Beiträge von echinotrix

    Der sieht doch fein aus.

    Das größte Problem war aber, dass der Apex Wookie oder besser gesagt mein Apex Wookie sich nicht richtig an die Hängematte angeschmiegt hat. Es gab immer wieder Luftlöcher. Ich habe tatsächlich ca. 3 Wochen an dem Wookie rumgebastelt, zuerst mit verschiedenen Knotentechniken (Ziehtechniken am Trägerstoff) und ganz am Schluss mit gezielten Nähpunkten mit der Nähmaschine. Die gezielten Nähpunkte haben dann das ganze Projekt zum Untergang gebracht : ) Ich habe einige Stunden in der Hängematte und eine Übernachtung in ihr verbracht mit dem Apex Wookie und immer wieder kam es zu unangenehmen Kältebrücken und kalten Stellen.

    Auch ich habe sehr lange herum experimentieren müssen, bis ich keine Lältebrücken mehr hatte. [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] hat vollkommen recht: Erst wenn man selbst probiert, etwas nachzubauen, merkt man, wie viel Entwicklungsarbeit in einem Produkt steckt. Ich bin beeindruckt, dass Warbonnet das Wooki-Design überhaupt realisiert hat. Ich hätte es wahrscheinlich als Fehlschlag verworfen, wenn ich nicht am Original gesehen hätte, dass es funktioniert.

    Zwei Punkte sind in meinen Augen prinzipiell wichtig:

    • Der Quilt muss mit viel Kraft an die HM gezogen werden.
    • Das Gathering/Whipping muss so gemacht sein, dass die Seiten ein ganz kleines bisschen kürzer sind als die Mitte. Aber wirklich nur ganz wenig, 1-2 cm vielleicht.

    Gerade beim zweiten Punkt habe ich sehr lange gebraucht, um das wahrzunehmen. Warbonnets Vorgehen erreicht genau das: Der Tunnelzug an der einen Seite führt genau zum richtigen Maß an Verkürzung der Seiten. Auch mit der "Ziehharmonikamethode" kommt man zum gewünschten Ergebnis (so mach's ich), dann muss man aber einige Zeit in's Whipping investieren und sehr sorgfältig arbeiten.

    Bei Sooki kommt noch dazu, dass man keinen zu starken differentiellen Schnitt machen darf, sonst liegt die Isolation nicht gut an der Träger-Stoffbahn an und man hat Luftlöcher. Diesen Fehler habe ich beim (hier beschriebenen) zweiten Sooki gemacht. Beim ersten Sooki hab ich das unwissentlich richtig gemacht, beim zweiten musst ich später noch etwas nachbessern.

    Danke, [USER="4186"]Furbrain[/USER]. Schaut doch schon mal besser aus.

    In der Diskussion wurde ich darauf hingewiesen, dass es gut wäre, den Artikel erst mal in Ruhe im Benutzernamensraum weiter auszuarbeiten. Wenn er dann ausgereifter ist, kann man ihn online stellen. Ich frage mal, ob das nach der Erweiterung von Dir immer noch notwendig ist. Wenn sie meinen, dass es so besser wäre, dann werde ich das machen und alleine versuchen, den Artikel wikipediatauglich zu machen.

    Anders wäre es mir lieber, dann könnten halt noch andere mitschreiben. Mal schauen.

    Ich denke nicht, dass die Kettenlinien hilfreich sind. Eine Verkürzung der Mitte ist bei einer Hängematte sinnvoll: Sie ergibt einen besseren Support des Lenden- und Beckenbereichs, so dass man leichter auf der Seite - allenfalls sogar einige Zeit auf dem Bauch - liegen kann. Bei einem Quilt halte ich sie für eher kontraproduktiv: Wenn der Zug in der Mitte höher ist als am Rand des Quilts, wird dadurch gefördert, dass der Quilt zur Seite wegrutscht, da er die Spannung ausgleichen möchte. Wenn man eine Kurve machen möchte, dann beim Underquilt eher umgekehrt: der Rand etwas kürzer als die Mitte. Dann bleibt er, wo er hingehört, denn ein Rutschen zur Seite würde die Spannung erhöhen.

    Hab ich probiert, kann ich nicht bestätigen. Wenn, dann sogar eher andersrum: in der Mitte etwas länger, an den Seiten kürzer - aber nur ein ganz klein wenig, 1-2 cm oder sowas. Wenn die Mitte kürzer ist kriegt man heftige Ridges.

    Bezüglich des Quilts: keine Ahnung, warum ich die Kettenlinie überhaupt eingezeichnet habe. Hab mir nicht wirklich was dabei gedacht, war spontaner Quatsch. Würde ich auch nie so machen, wenn ich das gezeigte Konzept praktisch umsetzen würde. Was sowieso unwahrscheinlich ist, weil - wie schon gesagt - das Wookie-Design in meinen Augen das überlegene ist.

    Und Claws für mich eben nur für Mods bereits vorhandener, rechteckiger, möglichst breiter UQs.

    Liebe Freunde,

    ich habe gestern in einer spontanen Aktion einen Wikipediartikel zum Thema Hängemattencamping angelegt und angefangen zu schreiben. Leider bin ich derzeit in der Arbeit und privat so stark eingespannt, dass ich in der nächsten Zeit nicht viel Zeit haben werde daran zu schreiben.
    Es wäre schön, wenn wir zusammen was Nettes draus machen könnten. Wenn jeder ein bisschen was beisteuert, dann ist's keine große Sache.
    Ein Löschantrag wegen unzureichender Relevanz wurde bereits gestellt. Ich habe zwar darauf reagiert, ich weiß aber nicht, wie lang der Artikel noch bleiben darf, wenn er nicht weiterentwickelt wird.

    LG, Roland

    Ich habe einen KAQ MIT clew Aufhängung angepasst.
    Hat viel besser funktioniert als mit der klassischen Aufhängungen.

    Mit meinem KAQ hat das nicht so gut funktioniert. Hat Dein Quilt die Abnäher im Kopf und Fußbereich? Oder ist er ohne? Ist er rechteckig geschnitten oder bauchig?

    Es gibt ja da zwei Versionen. Ich hab die hier gebastelt, mit Abnähern und bauchigem Schnitt. Arrowhead verkauft seinen full-length KAQ (New River) mittlerweile in der einfacheren Bauweise, ohne Abnäher und einfach nur rechteckig.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Abnäher und insbesondere der bauchige Schnitt nicht gut funktionieren, wenn man keine druchlaufende Aufhängung hat. Man bekommt - logischerweise - flattrige Seiten.

    "Fazit für mich: die clew suspension kann man für die meisten kommerziell erhältlichen UQs vergessen, weil die alle um die 110-120 cm breit sind. Schade, ich hätte gehofft, dass das ein toller Mod sein könnte, um bereits vohandene Quilts bequemer zu machen. Ist aber nix."

    Das klang sehr viel negativer, was die Clew-Aufhängung anbelangt. Das hatte ich in den Ohren, als ich dich oben erwähnt hatte.

    Du hast recht, das klang wirklich ziemlich negativ. Ich hatte mir damals wohl noch etwas mehr von den Clews versprochen und war gleichzeitig so begeistert vom Wooki-Design, dass ich das drastischer ausgedrückt hab, als es eigentlich ist. Eigentlich sind die Clews schon eine gute Idee.

    Ich bin aber immer noch der Meinung, dass sie umso besser funktionieren, je breiter der Quilt ist. Aber bequemer und besser passend werden die Quilts in jedem Fall. Vor allem das "Loch" mittig neben den Beinen wird deutlich reduziert. Man kann halt nicht mehr so schön schräg liegen und muss die Abspannwinkel ein bisschen anpassen. Aber was tut man nicht alles, um keine cold spots zu haben.

    Ich mach bei Gelegenheit mal den Mod meines 4/5-Quilts. Der ist mit 140 cm relativ breit und sollte sich daher gut eignen. Ich berichte dann.

    Ich glaube, [USER="89"]echinotrix[/USER] ist von der Clew-Suspension wieder weggekommen. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er mit dieser Aufhängung einen kommerziellen Underquilt optimaler aufhängen, was aber an der fehlenden Breite gescheitert ist. Er kann dazu sicher mehr sagen, falls er mag.

    Die Clew-Aufhängung hat sich bei mir ausschließlich durch das in meinen Augen noch bessere Wooki-Design erübrigt. Ich finde nach wie vor, dass die Clews eine deutlich bessere Passform ergeben als die "klassische" Aufhängung.
    Bezüglich der Breite: Ich habe die Clews mit diesem Cumulus-UQ ausprobiert. Dass ich damit nicht so zufrieden war, hatte zwei Gründe.

    • Ich hatte zuvor schon den Wooki kennengelernt, mit dem man ohne Druck von den Seiten genauso schräg liegen kann, wie wenn man keinen UQ drunter hätte. Das geht bei einem 110 cm breiten Quilt leider nicht. Man muss etwas mehr in Längsrichtung liegen und verliert dadurch etwas an Komfort.
    • Der Quilt ist nicht wirklich rechteckig geschnitten und eignet sich deshalb auch nicht sehr gut, um ihn mit den Clews aufzuhängen. Vor allem die Stark abgerundeten Ecken machten Probleme.


    Während der erstere Grund für alle Quilts gilt, ist der zweite ein modellspezifisches Problem.

    Wie schon gesagt, finde ich die Clew-Suspension immernoch eine gute Idee. Wenn ich einen Quilt mit Clews designen würde, würde ich es so machen:

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    Ein Stoffstück, das so breit ist wie die HM, darauf ein isolierter Bereich, der in Liegerichtung orientiert ist. An den Enden die Clews. Ob's die eingezeichneten Kettenlinien braucht, bin ich mir nicht sicher - wahrscheinlich überflüssig.

    Von hier aus ist's halt nicht mehr weit zum Wooki - deshalb würde ich bei einer kompletten Neuanfertigung wohl immer einen Wooki machen. Das Design ist einfach "cleaner" und der Quilt noch etwas bequemer.

    Für mich haben die Clews aber eine Anwendung, bei der sie unschlagbar sind: Man kann ohne viel Aufwand einen bereits vorhandenen UQ bequemer und sogar noch etwas leichter machen. Ich habe schon lange vor, meinen 4/5-Daunen-UQ mit Clews auszustatten. Bin bisher aber noch nciht dazu gekommen.

    Auch von mir vielen Dank an Christian für alles, was er in den letzten Jahren für's Abhängen geleistet hat. Und Respekt für die Entwicklung der Koma - wenn man selbst viel bastelt weiß man, wie viel Hirn man haben muss, um so was ausgefeiltes in so hoher Qualität zu fertigen.

    Du warst übrigens mein erster Kontakt zur "professionellen Hängerszene": vor fast genau zwei Jahren - noch vor meiner Registrierung hier im Forum und auf hammockforums.net - hab ich Dich mal angeschrieben, wie man einen Truckers Hitch mit Dyneema zum Halten bringt.

    Schon schade, dass es dendronaut-Hängematten nicht mehr gibt.

    Ich kann aus meiner Erfahrung heraus bestätigen, dass Synthetik weniger große Temperaturbereiche abdeckt als Daune.
    Meine ursprünglich als Sommersetup gedachten Kick-Ass-Quilts (TQ: 3 qz/yd^2; UQ: 4 oz/yd^2) ist in den Morgenstunden (10-15°C) perfekt, aber am Abend bei 20-25°C muss ich die Aufhängung des UQ ordentlich lockern, damit ich nicht im eigenen Schweiß bade. Beim TQ ist das weniger ein Problem, da mach ich's ähnlich wie [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] .
    Meinen Daunen-UQ lockere ich praktisch nie, und der hält mich locker bis -6°C warm - die Komforttemperatur liegt also etwa 15°C niedriger als beim Synthetiksetup und trotzdem schwitze ich erst bei höheren Temperaturen als mit dem Synthetikmaterial. Meinen -7°C TQ ersetze ich im Sommer durch einen Fleece-TQ, in erster Linie um den teuren Hammockgear-Quilt zu schonen.
    Die Standardempfehlung ist folgende: Kauf Dir ein 20°F (-7°C) Daunen-Setup - das sollte für jeden einigermaßen normalen Schläfer 3 Jahreszeiten abdecken. Wenn Du an ernsthaftem Winterhängen interessiert bist (-10°C oder darunter), kannst Du Dir ja später mal ein Winterset besorgen. Und wenn Du dann mal Geld übrig hast, dann kannst Du im Sommer noch 300-400 Gramm sparen indem Du Dir ein extra Sommerset kaufst.
    Meine Meinung - HYOH.

    Oh ja, das ist ärgerlich. War bis vor Kurzem nicht so, wenn ich mich recht erinnere. Keine Ahnung, woran das liegt. Die Webserverkonfiguration hab ich nicht geändert. Als Workaround hab ich mal die Umlaute und Sonderzeichen durch reguläre Buchstaben ersetzt. Nicht wirklich befriedigend, aber wenigstens schaut's nicht gar so wild aus.