Beiträge von Pannenpam

    Ich hab so einen von innen mit Fleece ausgekleideten Stausack von Cocoon, den ich am Boden immer als Kopfkissen mit Klamotten vollgestopft habe. Tagsüber sind da empfindliche Sachen drin.

    Und seit neuestem ein miniminiklitzeklein faltbares Luftkissen von StS, das 60g wiegt.

    Meine Buffs bekommen alle an einem Ende einen Gummizug mit Tankastopper.

    So, nu mein aktuelles Setup:

    Das Aufblaskissen wandert unter die Knie.

    Der Cocoonbeutel wird, Fleece nach außen, leer oder nur mit ner langen Unterhose oä drin zusammengerollt und unter dem Buff wie ein Nackenhörnchen um den Hals gelegt, würgefrei aber ordentlich fixiert durch den Gummizug des Schlauchtuchs. Das reicht mir als Kopfkissen und hat den riesigen Vorteil, dass ich nicht bei jedem kleinsten Kopfheben das blöde Kissen wieder unter meinem Rücken rauszerren muss.

    Bisher hab ich nämlich alle Nase lang den Kopf gehoben und das Ding wieder unter mir rausfischen und neu positionieren müssen.

    Du kannst bei Onewind direkt die Dinger kaufen! Da hab ich neulich auch diversen Kleinkram bestellt und war überrascht was die alles einzeln zum Nachbestellen rausrücken. Das Paket ist glaub ich grad aufm Meer und ich hoffe, es ist bald da.

    Nachdem ich nun glücklicher Besitzer eines Wookies bin, musste ich gleich die ganze Arbeitswoche im Garten schlafen :P

    Am Samstag dann mit meinem Lieblingskumpel der heiß ersehnte zweite "HM-overnighter".

    Brav die Tarps aufgebaut (nachts setzte plötzlich ordentlich böiger Wind ein).

    Kackbeutelchen diesmal dezent verpackt.

    Nächstes Lernziel: nicht abends bei der Bettlektüre eine ganze Dose Scho-Ka-Kola wegferkeln, dann schlafe ich vielleicht nachts mehr... :rolleyes:

    Das Zauberwort heisst, Snakeskin, Pannenpam . ;)

    Ich bereite mir das Tarp vor, lass die Heringe im Boden und das Tarp wird wieder eingerollt und hochgehängt.

    -> freie Sicht und ratzfatz save. :saint:

    Ist mir auch schon über den Weg gelaufen aber werd ich irgendwie nicht ganz grün mit. Meine Tarps wohnen in Beuteln und die Ridgeline hängt standardmäßig raus. Zuerst dachte ich: vorbereiten wie du sagst, Tarp wieder einpacken und Beutel an der RL baumeln lassen bis man es braucht, also gleiches Prinzip, nur weniger hübsch.

    Gestern hab ich ein Bild gesehen (es ging dabei um was anderes), wo das Tarp zurückgezogen wie ein Vorhang hinter der HM hängt, die eine Seite offenbar schon abgespannt. Das fand ich sexy! Also nur zurück in die Mitte ziehen (ich hab die äußeren Firstpunkte mit Prusiks fest), die 2 verbliebenen anderen Heringe einhängen und feddisch! Klar darf es dafür nicht windig sein sonst servt der "offene Vorhang" bestimmt mit flattern, aber das will ich mal ausprobieren!

    Anbei das geklaute Bild, Quelle Ami-HM-Forum bei Facebook :

    Super Bericht!

    Ja, ein Tarp sollte man immer dabeihaben. Als Regenschutz, aber auch als improvisierte Wärmeisolierung, falls es mal kälter wird als gedacht.

    Eigentlich bin ich eher der Typ "better safe than sorry". Sonst bin ich ja immer mehr als nur eine Nacht unterwegs.

    Ich hab diesen einzelnen "overnighter" einfach nicht ernst genommen - 30min Fußweg von zuhause entfernt haben mich wohl leichtsinnig gemacht.

    Ach - und nochwas...:

    Ich muss morgens immer zügig nach dem französischen Frühstück gleich A-A machen 😋 und beim heimgehen am späten Vormittag sind wir einer Menge Leute begegnet, weil in der Nähe eine Sportveranstaltung war.

    Ich war mit meiner durchsichtigen Hinterlassenschafts-Mülltüte als Handtäschchen unterwegs.

    Was die wohl gedacht haben? Keiner hat was gesagt. Vielleicht hätte ich sagen sollen "habt ihr meinen sehr großen Hund gesehen?" oder so...

    Ich nehm wohl besser zukünftig 50g mehr inkauf und pack meinen Kackbeutel in einen zusätzlichen Rollbeutel 🤭

    So, gestern habe ich endlich die erste Nacht in der HM verbracht. Ich konnte einen lieben Freund mitschleifen (eigentlich hat er sich gar nicht gewehrt) und wir haben an meinem bevorzugten Platz eine zweite Aufhängung improvisiert.

    Nachts ging es auf ca 10° runter.

    Er (natürlich größer als ich) bekam die 170 breite Onewind und ein UQ-Provisorium aus UQP mit angeklipster 120x200 Alumatte (ihr wisst schon, diese ganz dünnen) und schlief im geschlossenen Schlafsack. Er sagt er hat nicht gefroren.

    Ich hatte einen Billig-Kufa-UQ von Amazon, der sich ganz gut befestigen ließ. Die RV-Onewind hat Häkchen an der Längsseite und der UQ teilweise getunneltes Gummiband an den Seiten, das passte leidlich zusammen.

    Bei 5% Regenwahrscheinlichkeit tat Murphy was er tun musste - natürlich regnete es zweimal ca 5min lang (ratet mal wer aufndienTarps verzichtet hat 😒), sodass mein Cumulus Schlafsack feucht wurde. Zum Glück war es aber nicht so schlimm dass er nicht mehr gewärmt hätte.

    Im Hintergrund der gepimpte UQP. Ich liebe Mini-Leimzwingen! Mein Kumpel hat sich nachts dermaßen hin- und hergeworfen dass ich glaubte er reißt den Stahlträger um - die Alumatte war aber morgens noch da wo sie sein sollte, nicht eine Klammer war abgesprungen!

    Die Nacht war abgesehen von den Schauern ruhig. Ein Reh hat uns beim aufbauen kurz verbellt, danach haben wir nichts mehr gehört oder gesehen.

    Ich bin öfter wach gewesen, manchmal auch gefühlt ne halbe Stunde, aber unbequem war es nicht. Ich hatte ein Klamottenkissen unter den Knien und nichts unter dem Nacken. Beim Aufstehen war mein Rücken friedlich. Mir war nicht kalt, nur manchmal glaubte ich eine Kältebrücke vom dilettantisch aufgehängte UQ zu spüren. Insgesamt aber alles kein Drama.

    Morgens gab es lecker Kaffee und Frühstück, und wir haben noch viele Pläne geschmiedet wie wir eine nächste Übernachtung technisch besser machen können.

    Vorbereitete Tarps werden auf jeden Fall mit von der Partie sein, egal was die Meterolügen sagen!

    Die Matte kam vorgestern an, und hab sie natürlich gleich geschnappt und eingestellt. Gestern und heute bin ich dann gleich mit Sack und Pack nach der Arbeit losgezogen zum Üben und basteln.

    Ich habe ein Zeltplatzauge und muss erstmal ein HM-Auge entwickeln. Ganz schön schwierig hier, wir haben keinen richtigen Hochwald sondern viel halbhohes Kroppzeuch (Weißdorn und so) und hüfthohe Brennesselwälder.

    Gestern habe ich in einem kleinen Wäldchen aufgebaut, und heute direkt am Werra-Ufer. Da haben mich erstmal 384646728 Mücken begeistert empfangen. Die mussten aber draußen bleiben und sind ziemlich frustriert ständig gegen das Moskitonetz gedotzt.

    Jetzt verstehe ich warum hier alle sagen sie wollen gar nicht mehr aus der HM raus - da wartet das Grauen 😖🤪

    Das herumexperimentieren und die völlig neuen Gimmicks macht richtig Spaß!

    Übrigens passt ein Ültje-Erdnussdosen-Deckel auch auf eine kleine Thunfischdose. Ich brauch ja auch n ganz anderes Aschenbecher-Design 🤭

    Ted

    Uh, das war eigentlich eine mal-eben-schnell-Nähaktion unterm Tarp auf nem Höhlentreffen! Dementsprechend sieht es auch aus 🤭

    Runder Boden an rechteckiges Seitenteil genäht (stumpf auf Stoss), dann noch einen Klettverschluss für die einklappbaren Henkel. Pi mal Daumen ausgeschnitten aus einer alten Kniebandage, ca 3mm kaschiertes Neopren. Der Deckel hat links und rechts auch Klett-Öhrchen, den benutze ich aber sehr selten, ist mir zu umständlich. Statt dessen ist immer der Ültjedosen-Deckel drauf.

    Anbei ein paar Bilder mit Kaffeeflecken und Gras 😬

    ... ganz fix, weil ichs grad in der Hand hatte:

    Kochen tu ich Dinge mit Dingen je nachdem. Gas, Spiritus, Holz, garnicht. Kochen nervt mich eher, Essen ist Nahrungsaufnahme und darf sehr einfach und zweckmäßig sein (hohe Kaloriendichte, temperaturresistent). Meistens brauche ich eh nur Verpflegung (aber auch Wasser) für wenige Tage, bis ich wieder einen Abstecher in die Zivilisation machen kann.

    So, nun aber zum Bild: Dieses schwarze Neoprencosy mit der Luftpolsterfolie drin ist mein Warm-soaking-Zauberdingens wenn ich warm essen will. Diese Tüten sind billig und es gibt sie überall mit ausreichend Auswahl. Ich koche sofort bei Ankunft am Schlafplatz erst Wasser (wenn 500ml auf der Packung stehen ca 400-450), rin, umrühren, zuklipsen. Dann bau ich mein äh... Zelt... äh - also bald hoffentlich meine HM auf, lass den Schlafsack raus, und mach halt was man so macht.

    Im Sommer nach 30min, wenn es kühler ist nach 45min mache ich die Tüte auf und verbrenn mir die Schnauze. Wirklich! 🤭

    Im Winter trag ich das Cosy vorsichtig unter der Jacke mit mir rum (der Clip verschließt nur leidlich).

    Davor eine Bastelarbeit (nicht schön aber selten) aus einer ollen muffigen Neopren-Kniebandage, ihr wisst schon, die mit dem Loch in der Mitte.

    Einen original Toaks-Auflege-Deckel ø 80mm fand ich zu teuer. (Zum kochen nehme ich als Deckel immer die dicke Alufolie von Nussdosen, die ist faltbar.) Nach einigem Kopfzerbrechen hab ich aber eine Nussdose von Ültje gefunden - ja genau, die sind fast genauso teuer wie so ein Deckel ABER sie hat einen zusätzlichen Plastikdeckel und der passt so perfekt dass der Becher schwappsicher ist.

    Kleinspielerei, aber an sowas freu ich mich wie ein Kind 🤪

    Vielen Dank euch allen!

    Ich warte ganz ungeduldig auf die Matte und platze fast vor Aufregung!

    Ein ganz besonderes Plätzchen für die ersten Hängeversuche hab ich gestern auch endlich gefunden. Hier in der direkten Umgebung ist es gar nicht so einfach Bäume a) ohne Totholz drüber und b) ohne übelstes Gestrüpp drunter zu finden. Und das ganze noch angemessen "einsam"...

    Wunderbar - dat Dingen tut schon seine Wirkung: es macht mir (Vor-) Freude 🥳

    Hallo zusammen!

    Im letzten Absatz dieses Gefasels geht es ums Setup.

    Ich schnorre bei Euch seit Wochen heimlich Infos und Erfahrungen.

    Jetzt habe ich mich angemeldet und will mich artig vorstellen.

    Ich bin seit über 30 Jahren draußen unterwegs, aber immer Bodenbrüter gewesen. Beim (fern-)wandern, bergsteigen, mopedfahren, paddeln, biwakieren beim Höhlenforschen und so weiter.

    Dass man in einer Hängematte nicht zwangsläufig Banane werden muss habe ich erst neulich zufällig rausgefunden (hab ich immer gedacht) und bin dann googelnderweise über dieses Forum gestolpert.

    Tonfall, Kompetenz, Hilfsbereitschaft, die umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema inklusive sämtlicher Trabantenthemen - das finde ich echt toll und denke das hat Seltenheitswert. Daher hab ich mich nun doch mal angemeldet, obwohl ich eigentlich kein Foren-Typ bin.

    Ich bin übrigens ein notorischer Verschlimmbesserer und bastel an einfach allem rum. Manchmal kommen da etwas unkoventionelle Lösungen raus, vielleicht kann ich ja mal jemanden damit beglücken. Ich habe 15 Jahre als Industriekletterin gearbeitet, auch aus dieser Ecke kommen schon mal seltsame Ideen 😇

    So, genug gefaselt.

    1,67, ca 60kg,

    auf gerader Unterlage schlafe ich meist auf dem Bauch

    bestellt: Onewind 335/170

    UQP und Windsocke hab ich schon

    Tarp eh (300/290)

    beim Underquilt hader ich noch ich vermute ich hätte gern nen symmetrischen Daune, hab mir erstmal einen ganz billigen dicken No-Name-Kufa-UQ gekauft um mein Schlafverhalten erstmal herausfinden zu können.

    Ich möchte natürlich nicht nur solche "overnighter" machen sondern die HM auch auf Touren mitnehmen.

    Ich habe keine ernsthafte HM-Schlaf-Erfahrung, aber den festen Willen darin Nachtschlaf zu erzwingen wenn nötig. Zur Not muß ich mir halt Begleitung suchen die mich abends bewußtlos schlägt... 🤔

    Vielen Dank für alles was ich hier schon schnorren konnte, ich schau mal wo ich mich sinnvoll einbringen kann.

    Gespannte (haha) Grüße

    Pam