Beiträge von Motte148

    Den X-Fire habe ich noch nie live gesehen, bin aber sehr überzeugter Nutzer vom X-Boil.

    Den habe ich in der normalen und der UL Ausführung. Beide genial, die normale gefällt mir, abgesehen vom Gewicht natürlich, ein wenig besser, da sie etwas stabiler ist.

    Habt ihr vielleicht Erfahrungen, wie der X-Fire im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie z.B. der Bushbox ist?

    Hm das ändert aber ja statisch auch nicht viel, da es oben ja immer noch nur an einem Punkt aufgehängt ist, und hier so immer noch einen Freiheitsgrad hat. Man müsste es an der Ridgline irgendwie an 2 Punkten aufhängen :/

    Genau, wenn du mehrere Aufhängungspunkte an das Tablet machst, dann wäre es ja wünschenswert, wenn die Schnüre, mit denen die Aufhängungspunkte mit der RL verbunden werden, einzeln in der Länge verstellt werden können. Dann würde ich sie auch direkt einzeln an der RL anbringen. So kannst du Abstände zwischen den Befestigungspunkten der Schnüre auf der RL lassen, dadurch hast du "Hebel" gegen das Verzwirbeln. Oder halt den angesprochen Draht, wobei der einigermaßen stabil sein müsste.

    Ich habe drei Aufhängungspunkte, die mit je einer seperaten Schnur an drei verschiedenen Stellen der RL festgemacht werden. Funktioniert ganz gut.

    Wenn es noch stabiler sein soll, kannst du es ja Mal mit einer richtigen Halterung aus Kunststoff, also eine Art Stativ, die du umfunktonierst probieren. Die müsste dann fest, am besten auf klemmung an der RL befestigt werden.

    Schick! Wie hast du die Baumgurttasche am Packsack angebracht? Wäre vielleicht mal eine kurze Beschreibung im DIY MYOG Forum wert.

    Habe mal einen Beitrag verfasst, hoffe er ist verständlich 😁

    Motte148
    23. Oktober 2024 um 14:56

    Ich habe mir für meine DIY HM eine kleine Tasche genäht. Die HM packe ich mir hauptsächlich an schönen Tagen, wenn ich in den Park gehe, ein. Damit ich alles in einem handlichen Paket habe, das ich einfach in den Rucksack werfen kann, habe ich ein außen kleines Einschubfach für die Baumgürtel vorgesehen.


    Für die Abmessungen habe ich mich an der Packtasche orientiert, die ich vorher für die HM genutzt habe. Da war ursprünglich die Bodenplane eines kleinen Zeltes drin. Mit der HM war sie immer prall gefüllt, deswegen habe ich den Umfang knapp 5 cm größer und gemacht. So passen auch die Gurte noch mit rein und das Reinstopfen ist leichter, da man mit der Hand besser reinkommt.


    Da ich den Sack immer (am Kopfende) der HM lasse, habe ich nur einen Kordelzug gemacht, die andere Seite ist permanent mit verknoteter Gummikordel verschlossen.


    Materialien:
    1 rechteckiges Stück Ripstop Nylon ca. 36x32 cm
    1 rechteckiges Stück Ripstop Nylon ca. 17x17 cm
    Ca. 10 cm Gummikordel (3mm Durchmesser)
    Ca. 35 cm Zing-It
    1 Kordelstopper
    Nähgarn


    An die beiden gegenüberliegenden (kürzeren) Seiten des großen Stoffstücks jeweils einen ca 2 cm breiten Tunnelzug nähen. Man erhält ein ca. 30x32 cm großes Stück.
    Das kleinere Stück Stoff an drei Seiten säumen. Man erhält ein ca. 15x16 cm großes Stück (bei dem eine der beiden 15 cm langen Seiten nicht gesäumt ist).
    Das kleine Stück mittig flach auf das große legen, die ungesäumte Seite bündig mit einer beliebigen der beiden Seiten ohne Tunnelzug und dort festnähen. Nun auch die gegenüberliegende Seite des kleinen Stücks am großen festnähen.
    Dann das große Stück so falten, dass die Seiten ohne Tunnelzug übereinander liegen und das kleine Stück Stoff innen ist. Dann zwischen den Nähten der Tunnelzüge zusammennähen und umstülpen.
    An den Tunnelzügen habe ich, dort wo die Längsnaht ist, die Spitzen einfach schräg abgeschnitten damit die Öffnungen sich gegenüberliegen, statt nebeneinander.
    Auf einer Seite die Gummikordel durch den Tunnelzug fädeln, zuziehen, verknoten und Enden abschneiden und mit dem Feuerzeug Abschmelzen, sodass sie nicht ausfransen.
    Auf der anderen Seite die Schnur einfädeln und den Kordelstopper anbringen.


    Man kann den Packsack von links nach rechts (statt von innen nach außen) umstülpen. Geplant hatte ich es die Säume des Gurt Einschubfachs innen zu haben, da das dezenter aussieht, finde es mit den Säumen nach außen aber doch schöner. Außerdem gleiten die Gurte dann besser rein und raus, ohne sich zu verhaken.
    Bei der nächsten Tasche werde ich das große Stück halbieren, sodass beide Enden des kleinen Stücks in dem Längsnähten verschwinden. So gibt es dann zwar zwei statt einer Längsnaht, aber es sieht bestimmt noch besser aus.

    Meine Socken und eventuell noch ein dünnes Oberteil kommen mit in den Schlafsack/Quilt.

    Hose und Jacke nehme ich da nicht mit rein, auch wenn ich auf dem Boden schlafe nicht.

    Die packe ich nachts in den Packsack vom UQ zum Beispiel und dann in den Rucksack. Kalt sind sie dann natürlich trotzdem..

    Ich weiß nicht genau was XXL bei Amazonas bedeutet, aber ich selber hatte mal eine Amazonas HM, die sehr klein war. Soweit ich richtig informiert bin, bieten die keine Matten in größeren Längen an.

    Warbonnet hingegen hat längere HM, auf die der Wooki abgestimmt ist (glaube 11 Fuß, d.h. ca. 335 cm) Daher würde ich mal vermuten, dass der Wooki zu groß für deine Matte sein wird, bzw. du ihn nicht ohne Änderungen verwenden kannst.

    Allgemein wirst du bei so extremen Temperaturen wie minus 15 Grad Celsius einige Herausforderungen meistern müssen, wenn du (in einer Hängematte) draußen schläfst.

    Für das Handy habe ich einfach die dünne, weiche Hülle, die mitgeliefert wurde genommen.

    Unten zwei, oben einen Schlitz reingeschnitten und Schlaufen aus Schnur durchgezogen. Wenn die Schnur dünn genug ist, passt das Handy trotzdem in die Hülle. Verrutschen kann sie nicht, da das Handy sie einklemmt.

    An den Schlaufen kann man dann die Aufhängeschnüre befestigen. Klappt bisher ganz gut.

    Sollte die sich nicht ganz leicht eindrehen lassen wenn du die Tischplatte vorher drauf drehst und als Werkzeug nimmst?

    Ja, das geht definitiv. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Niet dadurch auf Dauer gelockert werden könnte.

    Ich hatte auch schon überlegt in die Tischplatte einen Schlitz an einer Seite reinzuschneiden, der genau die Weite wie der passende Maulschlüssel hätte, der für die Stockschraube mit Schlüsselfläche genutzt würde. Weiß aber nicht ob der Schlitz auf Dauer auch "ausleihert", Alu ist ja recht weich und 3 mm ist schon schmal als Auflagefläche..

    Ich habe an einem der letzten Wochenenden meine Eltern besucht. Mein Vater hat eine kleine Werkstatt und er hatte auch noch Alublech Reste :) Da haben wir zusammen kurz einen kleinen Tisch gebaut.

    Eigentlich hatte ich ein anderes Design (Halterung seitlich, mit einer Art Rohrschelle zum Stock einklemmen) im Sinn, dann hat Papa aber Gewindenieten rausgekramt und, ohne das bekannte Design zu kennen, vorgeschlagen die Halterung so in der Mitte anzubringen. Sollte wohl so sein..

    Ging ganz einfach: 3 mm Alublech mit der Flex ausschneiden, Kanten abschleifen, ein Loch in die Mitte bohren, Gewindeniet anbringen, fertig. Dazu eine Stockschraube mit Mutter zum Kontern.

    Ich hab dann noch an die Ecken jeweils ein Loch gebohrt, wahrscheinlich mache ich mit dazu aus einer Gewebe-Einkaufstasche noch ein Hängefach/Aufbewahrungstasche.

    Der Aufbau ist auch recht simpel. Einfach einen toten, aber noch festen Ast absägen, unten anspitzen und oben die Stockschraube reindrehen. Stock in den Boden stecken und die Tischplatte anschrauben.

    Die Stockschraube die wir herumliegen hatten hat einen Torxantrieb, ich schaue im Baumarkt mal, ob es auch welche mit Innensechskant gibt, ansonsten mit einer Schlüsselfläche. So musste ich halt einen Torx Schraubendreher mitnehmen, die Schraube ließ sich damit aber eigentlich ganz gut in den Stock reindrehen.

    Bei normalen Temperaturen ist das doch eher kontraproduktiv, oder?

    Der Meinung bin ich auch.

    Ich denke, dass die Hülle nur bei Temperaturen, die eigentlich deutlich zu tief sind um Gas zu verwenden, etwas bringen könnte. Wenn man es von zu Hause mitnimmt und die Hülle die Zimmertemperatur des Gases etwas länger hält. Aber auch dann bringts nur kurz etwas, genau aus den von dir genannten Gründen.

    Ursprünglich dachte ich, dass es bei der Hülle nur um die Optik geht. Ich selber mag es zwar nicht, wie ein Soldat durch die Gegend zu laufen, aber an sich würde ich sagen, dass in der Outdoor Szene immer mehr Leute einen taktischen Look bevorzugen. Bestimmt weil der ein oder andere namhafte YouTuber nur schwarz, braun, oliv, grau und camo cool findet..

    Aber das ist ein anderes Thema und vor allem auch Geschmackssache.