Beiträge von Haengman

    Das sieht dann etwa so aus:

    Im/Am Hüftpack: Tyvek Bivy, Isomatte und 3m Tarp

    Im Daypack: 2-Personen Zelt (Ich hab ja noch gar keine HM. Ist aber seit heute unterwegs)

    Alles zusammen knapp 4kg. Fühlt sich angenehm leicht an. Rutschen scheint mir kein Problem. Klar, muss noch im Ernstfall und mit grösserer Zuladung gestestet werden.

    Das ist natürlich nur eine "Testladung" ohne Realitätsbezug. Es bleibt aber noch einiges an Platz in beiden Packs übrig.

    Der Daypack ist, gerade was Rutschen anbelangt, etwas ungünstig beladen so, weil das Zelt lang und schmal ist. Das ginge sicher noch besser. Das Tarp is auch noch sehr luftig gepackt (macht man eben so beim glamping ;) ).

    Ich verfolge im Moment einen etwas anderen Ansatz. Das Ziel ist, tadaaaaa... leicht muss es sein. Und ich bin bereit dafür Abstriche bei

    der Qualität zu machen. Einen 250Euro teueren Marken High Tech Fabric Rucksack möchte ich derzeit nicht. Am Ende passt das Ding nicht mal.

    Das Ziel ist: leicht und nur für Overnighter also ca. 30L sollten ausreichen. Traglast 10kg ausreichend.

    Nun zur Ausführung/Idee:

    Auf Aliexpress einen (nun ja etwa 4 Stück wurden es am Ende, man muss ja eine Auswahl haben oder? ;) ) dieser Ultra-billigen aber eben auch Ultra-leichten und super dünnen Daypacks gekauft. Gewicht von 70g an über 120g aufwärts bis 260g beim grössten und "stärksten" Exemplar. Kapazität 20-25l. Dazu einer dieser Hüftpacks (8-10l), weil bei den Daypacks fehlt ja logischerweise der Hüftgurt (wär ja zu schwer) und auf einen Hüftgurt möchte ich nicht verzichten.

    Die Idee ist also, dass bei diesem zweiteiligen Sytem, Daypack und Hüftpack, eben auch ein ziemlich guter Hüftgurt mit dabei ist, auf den man dann auch den Daypack abstützen kann, so dass das gesamte Gewicht, inklusive das des Daypacks, auf der Hüfte liegt. Das Ganze wiegt wesentlich weniger als ein vergleichbarer Rucksack im unteren bis mittleren Preissegment.

    Das Hüftpack selber hat auch noch Schultertragurte, die kann man aber auch weglassen. Es ist gut verarbeitet, wirkt ausdauernd und wiegt dann auch 320g. Das Daypack hingegen ist mehr oder minder nur ein nylon sack mit Schulterriemen. Mehr soll es ja auch nicht sein.

    Das Ganze ist ein Versuch, denn Versuch macht kluch...

    Das ist der Voralpsee.

    Das ist mir jetzt schon etwas peinlich. Hab auf der Karte nachgeschaut wo der See ist. Es stellt sich heraus, der ist hier gleich nebenan, so ca. 50km Luftlinie. :huh::?: ^^ Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, es ist schon ein eher kleines Seelein. Aiaiaiaiai...


    Edit: Moment mal... 50km? Kann das sein? Die Schweiz ist doch ein eher kleines Kaff.

    Ich war heut mit meinem Kayak segeln.

    Der Tag hat sich perfekt dafür anerboten. Ich weiss, die Qualität der Bilder ist hundslausig. Es sind snapshots von einem Video. Ich weiss leider nicht, wie man hier auf simple Art ein Video reinstellt...

    Zitat

    Bestellt habe ich die leichte Hängematte "Cain" und den Clew Underquilt in der Winterausführung.

    Ersteindruck schonmal gut, Verarbeitung noch nicht ganz perfekt, an 1-2 Stellen ein bißchen wild genäht, sollte aber auf Funktion keine Auswirkung haben. Mir wurde auch noch ein Apex-Kissen und eine Gear Hammock gratis beigelegt. Gezahlt habe ich 250€ inkl. Porto. Bestellt habe ich am 12.04., Lieferung am 03.05.. Preis-Leistung auf jeden Fall Top.

    Das heisst, der Preis hat schon angezogen. Im Moment im Shop:

    Cain 110€

    UQ Winter 160€

    total 270€

    Darf ich fragen, warum du ein nichtabnehmbares Netz bevorzugt hast?

    Zitat

    Ich habe u.a. eine 12Fuß Onewind, eine CrossHammock XL und eine Amok Draumr 5.0 XL

    Die Amok Draumr scheint mir zwar sehr wertig, aber der pricetag schreckt mich dann doch etwas ab für eine Erstmatte. Die Aufhängung der GE Matten scheint mir auch unkomplizierter als bei Querliegen. Aber vielleicht täuscht das auch.
    Ich bin durchaus bereit, gewisse Kompromisse beim Komfort einzugehen. Ob man generell in einer HM gut schlafen kann, oder nicht, und bei welchem Typ schlechter oder besser (GE, Bridge, 90Grad), das weiss man erst, wenn man es mal probiert hat. Das lässt sich leider kaum ändern (d.h. mehrere kaufen oder aber man kennt jemand, bei dem man alles probeliegen und schlafen kann). Das ist wohl auch mit ein Grund, warum ihr alle mind. ein halbes Dutzend Matten im Inventar habt. ;)

    Zitat

    Vielleicht einfach mal ne Mail an NFT absetzen

    Ich werde mal höflich bei NFT anklopfen und fragen, ob er mir eine Matte nähen und schicken würde (in die CH ist das leider nicht immer so einfach wie nach D).

    Zitat

    Von wo bist du denn?

    Wenn man den Zürichsee kennt, oder auf ner Karte vor sich liegen hat, dann wohne ich genau am anderen Ende des Sees, als dass Zürich liegt. Das tolle ist jedoch, man ist von hier in nur 20min schon in den Bergen (https://de.wikipedia.org/wiki/Voralpen).

    Leider darf man hier nur über der Baumgrenze wild campen, was natürlich für Hammocker ein schlechter Witz ist.


    Edit:

    Was ist ein reversibles asymmetrisches Design? Wie geht denn das? Dreht sich die HM mit mir mit, wenn ich mich im Schlaf drehe? Oder muss ich jedesmal aufstehen und um-aufhängen? ;)

    Bodenbrüter ... ach von da kommt der Ausdruck! Ha! :)

    Vielen Dank Euch schon mal für die vielen Tipps und die wirklich sehr informativen Links und Videos (jenshelge erklärts den Bodenbrütern .. super)!

    So, meine allererste HM ist heute angekommen und geht auch gleich wieder unausgepackt zurück an den Absender.

    Damit ihr mir das mit der Breite auch abnehmt, wo ich das her hab:
    https://www.walkonthewildside.de/blog/haengematten-ratgeber-materialien-aufhaengungen-zubehoer-und-liegearten-n21

    Zitat:
    Wenn du die Hängematte bei deinen Touren als Nachtlager verwenden möchtest, solltest du jedoch vor allem in der Breite ein wenig mehr Platz einplanen. Hängematten mit dem Größenzusatz „Single“ sind ideal für ein paar entspannte Stunden, aber sie eignen sich oft von der Breite her nicht, um darin dauerhaft zu schlafen, was weiter unten bei den Liegearten noch genauer erklärt wird. Vorab als Orientierung: Für Übernachtungen ist für eine Person eine Breite von ca. 180 cm oder mehr und eine Länge von ca. 3 Metern ideal, damit du eine bequeme, dauerhafte Liegeposition einnehmen kannst. 

    Dummerweise eine der ersten Seiten, wo ich mich drauf verirrt habe... was sagt man dazu. Das ist entspricht ja irgendwie komplett nicht dem allgemeinen Hänger-Konsens oder versteh ich es nur nicht richtig?

    Ihr habt mich schon zu 93.8% vom UQ und auch dem Netz überzeugt. Also eher GM single. Entschieden ist soweit noch nichts. Aber GE ist die gewichtsoptimalste Lösung, wenn ich mich nicht irre. Ausserdem scheint GE für die meisten (d.h. zumindest der Backpackers) der "way to go" (safety in numbers und so).
    jenshelge: Kannst du mir eine Empfehlung für einen Brücken bzw. einen Querlieger geben? Oder einfach auch nur ein Beispiel? Und wie ist denn der „ThermaClew" so? Die NFT “Gilis” und "Cain" gefallen schon mal sehr. Beide wiegen 600g mit und 410g ohne Netz. Gibt es einen Nachteil zu beachten beim abnehmbaren Netz (ausser Preis)? Warum schreibt er bei der Cain das Gewicht ohne Netz überhaupt hin? Ich denke "integrated" bedeutet eben nicht abnehmbar?

    Tarp ist ein 3x3. Wohl eher etwas zu klein oder? Ich habe auch noch ein 3x5, das hingegen wieder zu gross sein dürfte, zumindest für UL Hiking, ansonsten kann ein Tarp natürlich nicht gross genug sein.

    Hallo Hänger-Communty! Es wird wärmer und der Wald ruft!
    Obwohl es ja nun den Willkommens-Thread gibt, möchte ich mich doch schnell hier vorstellen, da ich auch gleich eine oder eher mehrere Fragen anhänge.

    Ich bin nun also Neu-Registrierer und bis dato reiner Bodencamper. Möchte aber bald mal in die Luft gehen und bin darum auf der Suche nach dem passenden Setup.

    Kleine Anekdote von anno dazumals: Obwohl ich in meiner Jugend als ziemlich aktiver Pfadfinder viel Outdoor- und Zelterfahrung gesammelt habe, so war mir damals nie klar geworden, wie ein Schlafsack funktioniert, warum eine Isomatte eine gute Idee ist und warum ein Full-On-Aluminiumgestellrucksack dessen Aluframe einem bei jedem Schritt den Pass hoch in die Wirbelsäule drückt auf den Müll gehört. Also überhaupt kein Plan von den Basics! Was da bei mir an Material-Ignoranz zusammen kam, ist heute kaum vorstellbar.
    Ganz genial waren die 2cm luftigen Schaumstoff-Mättchen, die wir damals als Unterlage verwendeten. Die hatten genau einen Vorteil: die waren stinkbillig (ach ja, und leicht waren sie). Nach ein paar mal drauf liegen war nebst dem R-Wert von 0 auch der Effekt der Polsterung weg, da flachgedrückt.
    Auch vorgekommen, dass ich gar nichts mit hatte. Da hab ich dann einfach mal so auf dem Zeltboden geschlafen und das bis zu 2 Wochen lang. Naja, die Mättchen waren nur marginal besser. Der Schlafsack... kein Kommentar.
    Das Ergebnis: Allmorgendliche Schmerzen an den verschiedensten Stellen, nächtliches Frieren und ein allgemein ziemlich mieser Schlaf gehörten einfach zum Campingerlebnis dazu. Also total unhinterfragt.
    Wenn ich heute (fast forward 35 Jahre in die Zukunft) dran denke, wie viel mehr Komfort ich hätte haben können... Unfassbar...

    Ach ja, und ich spiel gerne mit Knoten rum. Ich habe das so eine Weltneuheit in Sachen Knoten "erfunden", oder sagen wir mal: weiter entwickelt, ich werde das demnächst mal hier vorstellen. Muss man gesehen haben. Für wen es interessiert... zumindest...

    Nun denn...
    Zu meinem Leidwesen war ich etwas voreilig und habe bereits ein HM-Fehlkauf gemacht, den ich wohl umgehend und ungeöffnet zurück schicken werde (Cocoon Travel Hammock Double, ultraleicht und trotzdem breit). Das Ding kommt heute an. Ich habe auf dem Internet gelesen, dass die Breite der HM unheimlich wichtig sei, während die Länge relativ unbedeutend für den Schlafkomfort ist. Nach der Bestellung dann etwas weiter recherchiert und siehe da, der allgemeine Tenor: Es ist genau anders rum: Lang muss sie sein, Breite ziemlich egal. Danke Internet! Vielen vielen lieben Dank!

    Jetzt habe ich auch noch herausgefunden, dass es neben dem double (breit) auch noch eine double (layer) gibt. Man wird täglich schlauer. Ich habe jetzt auch noch nicht so viele Entscheidungshilfen zu double/single layer gefunden. Aber es scheinen doch die meisten single layer/UQ setups zu verwenden oder liege ich da falsch?
    Derzeitiger Stand der Evaluation: die HM muss lang sein, zweilagig (?) möglichst leicht bei geringen Packmass (na klar!) .
    Aber es gibt so viele unklare Parameter wenn man keine Erfahrung hat: UQ und einlagig oder Iso und zweilagig? Ist ein Netz wirklich nötig in Mitteleuropa? Dann Einstieg von unten wichtig? Tarp, hab ich schon. Brauch ich doch noch eins für die HM?
    Try and Error scheint vorprogrammiert.

    Na ja Fragen über Fragen. Im Moment liebäugle ich mit OneWind oder Need for Trees. Aber welche soll es sein? Das Gewicht (ich muss das Ding leider tragen) und der Komfort ist mir wichtig aber das ist natürlich wie immer ein Widerspruch.

    Meine Masse: voll durchschnittlich: 175 / 64kg