Der 20°F (ca. -6,5°C) Wooki XL von warbonnet wiegt 615 g.
Das ist schon deutlich leichter. Daunen gibt es in unterschiedlichen Qualitäten (Bauschkraft). Ich denke das, zusammen mit dem Gewicht von Stoff und ggf. Aufhängung machen den Unterschied. Qualitativ hochwertige Daune lässt sich auch kleiner komprimieren, was Volumen spart. Das ist nicht zu unterschätzen, denn große Rucksäcke wiederum wiegen meistens sehr viel mehr..
Ich kenne den Amazonas Daunenunderquilt nicht, aber ein Kumpel hat den Kufa UQ.
Der hat mich nicht besonders warm gehalten, als ich ihn mal getestet habe. Daher würde ich, wie ehrlich gesagt bei den meisten Herstellern eher 10 Grad aufschlagen. Dann wäre er bei 5°C und eher ein drei Jahreszeiten UQ.
Ich kann deine Intention Gewicht zu reduzieren verstehen, das mache ich auch, da wo es möglich ist. Ich hab aber auch keine Lust (mehr) auf zu viel zu verzichten. Insbesondere im Winter.
Wenn du wirklich bei Minusgraden raus gehst, dann würde ich nicht auf ein paar hundert gramm mehr oder weniger achten, vor allem nicht bei Kleidung und Isolation.
Wenn du dir HM anschaust, dann wirst du nicht viele Camping Modelle finden, die ernsthaft zum schlafen geeignet sind, die deutlich weniger wiegen. Ich habe selbst mit eher leichten Stoffen herumprobiert, weil ich wenig Gewicht und Packmaß schon sexy finde. Hier im Forum habe ich dann den Tipp bekommen, dass festere (und schwerere) Stoffe gemütlicher sind. Das kann ich bestätigen. Die Gewichtsdifferenz trage ich gerne, für den riesigen Vorteil beim Komfort.
Wenn du ein paar Mal in einer richtigen HM (nicht Amazonas) geschlafen hast, wirst du das vielleicht auch so sehen..
Dein Plan am Moskitonetz zu sparen finde ich sinnvoll, auch wenn hier sicher viele das anderes sehen. Ich bekomme meistens eh tagsüber Stiche, in der Nacht, wenn nur der Kopf rausguckt, ist das für mich kein Problem. Bodenkrabbler haben ja trotzdem keine Chance. Spart auch ordentlich Packmaß..