Beiträge von Schwarzwaldine

    Ich möchte mich auch für den schönen Bericht und die wunderbaren Bilder bedanken! Was mich besonders beeindruckt: BoundryWaters kommt in der Cross Hammock mit einer normal langen Isomatte von 1,83 m aus (die allerdings 63 cm breit ist). Ich selber nutze ja eine 1,96 m lange Isomatte und empfehle das auch so auf der Webseite, aber es geht anscheinend auch mit einer kürzeren Isomatte. Voraussetzung ist dann aber natürlich, dass man unter 1,80 lang ist. Und die Isomatte sollte in jedem Fall 63 cm breit sein.

    Das wundert mich auch - ich bin ja nur 1,72 m und frage mich jedes Mal, wenn ich in der Cross Hammock liege, wo eigentlich die 24 cm bleiben, die noch Platz sein müssten - ich liege aber gefühlt mit dem Kopf ganz oben und die Füße berühren das Fußteil.

    Schlafsack in der CH geht schon, ist halt etwas frickeliger beim Reinschlüpfen. Ich habe Quilt und Schlafsack und unter 10° mag ich persönlich das Eingekuschelt-Sein in den Schlafsack lieber als mit einer Mütze im Quilt die Schlafsackkapuze zu simulieren - es ist allerdings praktisch, wenn der Schlafsack einen durchgehenden Reißverschluss hat. Mein Sommerdaunentüte hat das nicht (wurde für Bikepacking im Zelt angeschafft, da habe ich vor allem aufs Packmaß geschaut) und da ist das Reinschlüpfen ein größerer Act als bei der wärmen Daunentüte. Als Ergänzung zum Schlafsack finde ich den Quilt aber wiederum super.

    Edit: Mehrgewicht Schlafsack-Quilt ist relativ - mein Quilt von Cumulus wiegt bei etwas weniger Füllung mehr als mein Schlafsack.

    Erstmal: Willkommen (von OG zu OG)!

    Wenn Du eine Isomatte verwenden willst (Du hast eine Größe angegeben, gibt es die schon? Und wenn ja: rechteckig?): schau Dir mal die 90°-Hängematten von CrossHammock an. Leicht, mit Moskitonetz erhältlich, man braucht zum Übernachten eine Isomatte und Schlafsack ist auch möglich (und: falls es doch mal eine Nacht auf dem Campinplatz werden sollte oder gar keine Bäume zur Verfügung stehen, hat man, sobald das Tarp dazu kommt (und dazu würde ich Dir raten!) eine Bodenoption). Meine Crosshammock ist allerdings aus besonders leichtem, aber damit auch nicht super belastbaren Stoff genäht und nur bis ca. 80kg belastbar, sonst könntest Du mal probeliegen.

    Zum "offiziell nicht erlaubt"-Gedanken: der ist mir durchaus auch vertraut. Aber bei genauerem Hinsehen dürfte im Gesetz nix von Hängematten stehen, weil der Gesetzgeber Hängematten nicht auf dem Schirm hat. Manche Landesgesetze machen es eindeutiger, da ist dann einfach das Übernachten im Wald nicht erlaubt. Sprich, mit der Hängematte bewegen wir uns in einem Graubereich, ausdrücklich erlaubt ist es jedenfalls nicht. (Ich lasse mich davon allerdings auch nicht von Waldübernachtungen abhalten).

    Herzlichen Glückwunsch zum künftigen schwebenden Liegen!

    Zu Deiner Frage - hm, das ist mir bewusst noch nicht aufgefallen. Ich hänge das Tarp aber etwas höher in die Daisychains, fädle die Schnüre also mindestens ein Glied näher am Baum ein als die Evoloops. Möglich, dass es so gar nicht reibt. Wenn ich drin liege, dann ist auf jeden Fall Abstand zwischen Tarp und Ridgeline, das weiß ich.

    Tarp unter die Ridgeline wird wohl nicht funktionieren, es ist doch etwas länger? Außerdem möchte ich die Ridgeline erreichen können, die dient bei mir ja auch zur Aufhängung von diversen Sachen.

    Teilanreise mit dem Rad klingt sehr interessant! Von Mannheim aus fährt die S-Bahn bis Kaiserslautern und man könnte beliebig aussteigen und mit dem Rad weiterfahren :/

    Genau das war auch meine Idee :) - Gravel beladen, ab in den Zug und dann die das letzte Teilstück strampeln. Aber wie gesagt, dazu müssen die Temperaturen einigermaßen stimmen. Für Frostnächte ist meine Ausrüstung nicht wirklich geeignet.

    Das klingt gut! Ich melde mal vorsichtig Interesse an, weiß aber noch nicht, ob es das Arbeitspensum für die nächsten WE zulässt - und die Temperaturen müssen zu meinem Equipment passen. Für eine (Teil)anreise mit dem Gravel bin ich auch zu haben, aber mit DL1JPH kann ich sicher nicht mithalten.

    Das ist leider eben das Problem, größer als XL gibt es oft nicht und gerade die UL-Hersteller geizen immer bißchen beim Material zur Gewichtseinsparung und alles fällt superknapp aus. Selbst ich stoße bei 1,85m und zweistelligem Gewicht oft an die Grenze bei der größten erhältlichen Größe...

    Eben, deshalb die Frage nach Nähfähigkeiten ... alles außerhalb von OttonormalverbraucherIn ist entweder extrem teuer oder erst gar nicht verfügbar. Mein Mann ist zwar das Gegenteil von XXL, findet mit seiner Spargelfigur in Verbindung mit langen Extremitäten auch nie was Passendes und freut sich, wenn ich die Nähmaschine anschmeiße.

    Ich trockne teilweise Gemüse selbst (Lauch z.B. oder auch Zucchini), ansonsten kann ich Biovitera als Bezugsquelle empfehlen. Ausprobiert habe ich bisher die Kidneybohnen, das Kürbispulver, die Paprikaflocken, Erdbeerpulver (toll für Desserts), die gefriergetrockneten Himbeeren und das Karottengranulat (das braucht allerdings Einweich- oder Kochzeit, alles andere zieht mit heißem Wasser). Mit den Kidneybohnen, Tomaten(suppen)pulver, Paprika und Schnellkochreis (in Schweden müsstest Du auch "hurtigris" bekommen können, der zieht mit heißem Wasser) oder Kartoffelpulver lassen sich Chilisinecarne und Bohnensuppe vorbereiten, natürlich entsprechend würzen.

    Zu Mie-Nudeln mache ich gerne Lauch-Sahne-Käse-Sauce, mit Lauch, Sahnepulver, Hefeflocken, etwas Parmesan und Schmelzflocken zum Andicken. Soft-Tomaten sind lecker in Couscous. Bei Alnatura gibt es eine leckere Taboulé-Mischung, die wir auch gerne auf Bikepackingtouren mitnehmen.

    ;) Beim Einsteigen kommt gelegentlich mal der Moment, wo man sich das ganze Verstau-Gerödel der Amok Draumr wünscht ... um nicht auf den Schlafsack/Quilt zu liegen, finde ich aber auch hanglooses Methode ziemlich effektiv. Hat sich mir intuitiv nach dem ersten Versuch mit Vollausstattung sofort erschlossen :thumbup: .

    Das mit dem Umklappen (Die Amok-Leute haben das mal gefilmt, daher kannte ich diese Methode schon) habe ich schon öfters versucht, funktioniert bei mir nicht. Am Berg bei der vorletzten Übernachtung hat allerdings das Umklappen nach unten funktioniert, sonst wäre ich an dieser etwas idiotischen Stelle nie im Leben in die CH reingekommen.

    Bei mir hilft nur O-Bein-Stellung, Matte durchfädeln und dann nach hinten ziehen. Dummerweise mag ich eine gewisse Höhe haben, was es nicht unbedingt einfacher macht mit dem Einsteigen. Das Einsteigen bleibt also hakelig und, wie ich jetzt mal ohne Netz feststellen musste, auch "verlustgefährdend" (leichte Sachen wie Luftkopfkissen anbinden, für die größeren brauche ich unbedingt einen leichten Organizer, insbesondere, wenn es wieder so warm wird, dass die Jacke mit Taschen überflüssig wird). Aber mal drin ist es halt himmlisch bequem. :)

    Ich habe ChatGPT gefragt, "Warum taugen die Ergebnisse von ChatGPT nichts?"

    Erst hat es gesagt, dass eine KI nicht für alles verantwortlich sein kann, jetzt ist es beleidigt und redet nicht mehr mit mir, das war die letzte Meldung:

    OpenAI

    Hoppla!, da ist etwas schief gelaufen

    Mein Mann hat die KI neulich gefragt, wer hinter ihrer Programmierung stecke. Daraufhin kam eine ausführliche Antwort, die u.a. Elon Musk und weitere Namen aufgeführt hat, KI hat sich aber sehr schnell verbessert und die Namen wieder rausgeschmissen. Fanden wir auch eine spannende "Reaktion".

    Streusel71 : Glückwunsch zur ersten CH-Nacht! Das mit der Habacht-Stellung, insbesondere in der ersten Nachthälfte, kenne ich auch gut. Ich merke dann meistens an den Träumen, dass ich doch geschlafen habe - und die Träume handeln dann häufig von Menschen, die meinen Hängeplatz (oder früher auch Lagerplatz) aufspüren. Am Wochenende hat sich die CH im Traum sogar in eine Art Schiffschaukel verwandelt, mein Hängeplatz war plötzlich auf einer Straßenkreuzung und das Tarp war auch weg ... 8| =O .

    Aber in der zweite Hälfte wird es deutlich besser!

    Sandtreter: einzelne Zahnputztabletten schmeiße ich mittlerweile einfach so in den Hygienebeutel, hatte aber auch schon so kleine Mini-Ziplockbeutel dafür.

    Chapeau für diesen waghalsigen Balanceakt der experimentellen Forschung - alles für die noch junge Wissenschaft der Hängologie! :huh: 8)

    Da bin ich definitiv zu risikoavers für, bzw. finde ich das ein- und Aussteigen im Vergleich dazu wirklich vernachlässigenswert.

    Vielleicht müssen wir auf dem Inseltreffen mal Techniken vergleichen und Videos drehen (des Ein- und Aussteigens natürlich ^^ )

    Siehste, so unterschiedlich ticken die Leute - ich finde im Vergleich zum Hinknien das Aus- und Einsteigen aufwändiger. So gern ich in der CH liege, aber ich bin jedes Mal froh, wenn der Akt mal wieder geschafft ist, ganz abgesehen davon, dass alles sonst wo rumfährt und eventuell sogar rausfliegt. Das mit dem Hinknien hatte ich vorher einmal ausprobiert und als machbar empfunden und mit der Faltflasche habe ich Übung.

    @Tupperware: da stelle ich mir das Wiederaufbringen des Deckels ziemlich tricky vor, in der Faltflasche hängt er fest dran und ich muss nur schrauben.

    Danke fürs Verlinken, Mittagsfrost ! Mit der Anschaffung einer Pibella Comfort habe ich auch geliebäugelt - aber nachdem die normale bei mir schon nicht zuverlässig funktioniert (ich brauche Pinkelrinnen, nicht Pinkelröhren), habe ich lieber auf meine bewährte Methode gesetzt. Vielleicht könnten die Fäden zusammengelegt werden?