Beiträge von Motte148

    Sag, hast Du den Hennessy-Whip nachempfunden?

    Liegt sie sich ohne calfridge unter den Knien?

    Ich habe die ersten beiden Faltungen wie beim Hennessy Whip gemacht, dann aber einen Tunnelzug genäht und ihn mit dem "End Whipping Knoten" gerafft.

    Das habe ich bereits bei einer anderen HM gemacht und ich find's nicht schlecht.

    Liegt sich ähnlich wie der richtige Henessy Whip. Mit einem Tunnelzug finde ich das Ende etwas schöner, da nicht so viel Stoff heraussteht.

    Calf ridge hielt sich in Grenzen, je nach Position war allerdings eine Andeutung von ridge zu spüren. Das ist aber auch beim originalen Hennessy whip oft so bei mir. In diesem Fall ist das durch die extreme Breite des Stoffs aber gut zu handeln.

    Vielleicht liegt es daran, dass die meisten meiner matten nur 150 cm breit sind, aber ich bin trotzdem meistens intuitiv in einer Position gelandet, in der ich das meiste der extra breite nicht benötigt hätte. Ich hab mir in die Säume der seiten aber direkt elastisches band reingeschoben, bevor ich Kopf und Fußteil versäumt habe. Das werde ich noch festnähen, so dass es den Stoff an Kopf und Füßen etwas zusammenrafft. Wie ein nicht verstellbarer, interner Knotty Mod quasi.

    Der Becket Hitch (das ist im Prinzip ein Schotstek an einem fixen Auge) ist der wohl beliebteste Knoten um die HM aufzuhängen. Das ist aber kein Knoten um etwas abzuspannen. Da sollte sich nach dem knüpfen nichts mehr bewegen (= spannen) lassen.

    Hammock Becket Hitch
    Info about the Becket Hitch and how to tie it. It's pretty cool.
    youtu.be

    Zum Abspannen des Tarps gibt es einige Möglichkeiten. Spannst du eine durchgehende Ridgeline für das tarp bietet sich der Topsegelschotstek an. Mit prusik Schlaufen an der gespannten Ridgeline, die du an den Schlaufen des tarps befestigst, kannst du dann den Tarp Stoff auf Spannung bringen.

    Einfacher Abspannknoten | Der Topsegelschotstek
    In diesem Video stelle ich euch einen einfachen Abspannknoten vor. Den Topsegelschotstek. Ideal für alles was sich abspannen lässt. Ich verwende ihn für das ...
    youtu.be

    Eine coole Alternative zum Topsegelschotstek habe ich gerade auf YT gesehen (selbst nicht nicht getestet). Das lose Ende muss hier nicht immer komplett mit um das feste Ende gewickelt werden, was bei langen schnüren ein echter Vorteil sein kann. Probiere ich mal aus..

    This Knot should be WAY more popular than it is: The Farrimond Friction Hitch
    The Farrimond Friction Hitch is one of the BEST Knots / Hitches out there for Camping, Hiking, Bushcraft, and anything Outdoors. NOTE - I tie this DIFFERENT ...
    youtu.be

    Schöne Bastelei Motte148 . Aber wahrscheinlich sollte man eher leichte Sachen in solche Seitentaschen tun, damit die HM nicht zu sehr runtergezogen wird, oder?

    Ich teile deine Meinung zu Moskitonetzen. Ich habe auch ein separates Netz, habe es aber erst einmal in den letzten 10 Jahren benützt. (War allerdings noch nie mit HM in Schweden oder Norwegen...) Ich habe bisher noch nicht verstanden welchen Vorteil ein unten geöffnetes Netz hat. Der Ein- und Ausstieg ist doch viel aufwendiger als bei einem seitlichen Reißverschluss. Oder soll das Gewicht sparen? Weil ein langer Gummizug etwas leichter ist als ein Reißverschluss?

    Ja, schwere Sachen wären ungeeignet für die Seitentasche. Ich habe hauptsächlich an den Quilt (beim Sitzen in der HM) oder Jacke / Pulli gedacht.

    Was das Moskitonetz angeht finde ich den Einstieg mit Kordelzug statt seitlichem Reißverschluss eigentlich etwas einfacher. Man hat von beiden Seiten Zugang und kann das Netz relativ leicht hochheben. Die entstehende Öffnung ist größer, vor allem in Längsrichtung. Ich denke das Netz lässt sich auch an die Ridgeline binden, dann hätte man eine dauerhafte seitliche Öffnung zum sitzen oder rausgreifen. Wenn man liegt kann man das Netz leicht schließen indem man es einfach an der Seite runter zieht. Auch die Kordelstopper lassen sich im Liegen ganz gut bedienen.

    Ich denke im Vergleich zum Reißverschluss spart man sich ein bisschen Gewicht, da der Reißverschluss wahrscheinlich schwerer ist und man durch das Loch unten auch etwas Netzstoff spart.

    Bei dem schönen Wetter war ich im Park um meine DIY Seitentasche auszuprobieren. Erste Erkenntnis, so tief aufgehängt kommt sie fast auf den Boden. Ich wollte sie als Alternative zum peak shelf ausprobieren, da man besser an die Sachen rankommt. Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich sie gut finde. Platz bietet sie auf jeden Fall. Optisch finde ich sie nicht so ansprechend, unabhängig davon, dass ich die test version aus einem Stoffrest in einer für mich nicht ganz so schönen Farbe gemacht habe.

    Bei der Gelegenheit habe ich direkt auch mein neues moskitonetz mit Bottom entry von onewind ausprobiert. Ich mag allgemein Moskitonetze nicht so gerne, da ich mich dann eingeengt und abgekapselt fühle und finde sie meistens nicht wirklich nötig, zumindest bei mir in der Gegend. Trotzdem wollte ich die Option haben, falls eine Tour mal mehr Mücken vermuten lässt. Im Vergleich zur geschlossenen Version mit Zipper bietet das netz mit bottom entry etwas mehr Platz und Flexibilität, wodurch der Wooki nicht so stark von unten komprimiert wird. Auch kann man gut von beiden Seiten ein und aussteigen.

    Die große seitliche Öffnung hätte ich mir noch einen kleinen Tick größer gewünscht, aber man bekommt das Netz trotzdem relativ einfach über HM und UQ gezogen. Vielleicht Nähe ich mir noch eine Schlaufe auf die Unterseite der Ridge. Außen sind bereits welche. Dann kann man mit beiden Schlaufen eine Seite des Netzes hoch, an die RL binden, wenn man sitzt.

    Das Angebot von barfuß ist natürlich Klasse, da kannst du vielleicht Herausfinden ob du mit leichten, dehnbaren Stoffen klarkommst, oder eben etwas festere Stoffe bevorzugst, sofern sie beides zum Vergleich da hat. (Ein leichterer Stoff doppelt genommen entspricht dann auch eher einem festeren, einlagigen). Bei der Gelegenheit kannst du direkt auch sehen was es beim Aufhängen zu beachten gibt und dir auch so ein paar Tipps abholen.

    Vermutlich bevorzugen die meisten eher feste Stoffe, insbesondere bei ähnlicher Größe und Gewicht der Hängenden.

    Das entscheidenste Kriterium für die Bequemlichkeit ist die Länge. Vielleicht reichen dir 11 Fuß (335 cm) reine Stofflänge schon aus, vielleicht kommst du mit 12 Fuß (365 cm) besser klar.

    Wenn du deine Präferenzen kennst, kannst du ja schauen, was in deinem Budget so angeboten wird.

    Wenn du Spaß am Hängen hast, wirst du schnell feststellen, dass eine Isomatte nicht wirklich funktioniert (außer in querliegern). Das wäre nämlich die eierlegende wollmilchsau, die nicht existiert..

    Dann käme noch ein underquilt dazu, ein Thema für sich. Das Packmaß wird mit einem Hängematten setup immer etwas größer ausfallen, als nur mit Isomatte und Bodenplane. Der minimale Unterschied, bzw. Das was du durch dünne Stoffe und (zu) kurze Länge einsparen kannst, macht den Kohl nicht fett..

    Hinterher muss noch jemand bodenbrüten 😱

    Zu einer solchen Schmach wird es hoffentlich nicht kommen!

    Die große Teilnehmerzahl kann man ja beim Aufbau berücksichtigen. Wenn eine Gruppe von Bäumchen entweder einen perfekten Hang bietet, oder zwei ausreichend gute, dann tun es die guten ja auch..

    Außerdem sind die Besitzer von Hammock stands, Trekking trees etc dadurch vielleicht motiviert so etwas mitzubringen. Wäre sicher auch für die meisten anderen interessant sich die mal anzusehen :)