Beiträge von Schwarzwaldine

    DerMajo : da wären wir mal wieder bei der CH ;) . Da ich bisher ja zu Fuß leider nur Overnighter machen kann, hatte ich das Problem noch nie, dass ich keinen vernünftigen Hängeplatz gefunden hätte, aber noch bin ich guter Hoffnung, dass es mal wieder was wird mit längeren Touren - und dann bin ich mit CH, Isomatte und dem CH-Tarp, das durch seine geschlossene Form sehr gut als Zeltersatz genommen werden kann, absolut auf der sicheren Seite.


    Ich habe das auch noch die leichte einfache Ausführung. Leider hängt das nach mehrmaligen tragen eher wie eine Kette um den Hals, anstatt zu wärmen wie ein Schal. Deshalb bin ich mit der dickeren Version eigentlich sehr zufrieden. Das große Problem da oben scheint wirklich das Wetter zu sein. Von 25° und Sonne bis 5° und kälter in der Nacht muss man alles abdecken. Da muss ich noch mal schauen was klug kombiniert und doppelt verwendet werden kann.

    Ja, das mit dem "Ketteneffekt" als Schal stört mich bei "normalen" Buffs auch und ich mag die deshalb auch nicht so gerne. Das Finkhof-Teil bekommt das durch die Länge aber nicht, das ist ein echter Schal, aber auch lang genug, um wie eine Balaclava über die Ohren oder gleich den Kopf gezogen zu werden und trotzdem weiterhin den Hals zu wärmen.

    bogus : ich greife mal hangloose s Frage auf. An der Titantasse hänge ich mich persönlich gar nicht auf, ich habe zwar auch Falttassen zum Kaffeetrinken (z.B. Wildo Foldacup, 24g), trinke aber lieber aus Metall und spätestens bei Zweiertouren ist eine größere Titantasse für uns beide dabei) aber der große Topf in Kombination mit Tütenfutter, so viel Volumen bräuchtest du nur, wenn du im gleichen Kochvorgang noch Wasser für eine Wärmeflasche heiß mache wolltest. Der Toaks 700ml-Pot wiegt mit Deckel 83g und ist im Prinzip auch schon überdimensioniert, die große Titantasse reicht auch (und wird auch zunehmend genutzt, wenn ich nicht eh die Titanflasche zum Wasser Heißmachen verwende).

    Das Merinobuff in schwer hast du vermutlich schon? Etwas leichter (46g) wäre der Wolle-Seide-Sportschal von Finkhof, der durch seine enorme Länge sehr flexibel eingesetzt werden kann. Seitdem ich den habe, brauche ich nur noch einen Buff.

    Hammockfairy hatte auch Mal so einfache Uhmwpe Gurte im Shop. Aktuell scheinen die leider nicht vorrätig zu sein.

    Wenn man zehn Minuten Zeit investiert um den Becket hitch zu lernen, ist das wohl die leichteste Aufhängung. Meine 3m Gurte wiegen jeweils 26g und ermöglichen eine stufenlos verstellbare Aufhängung ganz ohne Hardware

    ... ich kenne den als Anbindeknoten für Pferde - wobei da für die sicherere Variante noch eine Schlaufe mehr reinkommt. Habe ich bisher bei meiner MYOG-Aufhängung (Gurt + Dynemakordel, 58g f ür zwei)auch so gehandhabt.

    Ich erläutere mal:

    Flame 0 = Sommerschlafsack von SeatoSummit.

    Kissen - ich habe nichts mehr übrig, ich brauche häufig alle Klamotten für die Nacht.

    Das MUT ist relativ schwer, ja - flexibler als die Daunen- oder Alphajacke, ich ich alternativ mitnehmen würde.

    Kein weiteres Shirt, ja, die sind aus Alpha 70 und tragen sich auch bei Hitze sehr angenehm.

    Zwei Titanflaschen ermöglichen eine prima Gewichtsverteilung und ja, für das Wasserheißmachen auf einem Sommerovernighter (ist ja explizit nur dafür) reicht mir das aus. Ansonsten kommt ein kleiner Titanpot mit - dann aber trotzdem die Wildo Falttasse.

    Bei gutem Wetter ziehe ich tatsächlich für den Overnighter los (der Decathlon ist tatsächlich, sagen wir mal, wasserabweisend, beworben wird er als wasserdicht, was ich aber nicht glaube), ansonsten ist der Schirm auf der Liste.

    Zum Matte zerschnippeln: der Langzeittest steht noch aus, aber in der Bridge hat es erstaunlich gut funktioniert. Ich werde auf jeden Fall berichten, ob es in der Crosshammock auch funktioniert, da kommt ja mehr Bewegung drauf.

    Ich hänge hier mal noch zwei Bilder vom fertigen Tarp bei der ersten Nacht an (und nicht nur im Overnighter-Faden) - etwas Wind und Regen hat es abgekommen und sich dabei gut geschlagen. Der freie Blick in den Himmel ist einfach nur toll. Im Gegensatz zu Omorotschka habe ich die Ecken und die Mitten der kurzen Seiten mit Hartplastik verstärkt und noch Gewebeband drüber geklebt. Außerdem noch Gummiringe als Verbinder durch die mit einer Lochzange gestanzten Löcher geknotet. Gewicht mit Abspannschnüren: 128g, Maße: 3x1,6.

    Nachdem meine Bandscheibe meint sich wieder einmal vorwölben zu müssen, muss ich umdisponieren. Es wird Belgien. Ist zwei Stunden von mir entfernt und wenn ich abbrechen müsste, ist die Anfahrt nicht so weit. Erste Recherchen ergeben: erstklassige Radwege an Flüssen, Kanälen und Trassen. Ich werde berichten, wenn ich etwas gefunden habe.

    Erstens gute Besserung - und zweitens: gute Wahl! Wir haben zwar bisher nur Tagestouren und keine durchgehende Radtour in Belgien gemacht, aber die waren alle schön. Und tagsüber sich mit Waffeln stärken und abends lecker vor dem Abhängen Moules Frites, Grimbergen und Schokolade reinziehen :love: :thumbup:

    Im Schwarzwald-Boden halten die Titanhaken (hab die Toaks, sind identisch) ebenso gut.

    ...naja, wer von uns wohl nicht.

    Hei,

    die normalen Menschen sehen einen Wald. Unsereins sieht Bäume und deren Abstände zueinander. Ist schon eine verrückte Welt.

    Und zu Schwarzwaldine könnte man sagen ja, aber dies werden Gebäude sein, die zum dortigen Museum gehören. Ansonsten geht man ja hier recht offen mit dem Thema Draußen sein um.

    Klar - wollte schon schreiben, das versteht sich von selbst, hab dann aber gemerkt, dass ich da zu sehr von meinem eigenen Kenntnisstand über die nordmenn und ihr Verhältnis zum friluftsliv ausgegangen bin. Von da her eine durchaus sinnvolle Anmerkung. Wobei "offen umgehen" etwas untertrieben ist für das norwegische friluftsliv-Selbstverständnis. Das Draußen-Sein ist so tief verwurzelt, dass es einen eigenen Begriff für "Wetter ohne Regen" gibt, nämlich oppholdsvaer, Aufenthaltswetter.

    Ich weiß nicht ob das so direkt eine Alternative zu Zpacks ist, dafür stecke ich nicht genug drin. Aber reicnschauen lohnt sich auf jeden Fall:

    Huckepacks.de

    Der letzte Overnighter war der erste mit meinem ( gekauften) Huckepacks Phoenix Lite, 517g, 50L - war sehr angetan, wie gut die Lastenübertragung auf die Hüfte ist mit dem Hipbelt plus. Warum ich auch nur für Overnighter einen so großen Rucksack will (abgesehen vom Decathlon Faltrucki für die reinen Sommerovernighter) - da passt die Faltmatte mit rein und muss nicht außen dran gehängt werden. Ich habe meine Faltmatte gekürzt, vier Segmente sind das außen angebrachte Rückenpolster und mit Camsnaps kann ich sie wieder an die Torsomatte clippen, damit mir das kürzere Stück in der Hängematte nicht verloren geht.

    Waldelfe : Alpha-Klamotten sind aus einem Fleece-Futterstoff namens Polartec Alpha hergestellt. Ziemlich warm und ziemlich leicht, wenig müffelig - hat mich auch überzeugt und nach einem gekauften Teil habe ich relativ viel selbst genäht.

    Hier meine Sommerliste: Overnighter Sommer

    Bin mal gespannt auf deine Reaktion, hangloose ;) - auf der einen Seite ziemlich kompromisslos, auf der anderen sind absolute Luxusitems drin wie die Schwarze Biene und zwei Titanflaschen (mit einer erhitze ich Wasser) - wobei ich gestehen muss, dass ich diese Kombi noch nicht ausprobiert habe (bisher nur eine und eine Faltflasche als zweiter Wassertransport).

    Sachen, die ich tausche und/oder je nach Wetter mitnehme, sind mit 0 gekennzeichnet.

    ... oder - und auch darauf hat dich Hammock Fairy schon im anderen Thread hingewiesen: nimm halt eine Bridge oder 90°-Hängematte. Die sind gut mit Isomatten kombinierbar. Die Bridge mit so gut wie jeder, für die Crosshammock werden aufblasbare Isomatten in L empfohlen, ich penne in ihr auf die Anregung hier im Forum hin aber auch in der Crosshammock gerne auf einer Faltisomatte.

    Vielleicht ist auch eine Kombi für dich tauglich? Eventuell sogar Schlafsack + Decke/Quilt? Für echte Sommernächte habe ich den StS Flame (Frauenmodell, 215g)/Spark (Männer, 230g in der Langversion) 0, Komforttemperatur 14°, kommt im Zelt hin, in der Hängematte nicht ganz. Wenn wir zu zweit unterwegs beim Bikepacking (dann im Zelt) sind, kombinieren wir diese Sommertüten mit einem geöffneten Daunen-Deckenschlafsack, 500g, beim Hängemattenschlafen pimpt die Sommertüte den zweiten Schlafsack mit 300g Daunenfüllung, so dass der dann bis ca. 7° in der Hängematte tauglich wird (Komfortemperatur ist hier 7°, aber wie gesagt, in der Hängematte kommt das für mich nicht hin). Und wenn es noch kälter wird, kommt wiederum der Deckenschlafsack in Kombi mit der wärmeren Daunentüte zum Einsatz (die ich natürlich bei entsprechenden Nächten auch alleine nutze). Falls es vom Packmaß her passt, nehme ich auch ganz gern meinen MYOG-Lavalan-Quilt (mit Wollfleece-Füllung) mit.

    Zusätzlich pimpe ich die Schlafsäcke noch mit dem MUT (ebenfalls mit Wollfleece gefüllt). So war mir letzte Nacht z.B. bei für die Stadt angesagten 15° Nachttemperatur warm genug nur mit der Sommertüte - dazu sei noch gesagt, dass ich entweder in der Crosshammock oder in einer Banyan schlafe und keine Underquilts verwende, sondern (Falt)isomatten, die mit einem eher niedrigen R-Wert daherkommen.