Beiträge von Schwarzwaldine

    Ich hänge hier mal noch zwei Bilder vom fertigen Tarp bei der ersten Nacht an (und nicht nur im Overnighter-Faden) - etwas Wind und Regen hat es abgekommen und sich dabei gut geschlagen. Der freie Blick in den Himmel ist einfach nur toll. Im Gegensatz zu Omorotschka habe ich die Ecken und die Mitten der kurzen Seiten mit Hartplastik verstärkt und noch Gewebeband drüber geklebt. Außerdem noch Gummiringe als Verbinder durch die mit einer Lochzange gestanzten Löcher geknotet. Gewicht mit Abspannschnüren: 128g, Maße: 3x1,6.

    Nachdem meine Bandscheibe meint sich wieder einmal vorwölben zu müssen, muss ich umdisponieren. Es wird Belgien. Ist zwei Stunden von mir entfernt und wenn ich abbrechen müsste, ist die Anfahrt nicht so weit. Erste Recherchen ergeben: erstklassige Radwege an Flüssen, Kanälen und Trassen. Ich werde berichten, wenn ich etwas gefunden habe.

    Erstens gute Besserung - und zweitens: gute Wahl! Wir haben zwar bisher nur Tagestouren und keine durchgehende Radtour in Belgien gemacht, aber die waren alle schön. Und tagsüber sich mit Waffeln stärken und abends lecker vor dem Abhängen Moules Frites, Grimbergen und Schokolade reinziehen :love: :thumbup:

    Im Schwarzwald-Boden halten die Titanhaken (hab die Toaks, sind identisch) ebenso gut.

    ...naja, wer von uns wohl nicht.

    Hei,

    die normalen Menschen sehen einen Wald. Unsereins sieht Bäume und deren Abstände zueinander. Ist schon eine verrückte Welt.

    Und zu Schwarzwaldine könnte man sagen ja, aber dies werden Gebäude sein, die zum dortigen Museum gehören. Ansonsten geht man ja hier recht offen mit dem Thema Draußen sein um.

    Klar - wollte schon schreiben, das versteht sich von selbst, hab dann aber gemerkt, dass ich da zu sehr von meinem eigenen Kenntnisstand über die nordmenn und ihr Verhältnis zum friluftsliv ausgegangen bin. Von da her eine durchaus sinnvolle Anmerkung. Wobei "offen umgehen" etwas untertrieben ist für das norwegische friluftsliv-Selbstverständnis. Das Draußen-Sein ist so tief verwurzelt, dass es einen eigenen Begriff für "Wetter ohne Regen" gibt, nämlich oppholdsvaer, Aufenthaltswetter.

    Ich weiß nicht ob das so direkt eine Alternative zu Zpacks ist, dafür stecke ich nicht genug drin. Aber reicnschauen lohnt sich auf jeden Fall:

    Huckepacks.de

    Der letzte Overnighter war der erste mit meinem ( gekauften) Huckepacks Phoenix Lite, 517g, 50L - war sehr angetan, wie gut die Lastenübertragung auf die Hüfte ist mit dem Hipbelt plus. Warum ich auch nur für Overnighter einen so großen Rucksack will (abgesehen vom Decathlon Faltrucki für die reinen Sommerovernighter) - da passt die Faltmatte mit rein und muss nicht außen dran gehängt werden. Ich habe meine Faltmatte gekürzt, vier Segmente sind das außen angebrachte Rückenpolster und mit Camsnaps kann ich sie wieder an die Torsomatte clippen, damit mir das kürzere Stück in der Hängematte nicht verloren geht.

    Waldelfe : Alpha-Klamotten sind aus einem Fleece-Futterstoff namens Polartec Alpha hergestellt. Ziemlich warm und ziemlich leicht, wenig müffelig - hat mich auch überzeugt und nach einem gekauften Teil habe ich relativ viel selbst genäht.

    Hier meine Sommerliste: Overnighter Sommer

    Bin mal gespannt auf deine Reaktion, hangloose ;) - auf der einen Seite ziemlich kompromisslos, auf der anderen sind absolute Luxusitems drin wie die Schwarze Biene und zwei Titanflaschen (mit einer erhitze ich Wasser) - wobei ich gestehen muss, dass ich diese Kombi noch nicht ausprobiert habe (bisher nur eine und eine Faltflasche als zweiter Wassertransport).

    Sachen, die ich tausche und/oder je nach Wetter mitnehme, sind mit 0 gekennzeichnet.

    ... oder - und auch darauf hat dich Hammock Fairy schon im anderen Thread hingewiesen: nimm halt eine Bridge oder 90°-Hängematte. Die sind gut mit Isomatten kombinierbar. Die Bridge mit so gut wie jeder, für die Crosshammock werden aufblasbare Isomatten in L empfohlen, ich penne in ihr auf die Anregung hier im Forum hin aber auch in der Crosshammock gerne auf einer Faltisomatte.

    Vielleicht ist auch eine Kombi für dich tauglich? Eventuell sogar Schlafsack + Decke/Quilt? Für echte Sommernächte habe ich den StS Flame (Frauenmodell, 215g)/Spark (Männer, 230g in der Langversion) 0, Komforttemperatur 14°, kommt im Zelt hin, in der Hängematte nicht ganz. Wenn wir zu zweit unterwegs beim Bikepacking (dann im Zelt) sind, kombinieren wir diese Sommertüten mit einem geöffneten Daunen-Deckenschlafsack, 500g, beim Hängemattenschlafen pimpt die Sommertüte den zweiten Schlafsack mit 300g Daunenfüllung, so dass der dann bis ca. 7° in der Hängematte tauglich wird (Komfortemperatur ist hier 7°, aber wie gesagt, in der Hängematte kommt das für mich nicht hin). Und wenn es noch kälter wird, kommt wiederum der Deckenschlafsack in Kombi mit der wärmeren Daunentüte zum Einsatz (die ich natürlich bei entsprechenden Nächten auch alleine nutze). Falls es vom Packmaß her passt, nehme ich auch ganz gern meinen MYOG-Lavalan-Quilt (mit Wollfleece-Füllung) mit.

    Zusätzlich pimpe ich die Schlafsäcke noch mit dem MUT (ebenfalls mit Wollfleece gefüllt). So war mir letzte Nacht z.B. bei für die Stadt angesagten 15° Nachttemperatur warm genug nur mit der Sommertüte - dazu sei noch gesagt, dass ich entweder in der Crosshammock oder in einer Banyan schlafe und keine Underquilts verwende, sondern (Falt)isomatten, die mit einem eher niedrigen R-Wert daherkommen.

    ad Sandtreter

    vermehrten Harndrang in der Hängematte kenne ich auch.

    Am ehesten weil die Beine in der Hängematte höher liegen als im Bett und dadurch mehr Blut auch zu den Nieren kommt.

    Menschen mit Herzinsuffizienz müssen deshalb auch nachts mehr aufs WC weil die Unterschenkelödeme sich verteilen.

    Kenne ich ebenfalls - sowohl von der Crosshammock als auch in der Banyan, bei beiden liegen die Beine nicht höher. Ich habe es bis her damit erklärt, dass ich in der Hängematte nicht so tief schlafe - auch im heimischen Bett muss ich nachts mal raus, wenn ich nicht gut schlafe. Bei Durchpennen höchstens, wenn wuppitom s Grund dazu kommt. ;)

    Mein bisher kürzester Overnighter mit 13 h- bin erst um 19.30 los, damit der Gatte mit Teilnahme an einer Raddemo (cool - mehr als 200 Radler mit Polizeibegleitung auf der Schnellstraße Richtung Kehl unterwegs, Sinn des Ganzen war, die Notwendigkeit des Fahrradschnellweges Offenburg -Strasbourg zu demonstrieren) und anschließender Einkehr im Lieblingsbiergarten auch zu seinem Recht kam.

    Gemeldet waren Schauer für die Nacht, im Einsatz eine neue Kombi: Banyan mit Xfoil-Tarp. Hat völlig ausgereicht als Regenschutz und ich bin begeistert von dem freien Blick in den Waldhimmel, den es erlaubt. Geschlafen habe ich prima in der Banyan, mit der Frilufts Canisp als Faltmatte und dem Rucksack unter den Knien, was aber trotzdem auch eine bequeme Seitenlage ermöglicht hat, vielleicht sogar die Lösung für letztere in der Banyan ist, da sie ja etwas zu schmal ist, um die Beine in Seitenlage anzuwinkeln.

    Walkabout: Heringe (ent)schoppe ich nicht, lohnt sich nicht (zu kleine Schuppen) ... außerdem habe ich genügend. Hab für den Probeaufbau nur die billigen genommen, die noch im Wintergarten rumlagen.

    :thumbup: die Banyan ist unterm neuabgespannten Tarp schon getrocknet und bisher ist kein neues Wasser eingedrungen, auch der Badewanneneffekt ist nicht wieder eingetreten. Die Naht werde ich aber trotzdem noch mit Sealgrip behandeln, da trotz feinster Microtex-Nadel teilweise Einstiche sichtbar sind. Nicht, dass die sich unter Zug vergrößern.

    Über Nacht hat sich ein Hering gezogen, weshalb ich die Banyan heute als Seemannsbadewanne hätte verwenden können... D.h, zunächst das Tarp drüber, die Matte erst nach dem Ausleeren, denn natürlich habe ich es nicht geschafft, den See aus dem Tarp ohne Flutung der Banyan zu schütten.

    Die gute Nachricht ist aber, dass Tropfen an der Aufhängung kein Problem sind, d.h., das Tarp ist lang genug.

    Ich habe anschließend noch eine

    Diamantaufhängung versucht, aber das klappt nicht durch die Trogform. Also das Tarp wieder abgespannt, erst mit waagrechten First, dann vorne etwas höher und schauen, was passiert, ich lasse die Konstruktion noch etwas hängen. Die nicht versiegelte Mittelnaht hat sich jedenfalls trotz des Badewanneneffekts erstaunlich gut geschlagen und das Topcover der Banyan schützt ebenfalls sehr gut.