Beiträge von echinotrix

    Hallo Roland [USER="89"]echinotrix[/USER]

    Wollte gerade diese tolle Karte anschauen, ging aber nicht.
    Kannst du bitte mal gucken was da los ist?

    Danke Dirk

    Hallo Dirk,

    ich hab den Link im ersten Post angepasst, sollte wieder gehen.

    Was leider nach wie vor angezeigt wird, ist eine Meldung, dass Google Maps nicht angezeigt werden kann - obwohl es auch gar nicht angezeigt werden soll, weil ich Openstreetmap nutze. Da kann ich aber nix ändern.

    Schönen Gruß,
    Roland

    Bis vor kurzem bin ich davon ausgegangen, dass das dynaGlide, das ich für die Befestigung des Tarps am First nutze, kein bisschen rutscht (siehe meinen Bericht weiter oben). Kürzlich war ich allerdings mit einem Freund im Oberbaselbiet (zwischen Eptingen und Oberdorf) und habe im Wald übernachtet. Nachts zog ein ziemlich heftiger Sturm auf, der das Tarp ordentlich durchgeschüttelt hat. Tatsächlich ist dann das dynaGlide durch die LineLocs gerutscht. Es hing am Morgen dicht über der Hängematte, der First hatte nachgegeben.

    Ich muss mir da etwas anderes ausdenken! – Vielleicht versuche ich es mal mit einem reflektierenden Seil.

    Ich würde eine polyesterummantelte Leine nehmen. Zum Beispiel sowas hier: https://www.extremtextil.de/dyneema-polyes…ach-1-25mm.html

    Hab das mittlerweile seit 1 Jahr in Gebrauch, hält wunderbar mit NAMA claws. Geht sicher auch gut mit allen anderen Klemmgadgets. Und 120 kg Bruchlast reicht locker, weniger wär mir sogar lieber (zwecks Schutz des Tarps).

    Nach >150 Nächten im Pfälzer Wald waren - abgesehen von diversen Insekten - die einzigen Tiere, mit denen ich näheren Kontakt hatte, ein Siebenschläfer, der es sich in meinem aufgehängten Rucksack gemütlich gemacht hat und zahlreiche Schnecken in meinen Schuhen. Insbesondere letztere ist sind sehr unangenehm und sollten in die Liste der Schrecken des Waldes aufgenommen werden. Aus mehr oder weniger großer Entfernung gesehen und gehört habe ich Rehe, Wildschweine, Gemsen, Eichhörnchen und viele Vögel. In Pfälzer Wald und Vogesen gibt es zwar auch andere große Tiere wie Luchse, Mufflons und Wildkatzen. Und angeblich auch Bären und Wölfe, aber da hatte ich bisher noch kein Glück - oder Pech, wie man's nimmt.

    Ich kann also von Nichts berichten, was das Sensationsbedürfnis des Forums befriedigt - sorry.

    Meine Kleinen sind vier und sieben Jahre alt, ich bin seit zwei Jahren mit ihnen draußen.

    Ich habe sie von Anfang an unter ein eigenes Tarp gepackt. Die HMs der Kinder (GE) sind meist am gleichen Baum aufgehängt, mit einem Stock schaffe ich etwas zusätzlichen Abstand zwischen den Kopfenden. Ich hänge - wenn möglich - im 90°-Winkel daneben, oder an zwei eigenen Bäumen in der direkten Nähe.

    Bis letztes Jahr musste ich beiden Kindern aus der HM helfen, wenn sie in der Nacht auf's Klo mussten, seit diesem Jahr schafft die Große das allein. Aber trotzdem schlafe ich natürlich nach wie vor nur sehr leicht, wenn die Kinder dabei sind. Insbesondere wenn es regnet und man sich nie so ganz sicher ist, ob jemand ruft oder nicht.

    Raus gefallen ist noch nie jemand, die Kinder schlafen eigentlich immer sehr ruhig und wachen kaum auf. Anfang Juni waren wir in einer Gewitternacht draußen, mit Starkregen, heftigem Donner und 80-100 km/h Wind. Ich habe kein Auge zu gemacht, hab jede halbe Stunde nach dem Rechten geschaut und im Kopf Pläne geschmiedet, was ich machen würde, wenn sie wach werden und ggf. Angst bekommen. Die Kinder haben von 21.30 bis 7.30 durchgeschlafen. Als ich gefragt habe, wie sie das Gewitter gefunden haben, fragten sie "Welches Gewitter?".

    Hier noch drei Bilder vom Setup in dieser Nacht (Kinder links, ich rechts). Der Stock, den man unter den Hängematten der Kinder sieht, ist der Abstandshalter, der normalerweise zwischen den Kopfenden eingespreizt ist. Den hab ich in der Nacht weg gemacht, um den Regenschutz noch etwas zu erhöhen. Als Isolation haben beide Topquilts, die ich aus einer Aliexpress-Daunendecke gebastelt hab. Unten drunter hat mein Kleiner (rechts) hat einen 3/4 Daunenunderquilt und einen UQP, die Große hat einen KAQ-Eigenbau. Die Setups reichen locker bis 5°C.

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    Keine Ahnung, ob sie besser ist. Aber ich habe eine weitere, genau genommen eine Abwandlung von a):

    Die Schnur, die das Dreieck bildet, ist in einem fixen Abstand an der Ridgeline befestigt. Die Schnur mit dem Gewicht hängt an einem kleinen Ring lose an dieser Schnur und kann - je nach Hängewinkel - auf ihr hin und her wandern. An der gewünschten Position macht man dann mit einem wasserfesten Stift

    • eine Markierung
    • oder zwei Markierungen, die den idealen Bereich eingrenzen
    • oder eine Skala (1 Strichlein = 10°, 2 Strichlein = 20°, etc.)

    Ich könnte mir allerdings denken, dass man dafür eine sehr rutschige Schnur verwenden müsste, die zudem sehr biegsam ist, da das System sonst nicht genau genug funktionieren würde.

    Auch das nur eine Idee, nichts, was ich in der Praxis getestet hätte.

    Hinweis: Der Winkel, der durch das Gewicht gebildet wird, ist am grössten, wenn die Ridgeline der Hängematte waagerecht ist, hat die Ridgeline eine senkrechte Position (was in den meisten Fällen nicht erstrebenswert sein dürfte), so betrüge der Winkel 0°. Ich denke nicht, dass dieses Wissen viel bringt, aber wer weiss... Vielleicht hat jemand eine Idee?

    An das hatte ich auch schon gedacht aber gerade wegen der Reibung wieder verworfen. Aber eigentlich müsste es mit einer Angelschnur und einem einigermaßen schweren Gewicht (halbes Kilo oder so) einwandfrei funktionieren. Und die Angelschnur sollte sich mit einem Edding auch gut markieren lassen.

    [USER="320"]vonLieven[/USER]: Aufgrund des Threads über den Nutzen einer Schnur-Wasserwaage von [USER="4185"]Biker61[/USER] habe ich mir eine über

    besorgt (gibt's aber auch für etwas mehr Geld im Baumarkt).

    Ich überlege schon seit längerem, was ich konstruieren könnte, um immer den gleichen Hängewinkel zu bekommen. Die möglichen Optionen (die ich allerdings alle noch nicht ausprobiert habe):

    a) ein nach unten zeigendes Dreieck aus Schnüren mit einem Gewicht. Wenn alle Schnüre straff sind, dann stimmt der Winkel
    b) einen Winkelmesser aus Stoff
    c) eine Schnurwasserwaage, auf ein Stäbchen gesteckt und mit einer Schnur an der RL befestigt

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    Hat noch jemand eine bessere Idee?

    Das Verlangen nach einer Möglichkeit, den Hängewinkel immer gleich hin zu bekommen, ist bei mir leider nicht sehr groß. Ich spüre meistens ziemlich gut, ob's passt oder nicht. Aber hin und wieder kommt's schon noch vor, dass ich nach einer Stunde oder so nochmal aufstehen muss, um nach zu justieren. Meistens, wenn ich am Hang hänge. Da funktioniert die von Dir beschriebene Methode mit der Körpergröße nicht und man muss sich fast ausschließlich auf's Gefühl verlassen.

    Na sowas, da ist man mal kurz weg und schon bricht eine rege Diskussion vom Zaun.

    Meine Intention war einfach nur, Anregungen zu geben. Ich wollte damit nicht sagen, dass meine Arbeitsweise die beste/effektivste/einfachste ist. Jeder hat andere Ansprüche und Vorlieben. CYOF - cut your own fabric.

    Wenn Du 11 Stück nähst, ob da eine 1-2 cm kürzer ist als die Andere, ...

    Das spielt in der Tat kaum eine Rolle.

    ... oder der Teil, der eh gerafft wird, gerade genäht ist oder nicht, sieht kein Mensch.

    Das wiederum ist in meinen Augen sehr wohl wichtig. Wie [USER="153"]Waldläufer70[/USER] weiter unten auch sagt, habe ich den Eindruck, dass Ungenauigkeiten beim Zuschnit der kurzen Kante einen großen Einfluss auf das Liegegefühl haben können. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich hier möglichst exakt am Ripstopmuster entlang arbeite.

    Ich lege den Stoff auf eine Zuschnittmatte, zeichne mit einem Magicmarker an, lege eine Alu Richtlatte drauf und fahre mit dem Rollschneider entlang.
    Das geht auch mit 2 Lagen Stoff.

    Vielleicht sollte ich meine vorherige Vorgehensweise kurz beschreiben, zum Vergleich. Ich habe keinen so großen Tisch, deshalb habe ich das bisher immer auf dem Boden gemacht. Das war ziemlich anstrengend. Insbesondere das Anzeichnen war sehr mühsam: Stoff möglichst ordentlich auslegen, Kreuzlinienlaser ausrichten und dann entlang der Laserlinie mit einem Marker anzeichnen, ohne dabei den Stoff zu verrutschen. Das ist regelmäßig schief gegangen, was ich mich da geärgert habe. Und beim Zuschnitt musste ich dann meine 50cm-Zuschnittmatte mehrmals unter der Alulatte weiterziehen, wodurch auch wieder der Stoff verrutschte. Also wieder hinzupfen, die nächsten 40 cm mit dem Rollschneider schneiden, usw. Was ich da geschwitzt hab! Und das Ergebnis war nie so genau, wie ich das gerne hätte (~ 1 Kästchen).

    Du schneidest nur die kurzen Kanten auf diese Weise, richtig? Die kriege ich auch mit Heissschneider und Lineal auf das Kästchen genau in 5 Minuten pro Kante geschnitten.

    Also mehr oder weniger frei Hand, oder? Kurzes Lineal, ohne Anzeichnen? Das habe ich auch schon mal überlegt, aber noch nicht ausprobiert. Sollte ich vielleicht mal machen.

    Wesentlich aufwändiger sind die langen Kanten.

    Auch wenn das für Dich wahrscheinlich keine Option ist: Ich lass die Webkante dran. Ich schlag 1 Kästchen innerhalb der letzten Lochreihe um und dann nochmal so, dass die Fransen komplett im Umschlagsaum verschwinden. Ich sehe hier keinen Nachteil, nur Vorteile: deutlich weniger aufwändig, genau so stabil, optisch genau so sauber.

    Es geht doch um Echinotrix Konstruktion um seinen Workflow zu optimieren.
    Und da war meine Frage, ob der Aufwand für einen geraden Schnitt oder einen kurvigen Schnitt gemacht ist.

    Meine Arbeitsweise geht für beides, auch für Kurven.

    Allgemein gilt wie immer, dass Kosten und Nutzen in einem jeweils vertrebaren Verhältnis stehen müssen, und dass das Bessere des Guten Feind ist. Für mich war das sosowhl zeitlich als auch was die Genauigkeit betrifft ein großer Fortschritt. Gekostet hat's mich nur ein paar Euro für einen Lötkolben (der Empfehlung unseres geschätzten Kollegen [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] folgend, danke dafür).

    vorher: ~10 Minuten pro Schnitt bei einer Genauigkeit von ~4 Kästchen
    jetzt: ~5 Minuten pro Schnitt bei einer Genauigkeit von <1 Kästchen

    Und vor allem: ich muss nicht mehr auf dem Boden rumkriechen und schwitzen, und mich auch nicht mehr über verrutschten Stoff ärgern.

    Trotzdem: in einem Jahr mach ich's wahrscheinlich wieder anders, kann ich jetzt schon sagen.

    Hallo zusammen,

    ich habe anlässlich einer 11-Hängematten-Massenproduktion meine Arbeitsweise beim Zuschnitt von Ripstop-Stoffen etwas optimiert und bin viel zufriedener als vorher. Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

    • An einer Stoffkannte die gewünschte Länge abmessen.
    • entlang des Ripstop-Musters mit einem dünnen UHMWPE-Faden (Angelschnur) heften (etwa alle 30 cm reicht)
    • das eine Ende der Schnur an einem Nagel in einem langen Brett befestigen, an's andere Ende ein Gewicht hängen und über einen zweiten Nagel am anderen Ende des Brettes führen. Dadurch wird die Schnur straff und richtet den Stoff fast von alleine sauber aus. Noch ein paar kleine Zupfer an den Webkanten und gut ist's.
    • Dann eine Aluschiene an den Nägeln anlegen und den Stoff mit dem Lötkolben abschneiden.

    Hat wunderbar funktioniert. Äußerst sauber und einfach. Pro Schnitt habe ich etwa 5 Minuten gebraucht.

    Hier noch ein paar Bilder:

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    Bei den Dog Bones ist der Längenzuwachs noch schlimmer, weil sie oft nicht gefaltet eingesetzt werden. Bei 18cm pro Spleiß kann ich den Dog Bone im besten Fall 46cm kurz machen, eher länger. Das ist schon sehr lang.

    Bei Dogbones (wie auch bei Augspleißen) kommt noch was dazu, [USER="153"]Waldläufer70[/USER] hat es weiter oben schon auch verlinkt: bei Augspleißen mit Brummel Lock empfiehlt Samson 2,25 fid, bei 7/64''-Amsteel wären das also lediglich etwas über 13 cm. Da reicht wahrscheinlich auch weniger, weil der Lock beim Spleiß ja den Großteil der Last trägt. Der eigentliche Spleiß verhindert in erster Linie, dass die Kardeele sich aufflechten.

    Bei Continuous Lopps geht das ja leider nicht, da man bei einem Ring konstruktionsbedingt keinen Lock (verwende ich das grammatikalisch richtig?) machen kann.

    Ich würde in diesem Fall (hammockfairy bietet Whoopie-Sling kommerziell an) den einmaligen Aufwand für einen Bruchtest in Kauf nehmen. Vielleicht kann Dir [USER="4185"]Biker61[/USER] ja behilflich sein. Spleiß ein paar Whoopies und lass ihn sie kaputt machen. ;)

    Also ich persönlich bin ein Fan der Loops nach dem Vorbild des Improved Soft Shackles (ISS). Sowohl Diamantknoten als auch Button Knot sind schon ziemlich aufwändig. Und die Festigkeit des Gesamtkonstruktes ist beim ISS am höchsten - der Diamantknoten ist weit schlechter und selbst der Button Knot ist schwächer (wie oben ja bereits erwähnt).

    Hier die Weiterentwicklung der Rohre des Tensa4 Gestells von [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER] , die ich geradeauf hammockforums gefunden habe.
    Das Gute daran ist, dass sich die Rohre nicht verdrehen können und man sicher sein kann, immer an den herausspringenden Knopf zu kommen. Vorher mußte man die Rohre recht vorsichtig auseinanderziehen und aufpassen, dass man weder zu weit zieht, noch seitlich an dem Knopf vorbei kommt. D.h. es war nie so ganz sicher, wo er auftauchen würde.
    Das war ein Punkt gewesen, den [USER="89"]echinotrix[/USER] und ich beim Prototypen noch nicht so ideal gefunden hatten.

    Sehr cool. Das ist toll geworden, [USER="4271"]Schaumkuppel[/USER]!