Beiträge von Gironimo

    Bei einem Daunen-UQ leuchten mir die Nachteile ein, aber was sagt ihr bei Synthetik?

    Ich möchte ein komplettes Setup nähen und bin noch sehr unschlüssig wie und wo und was...

    Ich hab mir einen Sookie genäht mit 200gr Apex und kann das schon empfehlen. Hält mich in meinen billig-Schlafsäcken warm. Ich nehme jetzt unter 15C° noch zusätzlich eine Wolldecke mit die ich über den Schlafsack lege. Das hat letzte Woche ein ordentliches Komfort-Plus gebracht und ich habe super angenehm warm geschlafen.

    Ich halte einen extra Sookie mit Apex für die beste Option was die Preis-Leistung angeht. Die einzige Frage die sich dabei nur stellt ist wieviel Apex man vernäht, und wie groß die Isofläche sein soll.

    Weil ich ein breites Stück Apex übrig hatte, habe ich im Torso-Bereich jetzt 400gr, an den Beinen und Gesäß nur 200gr. Ich merke einen großen Unterschied. Mein Rücken wärmt sich viel schneller auf. Für Kälte-empfindliche Hänger sind 400gr definitiv besser, aber der Sookie wird dann zu sperrig. Das ist der Nachteil bei Synthetik.

    Silikonbeschicht. Nylon-Tarps sind hochwertiger als einfache Polyesther-Tarps. Die sind deutlich stabiler. Nur zur Info.

    Jaein...ich habe ja noch etwas Zeit, deshalb wollte ich auch an mein Setup austesten. Wie gesagt, eigentlich wollte ich die Hängematte nur als Ergänzung, weil sehr weit nördlich soweiso nicht mehr viel mit Bäumen zu rechnen ist. Deshalb wollte ich mein Budget diesbezüglich auch nicht so richtig hoch ansetzen 😉.

    Austesten wollte ich sowieso noch etwas. Aber habt ihr einen Tip für mich was die Größe der Matte anbelangt? Ich denke aber auch schon ein underquilt zu besorgen, welches ich dann als zusätzliche Isolierung/Decke auch auf dem Boden nutzen könnte.

    PS als Motorrad wird eine Tiger 800 XRX herhalten ☺️

    Seit einem Jahr bin ich überzeugter Hänger und man kriegt mich nicht mehr auf den Boden. Tue ich mir bzw. meinem Rücken nicht mehr an. Auf so eine Motorrad-Tour hätte ich aber auch super Lust zu.

    Günstigste Option ist hiervon 380cm zu bestellen, säumen und die Enden zu whippen o. Tunnelzüge zu nähen. Günstige Baumgurte beschaffen inkl. 2 Karabinern, Ridgeline selber spleißen und anbringen. Bottom Entry Moskitonetz bei Bedarf dazu bestellen. Günstigen Rolltop-Sack beschaffen wo alles reinpasst.

    Schlägst Du den Stoff je Seite um 10cm um, bleiben Dir noch 360cm Länge, was für Deine Körpergröße mehr als ausreicht. Bei Bedarf könntest Du die HM später auch weiter auf 330 - 340cm kürzen.

    So hättest Du schon eine gute HM und kannst dann Deine Isomatte reinlegen. Das wäre für mich bereits deutlich besser als ein Bodensetup. UQ könntest Du für Deine erste Tour erstmal weglassen, zwecks Platz u. Geldersparnis. Gefällt Dir das Hängen, kannst du später noch mit UQ upgraden.

    Willkommen hier.

    Günstigste Option ist hiervon 380cm zu bestellen, säumen und die Enden zu whippen. Günstige Baumgurte beschaffen und vorerst auf Ridgeline und Moskitonetz verzichten. Wolldecke oder Schafsfell in die HM legen. Fertig.

    Ich würde dort nur in Gegenden herumreisen wo viele Bäume stehen, und dann hauptsächlich mit HM übernachten. Günstiger u. bequemer geht's nicht.

    Weiterhin kann ich nur dazu raten vor der Abfahrt viel zu testen. HM-Setup ist ein individuell, dynamisches Thema, wofür man Testphasen einräumen sollte.

    Na gut... Ich gebe mich geschlagen....

    Aber da der Preisunterschied nicht so gigantisch ist, der Gewichtsunterschied aber schon hab ich jetzt den Daunen-Underquilt "Solstice" bestellt. Angeblich nur 850g und bis -6°C..... Ich werde berichten...

    Ich kann nachvollziehen, dass man vorankommen will, um endlich bequem/warm draußen zu schlafen.

    Meine Einschätzung hinsichtlich HM ist die, dass Nutzer den HM-Schlafkomfort sehr unterschiedlich bewerten. Deshalb sind Empfehlungen was günstige & gute Varianten angeht, allgemein schwer abzugeben.

    Mein Kumpel schläft tagelang super in seiner 290cm HM ohne UQ. Ich hingegen bin total sensibel und musste viel probieren um eine günstige Variante zu finden.

    Deswegen bleibe ich dabei, dass man als Anfänger am besten schrittweise vorgeht und nach und nach testet. Pauschal etwas zu bestellen und davon auszugehen, dass es passen wird, würde für mich schlecht funktionieren.

    Ich habe mir Wolldecken unter die HM gespannt letztes Jahr, um überhaupt zu verstehen worauf ich bei einem UQ achten müsste, würde ich mir einen bestellen. Daraus ist dann das entstanden, was ich jetzt nutze und womit ich zufrieden bin.

    Rückgabe ist immer noch eine Option. Laut Beschreibung und angehängter Karte handelt es sich bei der verwendeten Isolations-Faser um DuPont "Sorona", also ein registrierter Markenname eines westlichen Herstellers.

    Irgendein altes Patent was DuPont nach China lizensiert. Ich nehme an, das war der Standard für Schlafsäcke vor 25 Jahren.

    Ich will das auch nicht schlecht reden. Hat alles immer seine Berechtigung.

    Kleines Update:

    Heute kam die Ersatzlieferung der Decke von Onewind. Top Service. So sah es jedenfalls aus.

    Leider passt die neu gelieferte Decke wieder nicht. Die neue Decke ist NOCH verwirrender als vorherige.

    Die neue Decke wechselt nicht nur das Geschlecht der Knöpfe entlang der Längsseite, die Seiten (Innen oder außen) auf denen sich die Druckknöpfe befinden, ist auch noch rechts und links unterschiedlich. Das heißt: Nach jetzigem Kenntnisstand gibt es mindestens 3 verschiedene Varianten der selben Decke. Wenn das nicht dämlich ist, weiß ich auch nicht....

    Ich habe vor Ort in Mainland China 6 Jahre Produktbeschaffung für deutsche Unternehmen gemacht. Ich kaufe nur Produkte aus China die sehr einfach herzustellen sind, wo nicht viel schief gehen kann.

    Chinesen sind super bei einfacher Massenproduktion, und total schlecht bei kleinen Serien mit innovativen Feinheiten. Ist leider so.

    An Deiner Stelle würde ich mir den TQ so umbauen/nähen, dass er für Deinen Bedarf passt, oder Du gibst ihn ganz zurück, wenn das noch geht.

    Die Isolier-Faser ist mit Sicherheit auch veraltete Technologie, und kann nicht mit modernen westllichen Fasern mithalten. Wärmt auch, aber man darf wiederum nicht zuviel erwarten.

    Hallo,

    ich war die letzten Tage mit HM draußen am Wasser und mein HM-Kumpel hat eine gute Lösung für bequemes "Loungen" gefunden.

    Er hat eine günstige 280 cm Covacure HM von Amazon ohne RL. Er hängt die HM niedrig mit Gesäß ca. 5-10 cm über den Boden, wenn er einfach nur bequem "häng-sitzen" möchte. Dabei liegt und sitzt man halb, fast im 90° Winkel in der HM, mit Rückenunterstützung. Die Beine sind relativ nah am Boden.

    Ich habe es ausprobiert und es ist echt sehr bequem, so wie ein Sofa oder ein Beanbag. Das scheint nur zu gehen, wenn man keine RL benutzt, weil der Hängewinkel nicht zu spitz sein darf. Ausstieg geht soweit auch ganz gut. Mit meiner HM habe ich es noch nicht ausprobiert.

    Ich fand es interessant, weil man im Camp wiederum eine weitere Komfort-Option zur Verfügung hat, ohne zusätzliches Equipment.

    Vielleicht macht ihr das ähnlich?

    Gironimo ich dachte nicht, dass ich ihn im Wohnzimmer benötigen würde. Aber wenn ich das nochmal mache, dann ist das ja auch die beste Möglichkeit mal die Montage und den Sitz bei Nacht des UQs zu probieren.

    UQ am besten immer drunter. Erst ab 25C° kannst Du ihn lockern. Deine reguläre Matratze isoliert auch die Körperwärme. Ich denke deshalb bist Du nicht eingeschlafen.

    Gironimo hier nun der erste Bericht. Ich habe gestern beschlossen ich schlafe mal ne Nacht in der Matte. Naja, leider hats nicht so gut geklappt. Bin um 21:00 Uhr in die Matte und dann nach 3h versuchen einzuschlafen dann um 0 Uhr wieder runter ins Bett. Ich konnte keine Position finden, in der ich einschlafen konnte. Woran es lag kann ich nicht sagen. Ist aber schon recht entmutigend. Im bett waren es dann ca 30 Sekunden, bis ich geschlafen habe (laut meiner Frau).

    Als Anfänger weiß man natürlich jetzt auch nicht, was machen.

    Ridgeline ist so auf Spannung, wie ich denke, dass es passt. Fußende ist etwa 10 cm höher. Ich lag diagonal drin. Ich mein, was soll ich noch mehr machen?

    Ich hab auf jeden Fall nach 3h gefühlt, dass es an manchen Stellen stark drückt. Dazu zählen der Lenden Bereich, Hüfte und Nacken. Ich habe mehrfach versucht die Position zu wechseln ohne Erfolg. Naja, und jetzt bin ich ratlos :/

    So viel mal zur ersten Nacht.

    Hast du denn mit UQ geschlafen?

    und mir war teilweise etwas zu warm, obwohl es eine recht kühle Nacht mit Tiefstwert von 10° war. Ich hatte noch meinen Hüttenschlafsack im Daunenschlafsack, weil ich den angenehmer vom Stoff find, und noch lange Kleider an. Das war wohl etwas viel, ich war aber auch zu faul zum umziehen, also war es nicht so schlimm. Und mein Kissen war etwas schwitzig weil nur so ein aufblas Plastikteil. Aber das sind ja eher alles Luxusprobleme 8) . Der Wooki hat auf jedenfall sehr schön warm gehalten.

    Aber was auf jedenfall extrem gut war, war mein Rücken am morgen. Mit so wenig Schmerzen und Verspannungen steh ich sonst nie auf, auch nicht in meinem Bett daheim.

    Ich schlafe draußen über ca. 10C° nur in Unterwäsche. Ich finde die Schweißentwicklung in Synthetik (ich habe nur Synthetik, außer zusätzliche Wolldecke) ist dann erträglicher als mit Kleidung.

    Der entspannte Rücken ist für mich das große Plus an HM. Ein Campingausflug macht dadurch viel mehr Spaß.

    Und der Hauptmechanismus bei Wärmetransport in der Hängematte ist?

    Nicht Wärmestrahlung, auch nicht Wärmeleitung, sondern Konvektion, also genau der „Luftzug, der einem um die Nase zieht“. 😉

    Ich habe vorgestern 5 Nächte am Stück draußen in HM geschlafen. War super und ich hätte noch 2 Nächte dran gehangen, aber der Wind war mir gestern zu nervig, trotz Moskitonetz. Der Luftzug war weniger mit Moskitonetz, stimmt.

    Mich stört Wind allgemein und ich will dann Mauern um mich herum haben. Das liegt wohl eher daran, dass ich häufig im Frühjahr u. Herbst am Atlantik war und tagelange Stürme einen negativen Eindruck bei mir hinterlassen haben.

    Das selbst Nähen ist genau das was erst den richtigen Mehrwert beim Thema HM ausmacht. Es ist überhaupt nicht schwierig. Habe genauso gedacht wie Du vor ca. 1 Jahr. Jetzt habe ich einen super DIY-UQ.

    Ich fahre jetzt 4 Nächte hammocken. Muss los. Bis später.

    Unter dem Gesichtspunkt muss ich noch etwas abwarten und testen. Ich liege recht gut in den 70D von Onewind. Eventuell ist steiferer Stoff für mich gar nicht der richtige Stoff. Ich bring 85 kg auf die Waage.

    Deshalb schrieb ich Dir vor Wochen, dass man am Anfang am besten erst 20-30 x in seiner HM schlafen sollte, um für sich herauszufinden was man mag und was nicht. Mit den Übernachtungen steigt die Erfahrung.

    Hast du ne Empfehlung mit welchem "universellen" Ripstop man gut fährt, wenn ich nun in Erwägung ziehe einen zu kaufen? Ich mein, ich kenn mich 0 aus mit den unterschiedlichen Stoffen. Meine einzige Referenz ist eben die Onewind Matte. Und wenn du sagst "deutlich steifer", wie ist das zu verstehen? Ist der Stoff dann mehr wie ein "Brett" also nicht so "weich"?

    Oben ist die DIY-HM (The Drummer) verlinkt die Bedava genäht hat mit 70D von Extex. Der Ripstop ist steif, laut Bedava. Den Stoff würde ich mir als Nächstes besorgen.

    Dein Körperschwerpunkt sinkt nicht so stark in die HM selbst ein. Mit meinen 100Kg schlafe ich gut in meiner Onewind, aber würde, wie gesagt, gerne einen steifen Stoff probieren.

    Wie findet man eigentlich die passende Breit. Hab ja hier jetzt die 11' Aerie Double von Onewind. Die ist 1,72 breit. Wenn ich nun diagonal drin liege hab ich schon für mich entdeckt, dass ich am Kopf- und Fußende Stoff übrig habe, was dazu führt, dass ich kaum aus der Matte heraussehen kann. Der Stoff steht über meinen Fuß etwa 15cm hervor und am Kopfende ist es ähnlich viel. Reicht dann demnach auch eine Matte mit 1,42 Breite? Ich mein, das ist ja auch alles Gewicht.

    Eine weitere Frage ist die nach dem Stoff. Ich finde den Stoff der Onewind hier recht gut würde ich sagen. Der Hersteller gibt hier "2.10oz Nylon Hexagon Ripstop" an, ohne eine Denier Angabe. Ist das nun 40D oder 70D? Das wüsste ich gern, wenn ich mir selbst Stoff besorgen sollte. Ich denke leichter/einfach/luftiger wäre cool aber bei gleichbleibender Stabilität.

    Ja, das geht mir auch auf die Nerven mit der 1,7m Breite bei meiner Onewind. Man könnte von einer Seite getrost 10cm abschneiden, und wieder säumen.

    Ich finde der 70D von Onewind ist ein guter Einsteiger Ripstop, aber mehr auch nicht. Ich hätte viel lieber einen deutlich steiferen Ripstop. Onewind gibt den Stoff mit 70D an.