Beiträge von wuppitom

    Moin,

    Ich verwende auch überwiegend Schlafsäcke in der Hm, die ich aber wie einen Topquilt benutze und die Kapuze des Schlafsacks bildet nochmal eine zusätzliche Isolierung für Hals und Kopf indem ich sie seitlich unter meinen Kopf schiebe (zusätzlich zum kleinen Kopfkissen).........

    Bei den meisten Serien TQs lässt sich die Footbox ca. bis zu den Knien schließen bzw. sie ist bis dorthin vernäht..........den Schlafsack kann ich, wenn viel kalt🥶, mindestens bis zu den Hüften schließen ohne daß das Einsteigen "kompliziert" wird. 

    Bei Tiefstwerten ab +15°C nehme ich meist nur eine Decke mit z.B. ein Bedchair Cover ( Fleece Decke aus dem Angelsport Sektor) oder neuerdings gerne meinen Swagman Roll Poncho Liner. 

    Da ich schon sehr lange hochwertige Schlafsäcke für meine Touren verwende, gab es auch keinen Grund für mich daran etwas zu ändern. 

    Ein Schlafsack wiegt zwar ein bisschen mehr als ein vergleichbarer TQ und hat auch etwas mehr Packvolumen aber nicht jeder  braucht UL :) ............wie woanders schon mal erwähnt, habe ich schon öfter erlebt wie UL Wanderer abends eine (Glas)Flasche Rotwein oder ein 6-Pack Dosenbier aus ihrem Rucksack kramten .......damit sie besser einschlafen können    :sleeping: :thumbup: ^^

    Im Moment iss ja noch nicht so kalt ........da kannst du ja gut mit den Sachen die du hast rum experimentieren.

    In diesem Sinne

    Gruß von der Ostsee

    Moin zusammen,

    Ich habe heute, nach einer ganzen Weile mal wieder, meinen Esbit Klappkocher ausgeführt...........Hund Molly war auch mit dabei.

    Beim Blick über die Bucht wollte ich schon umkehren und mein Overnighter Zeug holen..........als ich aber dann gesehen habe wie voll es heute am Strand 🏖 ist, habe ich es gelassen und den Overnighter lieber auf die kommende Woche verschoben :)

    Gruß von der Ostsee


    Moin,

    Ich bin immer wieder überrascht und erstaunt wie "technisch" manche (auch ich gehöre zwischendurch dieser Gruppe an :)) das ganze Thema angehen.............mit Wasserwaage ;) nicht schlecht :thumbup: ^^

    Meistens gehöre ich aber eher der Gruppe rausgehen und probieren bis es richtig passt an...........wie schon einmal anderswo erwähnt: spätestens nach 20x Auf-und Abbauen brauchst du keinerlei Hilfsmittel mehr und machst das mit geschlossenen Augen im Hurrikan :)

    Der "Erfinder" der Pak-It-Lite F.O.B. Hammock legt sogar eine sogenannte "Schummelschnur" der Hm mit bei, damit man den perfekten Baumabstand messen kann.......... :)

    Gruß von der Ostsee

    Das einzige Problem wird sein wenn man vergisst den Tarp zu trocknen wird es anfangen zu gammeln im

    Ja genau ...........bei jeder Gelegenheit oder spätestens dann zu Hause auspacken und alles trocknen :thumbup: :)

    Das mit den feuchte Sachen einpacken war auch oft ein Problem auf längeren Touren mit meinen wasserdichten Ortlieb Fahrrad Taschen..........ich habe meistens kleine Stücke Seife oder solche Duftkissen mit in die Packtaschen gepackt. So roch ich mehr nach Straßenstrich als nach Pilzfarm :)

    Moin,

    Für das Tarp kannst du entweder einen Netzbeutel verwenden der aussen am Rucksack befestigt werden kann (dann kann das Tarp falls es nass ist schonmal ein wenig abtrocknen) oder einen wasserdichten Rolltop Packsack falls du das Tarp lieber im Rucksack verstauen möchtest (so bleibt der restliche Rucksackinhalt trocken).

    Die Hm kannst du entweder in einem etwas größeren Double End Packsack oder auch in einem Rolltop Packsack verstauen.

    Beide Packsack Varianten gibt es massig im Netz in vielen verschiedenen Größen. Ich verwende hauptsächlich Packsäcke von Ortlieb oder Aqua Quest in verschiedenen Größen.

    Auch stopfe ich immer die Sachen einfach in den Packsack und presse dann die Luft raus. Daunen Ausrüstung am besten nicht zu eng und lange komprimiert halten.

    Mittlerweile verpacke ich meistens Hm und UQ plus UQP und Aufhängung in einem Rolltop Packsack...........schneller und einfacher geht kaum.

    Gruß von der Ostsee

    Hier einmal ein Beispiel mit HH Explorer UL Zip Hängematte, SLD Trail Winder Kufa Underquilt und Underquilt Protector plus Webschlaufengurte mit Karabinern. Das HH Asym Tarp + Ridgeline, Heringe und ein bisschen Tüddelkram passen sogar auch mit in dem 18l Ortlieb Packsack.

    Moin,

    wenn ich das richtig erkenne führst du das Loopschlaufenende "einfach" über den Knoten?!

    Ich mache es etwas anders ( wenn ich denn mal Evo Loops verwende :)) ..........

    Entweder ich bilde eine Art Ankerstich Schlaufe und führe den Knoten dort durch und ziehe dann alles stramm..........oder ich führe das Schlaufenende erst durch sich selbst bevor ich das Ende zurück über den Knoten lege.

    Einmal belastet löst sich die Schlaufe niemals selbständig egal wie sie am Baum liegt und lässt sich trotzdem leicht wieder lösen :thumbup:

    Auch knote ich mir überwiegend meine Dyneema Schlaufen mit einem Achterknoten anstatt sie zu spleißen ...........hat immer gehalten.

    Da es mittlerweile sehr leichte und dennoch enorm haltbare Karabiner gibt, verwende ich diese deutlich lieber. Schneller und wohl auch sicherer kann man eigentlich keinen Gurt am Baum bzw. Hm an Gurt befestigen

    Gruß von der Ostsee

    Ich würde dir auf jeden Fall die Zipper Variante empfehlen...........ein Kumpel hatte erst die Variante mit separatem Mückennetz, hat die aber schnell wieder abgegeben weil ständig Laub, Nadeln oder Insekten an seinem fast am Boden baumelden Mückennetz an diesem hängen blieben. Auch das ein/aussteigen empfand er im Vergleich zur Zipper Variante eher lästig.......

    Moin,

    Allein damit du keine Albträume bekommst würde ich die stärkere 70d 12ft nehmen..........so kannst du ohne Sorgen sanft entschlummern :sleeping: :)

    Spaß bei Seite............. die 12ft Variante ist nicht nur länger sondern auch etwas breiter. Manche Hänger mit ca. deiner Körpergröße (einschließlich meiner Wenigkeit) finden die Mehrbreite eher lästig weil man, auch wenn man diagonal liegt, an den Seiten viel Stoff "über" hat der mehr oder weniger unnütz rumbaumelt. Beim Abspannen der seitlichen Hm Tie Outs ist es nicht ganz so lästig.

    Welcher Stoff der beiden für dich bequemer ist kannst du wohl nur im direkten Vergleich herausfinden............wenn du mehr Sicherheit möchtest dann die stärkere.

    Auch ich habe noch nicht gehört das ein Marken Hängenmattenstoff nur auf Grund eines schweren Bewohners gerissen ist........ganz im Gegenteil: Die vom Hersteller angegebene Maximallast ist die garantierte Maximalbelastung bei Sachgemäßer Anwendung für die gesamte Hm. Aber meistens halten gute Hängematten deutlich mehr.

    Ein paar Hersteller haben ihre Hängematten auch schon bis zum zerreißen belastet.........da kommen manchmal unglaubliche Werte zustande =O (z.B. Clark NX250 mit 700lbs, Haventent 1000lbs oder Amok mit 500kg Gewicht)..........ich würde mir also auch bei der 11ft 40d Variante keine sorgen machen :)

    Wichtig ist das du alles korrekt aufhängst und keine spitzen oder scharfen Gegenstände mit in die Hm nimmst........z.B. Schlüssel, Messer und ähnliches.

    Ich schaue mir z.B. auch genau die Krallen des Hundes meiner Freundin an bevor sie mit in die Hm darf........

    Gruß von der Ostsee

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat das sogar schon Hammeck (existiert schon lange nicht mehr) gemacht

    Moin,

    Ja das stimmt............ich habe mich vor einigen Jahren mal für die Hammeck Envy S sehr interessiert aber leider keine mehr bekommen .........die hatte Pack Hooks als Option.

    Einige Hersteller bieten ja sehr ähnliche Hm mit Topcover Design in vergleichbar guter Qualität an........gerade die US Hersteller ähneln sich oft sehr.

    Die beste Top Cover Lösung hat m.E. Clark Jungle Hammock...........dort führt ein Doppelreißverschluss um die komplette Hm und ich kann so auf den Millimeter einstellen wie weit ich den Wind Cover geöffnet/geschlossen haben möchte. :thumbup:

    Gruß von der Ostsee

    Wenn du es doch etwas spezieller möchtest: ich nutze zur Aufhängung gerne eine (3mm) Dyneema Schnur, die ist zwar deutlich überdimensioniert, ich bilde mir aber ein, dass das noch etwas baumschonender ist als gaanz dünne Schnüre und gibt deutlich weniger nach.

    Moin,

    auch ich verwende oft Dyneema Schnüre als Tarp Ridgeline...........zum einen auch wegen der geringen Dehnung (obwohl das m.M.n. für eine Tarp Ridgeline nicht unbedingt so wichtig ist wie bei der Hm Aufhängung) aber ich verwende sie auch als zusätzliche "Sicherheit" für den Fall das etwas von oben runter fällt . Zumindest bilde ich mir ein eine Dyneema Schnur wird stärkere "Widow Makers" verkraften als z.B. Paracord.....wobei man natürlich immer auf das schwächste Glied zuerst schauen sollte........ z.B. Hardware oder Knoten.

    Das mir bei einem Unwetter bei der Verwendung von z.B. Paracord als Tarp Ridgeline etwas kaputt geht ist allerdings auch sehr unwahrscheinlich .............das hält auch mal locker einem Gewitter stand. Aber Paracord hat viel Dehnung und ist nicht so UV-beständig wie z.B. Dyneema oder Polyester Schnüre.

    Gruß von der Ostsee 

    Moin zusammen,

    hier noch ein paar Bilder von unserem Overnighter letzte Nacht am Strand .........

    Auf unserem Weg dorthin trafen wir eine Herde "Wasserbüffel 🐃" denen wir freundlich zu winkten in Hoffnung: wir sehen uns wieder bei McDonalds :)

    Wie man gut erkennen kann...........Hunger leiden mussten wir auch nicht.

    In der Nacht hatten wir ein leichtes Gewitter ohne starken Wind.......dadurch war es mit +18C sehr warm und schwül...........in der Hängematte am Strand 🏖  war es aber bestimmt deutlich angenehmer als in der Wohnung  :thumbup:

    Gruß von der Ostsee