Beiträge von Schwarzwaldine

    Nachts raus müssen ist doof, in der Hängematte allerdings noch doofer als im Zelt. Dort gibt es allerdings eine Lösung, nämlich Frauenurinale (Globi hatte mal die "Pinki", ein Trichter mit verschließbarem Beutel im Programm), nachdem es die nicht mehr gibt, habe ich auf Nalgene Weithalsfaltflaschen gewechselt, leichter und kleiner im Packmaß und noch praktischer. Aber wie gesagt, bisher nur im Zelt oder im Camper praktiziert. Geht das auch in der Crosshammock? Jep! Letzte Nacht ausprobiert, hinknien ist dort zwar eine wackelige Angelegenheit, aber es funktioniert und ich finde es weniger aufwändig, als die Crosshammock zu verlassen.

    Ob das auch in einer GE-Matte möglich ist? Mag es eine ausprobieren? 8)

    Und der Eierkarton reicht zum Aussteifen?

    Bei der nächsten Nacht unter 8° werde ich mal versuchen, die TAR Xlite mit einer zurecht gesäbelten Exped Doublemat (4mm Evazote) zu kombinieren. Auch wenn der R-Wert, vermutlich aufgrund der Dicke, nicht sonderlich hoch ist, kommt sie mir gefühlt immer wärmer vor als die Xlite. Beim ersten Hängemattenversuch mit der ollen Flussmatte hatte ich die Doublemat in die Hängematte gelegt, die hat sich gut angepasst und das war erstaunlich warm.

    So, nach mehreren Planungen hat es jetzt endlich wieder geklappt mit einer Waldnacht in der Crosshammock. Bei für die Jahreszeit milden Nachttemperaturen durfte auch der Lavalanquilt mit, um den Daunentüte zu ergänzen - ohne Daunenpuffy wäre es allerdings doch ungemütlich geworden, war auch die Grenze für die TAR Xlite.

    Es war die erste Nacht ohne Moskitonetz - merke: in Zukunft in diesen Fällen das Kissen an die Leine legen ...

    Ah, jetzt verstehe ich. Schau Dir mal das dritte Bild von Levi an, das sollte die Frage beantworten. Die Schlaufe wirkt wie eine Dripline. Ich hatte jedenfalls schon ein heftiges Gepladder auf dem Tarp über der Hängematte und da war lediglich das Problem, dass ich die eine Tür nicht richtig geschlossen hatte und es so bis auf die Matte etwas gespritzt hat. Aber über die Abspannleine am First ging nichts rein.

    Ich habe die 2in1, habe aber nur den Vergleich zum Reißverschluss von der Amazonas, in der ich eine Nacht verbracht habe: DER war hakelig. Der Reißverschluss der CH wirkt zwar wesentlich fragiler, bisher habe ich ihn aber auch im Stockfinsteren ohne Lampe problemlos auf und zu bekommen. :thumbup:

    Danke für die Bilder, Levi! Ich hatte das normale DCF-Tarp bisher nur einmal probeweise auf dem Boden aufgebaut, dazu die Trekkingstöcke mit den Griffen nach oben aufgestellt und mit ein paar Umwicklungen Abspannleine gesichert. Das hat einen stabilen Eindruck gemacht, ich war/bin mir aber nicht so ganz sicher, ob das längerfristig gut fürs Material ist.

    Das ist der 0,5er, oder? Der lässt mich wiederum ziemlich kalt, Saucen brauche ich ziemlich selten. Wenn schon Petromax, dann richtig - hier wird es garantiert irgendwann noch ein 6er (in Ergänzung zum 4,5er und 9er und den beiden Kastenformen ... 8) ), weil der zum Backen günstiger ist als der 9er ... wie schon im Kochthread erläutert, bin ich, wenn es ums Draußenkochen geht, für so ziemlich alle Eventualitäten gerüstet. :thumbup:

    Outdoor-Shopping als Kompensation und in Vorfreude auf kommende Touren kenne ich auch sehr gut, jenshelge . Und im Moment habe ich so unbändige Raus-Lust, dass ich mich schwer beherrschen muss, nicht sofort eine fette Winter-Isomatte für die Crosshammock zu bestellen. Erst mal ausprobieren, wie weit ich mit der Xlite komme.

    Das ist vermutlich der Grund, das Konussystem, habe ich nicht - erst hatte ich ihn im Pico 239 als Spiritus-Backup, dann mit dem Toaks Titantopfstand/Windschutz - aber erst mit einem weiteren zusätzlichen Windschutz hat er auch die Jets gezündet. Ruß gab es aber eben bei allen drei Varianten.

    Aber das ist ot, sorry, sakura, dass wir Deinen Thread gekapert haben.

    Wenn Du häufig auf der Seite schläfst, könnte sich auch ein Blick auf die 90°-Hängematten, z.B. von Cross Hammock (unter diesem Namen auch hier unterwegs) lohnen. Dafür braucht es aber eine große Isomatte zur Stabilisation und zur Isolation.

    Genau das finde ich aber in Kombination mit einem Tarp sehr beruhigend für Touren, da es so auch problemlos eine Bodenoption gibt, z.B. auf Campingplätzen.

    Ja, die Zündzeit der Jets ist durchaus ein Nachteil des Whitebox-Stoves. Ich habe mir nach einer Anleitung im UL-Forum mal versuchsweise aus einer Alu-Büchse einen Kocher gebastelt, der ebenfalls Jets zündet und für den man keinen extra Topfständer braucht - das Ding ist zum einen leichter und zum anderen scheint es noch weniger Sprit zu brauchen. Das Löschen ist auch noch leichter (beim Whitebox geht es auch). Vermutlich steige ich auf Tour auf so ein Ding um, nur noch etwas besser gemacht (beim ersten Versuch war ich gehandicapped, da kam der "Krumpelkocher" raus.

    So einen Topfstand kannst du übrigens aus Fahrradspeichen selber basteln.