Beiträge von 22kN

    Der Ashley ist einer meiner Lieblinge. Schnell, einfach und für viele Fälle voluminös genug.

    22kN: Ist "Zachstich" ein Typo oder gibt's den wirklich?

    Ja Typo. Ich habe Sachstich gemeint. Der Ashley ist toll. Ich nutze den als Hintersicherung in Form von Seilendknoten beim Abseilen.

    Ungespleißte Schäkel brauchen einen Stopperknoten und einen Schließknoten. Man kann nehmen was man will aber, wenn's sicher sein muss, z.B. beim Portaledge, dann greife ich zum Mastwurf oder noch fester sitzenden Bull Hitch.

    Was ist das denn? Gibts da ein deutsches Wort, aus dem man auf den Gebrauch/Nutzen schließen kann?

    Flügel, die entsprechend der eigenen Anatomie fixiert werden, also dort wo du breiter bist. Jeder sieht ein bisschen anders aus.

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    Bezüglich des Fixierens der Flügel ist EVA sehr anspruchslos. Ich habe nichts genäht, sondern Löcher rein gemacht und mit dünnem Schnur gearbeitet. Für die Löcher habe ich eine glühend heiße Fahrradspeiche benutzt. Zange nicht vergessen und auf Ventilation achten. Es ist was für Menschen, die gern Basteln, aber es funktioniert wirklich. Mit EVA kann man unglaubliche Sachen machen. Für Inspiration und Tips wie man das Zeug schneidet, klebt und mit Hitze förmt, kann man die Copsplay-Welt anschauen.

    @treegirl

    Wenn du auf eine Isomatte in der Frontline XL bestehst, würde ich dir eine extra breite Evazote Matte empfehlen. Bei Extex kann man 1 m breite Platten kaufen und sie dann auf die gewünschte Größe zurechtschneiden.

    Eine gute Idee von @treegirl. Aus den EVA Reststücken kann mann ein Sitzkissen machen, das auch als Windscutz für den Kocher dient. Oder besser noch, mit diesen Stücken einen Segmented Pad Extended bauen.

    Die TAR Ridgerest in der Gr. L ist auch gut. Die Faltschaumstoffisomatten würden irgendwann reisen an den falten, nicht sofort aber irgendwann.

    Ja, habe ich und habe ca. 1 Monat drin geschlafen. Diese Brückenhängematte würde ich übrigens wirklich nur mit Isomatte nutzen, weil der Schnitt (es gehen mehrere Nähte mitten durch die Liegefläche) ohne Druckverteilung unbequem ist.

    Die Netzkonstruktion ist allerdings furchtbar. Der Reißverschluss wird stark belastet und lässt sich kaum schließen. Und klaustrophobisch sollte man auch nicht sein. Ich habe es deshalb offen gelassen und würde das Netz entweder umnähen oder komplett abtrennen und einen Netzsocken verwenden.

    Da ich nähen kann, finde ich gerade die Nähte bei der Eno Skylite interessant. Weil die Liegefläche aus mehreren Stücken besteht, wäre eine eventuelle Modifikation oder nötige Reparatur ziemlich leicht. Modifikationen, die mir sofort einfallen wären Riemen zum Festhalten einer Isomatte, oder besser eine Art Isomatte-Einschubfach. Die Nähte könnten auch die Möglichkeit anbieten einen Fixpunkt für einen UQ mitten auf der Liegefläche. Ich denke auch an eine MYOG Version. Wegen der Bauart, könnte die ganze Liegefläche als Muster dienen für eine MYOG Nachbau. Ich finde nämlich nähen leichter als schneiden.

    Von den Videos, die ich gesehen habe, hat die Netzkonstruktion ziemlich schlecht ausgesehen.

    Hammock Fairy ist die Eno Skylite Hängematte, deiner Meinung nach, überhaupt bequem genug, dass eine Anschaffung Sinnvoll ist?

    Was spricht denn für dich gegen eine 90° Hängematte?

    Ist eine 90° leicht mit einer Isomatte gut zu kombinieren? Welche Isomatte passt gut zu so einer Hängermatte?

    Sonst habe ich Respekt vor Nettle & Clew Hängematten. Ich hatte eine Exped Scout mit Nettles und ganz schnell waren die Nettles nur noch Knoten. Ich habe damals gedacht nie wieder mit Nettles. Bestimmt kann mas aber mit Systematic das Problem vermeiden, oder?

    Ich bin schwer beeindruckt von der Qualität der Antworten. Sehr informativ. Ich danke euch.

    Ich bin jemand, der eher wochenlang mit dem Rad unterwegs ist. Ich habe nach einer Lösung gesucht, bei der ich wahlweise auf dem Boden oder in der Hängematte schlafen kann.

    Bezüglich einer Isomatte in einer GE-Hängematte habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass die beste Art für mich die Schaumstoffisomatte ist – bei mir eine TAR Ridgerest in der Größe L. Zwei der Vier Ecken (gegenüberliegend) sind abgeschrägt, sodass die Matte besser diagonal liegt. Mir ist es passierte, dass eine 1. Generation Neoair in einer GE-Hängematte kaputtgegangenen ist. Noch eine aufblasbare Isomatte riskiere ich nicht.

    Nach eurer Schilderungen zu Brückenhängematten ist auch hier eine aufblasbare Isomatte eher die 2. Wahl, denn sie ist:

    • weniger warm in der Hängematte als auf dem Boden
    • eher nicht breit genug, sodass kalte Schultern zu erwarten sind
    • hoch, sodass man angehoben wird und die ganze Hängematte kippiger wird
    • anfälliger kaputt zu werden, indem z.B eine Schweißnaht zwischen den Kämmern reist

    Die wahrscheinlich beste Isomatte für Hängematten (die Ridgerest) ist leider auf dem Boden sehr schlecht und allein in der Hängematte kaum warm genug.

    Auch ich frage mich, ob nicht nicht eigentlich eine Bridge Hammock suche?

    Meine Entscheidung darüber, ob ich auf dem Boden schlafe oder in der Hängematte hängt von vielen Umständen ab, manchmal spielt der Vernunft eine Rolle aber auch sehr oft das Bauchgefühl. Beispiele:

    Hanglage: Hängematte

    Zeltplatz: Zelt

    Winter: Zelt

    Wald: eher Hängematte

    Illegale Übernachtung: Tarp/Boden

    Ängstlich: Zelt auf dem Zeltplatz

    Mit anderen Unterwegs: Zelt, eventuell Hängematte

    Müde: Hängematte

    Rastlos: Zelt

    Einsam: Zelt


    Die Liste könnte viel länger werden. Der Punkt ist, dass ich die Option haben will einfach so zu entscheiden wie ich schlafe.

    Wie auch immer ich schlafe, habe ich immer eine Isomatte dabei. Wirklich immer. Ich kenne mich damit aus, besitze einige und kann die Dinge mittlerweile fast blind flicken. Isomatte werden auch immer besser. Mit der Isomatte habe ich bereist überall geschlafen: auf Tischen, im Flughäfen, in der Fähren und überall dort wo das angebotene Bett unschön/unbequem ist. Ich gehe auch nicht im Wald, wenn’s plötzlich stürmt. Weil mir die Isomatte so wichtig ist und sie sowieso immer dabei ist, frage ich mich, ob nicht eine Bridgehammock kombiniert mit einer Isomatte nicht die richtige Lösung ist.

    Ich habe einige G.E.-Hängematten und ein paar DIY Quilts probiert. Ja, das klappt gut, sehr gut sogar, aber ich mag es nicht keine Isomatte dabei zu haben. Wie ist es in einer Bridgehammock mit Isomatte? Braucht man undbedignt Dual Layer? Geht single layer? Ich drehe mich im Schalf oft, also einen feucten Rücken bekomme ich nicht. Aber sonst? Wie anders ist eine Brückenhängematte als eine G.E.? Liegt man wirklich flach? Ist das Gefühlt überhaupt noch wie in einer G.E.? Kennt jemand die SL ENO SkyLite Hammock, wäre diese eine Ordentliche?

    Die Begriffe werden tatsächlich teilweise unterschiedlich verwendet.

    In meinen Beispiel ging es

    Also ist es wohl nicht zu empfehlen, einen solchen Schlafsack zu kaufen!?

    Den Schlafsack kannst du ohne Bedenken kaufen aber du musst ihn richtig waschen, damit die dauene wieder wie neu bauschen. Falls die Daune hydrophobisch sind, dann bekommst du sie wieder nicht ganz so hydrophobich hin. Hast du schon Daune gewaschen? Es ist nicht schwierig, kostet aber Zeit und ca. 15€ für den großen Trockner.ä und noch 10€ für das passende Waschmittel. Es gibt ein kleines Risiko, dass die Kammer innen reißen, aber nicht wirklich. Damit ich mir den Aufwand mache, muss der Preis stimmen.

    Nachtrag: bei der Verwendung einer Isomatte in Kombination mit einem Decken-Underquilt verliert der Underquilt meist an Isolierwirkung, weil die Isomatte ihn an noch mehr Stellen wegdrückt als der Körper.

    Ich kann nachvollziehen was du meinst. Aber, wenn man eine Isomatte und UQ kombiniert, macht die Breite der Isomatte was aus. Ich habe zwei Ridgerest Isomatten, Regular und Large. Die Regular ist weniger breit und, wenn kombiniert mit einem UQ, wirkt sie als wäre sie nicht da. Der UQ kann mich fast ungestört von der Isomatte mich umfassen. Die Isomatte ergänzt nur. Bei der breiteren Ridgerest Large kann ich mir gut vorstellen, dass ein UQ an Isolierwirkung was verlieren kann. Die breitere Isomatte ist eigenwilliger, schlagt Wellen, biegt sich nicht so leicht, kämpft gegen den UQ in etwa. Das dabei unerwünschte willkürlliche Räume entstehen, in die Kälte eindringen kann, ist gut nachvollziehbar. Die Ridgerest Large ist aber kaum zu toppen allein ohne UQ, falls man diese Isomatte bereit besitzt und noch keinen UQ hat.

    Da ich eine doppellagige Hängematte habe und viele unterschiedliche Isomatten bereits besitze, habe ich viel experimentiert. Es gibt große Unterschiede. Für mich sind die Isomatten mit einer Eierkarton- oder Wellenstruktur am wärmsten, am flexibelsten und rutschen am wenigsten, vorausgesetzt die Isomatte keine Alubeschichtung hat. Eine Isomatte mit Alubeschichtung rutscht mehr und ist ein ganzes Stück schwitziger. Faltisomatten (Bsp. z lite) sind aber auf Dauer weniger robust als die, die zusammen gerollte werden (Bsp. Ridgerest).

    Danke für die Antwort.

    Mit "Langlebigkeit" meine ich die Bauqualität des UQs. Sie soll nicht schäbig sein. Von Cocoon UQs habe ich sehr Gemischtes gehört was die Qualität der Arbeit angeht.

    Die Frage, ob Daune oder Kunstfaser ist grundsätzlich. Da ich sonst so viel Daune-Sachsen (Schlafsäcke und Jacken) besitze, habe ich Lust Kunstfaser zu probieren. Der UQ von GramXpert mit 267g/m2 kann ich noch leisten. Mit der Gewicht und dem Packmaß kann ich auch leben. Hat jemand Erfahrung mit GramXpert gemacht? Darf ich davon ausgehen, dass ein UQ von dem Hersteller eine gute Bauqualität aufweist?

    Ich habe eine doppelagige DIY GE-Hängematte. Ich mag es eine TAR Ridgerest zwishen die Lagen zu schieben. Das macht die Liegefläche formstabiler, wärmer und ich habe keine Probleme mit Kondensation am Rücken gehabt. Mit der Isomatte und einen neuen UQ hoffe ich im Winter bis -10c draußen schlafen zu können. Ich schlafe eher warm.

    Mit einem Budget von ca. 200€, welchen UQ würdest du kaufen? Mir geht es hauptsächlich um Wärme und die Langlebigkeit des Quilts.

    Ich habe den Cocoon Down Underquilt und der GramXpert Apex 267 gefunden.

    Was die Länge angeht, wie viel länger als ich soll der UQ sein? Ich will auch hiet die maximale Wärme erzielen.

    Ich bin kein Mutterspracher und gebe mein Bestes korrekt zu schreiben.