Manche kaufen sich auch einfach eine Hängematte und nutzen die wie "normale" Menschen.
Was, wie? Davon habe ich ja noch nie gehört! Den/die will ich sehen. ![]()
Manche kaufen sich auch einfach eine Hängematte und nutzen die wie "normale" Menschen.
Was, wie? Davon habe ich ja noch nie gehört! Den/die will ich sehen. ![]()
Herzlich willkommen im Forum!
Ich bin ganz in Deiner Nähe (NW) und auch oft auf den Trekkingplätzen. Sag Bescheid, wenn Du raus gehst und Gesellschaft haben möchtest!
Nachtrag:
Gewichtsmäßig muss ich Dich schon mal vorwarnen: Unter 2,5 kg für's komplette Schlafsetup wird schwierig. Hängt natürlich stark von den Randbedingungen ab (Temperaturbereich, Komfortanspruch), aber die meisten haben so was in der Art ("Standard-3-Jahreszeiten-Set"):
Hängematte mit Insektenschutz inkl. Aufhängung (z.B. Blackbird XLC): 940 g
Underquilt (z.B. 20°F Wooki, Warbonnet): 590 g
Topquilt (z.B. 20°F Burrow, Hammockgear): 630 g
Tarp inkl. Aufhängung (z.B. Thunderfly, Warbonnet): 400g
Macht unterm Strich etwas über 2,5 kg, plusminus.
Du kannst zwar an allen möglichen Ecken Gewicht einsparen (Menge der Isolation, Abmessungen und Material des Tarps, Länge und Stoff der HM), das hat aber natürlich immer Folgen.
Hmm, schwierig.
Wenn nur die Kälte von unten das Problem war, dann würde ich sagen, investier' in einen vernünftigen Underquilt. Cumulus ist günstig und leicht verfügbar, besser wäre aber Warbonnet.
Ich vermute aber fast, dass auch die HM selbst Dich am guten Schlaf hindert. Alles, was Du so von der Stange in Deutschland bekommst, ist für die meisten Personen einfach zu kurz. Bei Deiner Körpergrösse rate ich zu mindestens 330 cm Länge, besser 360 (von Raffung zu Raffung, wohlgemerkt). Eine ausreichend lange Hängematte zu einem günstigen Preis kriegst Du - neben vielen anderen schönen Sachen - im Shop von @TreeGirl. (Anmerkung: Da es sich bei den Artikeln dort fast ausschliesslich um hochwertige Importware aus den USA handelt, sind die Preise für Neueinsteiger abschrecken. Darfst Du nicht mit den Chinaangeboten von z.B. Amazon vergleichen. Dafür bekommst Du aber Top-Waren, die zu angemessenen Löhnen produziert werden, zumindest in der Endfertigung. Nicht vergessen: wer billig kauft, kauft zweimal - oder öfter.)
Herzlich willkommen im Forum!
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Treffen. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte!
Das ist es gerade, was für Viele von uns den Reiz ausmacht: die Komplexität/Vielfalt des Themas! Theorie/Community, Handwerk, Draußen sein.
Innerhalb dieser Teilbereiche setzt jeder einen etwas anderen Schwerpunkt. Bei den Meisten hat es mit Letzterem angefangen und sich im Laufe der Zeit zu einem "Vollzeithobby" entwickelt, Manche hier leben sogar (teilweise) davon. Für Andere ist die HM reines Mittel zum Zweck (Übernachten auf Wanderungen, etc.) geblieben.
Hallo TimStrym,
mach doch mal einen separaten Faden auf, dann quatschen wir da weiter.
Die drei kompletten Nächte waren aber richtig gut. Bin recht fix weggenickt und habe, bis auf ein zwei kleinere "Frischmachgänge", durchgängig tief und fest gepennt.
Das hört sich gut an. Wenn es für Dich so passt, dann würde ich dabei bleiben.
Nur nochmal kurz zum Packmaß: eine 330 cm Hängematte hat etwa jeweils ein 10% größeres Gewicht und Volumen als die von Dir genannten Hängematten der "großen" Hersteller. Das heisst dann, etwa 300 g statt 270 g und 1,1 L anstatt 1 L. Ob das für Dich einen entscheidenden Unterschied macht, kannst Du selbst am Besten beurteilen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass der Liegekomfort in einer 330 cm HM deutlich(!) höher ist - kein Vergleich.
Aber nach einem Tag mit 40 km Wandern (oder 150 km Radeln) ist im Grunde eh alles egal. Da kannst Du Dich auch direkt auf den boden legen und schläfst wie ein Baby, vermutlich. ![]()
Ist halt klein, leicht, man braucht nur zwei Bäume und liegt weder im Dreck noch im Nassen.
letzteres ja, aber das mit klein und leicht stimmt (zumindest meiner Meinung nach) nicht. Mit Tarp, Isomatte und Schlafsack kommst Du auf ein geringeres Gewicht und Packmaß. Weil Du eben keine Hängematte brauchst. Die ist in erster Linie für den Komfort - man könnte schon sagen, dass das ein Luxusgegenstand ist. ![]()
Doch wenn ich hier so durchs Forum stöber, bekomme ich recht schnell den Eindruck, das Ihr nicht nur der Hängematte verfallen seit, ja schon fast religiöse Züge die Sache für Euch hat, bitte absolut positiv sehen.
Das ist eher so eine Art Running Gag. Ich persönlich (wie viele Andere auch) lieben zwar unsere Hängematten, sind aber nicht auf's Missionieren aus. Jedem das Seine!
... daß Ihr auch mal gerne so einen ganzen Tag in der Hängematte verbringen würdet oder es sogar tut ?
Wieder meine persönliche Meinung: Wenn's so richtig schifft, dann verbringe ich den Tag definitiv lieber in der HM als im Zelt bzw. auf dem Boden. Auch für ein Nickerchen in der Mittagspause eines langen Wandertages ist sie wunderbar geeignet. Geht aber auch länger, siehe hier.
Danke, Konrad. Schön dass Du immer noch mitliest und hilfst, wenn Du kannst!
Wie kommt man auf diese Kordelzugtunnel-Umschlaglängen von 4-7cm? Da reichen doch 7mm Saum und allerhöchstens 10mm Tunnelumschlag um ne 3mm Kordel aufzunehmen und den Stoff falten schlagen lässt. Alles andere ist doch hergeschenkt?!! Oder?
Dann hätte ich 17mm für Saum und Tunnel, raffe zusammen und knote die Kordel rum
Jo, geht auch weniger als 4 cm. Zumindest, wenn Du einen dünnen Stoff hast. Probier's aus - und berichte!
Zum Thema Gewicht: ohne es hier mit genauen Zahlen zu unterstreichen, behaupte ich mal, dass man als Bodenschläfer etwas leichter wegkommt. Erstens brauch man in der HM etwas mehr Isolation von unten, weil der Boden besser isoiert als die (sich bewegende) Luft. Zweitens braucht man zusätzlich zu allem, was man im Zelt braucht, die HM selbst, die man als Zelt- bzw. Tarpbenutzer nicht tragen muss.
Auch für mich ist der Schlafkomfort das wichtigste Argument für HM, dicht gefolgt von der Offenheit bzw. dem Ausblick (die für mich ein Vorteil ist - bin nicht sehr gschamig und sowieso häufig solo unterwegs - kriegt man natürlich auch, wenn man Tarp statt Zel nimmt). Zeug verstauen geht auch in der HM gut: je ein Packsack vorne und hinten an der HM-Raffung, Ridglineorganizer und die unempfindlichen Sachen auf den Boden unters Tarp.
Hallo Tim,
herzlich willkommen im Forum.
Ob und wie Du Dein Setup verbessern kannst, wirst Du wohl oder übel selbst entscheiden müssen. Es gilt grundsätzlich: "Whatever works." Was für Dich passt, das passt. Herausfinden kannst Du das am Besten, indem Du verschiedene Varianten ausprobierst (nicht nur kurz reinlegen, sondern wirklich eine oder mehrere ganze Nächte darin schlafen!). Das geht am Besten, wenn Du an einem unserer Treffen teilnimmst.
Ich geb mal einen Tip ab, was für Empfehlungen Du hier bekommen wirst (vorerst mal nur für die klassische Tuchhängematte, über Bridgehängematten und Querlieger reden wir, wenn Du Interesse hast):
Zu Herstellern und Produkten später mehr.
Die Details hängen auch stark davon ab, was Du machen möchtest: Autocamping, Wander, Radwandern?
Schönen Gruß,
Roland
Hallo sakura,
wie viele Nächte hast Du denn schon in der Hängematte geschlafen?
Hallo zusammen,
danke für Eure Antworten.
Ich hab aus den Rädern meines Kinderanhängers und ein paar Latten aus dem Baumarkt was gebastelt. Reicht mir erstmal.
Die Stabilität sollte locker ausreichen, das Gewicht ist mit 5 kg auch noch okay. Wäre natürlich nichts für eine längere Tour, aber für den eintägigen Familienausflug sollte es reichen. Wollte es eh in erster Linie einfach mal ausprobieren.
Dein Link ist tot (Error 404).
Danke für's nette Angebot, xuanxang. Ich hab mal einen Prototypen hingerotzt, hier. Noch ein bisschen zu breit, werd ich nochmal zerlegen und schmäler machen. Aber könnte klappen so. Vielleicht komm ich aber trotzdem noch auf Dich zu. Wir sind mit einer größeren Gruppe unterwegs, da finden sich auch zwei Personen, die ziehen könnten.
Hallo zusammen,
ich plane gerade eine kleine Wanderung mit Kind und (vielen) Kegeln, ich würde dafür gerne mal einen Wanderwagen ausprobieren. Mit möglichst wenig Aufwand und Kosten (1-2 Stunde Bastelei, 50 Euro). Muss nicht viel aushalten, nur mal als Testballon. Schön schmal sollte er sein.
Kann mir da vielleicht jemand von Euch helfen? xuanxang, Konradsky, Baumkind? Ihr habt doch da viel Erfahrung, wenn ich nicht irre.
Vielen Dank im Voraus!
Hier noch zwei Originalartikel zum Thema:
https://www.sciencedirect.com/science/articl…960982218316622
https://www.sciencedirect.com/science/articl…960982211005392
Michel Muhlethaler und Sophie Schwartz von der Uni Genf haben ein bisschen was dazu nachgeforscht, aber die Datenlage ist insgesamt nicht sehr gut. Forschungslücke, würde ich sagen.