denke, damit lag er falsch.
Deine Einschätzung kann ich aus eigener Erfahrung heraus bestätigen. Ich hatte mir ja den 10' Wooki bestellt, weil ich auch davon ausgegangen bin, dass bei der Verwendung einer längeren HM ja nur ein Stückchen Schnur dranmachen muss. Andersrum, dachte ich, ist's sicher komplizierter. Das war ein Irrtum. Durch die Verlängerng verliert der Quilt drastisch (!) an Passform. Haufenweise cold spots. Geht gar nicht. Mittlerweile verstehe ich auch, warum. Das Konzepot funktioniert umso besser, je ähnlicher sich die Abmessungen von HM und UQ sind. Deshalb auch meine ursprüngliche Anmerkung, dass ich mir gewünscht hätte, dass Warbonnet einfach beide Enden lang lässt und traditionell whippt. Damit könnte man sich den Whoopi an belibiege Hängematten anpassen und könnte zusätzlich auch noch die Isolation unter der HM so positionieren, wie man das haben will. Ist ein paar Gramm schwerer, aber das wär's wert. Die gram weenies könnten ja den überflüssigen Stoff immernoch abschneiden.
Ein Wooki mit etwas großzügigerer Isolierung würde vermutlich alle Probleme lösen, die größere Nutzer damit haben.
Meine Rede. Würde aber wieder mehr Gewicht bedeuten. Warbonnet musste da halt einen Kompromiss finden, nachvollziehbar.
Für mich ist der Wooki bisher ziemlich nah an der Perfektion. [...] Mit Ausnahme der Liegerichtung.
Das ließe sich mit dem obigen Vorschlag von Michael beheben. Wir präsentieren: den Sanduhr-Wooki.
Der Wooki hat eine größere "Kurve" wenn er kleiner ist - genauso wie das eine kürzere Hängematte hätte - und ist deshalb einen Tick unbequemer.
Das würde sich bei dem von mir oben erwähnten Konzept der Double Layer HM mit Isolation an der unteren Stoffbahn erledigen. Wäre in meinen Augen die bequemste aller Lösungen. Aber die Flexibilität leidet wieder, weil ich unterwegs lie Position der Isolation unter der HM nur sehr schwer verändern kann. Aber zumindest kann man die HM von der Isolation trennen und damit waschen oder auch austauschen.
Außerdem wird der Druck viel besser von der Stoffbahn verteilt als von Schnüren.
Definitiv. Die clew suspension ist nicht so bequem wie ein durchgehende Stoffbahn. Besser geht's nicht.
Ist das in etwa so, wie es beim Underquilt von Cumulus gelöst worden ist?
Mein Cumulus Selva 600 kam vorgestern, ich war gestern Nacht bei -9°C damit draußen. Ich berichte bald, muss noch ein paar Dinge austesten.
Gruß,
Roland