Beiträge von echinotrix

    Hallo echinotrix, für die Tour Kalmit - Eußerthal - Lindebrunn. Bist du da von Klamit weg gegangen bzw kann man da hinfahren und parken oder ist das die erste Etappe und Übernachtung? Wie kommt man denn eigentlich wieder zum Auto oder Anfang zurück? Wie lang warst du für die einzelnen Etappen (ca.20 km hast ja geschrienen) unterwegs?

    Sorry, hab Deinen Beitrag erst jetzt gesehen.
    Als ich die Tour gemacht hab, bin ich früh morgens am Nollensattel weggegangen. Das ist etwa 5 Kilometer nordöstlich der Kalmit. Das macht halt die erste Etappe bis Eußerthal nochmal etwas länger - würde ich nicht jedem unbedingt empfehlen. Ich bin auf dieser Etappe um 6.00 Uhr aufgebrochen, mit ein paar kleinen Abstechern etwas über 30 Kilometer gelaufen und war um 15.00 Uhr auf dem Platz. Ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Ich laufe Frühling bis Sommer normalerweise einen Schnitt von etwa 5 km/h. Bergauf etwas langsamer, bergab etwas schneller (gleicht sich nicht ganz aus). Im Winter bin ich teils deutlich langsamer, je nach Wetterlage. Das Gewicht, das man auf dem Buckel hat, spielt natürlich auch eine große Rolle. Mit 7,5 Kilo Basweight, zweieinhalb Kilo Essen, üblicherweise einem Kilo Wasser und etwas Spiritus komm ich normalerweise auf nicht mehr als 12 Kilo. Ich konnte erst 30 km oder mehr pro Tag schaffen, als ich das Gewicht runter gebracht habe.
    Für Platz 7 bietet sich der Parkplatz des Kalmithauses an, knapp unterhalb des Gipfels. Bernd hat das ja schon erwähnt.
    Zurück zum Auto kommt man eigentlich immer recht gut mit Bahn und Bus. Manchmal geht's auch zu Fuß, muss man halt das Auto etwas geschickt positionieren.

    Vielen Dank, [USER="14"]Mittagsfrost[/USER], für die Eröffnung dieses Threads- dann muss ich das nicht machen. Und allen anderen für die Antworten. Sehr spannendes Thema!

    Auch das ist womöglich eine Tendenz, deckt sich aber nicht mit meiner Erfahrung. Meine Salomon Discovery GTX habe ich an einem Samstagabend gekauft. Am Sonntag reisten ein Freund und ich nach Frankreich und am Abend legten wir bereits die ersten Kilometer in den Alpen zurück - mit rund 16kg Gepäck am Rücken. In diesen Schuhen hatte ich - ohne sie jemals einzulaufen - nie(!) auch nur den Anflug einer Blase. (Inzwischen habe ich zwei Paar davon abgelaufen.) Der Schuh ist dabei nicht einmal besonders gut gedämpft. Mit nur einmal gebrauchten Lowa Renegade GTX (älteres Modell) hatte ich am zweiten Tag einer rund 1'000km langen Tour eine Blase. Die nächste Blase hatte ich am letzten Tag, als ich rund 35km relativ schnell zurückgelegt hatte.

    Sehr interessant. Schuhwerk ist bekanntermaßen (neben Essen) einer der sehr individuellen Faktoren beim Wandern. Für mich haben sich die Laufschuhe bewährt, damit wollte ich aber nicht sagen, dass das für alle so sein muss. Von den den Discovery hab ich schon viel Gutes gehört, allgemein scheinen Salomon-Schuhe zu den Besten zu gehören. Ich hatte auch mal einen Lowa Renegade (ohne GTX) und war sehr zufrieden damit

    Das mit den Blasen kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe bisher mindestens gleich oft, eher sogar häufiger, in flachen Schuhen Blasen bekommen. Ich denke, es kommt auf die Passform an.

    Meiner Erfahrung nach ist die Blasneproblematik in erster Linie bei neuen Schuhen relevant. Wenn man gut eingelaufene Stiefel hat, dann hat man auch damit keine Probleme. Turnschuhe müssen aber halt nicht eingelaufen werden. Bezüglich Blasen an den Sohlen nehmen sich die beiden Varianten nichts. Da kommt's nur auf die Dämpfung an.

    Ein Paar Schuhe für Abends am Camp sind auch nicht übel.
    Raus aus den drückenden Wanderschuhen und rein in bequeme.

    Oder gleich gar keine drückenden Wanderschuhe sondern bequeme Turnschuhe ("Trailrunner"). Vor allem, wenn man etwas längere Strecken läuft (25 km aufwärts), merkt man da einen deutlichen Unterschied. Die Gefahr, Blasen zu bekommen, ist sehr viel geringer. Und man muss weniger Gewicht bewegen. Ein Kilo an den Füßen ist energetisch gesehen wie fünf Kilo auf dem Rücken (laut einer oftzitierten Studie des US-Militärs).

    Ach ja: zum Planen ist das auch auf der Seite der Trekkingplätze verlinkte [URL="https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/touren/#area=1044790&cat=Trekking&wt=Pfalz%20(Tourismus-Region)&zc=9,7.40753,49.36168"]Tourenportal SÜW[/URL] sehr praktisch. Für's Handy kann ich Osmand empfehlen, da lassen sich dann die am Rechner erstellten gpx-Tracks importieren. Osmand kann auch Wandermarkierungen anzeigen.

    Kann man jetzt auch bei 3 anfangen und zu Platz 1 gehen? Weil in dem Zeitraum umgekehrt nicht genügend plätze frei sind? Sind die Wege da gekennzeichnet oder brauch man Kompass oder navi?

    Von 3 nach 1 geht natürlich auch, sind etwa 25 km und 900 Höhenmeter.

    Mit Karte und Kompass kommt man im Pfälzer Wald sehr gut zurecht, die Wege sind durchwegs gut markiert. Als GPS-Gerät hab ich nur das Handy dabei - falls ich mich doch mal verlauf oder wenn ich keine Karte mitnehmen will.

    Wandern im Pfälzer Wald ist super. Ich bin hier aus der Gegend und oft unterwegs, momentan ist grad Spätfrühling und es ist herrlich. Auch im Juni wird's sicher schön, noch nicht ganz so heiß.

    Querfeldeinlaufschuhe sind ausreichend.

    Die Trekkingplätze südlich der Kalmit kenn ich alle, von den anderen fehlen mir Imsbach und die beiden bei Otterbach-Otterberg.

    Bernd hatte schon erwähnt, dass Modenbacher Hof nicht wirklich geeignet für Hänger ist, den Platz an sich finde ich auch nicht wirklich schön. Annweiler mag ich auch nicht so gern, vor allem nicht, wenn's nass ist.

    Sehr schön sind Gutenberg, Lindelbrunn, Eußerthal und Kalmit. Auch Leinsweiler ist in Ordnung, da gibt's Wasser am Platz.

    Neulich bin ich Kalmit - Eußerthal - Lindebrunn gegangen, das war nett. Sind jeweils etwa 20 km und 750 Höhenmeter. Man könnte dann noch weitergehen zum Platz 1 (Guttenberg), das ist dann etwas kürzer und weniger anstrengend (17 km, 600 Höhenmeter).

    Eigentlich ist's fast egal, wo man im Pfälzer Wald rumläuft, ist überall schön. Sehr empfehlen kann ich die drei Premiumwege (Weinsteig, Waldpfad, Höhenweg). Wenn ihr die einbauen könnt, dann macht das.

    3mm Reepschnur hat ja üblicherweise eine Bruchlast von etwa 190 daN, das reicht locker für eine Ridgeline, 4mm kann man schon fast als Aufhängung hernehmen. Die Ridgeline sollte nicht zu straff gespannt werden, da sich sonst das Liegegefühl negativ verändert. Warum, da bin ich immer noch am rätseln. Aber ist so.

    Das mach ich anders. Neben dem geringen Gewicht ist für mich der Hauptvorteil des UHMWPE die geringe Dehnung. Nochmal weniger als bei Polyester. Deshalb versuche ich immer, die Whoopies o.ä. so nahe wie möglich an den Baum zu bekommen.

    [USER="89"]echinotrix[/USER], [USER="46"]TreeGirl[/USER], [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]

    Darf ich euch mal kurz fragen:

    a) Wie viel hängt ihr das Fussende höher als das Kopfende (bei wie langer Hängematte)?
    b) Liegt ihr trotzdem in der Mitte der Hängematte? (Kopf bis Kopfende und Füsse bis Fussende sind ungefähr gleich)
    c) Falls ihr nicht eingemittet liegt: Wie weit liegt ihr in Richtung Kopfende verschoben? Wo ist die dem Kopfende zugewandte Hand, wenn ihr sie nach oben streckt? Könnt ihr das Kopfende berühren?

    Am Schluss muss ich von dem ausgehen, was für mich bequem ist, aber ein paar Vergleichswerte / Meinungen zum Komfort wären nicht schlecht.

    Gruss, Michael

    Hi Michael,

    mein Fußende hänge ich üblicherweise etwa 30-40 cm höher, ich liege in einer 11'-Matte dann etwa eine Armlänge vom Whipping am Kopfende entfernt (wenn ich nach oben greife, komme ich gerade so an die Aufhängung ran).

    Schönen Gruß,

    Roland