Beiträge von Schwarzwaldine

    Sieht schon prima aus, remorque ! Mein Bushbuddy vergast übrigens auch nur bei einigermaßen guten Bedingungen. Es klappt mit Waldästchen, aber wenn sie zu feucht sind, tut sich da nichts.

    Ich habe heute auch experimentiert: um die Unterwegsküche etwas zu erweitern, habe ich mir für die Bikepackingtouren mal probehalber einen Titandampftopf gekauft und bin durchs UL-Forum darauf gekommen, dass man mit dem ja auch backen kann, gleich mal ausprobiert: schmeckt!


    Die Plätze von Trekking-schwarzwald sind sicher nicht schlecht... wenn die ähnlich Trekking-Pfalz sind, dann gibt es dort alles, was du brauchst. Wenn es ähnlich wie bei Trekking-Pfalz läuft, sind die aber schon ausgebucht :D

    Grüße

    Hängemöglichkeiten gibt es bei den Schwarzwaldplätzen aber wohl nur eingeschränkt. Ich kenne allerdings nur einen von denen, den am Späneplatz unweit des Mooskopfes, hab den durch Zufall vor der Eröffnung entdeckt (auf der Suche nach einem Hängeplatz ;) ), der kam immerhin ohne Zeltplattform aus, hatte aber so ein überdachtes Shelter mit Schlafboden. Zumindest für die Crosshammock gab es keine Hängemöglichkeit. Offiziell eröffnen die Plätze auch erst im Mai (!), buchbar ab Mitte März.

    Für meinen Geschmack ist es mit Tarp aber einfach schöner :) Mehr Sicht. Mehr frische Luft. Und meiner Meinung geht eh nichts über das Geräusch des prasselnden Regens. Wird dennoch nicht meine letzte Nacht mit Socke gewesen - insgesamt trotzdem herrlisch jemötlisch und besser als jedes Bettchen daheim ;)

    Prasselnden Regen auf dem Tarp hatte ich letzte Nacht reichlich, aber zum Glück erst, als ich in der Hängematte lag und netterweise hatte es aufgehört, bevor es wieder rausging. Grundsätzlich mag ich das Geräusch auch, aber ich muss mich wohl doch noch/wieder mit dem Thema Driplines für die CH befassen, denn gestern Nacht rannen eindeutig ein paar Tropfen zu viel an den Aufhängschnüren runter, was sich, zum Glück überwiegend unter der Isomatte gesammelt hat und dann teilweise auch noch in die Gepäckmatte untendrunter in den Rucksack getropft ist. War zum Glück nichts mehr drin. Driplines hatte ich in der Anfangszeit, dann aber wieder darauf verzichtet, weil eine (überraschende) Regennacht auch ohne gut ging.

    Zunächst mal habe ich aber nach fünf Kilometern dumm aus der Wäsche geschaut, denn geplant hatte ich eigentlich mal wieder eine Nacht in meinem schon mehrfach genutzten "Winterschlafzimmer", eine Minilichtung mitten im Tannengebüsch unweit des Weges und gediegen Abendessen kochen auf dem Grillplatz in der Nähe. Aber nix da, diese Barbaren von Holzfäller haben einfach den einen Hängebaum umgesägt! In der Nähe gab es nix mehr sonst, zu viel Gebüsch zwischen den Bäumen, da hätte ich das Tarp nie aufbauen können, also weiterstiefeln. Kurz überlegt, ob ich zum Sommerhängeplatz weiter oben am Berg sollte, wurde aber bald dunkel und deshalb bin ich kurzerhand ein paar hundert Meter weiter querfeld ein den Berg hoch, da wo ein Sattel zu vermuten war, der weit genug weg vom nächsten Weg lag und damit hoffentlich auch frei von Hochsitzen sein dürfte. Dort wurde ich auch fündig.

    Heißes Wasser fürs Abendessen und die Wärmeflasche hat der Bushbuddy geliefert - zum Anzünden habe ich die Prozedur angesichts der auch an den Tannen reichlich feuchten Äste abgekürzt und kurzerhand mit einem Würfel Esbit entzündet.

    Die Nacht selbst wurde gegen Morgen leider etwas frisch, sicher auch aufgrund der Feuchtigkeit. Zum Glück war ja eh nur ein Overnighter geplant, so dass die Daunentüte nur kurz in den Rucksack musste und jetzt in aller Ruhe abtrocknen kann. Frühstück war aber wieder super gemütlich, trotz der eher niedrigen Temperaturen - Wasser diesmal aus dem Spiritusbrenner im Bushbuddy auf der schwarzen Biene, alles in Reichweite, so dass ich erst nach dem Frühstück aus dem Schlafsack krabbeln musste. Und dank der Faltmatte sitzt es sich ja in der Crosshammock oberbequem. Damit bin ich trotz der kühlen Nacht mit nicht allzu viel Schlaf mit einem innigen Grinsen wieder zu Hause aufgeschlagen, Waldnacht ist Waldnacht, egal, wie.

    1. Würdet ihr mir zu einem kleinen und leichten Underquilt raten und zu einem kleineren und leichterem neuen Schlafsack mit 15 Grad Komfort, statt meinem größeren Schlafsack? Im August in den Alpen bei max.1500 Höhenmeter.

    Du bist ja mittlerweile schon etwas weiter gekommen mit deinen Überlegungen. Für GE-Hängematten bieten sich Quilts als Überlegung an, tendenziell leichter als ein Schlafsack. ABER: wenn du nicht Nächte durchfrieren willst, dann visiere etwas Wärmeres als 15° Komfortemperatur an. Kann für den August und 1500 hm hinhauen, wird es aber ziemlich oft nicht. Die Daunentüten mit dieser Komforttemperatur sind zwar bestechend leicht und winzig, mein Mann und ich haben für unsere Bikepackingtouren (als Bodenbrüter, mein Mann teil meine Hängemattenleidenschaft nicht) den Spark/Flame 0 von StS, aber solo nehmen wir den nur für Touren im Hochsommer mit, wenn die Nachttemperaturen absehbar sind. Ansonsten werden sie durch einen geöffneten Deckenschlafsack (ebenfalls Daune) für uns beide ergänzt.

    Edit zum eventuellen Übernachten auf dem Boden: den Fall hatte ich noch nicht, weil ich mit der Hängematte bisher ausschließlich Overnighter machen konnte, aber auf längeren Touren wird für mich hin und wieder eine Übernachtung auf Campingplätzen dabei sein, schon wegen Duschen und Wäsche waschen mit vernünftiger Kanalisation. Und auf Campingplätzen sind Hängeplätze Glücksache. Deshalb finde ich die "eingebaute" Bodenschlafoption mit der CH sehr charmant, ohne, dass ich eine extra Isomatte mitschleifen müsste.

    OT: 15 Jahre Weltreise kann ich zwar nicht bieten, aber die Telefonzellensuche zum kurzen "Ich lebe noch"-Durchgeben durchaus ...

    ... aber um die Kurve zurück zum Thread zu kriegen: eben, damals war Bikepacking noch nicht erfunden, aber in der heutigen Definition erfordert es vor allem Ausrüstung mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht. Und auch, wenn ich mich wiederhole, da bist du, Stevan mit anderen Hängematten einfach wesentlich besser dran.

    Moin,

    ich habe für die 700km Strecke von Basel nach Villach vor vielen Jahren mit meinem 26er Villiger Carbonga Reiserad mal 24 Tage (recht gemütlich ohne Zeitdruck) gebraucht............deshalb die Frage.

    Gruß von der Ostsee

    Wenns nicht den Thread hier sprengen würde, könnte ich ;) München - Wien - Venedig - Bozen - St. Moritz - Freiburg (2000 km) in 20 Tagen mit nem Straßenpanzer und 25kg Gepäck bieten ... aber mehr ot geht nicht, da lange vor der UL und erst recht vor der Hängemattenzeit.

    Stevan : lies einfach mal den vorgeschlagenen Anfängerthread und komme, wenn möglich, mal zu einem Treffen, in dem du eine richtige Matte mit Underquilt probe liegen kannst. Dann erübrigt sich deine Frage sehr schnell. Meine erste Hängemattennacht habe ich übrigens auch in ner Matte vom großen Fluss zugebracht, die hat mich immerhin nicht auf ewig abgeschreckt, mir aber sehr schnell klar gemacht, dass es wesentlich besser geht, nicht nur, was das Gewicht angeht. Wenn du das mit dem wenig Gepäck ernst meinst, kriegst du die Amazonas nie und nimmer unter.

    Eine Frage hätte ich aber noch: Warum braucht man 30 Tage für eine Überquerung der Alpen mit dem Fahrrad?🤔

    Gruß von der Ostsee

    Schau dir die Route an (Post oben dran), dann weißt du es.

    Zur Hängematte: beim Lesen hier im Forum wirst du sicher auch auf die Querhängematte, insbesondere die Cross Hammock stoßen, die mit einer Isomatte verwendet wird. Damit hat man, sollte mal kein Hängeplatz zu finden sein, die Bodenschlafoption dabei, die Tarps von Cross Hammock sind auch so konstruiert, dass sie sich auch als Bodentarp verwenden lassen. Außerdem ist die CH ziemlich leicht und das Packmaß überschaubar, was sie für echtes Bikepacking ebenfalls sehr attraktiv macht, im Gegensatz zu den Amazonasdingern.

    Wenn der Poncho an Bord ist, ist der meine erste Wahl als Groundsheet. Theoretisch auch der Regenrock, der war aber noch nie dabei. Das Sitzkissen bzw. die Rückenpolsterung vom alten Rucki war auch schon dafür gut.

    Ja, die Bedenken sind berechtigt. Die knabbern tatsächlich Material an. Mir haben sie letzten Sommer den Kunststoff-Knauf einer Rute angeknabbert. Wahrscheinlich weil unser Spot so lecker roch, aber wir alles essbare in die Bäume gehängt haben. Die Ratte hat sich scheinbar an uns gerächt.

    ... inklusive euch selbst, oder? ;)

    @Müll: sieht ja nach einer vollständigen Billig-Campingausrüstung aus, die wohl nicht sonderlich überzeugt hat ... wenigstens dürften diese Idioten dann nicht noch einmal kommen. Es ist echt unglaublich.

    Aber Deine Bilder sind genehmigt, Bonny und essen ;) .

    Du bist auch so gut wie fast immer draußen, oder? Hut ab.

    Also bei Nässe u. Wind bin ich raus.

    Gegen Wind habe ich ein winddichtes Fleece in meinen UQ eingenäht und das klappt gut. Kommt nichts im Loft an vom Wind. Ich lag schon bei mehreren Knoten in einer richtigen Schneise, und nichts.

    Die Frage stelle ich mir auch, was man dann macht wenn es matschig nass ist. Man setzt sich lieber rein und spielt eine Runde Skat mit Kumpels und trinkt Holsten. Das wäre meine Empfehlung.

    Irgendwie kriege ich diese beiden Aussagen nicht ganz zusammen ... :/