Beiträge von Schwarzwaldine

    Moin,

    ich habe für die 700km Strecke von Basel nach Villach vor vielen Jahren mit meinem 26er Villiger Carbonga Reiserad mal 24 Tage (recht gemütlich ohne Zeitdruck) gebraucht............deshalb die Frage.

    Gruß von der Ostsee

    Wenns nicht den Thread hier sprengen würde, könnte ich ;) München - Wien - Venedig - Bozen - St. Moritz - Freiburg (2000 km) in 20 Tagen mit nem Straßenpanzer und 25kg Gepäck bieten ... aber mehr ot geht nicht, da lange vor der UL und erst recht vor der Hängemattenzeit.

    Stevan : lies einfach mal den vorgeschlagenen Anfängerthread und komme, wenn möglich, mal zu einem Treffen, in dem du eine richtige Matte mit Underquilt probe liegen kannst. Dann erübrigt sich deine Frage sehr schnell. Meine erste Hängemattennacht habe ich übrigens auch in ner Matte vom großen Fluss zugebracht, die hat mich immerhin nicht auf ewig abgeschreckt, mir aber sehr schnell klar gemacht, dass es wesentlich besser geht, nicht nur, was das Gewicht angeht. Wenn du das mit dem wenig Gepäck ernst meinst, kriegst du die Amazonas nie und nimmer unter.

    Eine Frage hätte ich aber noch: Warum braucht man 30 Tage für eine Überquerung der Alpen mit dem Fahrrad?🤔

    Gruß von der Ostsee

    Schau dir die Route an (Post oben dran), dann weißt du es.

    Zur Hängematte: beim Lesen hier im Forum wirst du sicher auch auf die Querhängematte, insbesondere die Cross Hammock stoßen, die mit einer Isomatte verwendet wird. Damit hat man, sollte mal kein Hängeplatz zu finden sein, die Bodenschlafoption dabei, die Tarps von Cross Hammock sind auch so konstruiert, dass sie sich auch als Bodentarp verwenden lassen. Außerdem ist die CH ziemlich leicht und das Packmaß überschaubar, was sie für echtes Bikepacking ebenfalls sehr attraktiv macht, im Gegensatz zu den Amazonasdingern.

    Wenn der Poncho an Bord ist, ist der meine erste Wahl als Groundsheet. Theoretisch auch der Regenrock, der war aber noch nie dabei. Das Sitzkissen bzw. die Rückenpolsterung vom alten Rucki war auch schon dafür gut.

    Ja, die Bedenken sind berechtigt. Die knabbern tatsächlich Material an. Mir haben sie letzten Sommer den Kunststoff-Knauf einer Rute angeknabbert. Wahrscheinlich weil unser Spot so lecker roch, aber wir alles essbare in die Bäume gehängt haben. Die Ratte hat sich scheinbar an uns gerächt.

    ... inklusive euch selbst, oder? ;)

    @Müll: sieht ja nach einer vollständigen Billig-Campingausrüstung aus, die wohl nicht sonderlich überzeugt hat ... wenigstens dürften diese Idioten dann nicht noch einmal kommen. Es ist echt unglaublich.

    Aber Deine Bilder sind genehmigt, Bonny und essen ;) .

    Du bist auch so gut wie fast immer draußen, oder? Hut ab.

    Also bei Nässe u. Wind bin ich raus.

    Gegen Wind habe ich ein winddichtes Fleece in meinen UQ eingenäht und das klappt gut. Kommt nichts im Loft an vom Wind. Ich lag schon bei mehreren Knoten in einer richtigen Schneise, und nichts.

    Die Frage stelle ich mir auch, was man dann macht wenn es matschig nass ist. Man setzt sich lieber rein und spielt eine Runde Skat mit Kumpels und trinkt Holsten. Das wäre meine Empfehlung.

    Irgendwie kriege ich diese beiden Aussagen nicht ganz zusammen ... :/

    Herzlich willkommen!

    Ich bin leider nicht aus dem hohen Norden, der wirklich hohe (europäische) Norden war aber für einige Jahre meine Heimat und zumindest die Natur und die Outdoor-Optionen vermisse ich noch immer, sprich das einfache legale Rauskönnen ... hier ist es ja mit Matte ein legaler Graubereich, wenn man halb schielt. Obwohl ich schon als Kind gewohnt war, allein im Wald unterwegs zu sein und spätestens nach dem Schulabschluss alleine mehrwöchige Touren gemacht habe, war das erste Übernachten außerhalb von dazu vorgesehenen Plätzen doch noch etwas, was den Puls beschleunigt hat. Ein wenig bleibt das bis heute, aber bevor es gar nichts wird, werden es halt gut ausgewählte Hängeplätze, in der Vor-Hängezeit mit Biwaksack. Der andere Aspekt, das als Frau allein-im-Wald-oder-sonst-wo-unterwegs-sein, spielt bei mir keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle, da hilft m.E. tatsächlich Training und Gewohnheit.

    Besserungsgelöbnis angenommen!

    Schnee und Hundepfoten können echt eine fiese Kombi sein. Ich weiß aber gar nicht mehr, wie ich das bei meiner Großpudeldame in Norwegen gelöst hatte, da hatten wir ja richtig viel Schnee und sie liebte ihn, auch auf Overnightern (damals aber noch im Zelt und nicht in der Hängematte). Ich weiß nur, dass sie sehr schnell gelernt hatte, zum Auftauen auf einer Decke liegen zu bleiben ...

    Vorletzte Woche konnt ich zum Daunenschlafsack ( Black Friday )nicht nein sagen,

    200euronen Komfort bis -9 C ( eher realistischer -5C ),

    und gute Daune sowie Bauschkraft.

    Nix gegen Marmot, aber lies mal genau - diese sogenannte "Gebrauchstemperatur" ist bei denen ein anderes Wort für Limit. Komfort soll bei -3° liegen, könnte eventuell für Männer hinkommen bei 700g Füllmenge, wobei 650 cuin jetzt auch nicht die maximale Bauschkraft ist.

    ich denke, dass man zweimal 1,6m nebeneinander kleben muss, damit das Tarp breit genug wird. Dann sind 6m schon fast wieder wenig,, oder?

    Oder würdet Ihr die Folie schräg zerschneiden, damit eine Seite länger als 3m wird?

    Die Vorstellung im UL-Forum zeigt m.E. eine einfache Bahn. Das reicht wohl aus.

    Für die CH wird es etwas schmal mit den 1,60, die Ridgeline ist 1,75 und das Sommertarp von Ulrich hat eine Breite von 2m. Für den Eulenschiss-Schutz sollte es aber auf jeden Fall reichen und für Nieselregen auch. Das DCF-Tarp schmeiße ich deshalb sicher nicht weg.

    Also, die Folie kam heute, in einem handbeschriebenen Briefumschlag :thumbup: . Ich hatte bisher kein Outdoor-Polycro in den Pfoten, stelle mir das aber irgendwie fester vor, wenn es den Hinweis braucht, dass zwei Folien unbemerkt aneinander kleben könnten.

    Vergleich mit DCF:

    Xfoil ist beweglicher als DCF, raschelärmer, keine Neigung zum Kleben, es wirkt relativ stabil, ich habe es probehalber an den Ecken eingerissen, nix passiert - mein Mann hat allerdings mit etwas mehr Kraft ein Stückchen Ecke abreißen können :huh: . Mit DCF (fertiges Tarp) habe ich diese Probe aber selbstverständlich nicht gemacht. Für stärkeren Wind ist es also sicher nicht geeignet, ein normaler Einsatz für Overnighter oder als Unterlegfolie sollte kein Thema sein.