


Gestern: endlich mal Zeit gehabt, die Banyan mit dem verlängerten Tarp und dem ausnahmsweise mal "schwarz" bei Outdoorline geschossenen neuen 20F-Lynx im Garten aufzuhängen plus einen Quick&Dirty-Underquiltprotector aus Tyvek zu schneidern und ebenfalls dranzuhängen, und, ebenfalls aus Tyvek und Q&D, ein Cover für den Netzbereich des Topcovers, um Zugluft zu reduzieren. Ein erstes Probeliegen, nur mit dem 167er-Apex-Quilt war durchaus gemütlich, das Mountainglow-Tentshelf von Big Agnes, eine Spielerei, die Outdoorline zum halben Preis verhökert hat und die sich an der doppelten Ridgeline der Banyan ebenfalls gut macht, hat gemütliches Licht verbreitet ... fehlt nur noch der Glühwein.
Angesichts von angesagten -7° C für die Nacht war klar, dass das System, auch mit Schlafsack nicht warm genug sein würde, aber direkt neben dem Haus war es auch kein Problem, einfach so lange drin zu schlafen, bis es ungemütlich werden würde und dann umzuziehen. Gut aufgewärmt und derzeit auch wieder eher Kaltschläferin (Wechseljahre lassen immer noch grüßen ...
) ist diese Erfahrung zwar nicht repräsentativ, aber ich war erstaunt, wie lange es richtig gemütlich war, nur der fehlende Ausblick hat mich etwas gestört. Aber dafür kein kalter Zug, das Zusatzcover funktioniert, ich muss mir nur noch ein besseres Befestigungssystem überlegen. Magnetverschluss zum Annähen könnte was sein?
Nach drei Stunden musste ich pinkeln und hatte dann keine Lust mehr, wieder in die Schichten einzusteigen, zumal mittlerweile die untere Gemütlichkeitsgrenze erreicht war. Aber immerhin hatte es zu diesem Zeitpunkt die angekündigten -7°, mit der Kombi Schlafsack + Quilt mit Isomattenkombi war es bei der letzten Waldübernachtung bei +5° gut warm, d.h., der Lynx mit Protector kann ein paar Grad weniger (wobei ich da auch noch ohne Netzcover unterwegs war).