Beiträge von Schwarzwaldine

    Wünsche noch nachträglich einen guten Appetit, sieht gut aus!

    Bei mir sind, wie bei so vielen auch, je nach Einsatz ganz unterschiedliche Kochsysteme im Einsatz. Am liebsten koche ich auch mit Holz, da kommt die kleine Pyromanin in mir zum Vorschein, die sich aufgrund der Trockenheit derzeit aber nur am Smoker im heimischen Garten austoben kann. Bei Autoreisen oder für Kochevents, bei denen mit dem Auto vorgefahren werden kann, kommt die Petromaxgarde zum Einsatz, Atago und entsprechende Töpfe/Formen (auf den Autoreisen koche ich im Alltag, sofern Strom verfügbar ist, aber auch häufig ganz simpel auf einer Kochplatte und backe auf dem Gaskartuschenkocher mit dem Omnia). Bei Schwerlast-Radreisen darf der Gaskartuschenkocher und bei Bikepacking und Wanderungen meistens Spiritus (Whitebox-Stove) mit, wenn der Hobo zu gefährlich wäre (Pico oder Toaks Holzvergaser). Wenn der Bushbuddy endlich mal wieder ohne Wartezeit verfügbar ist, dann könnte der mich auch reizen mit seiner tollen Kombi aus Gewicht und geschlossenem Boden. Ich koche und backe äußerst gerne und mache, damit diese Leidenschaft bei der UL-Variante auch noch zum Einsatz kommen darf, dann wenigstens vorher die Trekkingnahrung selber.

    So, nachdem ich hier schon einige Monate mitlese und viel gelernt habe, kommt die Anmeldung und, ordnungsgemäß die Vorstellung. Die Schwarzwaldine kommt, wie der Name schon vermuten lässt, aus dem schönen Badner Land, derzeit mittlerer Schwarzwaldrand. Früher habe ich einige Jahre den Südschwarzwald unsicher gemacht, gerne auch mit Ü-Touren, damals aber noch im Biwaksack. Zwischendurch war ich auch einige Jahre im richtigen Norden (Norwegen), auch dort so oft wie möglich draußen, aber immer noch bei der Bodenbrüterfraktion und der bleibe ich auch treu, wenn ich mit meinem Mann auf den Gravelrädern mit Bikepacking-Ausstattung unterwegs bin, denn der streikt bei Hängematten - und zu zweit ist der Gewichtsvorteil auch wieder ziemlich weg.

    Damit bin ich auch beim Grund für die Umstellung auf die schwebende Übernachtung gekommen, leicht und bequem in einem - ich musste einige Jahre mit Touren ganz aussetzen, Rückengeneralstreik und komme jetzt langsam wieder zurück, bin jetzt aber zwingend auf so leicht wie möglich angewiesen, damit der Rücken mitmacht und aus dem selben Grund braucht es auch einen gewissen Komfort.

    Also: Hängematte! Natürlich bin ich erst beim großen A gelandet, habe aber schon bevor ich die erste Tour mit dieser gemacht habe, den Weg hierher gefunden (auf Umwegen - über das Suchwort "Amok draumr" bin ich auf die Crosshammock gestoßen). Die Nacht in der A-Matte war unterm Strich aber durchaus in Ordnung, ich wusste ja aber, dass es wesentlich besser geht und weil es für mich gerade in Inflationszeiten keine bessere Investitionsmöglichkeit als Outdoorausdrüstung gibt, habe ich gleich richtig Geld in die Hand genommen und bei dem Herrn über die Crosshammocks gleich eine bestellt, inklusive DCF-Tarp. Die Flexibilität der Crosshammock, die notfalls auch eine Rückkehr zum Bodenbrüten ermöglicht oder eher in Schutzhütten abgespannt werden kann, hat mich überzeugt.

    Die Hängematte habe ich nun endlich mit einer Waldnacht eingeweiht, großartig geschlafen (schaukeln in den Sonnenuntergang hinein :love: ) und damit wird es absolut Zeit für eine Anmeldung und Vorstellung hier!