Beiträge von remorque

    Ich habe zwar kein Yak, aber häufig einen anderen Anhänger.

    Im Zweifelsfall verzichte ich immer auf den Anhänger, weil er einfach 10Kg Zusatzgewicht bringt - oder vielleicht 8kg, wenn man den Gepäckträger und die Taschen, die man sonst braucht, abzieht. Bei mir geht es immer bergauf und da merkt man das Zusatzgewicht.

    Abgesehen davon ist ein Anhänger natürlich eine tolle Sache. Ich brauche ihn v.a. für den Hund, aber auch um allerlei zu transportieren. Auf längeren Touren ist er cool, weil man, wenn man ihn abkoppelt und zB auf dem Camping stehen lässt, wieder ein sportliches Rad hat und kein Trekkingrad mit Gedöns.

    Ich habe keine Erfahrung mit einspurigen Anhängern, kann mir aber vorstellen, dass das Fahrverhalten da noch besser ist. Das Zusatzgewicht bleibt halt bestehen.

    Schöner Bericht von der Seentour 👍

    Ich frage mich immer, wie die Bikepacking-User das machen. Alle Taschen abmontieren? Vertrauen, dass nichts geklaut wird? Das Rad einfach mit in den Laden nehmen? Und wie macht Ihr das, wenn es mal in die Pension geht?

    Weil ich mich da angesprochen fühle: Beim Einkaufen lass ich alles ausser Geldbeutel und Handy (=Navi und Kamera) am Rad und vertraue auf das Gute im Menschen, respektive darauf, dass es ein bisschen mühsam ist, da an etwas ranzukommen, was einigermassen wertvoll ist. Mir ist in über 20 Jahren nie etwas weggekommen; ich bewege mich da aber allerallermeistens auch nicht in Grossstädten.

    Bei Pensionen gibt es meist die Möglichkeit, das Rad irgendwo unterzubringen.

    Fagorian ja, mit Zelt hätte ich die Tour wohl weniger gut überstanden. Es gab doch recht viel immobile, kalte und dunkle Zeit zu überbrücken und das gelingt mir im Zelt immer schlechter.

    jenshelge danke!

    sakura das ist ein aufgemotztes Titus Goldrush mit einer Rodeolabs Spork Gabel und 2" Continental RaceKing Mountainbike Reifen. Verkauft wird es als Gravelbike.

    Die Route ging durch die Westalpen

    und war ein Mix aus Asphaltstrassen

    und Kiesstrassen

    Pisten

    Wanderwegen

    und weglosem Gletschervorland.

    Ich konnte also fahren, schieben und tragen.

    Es war jetzt nicht ein Overnighter, sondern deren fünf am Stück und somit meine längste Hängemattentour bis jetzt. Ausserdem war es die erste mehrnächtige Tour, bei der ich komplett auf das Backup der Isomatte verzichtet habe.

    Was soll ich sagen? Es hat funktioniert! Ich hab pro Nacht bis zu 12 Stunden in der Hängematte verbracht, weil es draussen dunkel und kalt war, und hatte dabei keine Verspannungen oder Druckstellen zu beklagen, sondern genoss Entspannung pur bei Minimaltemperaturen um 0°C. Ab Nacht 3 hatte ich die Verpflegung so organisiert, dass ich sowohl am Abend als auch am Morgen in der Hängematte essen konnte, was die Aufenthaltsdauer im Warmen verlängerte.

    In der ersten Nacht standen die Bäume zu eng für einen perfekten Häng, aber das hat nicht weiter gestört.

    In der zweiten Nacht war es immer noch knapp.

    In der vierten Nacht hatte ich alle Möglichkeiten.

    Und von Nacht drei und fünf gibt es keine Bilder, da ich im Dunkeln kam und ging.

    Tagsüber war ich mit Radfahren beschäftigt.

    Ich weiss jetzt nicht, ob das hilfreich ist, aber ich habe folgende anekdotische Geschichte:

    Ich war bis letzten Herbst immer der Meinung, dass ich jede Zecke, spätestens wenn sie mich beisst, bemerke, weil die mich brutal jucken und auch die übelsten Stiche zurücklassen. Mückenstiche stören mich überhaupt nicht, aber die Zeckenbisse sind zum die Wand hochgehen.

    Nun gut: Letzten Herbst hat sich bei mir an einer Wade eine Wanderröte inklusive Fieber entwickelt, an einem Ort, wo ich nie bewusst eine Zecke hatte und schon gar nicht über längere Zeit. Die Stelle war auch ohne Spiegel für mich gut sichtbar. Somit war ich überzeugt, dass das nicht von einer Zecke sein konnte.

    Der Bluttest ergab dann aber doch, dass ich Borreliose-positiv war. Zwar könnte es sein, dass die Borreliose-Antikörper von einem früheren - mir unbekannten Ereignis - herrührten aber so rein vom Zusammenhang her passte es mit der Wanderröte halt schon gut zusammen.

    Man hat mir dann eine Antibiotika-Kur verschrieben, die mich für etwa drei Wochen lahmlegte, aber was will man machen?

    Dieses Jahr bin ich mir keines Zeckenbisses bewusst. Sonst sind es so 1-3 pro Jahr. Ich bin viel draussen, versuche aber das Risiko möglichst klein zu halten (auf Wegen bleiben, grosse Picknickdecke etc.). Chemie hab ich zu Hause, vergesse ich aber sozusagen immer. Meine Erfahrung an mir und unserem Hund sagen mir, dass die Zecken v.a. von Mai bis Anfang Juli unterwegs sind, tendenziell an feuchteren Standorten und v.a. dort, wo es im Winter nicht richtig gefriert.

    Gestern bin ich, nachdem ich alles Gedoens erledigt hatte, nach 20 Uhr noch zu einem Overnighter aufgebrochen. Kurz nach 22 Uhr war ich im Zielgebiet und suchte mir zwei Bäume. Eigentlich hätte ich ja am Waldrand hängen wollen, aber da war alles zugewachsen oder es gab keine geeigneten Bäume. Nach etwas Suchen wurde ich dann doch noch fündig. Und so lag ich noch vor 23 Uhr in der Matte.

    Am anderen Morgen präsentierte sich die Situation so:

    Ich hatte zu Hause einigen Hirnschmalz investiert, um einen Platz mit Morgensonne zu finden. Weil ich schliesslich im Wald hing, gab es den Sonnenaufgang dann auf dem Trail und nicht in der Hängematte.

    Alpenpanorama mit Föhnstimmung gab es auch.

    Und weil ich noch etwas Zeit hatte, tuckerte ich noch etwas durch die Gegend, bevor ich mich auf den Heimweg machte.

    Rekonvaleszenztüürchen mit Kochertest.

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    Einheizen

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    Garen. Das Ding ist zwar schön leicht und faltbar, aber mein runder, doppelwandiger Holzvergaser funktioniert besser.

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    Nach diesem intensiven Test braucht der Rekonvaleszente Ruhe.

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    Hunde ruhen sowieso 20 Stunden/Tag.

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    Und wieder nach Hause.

    Ich meine ich hätte hier mal wo gelesen, daß Mücken nur zur Dämmerung aktiv auf Beute aus sind. Ist da was dran, oder hab ich da nur was falsch verstanden?

    Ich habe dazu vor Jahren auf einen Sardinienurlaub Selbstversuchdaten gesammelt. Dabei kam ich zum Schluss, dass Mücken v.a. dämmerungsaktiv sind. Kurz googeln sagt aber, dass es evtl. mehr an der Temperatur lag als an irgendetwas anderem: Tagsüber war es wohl einfach zu heiss und die Mücken wären sofort vertrocknet, wenn sie ausgeflogen wären.

    Gefühlt nahm da dann die Mückenaktivität in der Nacht auch wieder ab. Laut Dr. Google gibt es aber solche und solche Mücken: solche, die in der Nacht stechen und solche, die das nicht tun.

    Mücken waren auf jeden Fall mit ein Grund, warum ich zur Hängematte konvertiert bin, weil da das Netz einfach dran ist. Ein weiterer und wichtigere Grund waren aber Schnecken, die von unten in mein mückendichtes Tarp und über den Schlafsack krochen 🤯

    Und einen tollen Fahrradanhänger! Den kann man sicher auch irgendwie als 2. Aufhängungspunkt benutzen, mit einer Stange dran... :/ Willkommen!

    Der Anhänger ist ziemlich instabil, der reicht für ca. 30kg Zuladung. Wennschon wäre das Rad für einen 2. Aufhängungspunkt geeignet, hab ich aber noch nie ausprobiert.

    Hi, fährt der Hund im Anhänger? Wie viel Strecke läuft er denn mit? Schöne Fotos :thumbup:

    Ja, der Hund fährt im Anhänger. Da ihr Trabtempo bei 8-9km/h endet, läuft sie nur bergauf mit. Bei Wanderungen waren wir auch schon 20km unterwegs, aber fahr mal 20km mit Anhänger bergauf 😁

    Ich schau, dass sie immer wieder Bewegung hat und pro Tag max. 4-5 Stunden im Anhänger mitfahren muss.

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    Nach längerem Mitlesen v.a. im Overnighter und Reisefaden nervte ich mich heute genügend darüber, das das Forum sich nicht an mich erinnert, darum habe ich mich jetzt angemeldet.

    Ich bin seit knapp 10 Jahren immer öfter mit der Hängematte unterwegs und nutze sie v.a. bei Radtouren. Obwohl ich also schon einige Nächte hängend verbracht habe, habe ich mich bis vor ca. einem Jahr kaum für Hängemattentechnik interessiert. Ich hatte mit einer Leichthängematte von Meru° angefangen, und bin dann über die obligatorische Amazonasmatte bei Lesovik gelandet - allerdings nicht aus Notwendigkeit, sondern nur aus der Lust an etwas Neuem. Seit einem Jahr nenne ich auch meinen ersten Underquilt mein Eigen.

    Hängematten ermöglichen mir bequeme Nächte draussen, seit ich am Boden immer mehr Mühe mit dem Rücken etc. habe. Zudem hatte ich am Boden (ohne Zelt) immer Panik, dass eines Morgens mir ein Hund das Gesicht ableckt - oder schlimmer. In der Hängematte fühle ich mich wunderbar sicher.

    Wie wuppitom habe ich auch eine vierbeinige Begleitung, die das Hängemattenleben heiss liebt.

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