Beiträge von DerMajo

    Nun aber bitte mal langsam. Ich kann nicht beleidigend werden und danach schreiben, dass es nicht persönlich gemeint ist.

    Kannst du dir vorstellen, dass meine Aussage so gemeint war, dass ich tiefsten Respekt davor habe, wenn du das ohne genannte Gegenstände durch ziehst? Für meinen Urlaub fänd ich sie unabdingbar.

    Folgendes hatte ich aus meinem vorherigen Post gelöscht, weil ich mich nicht rechtfertigen wollte. Scheint man hier wohl lesen zu wollen um Missverständnisse zu verhindern:

    Die Küche nehm ich mit, weil ich es liebe zu Kochen und es für wunderbar entspannend halte, dass in der Natur zu machen.

    Beim Messer bin ich tatsächlich am überlegen. Notwendig ist's sicher nicht. Sagen sich das allerdings auch meine zwei Begleiter, haben wir keins und datt wäre nicht so cool. Spätestens beim Kochen würd ich gern eins haben 😇

    Das Ladegerät hab nehm ich, um die kleine Powerbank bei Gelegenheit zu laden. Zusammen mit dem Smartphone wird das keine 6 Tage durchhalten.

    Die Karte lass ich evtl. auch zu Hause. Kann eine App ebenfalls (besser). Aber analoge Routenfindung hat was 😅 Werd ich meine Begleitung entscheiden lassen - wobei ich weiß, dass ich sie dann mitnehmen muss. Die mögen so ein altmodischen Kram 🤣

    Das Handtuch war schon recht oft Thema. Ich werde es in der Form mitnehmen (wenn ich's denn mal finde, das Mist€$\). Wenn es einen Bach gibt oder See oder oder oder...und es die Gelegenheit gibt dort rein zu hüpfen, werd ich das tun. Da will ich keinen Waschlappen zum abtrocknen 🙈

    Klamotten will ich wenigstens hier und da wechseln und auswaschen. 6 Tage in den gleichen Sachen wäre echt hart.

    Das mit den Liner hab ich mir angesehen. Die Organisation im Rucksack ist mir die knappe 64g mehr wert.

    Nochmal zum Rambo-Messer. Das ist nicht länger als ein herkömmliches Küchenmesser. Nur ist es stabiler um damit auch Holz zu spalten. Zudem kann man damit Abend gut seine Zeit vertreiben und Schnitzen. Ich weiß nicht was mein Post mit dem von dir verlinkten Artikel zu tun hat.

    Hi :)

    Was ich nicht will -> Mein komplettes Equipment gegen ein leichteres eintauschen und dafür mehrere hundert Euro bezahlen. Was ich allerdings gut fände: Was du hangloose genau weglassen würdest und wieso? Weglassen kostet anfänglich erstmal nix :)

    Der Rucksack ist übrigens auch aufgeführt. Es wird wohl der "Exped Lightning 60" werden. Hat für sein Gewicht noch ein Tragegestell (für Laien wie mich), kein sonstigen Schnickschnack und ist durch den Rolltop-Verschluss auch später noch mit weniger Volumen nutzbar.

    Echt super Idee mit diesen Fallflaschen. Kannte ich noch gar nicht. Da schau ich mir auf jeden Fall die 2l an. Könnte mir vorstellen die 4080g auf beide seitliche Außentaschen zu verteilen. Datt sollte auf jeden Fall genug Wasser für einen Tag inkl. Kochen sein.

    Den Grayls habe ich aus dem Gepäck wieder verbannt. Ich denke, dass ich ihn nicht wirklich brauchen werde, da es hoffentlich Bäche gibt, die man gut und gern auch ohne Filter bedenkenlos nutzen kann 🤞

    Ich glaube, du musst dir die Frage grundsätzlich beantworten, was du du willst. Willst du Gewicht sparen, dann ist da Potential. Wenn du sagst, eigentlich passt es alles so, dann ist ja auch gut. Ansonsten hat das was von "Wasch mich, aber mach mich nicht naß."

    Ick weiß was du meinst - und das sollte so auch nicht rüber kommen. Ich bin dankbar für jeden Tipp :thumbup: Wenn ich dazu hier was schreibe ist das auch nur ein lautes nachdenken. Ich evaluiere, ob diverse Tipps für mich passen würden und versuche zu erläutern, warum einiges für mich nicht passt.

    Du kannst ja mal eine zweite Liste parallel anlegen und dann schauen auf wie viel Gewicht du kommst, wenn du viele Empfehlungen aufnimmst.

    Ich werd keine zweite Liste machen - aber Änderungen dokumentieren. Ich bearbeite die Liste gerade. Da sieht man zum Bsp. auch, dass der Benzinkocher immens schwerer ist, wie der Gaskocher (und da ist schon eine 450g Kartusche bei).

    Das Nachfragen hier im Forum hat sich quasi für mich schon gelohnt :thumbup: Das Gepäck ist schon fast 2kg leichter als vorher:!:Zumindest in der Theorie ^^

    Das mit den Trinkflaschen (thermoTanka und Grayls Ultrapress) ist so eine Sache. Die Thermosflasche nutze ich täglich im Alltag. Hier geht es mir darum im Sommer auch halbwegs gekühltes Wasser trinken zu können (eiskalt mag ich aber auch nicht). Allerdings kann ich gern auf den Luxus auf der Tour verzichten. Da wird quasi ne PET Flasche herhalten (1-1,5 Liter). Leider weiß ich auch nicht genau, wie es dort um Trinkwasser bestellt ist. Ich hab auf Fotos mehrere Bäche gesehen. Dafür werd ich den Filter nicht brauchen. Andererseits wird es auch Seen/Teiche geben. Hier würd ich lieber Filtern. Aber ob ich das im Endeffekt wirklich brauch und ob ich die PET Flasche oft genug an Gaststätten und Raststätten auffüllen kann, weiß ich nicht. Momentan tendiere ich dazu, das Teil zu Hause zu lassen. Gerade nach dem ich den Podcast angehört habe ^^

    Beim Handtuch habe ich ein recht leichtes und kleines. Die 400g waren auch nur geschätzt. Ich hab nicht wirklich ein Plan, was das Teil wiegt. Es ist so ein Teil aus Microfaser, welches extrem schnell trocknet. Ick würds ja gern wiegen - aber wie gesagt, find das Ding gerade nicht 8o

    Der Kocher wird für alle genutzt. Evtl. bringt ein Freund noch einen zweiten mit. Der Benzinkocher ist extrem effizient und die 720ml sollten eigentlich für die ganze Woche reichen. ABER wenn ich nur den Gas-Adapter + Kartusche mitnehme, ist das wesentlich leichter (da kein Benzin+Flasche+Pumpe). Hier weiß ich aber, dass eine Kartusche nicht die ganze Woche reichen wird. Da würde man dann hoffen, dass es unterwegs welche zu kaufen gibt :/

    bzgl. der Heringe find ich 90g nicht die Welt und die Groundhogs halten schon in fast jedem Untergrund sehr gut. Klar Stöcker kann man auch nehmen (hab ich auch schon gemacht) aber datt ist wieder getüddel, der den Aufbau erschwert. Ich denke, da bleib ich bei den Heringen.

    Bzgl. Handy im Flugmodus bin ich mir unsicher. Ich würd das Ding auch gänzlich zu Hause lassen, würd dann aber die Foto-Funktion und mich ab und zu bei meiner Familie zu melden vermissen. Die Idee das Telefon an Gaststätten aufzuladen kam mir auch schon. Nur kenn ich die Gegebenheiten vor Ort nicht wirklich ?( Die Powerbank hatte ich mir extra dafür gekauft (hatte vorher keine). Es gibt 10.000er die ca. 150g wiegen. Da war mir die 30.000er mit 590 dann auch sympathisch.

    Die Packsäcke sind tatsächlich mehrere. Ich will für die Ordnung im Rucksack farblich verschieden Säcke nutzen (die natürlich auch unterschiedlich groß sind). Einen großen für Hängematte (ohne Aufhängung), UQ und Schlafsack - einen für Klamotten, Kulturbeutel und einen für Essen, Gewürze und Öl. Die Packsäcke wiegen kaum was, sollen mir den Rucksack organisieren und das Innere Trocken halten, sodass ich mir den Rucksack-Überzug sparen kann. Beim Öl wirkt der Packsack auch in die andere Richtung. Sollte da was undicht sein, hab ich die Schweinerei nur in dem Essens-Packsack.

    Würd mir jetzt keine neue Kopflampe holen. Find die ist okay und extrem nützlich, wenn man Abend doch mal aus der Matte muss ;)

    Im allgemeinen geht es mir nicht darum das kleinste Gramm raus zu holen. So essentielle Hinweise, wie das mit den Trinkflaschen und der Elektronik ist mir aber extrem willkommen. Im allgemeinen war ich der Auffassung, dass 12kg Gepäck schon recht okay sind. Zumindest hatte ich irgendwo gelesen, dass 12kg für ne mehrtägig Wandertour mit Übernachtung schon angepeilt werden sollten. Mit welchem Gewicht seid ihr denn so mehrtägig auf dem Rücken unterwegs?

    Hallo

    Ende Juni wird es für zwei Freunde und mich eine Woche auf eine Trekking Tour durch den Nationalpark Sumava gehen :love: Es hat lange gedauert das Ziel zu fixieren - Ursprünglich wollten wir gern in Deutschland bleiben. Jedoch war der Frust der Planung (Buchen von Trekking-Plätze, Routen-Planung) und die Scheu vorm Wildcampen zu hoch, sodass wir uns einvernehmlich für die Tschechei entschieden haben.

    Die Etappen werden mehr oder weniger von den Notzeltplätzen in dem Nationalpark vorgegeben. Schaut man sich Berichte und Fotos an, würde die logische Wahl auf das Zelt fallen. Zudem mein Zelt-Setup leichter ist, als zwei Hängematten-Setup's. Allerdings haben meine Freunde und ich viel zu viel Bock aufs Hängematten-Campen, sodass wir uns einfach irgendwo neben diese Zeltplätze hängen würden.

    Nun ist das meine erste Trekking Tour und ich bin noch nie länge Strecken mit dem Rucksack auf der Schulter gelaufen. Daher habe ich mir ein wenig Gedanken gemacht, was ich alles mitnehmen mag. Das würde ich euch hier gern vorstellen und hoffe, dass der ein oder andere Tipp zur Optimierung dabei ist.

    Hier geht's zur Liste der Ausrüstung

    Im ganzen schätze ich, dass ich bei 12-13 kg ohne Rucksack ankommen würde.

    Verpflegung habe ich zwar mit, denke aber, dass man hin und wieder auch auf eine Gaststätte trifft. Es soll wohl auch kleine Märkte geben, in denen man Grundnahrungsmittel bekommt. Mir schwebt vor zwei Mal Spaghetti aglio olio zu zubereiten. Zudem werde ich gewürzten Sushi Reis kochen können (ebenfalls zwei Portionen). Gemüse und Obst hoffe ich unterwegs irgendwo frisch zu bekommen.

    Btw. bin ich ganz schön Baff, was das Gewicht mit Aufhängung der Hängematte betrifft 8|

    Bin zu Besuch in der Vulkaneifel und war heut auf nem Walderlebnis Pfad mit den Kids und hab die Gelegenheit genutzt um ma datt neue Tarp auf zu bauen 😇 (Onewind 12" mit Türen)

    Ick bin tatsächlich begeistert. Super durchdacht und extrem flexibel. Hab jetzt nur den offenen Aufbau getestet. Glaube aber, dass die anderen Varianten auch easy wären.

    Danke für die Empfehlungen wuppitom 🤟

    Hi Alpenmann

    Ich bin auch hin und wieder mit dem Motorrad unterwegs und hab mir letztes Jahr eine Hängematte gekauft und bin damit auf ne zweiwöchige Tour. Was ich für mich gemerkt habe, dass mein Zelt-Equipment gefühlt kleineres Packmaß hat und leichter ist. Das liegt aber an mehreren Faktoren (da ich kaum allein unterwegs bin, hab ich immer das 3 Mann-UL-Zelt und Doppel-Isomatte bei - also für zwei Personen und mein riesiges Tarp). Grob gesagt ist gutes Zelt-Equipment gebraucht ähnlich teuer (neu hätte ich mir so ein Zelt niemals gekauft) und kann vom Packmaß insgesamt kleiner sein. Denn mein Kumpel hat dann nur noch den Schlafsack bei und Platz für andere Dinge (meist nimmt er das Kochgeschirr etc.).

    Bequem hab ich auch auf meiner Iso-Matte gepennt - für die Hängematte brauchte ich einige Nächte um mich wohl zu fühlen (was aber wirklich nicht lange gedauert hat).

    Vorteil des Zelts ist, dass man fast überall aufbauen kann. Auch da, wo es keine Möglichkeit gibt, eine Hängematte zu spannen. Der Nachteil ist, du brauchst immer einen halbwegs ebenen Untergrund.

    Der Vorteil der Hängematte ist, du hast alles einzeln (Dach, Bett und Bettzeug ^^ ). Damit kannst du auch mal einfach nur das Tarp aufbauen oder in ner Pause bei gutem Wetter flink die Matte aufspannen und chillen. Zudem macht mir das Übernachten in der Hängematte mehr Spaß. Im Zelt sinds ja dann doch irgendwie die eigenen vier Wände :S

    Was ich damit sagen will. Es ist cool die Wahl zu haben, welches Setup am Abend aufbaut wird. Deswegen kann ich dir empfehlen: wenn du eine vernünftige Isomatte hast und evtl. auch mit Zelt immer noch ein Tarp bei hast, dann schau nach ner Hängematte, mit der du die Isomatte weiter verwenden kannst. Denn dann ergänzt du dein Zelt-Equipment nur um eine Hängematte und ggf. ein Tarp.

    Mein Equipment für das Zelt:
    * Helsport Fjellheimen Superlight 4 Camp (solo: MSR Copper Spur HV3 Expedition)
    * Exped SynMat HL Duo Winter LW (solo: Therm-a-Rest NeoAir Topo Luxe XL)

    Mein Equipment für die Hängematte (ausschließlich solo):
    * Warbonnet Eldorado
    * Warbonnet Wooki 20 XL

    * DD-Hammock 4x4 Tarp + komprimierbarer Drybag

    Eigentlich wollte ich meine Haventent Safari mit der Thermarest Topo Luxe Xl Isomatte testen ..........die ist aber nicht wie angekündigt gestern sondern erst heute bei mir angekommen 😢

    Ick find die Matte traumhaft. Vor allem wenn man sich eingepegelt hat, wie doll man sie auf bläst. Das Aufblasen ist aber schon ne Nummer. Das dauert mit dem Sack ne Weile ^^ Ich hab ne andere Matte, die ich aus dem Grund lieber nutze ... und datt is ne Duo Matte mit nur etwas größerem Packmass (der Vorgänger der Exped Dura 5R Duo) 🫣

    Okay...das UQ Thema hat sich dann bei mir auch geklärt.

    Ende Februar kommt dank Hammock Fairy der Wooki XL 20° :saint:

    Ich war schon bei einer Schneiderin, die mir zuarbeiten würde. Trotzdem fühlte sich die DIY Idee nicht gut und rund an. Zumal ich gern Daunen wollte.

    Vielen Dank für die vielen Ideen, Anregungen und Infos :thumbup:Ich bin immer wieder sehr begeistert von der Community in diesem Forum.

    Bist Du zu Fuß oder mit dem Fahrrad/ Bikepacking unterwegs wird Packmaß und wenn zu Fuß, da dann auch noch der Bewegungsradius/ Strecken die gelaufen werden auch Gewicht eine große Rolle spielen.

    Egal wie ich unterwegs war, spielte das Packmaß bisher immer eine Rolle. Das Gewicht ist meist eher Sekundär gewesen. Trotzdem glaube ich, dass Daunen die Allround-Lösung für mich wäre.

    Zur Feuchtigkeit (Nässe) bei Daune gäbe es ja auch imprägnierte Daune. Irgendwo hab ich da mal ein Video zu gesehen, müßte ich mal (später) raussuchen.

    Das ist mal interessant - nicht unbedingt für mich, aber die Technik dahinter interessiert mich. Kann ich mir gerade schwer vorstellen :)

    Wie sieht es eigentlich mit der Komprimierung aus? Wie lange dürfte ich Daunen komprimieren, bis sie die Bauschkraft verlieren? Geht das schon mal 1-2 Tage am Stück oder sollte man da penibel drauf achten. Zur Lagerung ist es klar, dass die Schalfsäcke und Quilts nicht komprimiert rumliegen dürfen. Aber wie sieht es auf der Reise aus?

    Da ich mich immer mehr dabei erwische, wie ich nach Daunen-Schlafsäcken suche und weniger nach Top-Quilts, werd ich keinen Hel drum machen und mich auf die Suche nach einem Schlafsack konzentrieren. Das Pennen im Schlafsack kenn ich, die Handhabe ist mir bekannt und ich weiß, worauf ich beim Schlafen achten muss.

    Bzgl. Under-Quilt tendiere ich weiterhin zu dem Wooki XL 20F. Das wäre aus meiner Sicht das bequemste und ist bulletproof, da von Vielen positive Resonanz kommt.

    Nach dem Einwurf von Gironimo und einem kurzen Telefonat, hab ich mich mal ein wenig versucht ins Thema DIY einzulesen um ein Wooki selbst zu schneidern. Die Lernkurve wäre vermutlich sehr groß, da ich mich mit dem Nähen noch nie auseinander gesetzt habe. Meine Motivation dahingehend ist allerdings nicht sehr hoch (Nähen ist leider ein Thema, was mich nicht direkt anfixt). Evtl. könnte ich das Projekt mit jemanden zusammen umsetzen, der mehr Willen und Erfahrung hat. Sollte das jemand lesen, der in der Nähe von Potsdam wohnt und Bock auf das Projekt hat, gern bei mir melden :)
    Das UQ-Thema ist also noch offen. Ich hoffe ja irgendwie noch auf ein gutes Marktplatz-Inserat :saint:

    mit Apex-Endlosfaser ist ein UQ und TQ wirklich einfach zu nähen. Materialkosten: UQ ca. 140€, TQ ca. 120€

    Ditt mag sein, wenn man evtl. ne Nähmaschine hat und die schon ma in Betrieb hatte. Ich glaube, dass ich viel mehr Lehrgeld zahlen müsste, als von dir veranschlagt :D

    Also der wasserabweisende Daunenschlafsack von Exped ist preislich ja erst mal eine Ansage. Da würde ich lieber bei Western Moutaineering gucken, wenn du so viel Geld ausgeben kannst. Oder Featherd Friends. Da bist du dann in der obersten Liga unterwegs.

    Da ich noch Zeit habe mir das Equipment zu besorgen, könnte man so ein Preis schon Regeln. Ich bin halt jmd der ungern zweimal kauft und Spaß an gutem Material hat. D.h. nicht, dass es gleich teuer sein muß und in Relation zu meinen Vorhaben stehen sollte. Ich werde zum Beispiel nicht im Winter draußen schlafen und alles unter 5 °C versuchen zu meiden.

    Einen Western Moutaineering hatte ich mir auch schon angesehen. Aber eben wieder so ein extremer Preis. Es gibt gerade ein Valandré Bloody Mary auf eBay. Bei dem fand ich das System mit dem Kältekragen ganz cool. Der würde auch nicht ganz so Doll reinhauen.

    Aber ich lese heraus, dass es dir gar nicht unbedingt um das letzte Gramm geht.

    Genau...es ist ein 'nice to have', sollte man irgendwann mit dem Rucksack unterwegs sein. Wer weiß, was mir die nächsten Jahre noch in den Sinn kommt :) Trotzdem benötige ich nicht das leichteste Equipment, was es auf dem Markt gibt.

    Hier gilt die selbe Aussage wie die, die ich mir auf der Rennstrecke (Motorrad) für mich erarbeitet habe. 'bevor ich die kleinste Gewichtsersparnis für teures Geld am Moped erkaufe, ist es effektiver erstmal am eigenen Körper anzufangen' 8o

    Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung in dieser Konstellation Waldläufer70 . Hab mir den Burrow mal konfiguriert. Wären ohne zusätzliche Überfüllung ca. 350$. Hab leider noch keinen europäischen Shop gefunden :/ Kennt da jemand zufällig einen? Klingt auf jeden Fall erstmal interessant.

    Was ich auf meiner Recherche noch gefunden habe - ein wasserabweisender Daunenschlafsack. Wenn der nicht so irre teuer wäre. Klar eine Wassersäule von 1000 Millimetern ist nicht die Welt, aber damit liegt man ja auch nicht direkt im Regen - wobei ich gelesen habe, dass es ein BiwakSack obsolte machen soll (was ich nicht glaube) :saint: Dazu ist er noch irre leicht und hat ein kleines Packmaß :love: Aber dieser Preis - whyyyyy? ;(

    Ich bin ganz froh, dass ich mich noch nicht gleich entscheiden muss.

    Haha, sehr schön geschrieben Gironimo ^^

    Bevor ich versuche die Brücke zurück zum ursprünglichen Thema zu bauen, geh ich nochmal kurz darauf ein :)

    Sehe das quasi genauso. Nur ist meine Komfortzone "noch" nicht ganz so hoch.

    Ich würd gern schon die Reaktion und Grenzen von mir bzgl. Hunger ausloten. D.h. ich werde ein paar Not-Rationen mitnehmen. Stühle, Tisch, WC, Dusche etc. gehört für mich noch nicht zwingend dazu :saint: Mein großes Trap pack ich aber unbedingt mit ein.

    Will nur mit nem Rucksack in den Wald und muss mir noch genau überlegen was ich da rein stopfe.

    Für mich ist es wichtig halbwegs gut und erholsam zu schlafen. Deswegen frag ich auch gezielt nach Erfahrungen bzgl. Top-Quilt und die Nutzung am Boden und der Hängematte.

    Daunen oder Kunstfaser:

    Da mir eigentlich bisher noch nie ein Schlafsack nass geworden ist, würde ich wohl eher zu Daunen tendieren. Ich glaube mit gewisser Vorsicht, lässt sich alles auch bei nassem Wetter trocken halten.

    Schlafsack oder Top-Quilt:

    Momentan geht es bei mir eher Richtung Schlafsack. Aber eben nur, weil ich nicht weiß, wie sich ein Top-Quilt schlagen würde. In meiner Vorstellung ist so ein Quillt schon extrem flexibel.

    Bin mir unsicher, ob ich das in so einem Urlaub austesten mag :/

    Bitte gern weitere Erfahrungen und Empfehlungen.

    Dann schau doch bei Kleinanzeigen. Ältere KuFa Schlafsäcke gibt es oft günstig.

    Da hätte ich tatsächlich bedenken, dass die Temperatur Angaben noch passen und für meine Verhältnisse ausreichen.

    Wenn Daune, dann mit UQ-Protector.

    Warum? Wegen Kondenswasser?

    Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden aber um den Grund und das Ausmaß des Urlaub-Plans zu erläutern:

    Nach dem Norwegenurlaub mit dem Motorrad haben wir beide bemerkt, dass das Outdoor-Leben doch zu kurz kam. Was uns im Nachgang gestört hat, waren tatsächlich die ständigen Ortswechsel. Wir hätten gern mehr "Lagerbau" betrieben und kennen gelernt, mehr geangelt, geschnitzt und am Feuer gesessen. Damit war der Keim als Wunsch bei mir gelegt, nochmal einen Outdoor-Urlaub zu machen, wo ich einzig und allein das Umsetze (also ohne Motorrad).
    Dann kam ich irgendwann auf die "7 vs Wild" Serie und war von der ersten Staffel total geflashed (hab mit der Zeit aber alles Staffeln gesehen und von einigen interessanten Teilnehmern noch mehr). Da ich mir im Vorfeld schon einige Gedanken zum Land gemacht hatte, wurde ich von "7 vs Wild" inspiriert und denke auch genau an den selben See zu fahren. Es gibt dort eine Menge Stellen, an den man das Auto stehen lassen kann um Richtung See zu wandern.

    Das Jedermannsrecht ist mir aus Norwegen schon sehr bekannt und ich werd mich diesbezüglich natürlich für Schweden genauso informieren.

    Ich habe tatsächlich vor mir einen kleinen Unterstand zu bauen. Dafür würde ich aber keine Bäume fällen. Auch ein Versuch mit nem Floß auf das Wasser würd mich reizen, wenn man genug und geeignetes Holz findet. Das ich einen Platz so verlasse, wie ich ihn vorgefunden habe, muss mir kein Jedermannsrecht erklären, das gehörte allgemein zu meiner Erziehung. Für Details werd ich mir aber alles nochmal genau durchlesen :thumbup:

    Ich hätte auch gerne einen Daunen-Top-Quit, aber ich nutze weiterhin meinen 25 Jahre alten Vaude 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Der ist mir viel zu groß, ist recht sperrig und hat schon 2 Brandlöcher. Das Teil funktioniert aber gut bis ca. 3C° . Werde diese Saison auch wieder 20-30 Nächte drin schlafen. Sehe nicht warum ich was "besseres" bräuchte für meine Anforderungen.

    Das ist ja das tolle an meiner Situation. Ich besitze nur einen billigen über 20. Jahre alten KuFa Schlafsack, der gar nicht mehr isoliert. Der Schlafsack zur Norwegen-Tour war gar nicht meiner und so wie der UnderQuilt auch nur ausgeborgt. Somit kann ich mir gern mal eigenes Material zulegen und damit hab ich die Qual der Wahl ||