Beiträge von Schwarzwaldine

    Gell? Die ist echt nett! :thumbup: Nur das Einsteigen musste ich nochmals neu organisieren als mit der STS Etherlight.

    Rucksack an die Ridgeline ist auch eine Idee, muss ich ausprobieren. Danke für die Anregung! Die Schuhe hatte ich in der bisherigen Ausprobiernacht, als ich eh mal raus musste, zusammengeknotet an die Seite gehängt, aber das funktioniert wohl nur mit meinen sehr leichten Minimalschuhen. Ich hatte nämlich echt plötzlich Angst bekommen, dass die ein Fuchs klaut, am Stadtrand sollen schon öfters Schuhe verschwunden sein, sind angeblich Fuchswelpenspielzeug geworden 8| .

    Mein erster MYOG-Versuch im Bereich Hängematten: eine Gepäckhängematte für die Crosshammock. Das Stoffrestepaket von Extex hatte eine längere Bahn hellgraues SilNyl, aus dem ich mir schon einen fahrradtauglichen Regenkilt genäht hatte, der Rest hat noch gut für die Hängematte gereicht. Säumen habe ich mir gespart, auch der Tunnelzug ist nicht exakt genäht (sieht man auf dem Bild), aber sie erfüllt ihren Zweck und reicht für meinen kleinen Rucksack. Sollte jemals das alte norwegische Tourenmonster (90 l) mit, braucht es eine andere Lösung.

    Einhängen in die Daisychain geht erstaunlich gut und der Anti-Pendeleffekt tritt auch ein, die Crosshammock beruhigt sich nach dem Einsteigen viel schneller, schwankt aber trotzdem noch leicht (was erwünscht ist). Einziges Problem: die Crosshammock so hoch zu bekommen, dass die Gepäckmatte auch nach dem Einsteigen tatsächlich hängt und nicht auf dem Boden aufliegt.

    Die Schwarzwaldine meldet sich für etwa zwei Wochen ab - Urlaub, endlich mal wieder Norwegen, allerdings pennen im Bus und "gravelieren" mit DNT-Hyttenübernachtung anstatt Hängematte (für eventuelles Abhängen ist allerdings die olle A-Matte an Bord, dafür sollte sie gut sein).

    ... Dummerweise hat Arved Fuchs nicht den Bekanntheitsgrad von Reinhold Messner, wage ich jedenfalls mal zu behaupten.

    Ansonsten bleibt zu hoffen, dass potentielle Ausprobierer es spätestens nach einer Nacht wieder sein lassen oder vielleicht schon nach einem Probeliegen im Garten. Nicht, dass wegen zu vieler Vollhonks mit Aldimatte das Pennen in der Hängematte explizit verboten wird ... :rolleyes:

    Aldi Süd macht jetzt auch einen auf Bushcraft und verkloppt ab morgen ne Hängematte (immerhin etwas länger als die von A***, sofern die Maße stimmen) und nen Hobokocher, unter einer neuen "Marke" namens "Arved Fuchs". Insbesondere der nach unten offene Hobo/Holzvergaserkocher bereitet mir in Kombination mit der derzeitigen Trockenheit doch etwas Sorge und ich hoffe, dass nicht all zu viele Neueinsteiger das Ding gleich ausprobieren wollen ...

    Wünsche noch nachträglich einen guten Appetit, sieht gut aus!

    Bei mir sind, wie bei so vielen auch, je nach Einsatz ganz unterschiedliche Kochsysteme im Einsatz. Am liebsten koche ich auch mit Holz, da kommt die kleine Pyromanin in mir zum Vorschein, die sich aufgrund der Trockenheit derzeit aber nur am Smoker im heimischen Garten austoben kann. Bei Autoreisen oder für Kochevents, bei denen mit dem Auto vorgefahren werden kann, kommt die Petromaxgarde zum Einsatz, Atago und entsprechende Töpfe/Formen (auf den Autoreisen koche ich im Alltag, sofern Strom verfügbar ist, aber auch häufig ganz simpel auf einer Kochplatte und backe auf dem Gaskartuschenkocher mit dem Omnia). Bei Schwerlast-Radreisen darf der Gaskartuschenkocher und bei Bikepacking und Wanderungen meistens Spiritus (Whitebox-Stove) mit, wenn der Hobo zu gefährlich wäre (Pico oder Toaks Holzvergaser). Wenn der Bushbuddy endlich mal wieder ohne Wartezeit verfügbar ist, dann könnte der mich auch reizen mit seiner tollen Kombi aus Gewicht und geschlossenem Boden. Ich koche und backe äußerst gerne und mache, damit diese Leidenschaft bei der UL-Variante auch noch zum Einsatz kommen darf, dann wenigstens vorher die Trekkingnahrung selber.

    So, nachdem ich hier schon einige Monate mitlese und viel gelernt habe, kommt die Anmeldung und, ordnungsgemäß die Vorstellung. Die Schwarzwaldine kommt, wie der Name schon vermuten lässt, aus dem schönen Badner Land, derzeit mittlerer Schwarzwaldrand. Früher habe ich einige Jahre den Südschwarzwald unsicher gemacht, gerne auch mit Ü-Touren, damals aber noch im Biwaksack. Zwischendurch war ich auch einige Jahre im richtigen Norden (Norwegen), auch dort so oft wie möglich draußen, aber immer noch bei der Bodenbrüterfraktion und der bleibe ich auch treu, wenn ich mit meinem Mann auf den Gravelrädern mit Bikepacking-Ausstattung unterwegs bin, denn der streikt bei Hängematten - und zu zweit ist der Gewichtsvorteil auch wieder ziemlich weg.

    Damit bin ich auch beim Grund für die Umstellung auf die schwebende Übernachtung gekommen, leicht und bequem in einem - ich musste einige Jahre mit Touren ganz aussetzen, Rückengeneralstreik und komme jetzt langsam wieder zurück, bin jetzt aber zwingend auf so leicht wie möglich angewiesen, damit der Rücken mitmacht und aus dem selben Grund braucht es auch einen gewissen Komfort.

    Also: Hängematte! Natürlich bin ich erst beim großen A gelandet, habe aber schon bevor ich die erste Tour mit dieser gemacht habe, den Weg hierher gefunden (auf Umwegen - über das Suchwort "Amok draumr" bin ich auf die Crosshammock gestoßen). Die Nacht in der A-Matte war unterm Strich aber durchaus in Ordnung, ich wusste ja aber, dass es wesentlich besser geht und weil es für mich gerade in Inflationszeiten keine bessere Investitionsmöglichkeit als Outdoorausdrüstung gibt, habe ich gleich richtig Geld in die Hand genommen und bei dem Herrn über die Crosshammocks gleich eine bestellt, inklusive DCF-Tarp. Die Flexibilität der Crosshammock, die notfalls auch eine Rückkehr zum Bodenbrüten ermöglicht oder eher in Schutzhütten abgespannt werden kann, hat mich überzeugt.

    Die Hängematte habe ich nun endlich mit einer Waldnacht eingeweiht, großartig geschlafen (schaukeln in den Sonnenuntergang hinein :love: ) und damit wird es absolut Zeit für eine Anmeldung und Vorstellung hier!