Beiträge von CliffHanger

    Moin,

    so wie ich das nachverfolgen geht es wohl um eine normale Flüssigkeitsmenge am Tag von 1,5l. bis 2. pro Tag. Flüssigkeitsmenge bedeutet aber auch das Wasser in der Nahrung. Extrembeispiel wäre hier Wassermelonen. Normal bedeutet aber auch bei normaler Tätigkeit.

    Guten Morgen,

    da vertust du Dich wohl etwas.

    Die "alte" Annahme besagt, dass der Mensch rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag braucht, von der im Schnitt ca. 1 Liter durch Nahrung aufgenommen wird und rund 1,5 getrunken werden sollen.

    Mittlerweile raten die meisten Ärzte aber dazu mehr als diese 1,5 Liter zu trinken (im Optimalfall 2 bis 2,5 Liter). Zusätzlich zu dem, was über die Nahrung aufgenommen wird.

    Ich selbst trinken an Tagen, an denen ich nicht sportlich aktiv bin zwischen 2 und 2,5 Litern.

    Wenn ich Gartenarbeit mache, Wandere oder mich sportlich betätige können das aber auch mal 4 Liter werden.

    Je nach Intensität und Wetterverhältnissen.

    wuppitom

    Ja, ich weiß, wie du das meinst.

    Allerdings ist der Pfahl unten ja nicht wirklich verankert (um ihn mit wenigen Handgriffen entfernen zu können), da wird das mit 45 Grad schwierig.

    Die Schnüre halten mein Gewicht allerdings wohl problemlos, auch ohne andere Kraftableitung.

    Trotzdem lieben Dank für den Hinweis! :)

    Einen Prototypen von einem extrem simplen DIY Polestand ausprobiert:


    Verwendetes Material weil vorhanden:

    2,5 Meter Holzpfahl (6cm dünn)

    4x 21cm Aluheringe

    550ger Paracord

    Der Pfahl ist lediglich mit den 4 Heringen gegen die Matte abgespannt und oben in die Gegenrichtung am Kirschbaum gegen umfallen gesichert. Er ist weder einbetoniert, noch tief im Boden verankert.

    Ergebnis (inklusive Liegetest):

    Funktioniert grundsätzlich.

    Ich werde mir aber einen stärkeren Pfahl besorgen, bessere Heringe (aus Stahl und länger) sowie vom vorhandenen Paracord auf Dyneema wechseln.

    Aber alles in allem reicht das, um mich mal für ein paar Stunden in den Garten zu hängen.

    Ketzterische Frage: Was ist, wenn du gar keinen Filter mitnimmst?


    Das geht sogar bestimmt in einigen der Gegenden. Wir haben beispielsweise keine 8km von meinem Heimatort entfernt eine Trinkwasserquelle im Wald und auch etliche Recht klare Bäche oberhalb der Landwirtschaft.

    Auf Touren, bei denen so eine Versorgung absehbar ist, werde ich Deinen Vorschlag auf jeden Fall mal ausprobieren und schauen, wie wohl ich mich dann damit fühle.

    Für die anderen Touren wird es nun wohl ein Befree mit Cnoc oder Hydrapak Flasche(n).

    Befree +1L+2L Hydrapak wiegen zusammen 167g. Wenn ich dafür 1,5kg Wasser beim Start weniger dabei haben kann ist das doch super.

    Ich glaube, diese überarbeitete Version meinte ich OutdoorBuddy

    Habe sie auch in Deinem oben verlinkten Video zum ersten Mal gesehen :)

    Danke für den Tipp mit den Cnoc Flaschen.

    Würdest Du diese den Hydrapak vorziehen, oder nehmen die sich nichts?

    Das Gewicht ist nahezu identisch bei den 1L Flaschen und der Preis nimmt sich auch nicht viel.

    Wenn es doch nur einen Deckel gäbe, um die Flask auch ohne Filter zu verschrauben.

    Es gibt die Flask wohl nur noch mit maximal 600ml.

    Die aktuellen 1L Varianten sind Flux und Stow. Beide kommen glaube ich nur mit einem Klappverschluss, aber keinem Schraubverschluss.

    Ps.: Den Klappverschluss kann man schon abschrauben. Aber Du meinstest vermutlich per Schraubverschluss sicher verschließen (ohne unsichere und undichte Klappe).

    Eventuell könnte man passend zum Gewinde an den Flaschen etwas 3D drucken und mit Dichtring versehen.

    wuppitom von Deinem Miniwell (L610 nehme ich an) habe ich im alten Thread gelesen. Der fällt natürlich eher in die Kathegorie der großen. Den habe ich dann für längere Touren noch auf dem Plan.

    Welchen Sawyer hattest Du denn? - den Micro gibt es noch nicht lange. Und der Mini hat grundsätzlich einen deutlich geringeren Durchfluss als die Squeeze Varianten.

    Ps.: Ich denke für den Einsatz in mittel- und süddeutschen Wäldern ist Virenschutz nicht so wichtig... als Kinder haben wir regelmäßig direkt aus den Bächen getrunken. Allerdings war die Umweltbelastung da noch geringer und mein Immunsystem sicherlich trainierter :D

    grobinger Ich bin blöderweise einfach davon ausgegangen, dass alle Hydapak das gleiche Gewinde haben.... das muss natürlich nicht unbedingt der Fall sein. In meinem Fall wäre das die Seeker mit 2L. Allerdings ist die ja als Trinkwasserflasche gedacht und nicht für das Dreckwasser. Da ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass die Hydraflask mit 1L ab Werk kompatibel zum Befree ist.

    Ich konnte nämlich keine original Ersatzflaschen (bzw. Quetschblasen) für den Befree finden und auf PET-Flaschen passt er ja leider nicht.

    Vom jetzigen Gefühl her fallen die großen (Grayl, Hiker Pro) für kürzere Touren aber schonmal raus.

    Wird dann entweder der Befree mit anderer Flasche oder der Micro Squeeze.

    Ist jetzt noch die Frage, woran man die überarbeitete Version des Befree mit verstärkter Schweißnaht erkennt (da schreibe ich vielleicht einfach mal Katadyn an).

    Mal schauen, was noch so an Meinungen/Denkanstößen kommt.

    Der Befree ist der Filter meiner Wahl. Die Haltbarkeit der mitgelieferten Flasche ist allerdings tatsächlich ein Problem. Zwischen dem harten Plastikstück oben an der Flasche und dem weichen Rest der Flasche ist eine Schweißnaht, die bei unsachgemäßer Anwendung schnell reißt. Die Lösung besteht darin, nur am hinteren Ende der Flasche zu drücken beim Filtern. Ich habe mir als Ersatz eine Hydrapak 1L Flasche geholt (gibt es auch in diversen anderen Größen), da besteht das Problem nicht und ich hatte da bisher keinen Ausfall.

    Es gibt wohl mittlerweile (brandneu und evtl. noch nicht im Handel) eine überarbeitete Version des Befree, die das Problem mit der Übergangsnaht lösen soll.

    Sehr interessant ist, dass du eine Hydrapak Flasche am Befree nutzt! Ich habe eine 2L Hydrapakflasche als Trinkblase im Visier.

    Passt die denn ohne zu basteln an den Befree? Und falls nicht, wie hast du das gelöst, dass Du direkt aus der Hydrapak Flasche filtern kannst?

    Puck die Stubenfliege

    Danke für den Tipp.

    Über den habe ich auch gelesen und ein paar Videos gesehen. Die Meinungen gehen da etwas auseinander.

    Und was für mich nicht ersichtlich wurde - hat das Ding einen Aktivkohlefilter integriert (der Grayl hätte einen)? Auf der Herstellerseite bin ich dazu nicht fündig geworden.

    Aber interessant zu wissen, dass du aus erster Hand positives dazu gehört hast!

    Ps.: Beim Bachgold hat mich ausserdem die mit 0.2µm recht grobe Filterung irritiert. Meines Wissens sollte die Filtergenauigkeit für Protozoen maximal 0,1µm betragen.

    Moin zusammen,

    Euer Schwarmwissen ist gefragt :)

    Nach vielen Stunden lesen (auch den alten Thread hier zu dem Thema), Youtubevideos schauen weiß ich, dass ich nichts weiß... oder so ähnlich.

    Worum geht es?

    Ich habe leider einen angeborenen Wirbelsäulenschaden und versuche deshalb mein Gepäck relativ leicht zu halten, ohne dabei zum UL Extremist zu werden.

    Trinken wiegt viel, also kann man da in der Theorie viel Gewicht sparen.

    Es geht um Touren in (Mittel- und Süd-)Deutschland. Odenwald, Pfälzer Wald, Bayerische Wälder etc.

    Variante 1: Ich nehme das komplette Wasser für eine Tour samt Overnighter mit. Das sind dann locker 3 Liter... mit Kochen auch mehr. Würde ich also gerne vermeiden.

    Variante 2: Ich nehme nur eine 1,5L Flasche (und vielleicht eine Trinkblase) mit und fülle so oft es geht in Gaststätten auf. - Das funktioniert nicht überall.

    Ich suche eine Lösung für Variante 3: Eine gewisse Menge Wasser zum Start (1,25L oder 1,5 Liter PET-Flasche) plus anfangs leere Trinkblase samt Wasserfilter.

    Die Idee: Die Flasche regelmäßig nachfüllen (Bäche und Quellen gibt es in unseren Wäldern ja relativ oft) und Abends, wenn das Lager aufgeschlagen ist, oder kurz davor die Flasche samt Trinkblase fürs abendliche Kochen und den morgentlichen Kaffee sowie zum Trinken befüllen.

    Natürlich bin ich auf die üblichen Verdächtigen gestoßen, wie den Sawyer Mini, den Squeeze, den Katadyn Befree und Hiker Pro, Miniwell L610 und Grayl (und andere).

    Der Sawyer Mini fällt wohl raus wegen des Durchflusses.

    Der Katadyn Befree sagt mir eigentlich zu, die Haltbarkeit der Flasche ist aber so ne Sache und er passt nicht auf PET-Flaschen.

    Der Sawyer Squeeze ist schwerer zu reinigen, als der Befree, passt dafür auf PET-Flaschen und einige Trinkblasen (und hat deutlich mehr Durchfluss als der Sayer Mini).

    Der Katadyn Hiker Pro wirkt top, wiegt aber mit 233g deutlich mehr als die andern und ist im Packmaß rund doppelt so groß (aber immernoch kleiner als eine zweite Flasche) und ist mehr Arbeit beim Zusammenbau.

    Nunja... und dann ist da noch der Grayl (~350 Gramm für die 500ML Variante, 450 Gramm für die 710ML Variante) - schwer, groß, relativ teuer... dafür bequem.

    Wenn ich jetzt über den Daumen 2 bis 3 Liter filtere wäre selbst der Grayl eine deutliche Gewichtsersparnis gegenüber Variante 1.

    Es geht wie gesagt darum, auch mal von Gaststätten oder anderen Nachfülloptionen unabhängig zu sein. Im Wald, nahe an der französischen Grenze kann auch mal ne ganze Zeit einfach garnichts kommen.


    Wie sind Eure Erfahrungen und Gedanken dazu? Gibts vielleicht noch nennenswerte Produkte, die mir entglitten sind?

    Jede Meinung hilft :)

    Puck die Stubenfliege ja, die habe ich auf dem Schirm, die sind super leicht und den Becket Hitch habe ich bereits gelernt :)

    Allerdings habe ich mich für den Anfang erstmal bewusst dagegen entschieden.

    Erstmal so komfortabel wie möglich :D

    Zumindest, bis ich mit allem anderen Routine habe und auch besser im Gefühl habe bei welchem Baumabstand die Gurte auf welche Höhe müssen. Dann erst möchte ich auf die ganz leichten Gurte wechseln. Sonst knote ich mir am Anfang nen Wolf.

    Leider funktionieren diese ganz leichten Gurte nicht mit den Beetle Buckles.

    Ich habe heute die Originalgurte der Onewind Tempest durch die tollen Gurte von @Hammockfairy ersetzt und dabei auch gleich die original Edelstahlgurtklemmen entfernt, weil in Alissas Paket auch zwei Beetle Buckles lagen :)

    Gewicht der Aufhängung vorher 371 Gramm.

    Jetzt 150 Gramm. Zusammen mit der vor kurzem optimierten Tarpaufhängung habe ich alleine dadurch 344 Gramm gespart.

    Es wird langsam.