Beiträge von echinotrix

    Als Dutch Reseller bin ich natürlich nicht wirklich daran interessiert, dass sich die Leute die Hardware nachbauen. Aber zum einen denke ich, dass man sehr schnell merkt, dass man seine Zeit besser investieren kann als stundenlang an kleinen Metallteilchen herum zu schnitzen wenn das Original für wenige Euros zu haben ist. Das lohnt sich nur, wenn man das Produkt an die eigenen Bedürfnisse anpassen will - und damit wäre es keine 1:1 Kopie mehr. Zum anderen wurden hier so viele Wooki-Klone vorgestellt und diskutiert -- wo ist da der Unterschied?

    Das verstehe ich auch noch nicht ganz. Aber warten wir mal ab, wie sich die Moderatoren und Admins dazu äußern werden. Ist auf jeden Fall ist es nicht schlecht, mal darüber zu reden und eine gemeinsame Linie für's Forum zu finden.
    Ich glaube, keiner hier hat ein Interesse daran, unseren Ausrüstungsherstellern das Leben schwer zu machen. Aber für sich selbst gute Produkte handwerklich zu kopieren, seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen und dabei was zu lernen, das finde ich okay. So lange man damit kein Geld macht, also Plagiate verkauft. Und sich über die Projekte auszutauschen sollte auch erlaubt sein, finde ich. Meine Meinung.

    Das erinnert mich gleich wieder an mein schon länger geplantes Projekt, mir Gamaschen à la "DirtyGirlGaiters" zu nähen... Mit der Hose in den Socken und den Gamaschen drüber kommen keine Steine bzw Dreck in die Schuhe und Zecken nicht an die Beine.

    Wenn du ein gutes Schnittmuster für die Gamaschen gefunden hast und magst, dann stell doch dann dein Projekt auch vor!

    Ich hab meine Gaiters nach dieser Anleitung genäht. Tun seit zwei Jahren zuverlässig ihren Dienst. Längere Touren, vor allem in kurzen Hosen, würde ich nur noch sehr ungern ohne die Dinger gehen.

    Hallo zusammen,

    am Montag werde ich mit einem Two-Nighter die Trekkingplatzsaison für dieses Jahr abschließen. Am Montag bin ich auf bei Eußerthal (Platz 5), am Dienstag laufe ich nach Lindelbrunn (Platz 2), das sind etwa 23 km und 800 Höhenmeter. Am Mittwoch um 9.37 Uhr geht mein Bus von Vorderweidenthal nach Hause.
    Wenn mich jemand begleiten möchte, sagt bescheid.

    Schönen Gruß,
    Roland

    Das mit dem Schlauch in der Dyneema-Schlaufe habe ich weiter oben ja schon vorgestellt und getestet.

    Stimmt, hatte ich ganz vergessen. Und da halt jetzt noch die Gurtbandschlaufe drum rum.

    Aber eigentlich schaut das auch ohne Gummischlauch schon gut aus, finde ich. Wenn das Gurtband bei den starken Kräften, die eine Bridge ausübt, immer noch so wenig durchgebogen wird, dann passt's doch.

    Leider wird die Schlaufe aus Gurtband recht stark durchgebogen / gequetscht - und das, obwohl ich extra das starke Polyesterband von Extremtextil verwendet habe, welches wirklich sehr fest ist. Die Dyneema-Schlaufe wird aber dennoch etwas stabilisiert. Zudem reibt das Dyneema so nicht mehr auf dem Gurtband, es ist geschützt. Insgesamt hätte ich mir in diesem Punkt etwas mehr von der Idee erhofft. Allerdings muss ich sagen, dass ich das System bisher nur mit meiner Brücken-Hängematte getestet habe, wo die Zugkräfte deutlich höher sind als bei einer Gathered-End-Hängematte.

    Könnte es vielleicht helfen, ein kurzes Stück Schlauch in die angenähte Gurtbandschlaufe einzuarbeiten?

    Schöne Idee, auf jeden Fall. Danke für's Teilen.

    [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] - hast du denn Probleme mit deinem Superfly? Meine WB Tarps sind alle aus Silnylon und seit ich Dutchware verwende, hatte ich auch keine Probleme mehr mit durchhängenden Tarps.

    Probleme habe ich keine, dennoch habe ich bisher noch kein Nylontarp erlebt, daß sich bei Feuchtigkeit nicht gedehnt hätte. Das Superfly ist da keine Ausnahme. Die ursprüngliche Spannung geht durch den Regen verloren.

    Die Tarps von Warbonnet haben bei Nässe einen entscheidenden Vorteil: Da die Ridgeline durch ein Polyesterband verstärkt ist, dehnt sich diese bei Nässe nur sehr wenig. Ich hatte bei meinen reinen Silnylon-Tarps mit Kappnaht immer den Eindruck, dass die Tarps bei Nässe vor allem aufgrund der Dehnung des Firsts an Spannung verlieren. Das ist mit der Warbonnet-Konstruktion viel weniger stark ausgeprägt. Die ohnehin nicht so bedeutende Dehnung der Seiten kann zusätzlich sehr leicht durch ein bisschen Shock-Cord an den Abspannleinen kompensiert werden. Beim First geht das nicht so einfach.


    Auch bei der HH können die Stangen nur nach unten klappen, was von der Hängematte verhindert wird. Gleiches Prinzip.

    Naja, nicht ganz. Der Clou bei der Konstruktion ist, wenn ich das richtig verstanden habe, dass sich die Stangen bewegen können und damit automatisch in eine Position befördert werden, in der nur Druckspannungen wirken. Das ist dann erreicht, wenn die Stangen als Tangeten an der Kettenlinie der HM anliegen.

    Sehr nett, jedenfalls. Mal schauen, wie weit man da mit dem Gewicht runter kommt. Vielversprechend!

    Find ich auch ärgerlich. Deiner Argumentation, [USER="4186"]Furbrain[/USER], stimme ich vollkommen zu. Hat schon was von willkür. Die Einarbeitung in den Artikel "Hängematte" wurde mehrmals in der Diskussion zu "Hängemattencamping" angeraten, als jemand das dann gemacht hat, wurde es von einem Wikipedianer dort wieder gelöscht. Schon etwas skurril.

    Ihr seid doch alles Schweine hier wird eine beeindruckende Tour nach der anderen gepostet und ich versinke mal wieder nur in der Arbeit. Es wird Zeit zu kündigen :megashok:
    Danke für den super Bericht und die tollen Bilder!!!!!
    LG Kai

    Da kann ich mich nur anschließen! Bin dieses Jahr nur für Overnighter draußen gewesen, noch nicht mal für zwei aufeinander folgende Nächte hat die Zeit gereicht. Ich bin ja dafür, dass diese Tourenberichte komplett untersagt werden. Außer, es sind meine eigenen, natürlich. ;)

    Eine Mülltüte kostet und wiegt (fast) nichts, nimmt kaum Platz weg, ist vielseitig verwendbar und schützt den Inhalt des Rucksackes sicher vor Feuchtigkeit. Deshalb gehört sie bei mir zur Grundausstattung.

    Ich mach das genauso.

    Der Müllbeutel ist unten in meinem Rucksack. Die Quilts und die Hängematten gebe ich ohne Packsack da rein, dann die beiden Enden des Müllsacks umgeschlagen, einmal mit kräftigem Druck von oben komprimiert, dann die Enden des Müllsacks an der Seite reinstopfen. Fertig. Das Päckchen bleibt so, füllt den Rucksack im unteren Bereich schonmal optimal aus und ist fast wasserdicht. Durch einen See würde ich damit nicht schwimmen, aber ich hatte schon einige Male einen komplett durchnässten Rucksack, und die wichtigen Sachen blieben trocken. Alles andere darf nass werden: Kochset, Utensilienbeutel, Essenssack (in den beiden letzteren sind schon auch Sachen, die trocken bleiben sollten, die hab ich in zugeknoteten Gefrierbeuteln).

    Ich bin sehr zufrieden mit diesem System.

    Allerdings ist es gar nicht so leicht, in Deutschland Müllbeutel zu bekommen, die der Beanspruchung stand halten. Die, die ich so in Drogerie- und Baumärkten gefunden hab, waren immer entweder zu dünn oder sind zu leicht an den Schweißnähten aufgerissen. Dann hab ich vor zwei Jahren auf einem belgischen Campingplatz wunderbar robuste 40 Liter Müllbeutel gesehen und ein paar davon abgestaubt. Ich habe immernoch den ersten in Benutzung. Die sind nicht kaputtzukriegen.

    In den USA nehmen sie oft sogenannte trash compactor bags. Die waren es bis vor Kurzem in Deutschland eher schwer zu bekommen, aber mittlerweile hab ich sie auch auf amazon entdeckt:

    :

    Find ich echt cool, wie Du das machst mit der Optimierung des Materialverbrauchs. Zwei fragen dazu:

    1.) Wie machst Du das, die Form der Teile und ihre Anordnung auf dem Rohstoff zu ermitteln. Versuch und Irrtum? Oder hast Du dafür ein bestimmtes Vorgehen bzw. einen Algorithmus?
    2.) Was ist mit den Nahtzugaben? Ich sehe da momentan nichts. Wie berücksichtigst Du die?

    Schönen Gruß,
    Roland

    Um die Zugbelastung auf diese Schräg-Nähte zu reduzieren, überlege ich, ein Polyesterband quasi als durchgehende ridgeline aufzunähen, in das ich an den Enden gleich Schlaufen für Abspann-Schnüre nähe.

    Das halte ich für eine gute Idee. Eine polyesterverstärkte Ridgeline vermindert das Durchhängen des Tarps dramatisch, wenn es nass wird.