Beiträge von Meldaro

    Was stellt den MrHydeAndMe so her? vielleicht könnte ich davon etwas gebrauchen :S

    Bekannt ist ja, dass Gurte im Prozess der Herstellung sind und mit hat noch ein Vöglein Gezwitschert, dass andere Produkte im Entstehungsprozess sind, da weiß ich aber nicht, ob das öffentlich kommuniziert werden darf.


    Zum Topic:

    Ist die Gathered-End Hängematte mittlerweile perfekt designt und nur noch die Materialien können sich verbessern oder sieht er noch Potential in der Bauform, die man verbessern kann? Andere Schnittformen, Taschen, Cover, "Regale", Halterungen, Haken, Befestigungen für anderes Gear und was ihm sonst noch so einfällt.

    Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden, auch was den Tragekomfort angeht. Für mich war wichtig, dass es eine Art "Ultra-Light"-Rucksack ist, aber ich wollte nicht auf einen Frame verzichten und genau das konnte er bieten. Was meine Körpermaße angeht, kann ich leider keine genaueren Maße bieten, außer 1,80 Körpergröße auf einen normalen schlanken Körper (80Kg). Hab weder überlange Beine noch Oberkörper, also bin ein klassischer Durchschnittstyp (männlich) in dem Bereich (genug der Dating-Beschreibung :D).

    Die Kritiken habe ich auch gesehen, besonders präsent ist die vom YT-Kanal TheOutdoorGearReview, aber da wird ihm in den Kommentaren auch schon stark widersprochen und auch andere Reviews nehmen dazu Stellung und können die Kritik am Tragekomfort nicht bestätigen, ich selbst genauso wenig. Wie gesagt, das Tragesystem ist nicht Höhen- sondern nur Längenverstellbar. Jemand der 2m groß oder breit wie ein Schrank ist, passt er vielleicht nicht, aber der große Fluss bietet ja im Notfall Rückversand an.
    Ich persönlich halte tatsächlich von dem TheOutdoorGearReview-Kanal recht wenig, bei so manchem Produkt, dass er reviewt bin ich sehr anderer Meinung und habe oft das Gefühl, dass er die Videos nur nach einem kurzen Test macht und nie mehrere Trips oder Übernachtungen mit den Produkten macht, das wäre bei dem Output and Videos auch gar nicht möglich.

    Das ganze soll natürlich keine Werbung sein, das ist nur ein Erfahrungsbericht, die anderen genannten Hersteller sind ja auch namenhaft und stellen wohl auch sehr gute Rucksäcke her, jedoch sind diese nicht in meinem Besitz und ich kann nichts dafür sagen.

    Ich hätte noch einen Roll-Top den ich gerne verwende, der auch in der 60+L Kategorie ist und dafür sehr preisgünstig und leicht ist. Das ist der Naturehike Rock der bei unterschiedlichen Händlern oft unter 90€ kostet, ich habe ihn sogar für nur 70€ geschossen. Später habe ich gesehen, dass OutdoorBuddy ihn auch vorgestellt hat und erkenne ihn auch regelmäßig auf seinen Touren. Ich selbst bin mit knapp 15kg inkl. Wasser damit schon die 100km Hexenstieg gewandert. Riesige Netztaschen, Regencover inklusive, super verarbeitet, massig Platz und Gurte um außen noch was dran zu zurren. Zwei Kritikpunkte hab ich, zum hat das Tragesystem eine feste Höhe, aber mir mit 1,8m passt es super und zum anderen wäre irgendein kleines Unterfach mit Reißverschluss cool gewesen. Außen ist eine separate Tasche, die Fragwürdig ist, da habe ich eine kleine Schnur mit Öse drin befestigt an der mein Haustürschlüssel per Karabiner dann dran ist. Ansonsten nutze ich den immer noch für den Wocheneinkauf, der auch gern mal schwerer wird.

    Zitat

    Katze Minou

    Ach wie süß, unsere Katze mit der ich aufgewachsen bin hieß auch Minou. Soll sie im Katzenhimmel die größten Mäuse jagen und immer schön gekrault werden.

    (Keine Trauer, sie hatte mit 23 Jahren ein langes, erfülltes und glückliches Leben)

    Dieses Wochenende ist Arbeitswochenende von meinem Bund, es gibt Papierkram zu erledigen und einen neuen Vorstand zu wählen. Wer früh dran ist reist heute schon an. Der frühe Vogel.... hängt in der Hängematte, denn es ist noch keiner mit Schlüssel da.

    Ein Schnittmuster haben wir nicht angefertigt, sondern eher alles Freihand improvisiert. Das kam vor allem durch das Ausgangsmaterial, welches nunmal kein Stoff von der Rolle war sondern eben eine Jurten-Seitenplane so wie diese hier. Dadurch wurde es komplizierter erst die Plane schmaler zu machen, dann mit Hilfe des abgetrennten Streifens zu verlängern. Danach an jedem Ende einen Tunnelzug erstellen.

    Ich kann gerne zu den einzelnen Schritten Skizzen erstellen, aber die Maße wurden "Pi mal Daum" genommen. Ziel war circa 350cm*160cm, geworden sind es dann 348cm*157cm. Das es überhaupt so nah dran kam ist dem Wissensschatz und den Fähigkeiten meiner lieben Dame zu verdanken.


    Was wäre denn ggf. dein Ausgangsmaterial? Von der Rolle oder schon verarbeiteter Stoff der umgewidmet wird?

    Als ich heute einen Schnürsenkelhaken am Wanderschuh meiner Freundin repariert hab, kam mir der Gedanke. Bisher hab ich an den Tarp-Ridgeline-Schnüren immer kleine Karabiner oder Metall-Mitten-Hooks verwendet, die mir eigentlich entweder zu sperrig oder bei meiner sehr festen Abspannungsart zu fragil waren. Und für die Dutch Hooks war ich einfach zu geizig.

    Ich finde auch, dass das interessant aussieht. So eine Anfrage bezüglich genaueren Materialinfos (genauere Angabe des verwendeten Stoffs, die Füllung der Quilts etc) und der jeweiligen Packmaße, die man leider auf keinem Bild sieht. Der HM-Stoff sieht ja recht strechy aus wie bspw auch bei Cocoon oder TTTM Lightest.

    Ich hab mal kurz recherchiert und der Shop besteht seit mindestens März 2024, das geht aus seinem Instagram-Feed hervor, mein Litauisch(?) lässt aber zu wünschen übrig. Außerdem gibt es einen Youtube-Kanal durch den ich mal durchstöber, der scheint aber auch auf Litauisch zu sein.

    Edit: Die automatische Untertitel-Übersetzung funktioniert erstaunlich gut

    Gibt es noch andere (europäische) Hersteller von Tarps, die eine ähnliche bis gleiche Tarp-Form wie die Warbonnet [XX]-fly Tarps herstellen zu einem vielleicht etwas günstigeren Kurs? Ich hatte preislich so auf bis 150€ gehofft, da kommt man bei Warbonnet dank Versand, Zoll etc leider nicht so ganz hin, außerdem vergleicht man ja gerne.

    Da hätte ich jetzt mal ernsthaft die Frage, ob es wirklich zu warm von unten sein kann? Bei Isomatten wäre mir das noch nie aufgefallen und ich hätte gedacht, dass man seine eigene Temperatur gut mit dem Schlafsack/Topquilt regulieren kann. Jetzt ist aber mein persönliches Equiment auch noch nicht so gut, als dass mir "viel zu warm" je untergekommen wäre. Da kommt im Sommer dann der Klassiker alá "Bein zur Abkühlung seitlich aus dem Schlafsack raus, den mal eh nur als Decke nutzt".

    In Ergänzung zu gestern hier nun das Foto nach der Übernachtung. Eigentlich waren wir zu zweit geplant, ganz, dann kam noch eine Freundin sehr spontan dazu. Bis dahin hatte der Wetterbericht noch eine trockene Nacht vorhergesagt, das sollte sich leider nicht bewahrheiten und wir hatten nur zwei Tarps, aber die Freundin war kreativ und hart im Nehmen, da wird die Picknickdecken einfach drüber gelegt, das reicht schon. Ihr Gepäck fand bei mir noch trockenen Wetterschutz.


    Dank eines zurechtgesägten Baumstamms in der Nähe hatte ich sogar einen Beistelltisch und konnte mir mein Käffchen morgens machen, ohne mich aus der Matte zu pellen.


    Für den Overnighter-Faden hab ich nicht ausreichend schöne und viele Bilder gemacht, daher hier als Fortsetzung.

    Morgen wir mit Freunden ein bisschen am See Lagerfeuer und Stockbrot gemacht und wer will übernachtet auch. Da keiner davon ein Auto besitzt und wir nicht das Totholz des Waldes rauben wollen, welches vor allem im Frühling ein wichtiges Habitat ist, hab ich schon mal zwei Säckchen Feuerholz deponiert und die 20°C und Sonne genossen.

    Meldaro cool, dass du es trotzdem raus geschafft hast, und zudem noch ein so schönes Plätzchen. Toll, dass dein Kothenstoffsystem sich bewährt hat! Hattest du wieder ein Lasten-Longboard zum Transportieren? :P

    Haha, diesmal war ich mit dem Bus unterwegs und da ich viel Isolation ohne irgendwas an Daune und eben schwere Plane als Tarp und HM dabei war, war der Rucksack entsprechend schwer. Aber eine leichte Tour mit dem Brett im Sommer schwebt mir auch schon seit einer Weile im Kopf rum. Ich besitze zwar ein Fahrrad, aber für mich ist das Langbrett das Transportmittel der Wahl seit bald 10 Jahren.

    Da ich nun leider relativ spontan aus völlig nachvollziehbaren Gründen nicht zum NRW Wintertreffen konnte, saß ich nun gestern hier mit meinem fertig gepacktem Rucksack und überlegte wie ich das Wochenende stattdessen verbringe. Nach meinem Abendessen hats mich dann gepackt, ich möchte den Kohtenstoff jetzt nicht nur testhängen, ich will ihn auch Test-Schlafen. Also etwas Ausrüstung wieder raus, Wetterbericht gecheckt und daraufhin das Tarp gegen die Jurtenseitenplane getauscht. Die ist zwar bisschen knapp, aber theoretisch solls sowieso nicht regnen (hat sich auch bewahrheitet).


    Ich hatte hier um Gießen mit einer Freundin im November einen kleinen abgelegenen See entdeckt, der doch ganz idyllisch war. Also Busverbindung rausgesucht und den Rest spaziert, war ja immerhin auch schon 21 Uhr und entsprechend finster. So dann auch im Dunkeln aufgebaut.

    Es sollte in der Nacht auf knapp 0 Grad runter, also Sommerschlafsack und 3 Jahreszeitenschlafsack kombiniert und erstmalig auch lange Unterwäsche beim Schlafen angelassen. Alle winterlichen Übernachtungen bisher waren in Zelten, in denen Zeitgleich noch ein Feuer war, da braucht man nicht so viel. Dazu dann die Wolldecke in den Rücken und der UQ unten drunter. Hat eine gute Weile gedauert, bis ich mich da reingearbeitet hatte und endlich warm und gemütlich lag und direkt bis in die frühen Morgenstunden durchgeschlafen, dann wurden die Füße kalt, weil mir der UQ verrutscht ist.

    Noch schwerer wie in die Schlafsäcke zu kommen, war das wieder rauskommen, da auch das eine ganz schöne Verrenkung war, aber es war auch mental schwer, denn es war so muckelig da drin. Endlich draußen dann ein Ründchen um den See gedreht und einen Finger- und Magenwärmenden Cappucchino gemacht und danach wieder alles eingetütet und mit dem Bus wieder heimgefahren.