Beiträge von Gironimo

    Ich würde dort nur in Gegenden herumreisen wo viele Bäume stehen, und dann hauptsächlich mit HM übernachten. Günstiger u. bequemer geht's nicht.

    Weiterhin kann ich nur dazu raten vor der Abfahrt viel zu testen. HM-Setup ist ein individuell, dynamisches Thema, wofür man Testphasen einräumen sollte.

    Na gut... Ich gebe mich geschlagen....

    Aber da der Preisunterschied nicht so gigantisch ist, der Gewichtsunterschied aber schon hab ich jetzt den Daunen-Underquilt "Solstice" bestellt. Angeblich nur 850g und bis -6°C..... Ich werde berichten...

    Ich kann nachvollziehen, dass man vorankommen will, um endlich bequem/warm draußen zu schlafen.

    Meine Einschätzung hinsichtlich HM ist die, dass Nutzer den HM-Schlafkomfort sehr unterschiedlich bewerten. Deshalb sind Empfehlungen was günstige & gute Varianten angeht, allgemein schwer abzugeben.

    Mein Kumpel schläft tagelang super in seiner 290cm HM ohne UQ. Ich hingegen bin total sensibel und musste viel probieren um eine günstige Variante zu finden.

    Deswegen bleibe ich dabei, dass man als Anfänger am besten schrittweise vorgeht und nach und nach testet. Pauschal etwas zu bestellen und davon auszugehen, dass es passen wird, würde für mich schlecht funktionieren.

    Ich habe mir Wolldecken unter die HM gespannt letztes Jahr, um überhaupt zu verstehen worauf ich bei einem UQ achten müsste, würde ich mir einen bestellen. Daraus ist dann das entstanden, was ich jetzt nutze und womit ich zufrieden bin.

    Rückgabe ist immer noch eine Option. Laut Beschreibung und angehängter Karte handelt es sich bei der verwendeten Isolations-Faser um DuPont "Sorona", also ein registrierter Markenname eines westlichen Herstellers.

    Irgendein altes Patent was DuPont nach China lizensiert. Ich nehme an, das war der Standard für Schlafsäcke vor 25 Jahren.

    Ich will das auch nicht schlecht reden. Hat alles immer seine Berechtigung.

    Kleines Update:

    Heute kam die Ersatzlieferung der Decke von Onewind. Top Service. So sah es jedenfalls aus.

    Leider passt die neu gelieferte Decke wieder nicht. Die neue Decke ist NOCH verwirrender als vorherige.

    Die neue Decke wechselt nicht nur das Geschlecht der Knöpfe entlang der Längsseite, die Seiten (Innen oder außen) auf denen sich die Druckknöpfe befinden, ist auch noch rechts und links unterschiedlich. Das heißt: Nach jetzigem Kenntnisstand gibt es mindestens 3 verschiedene Varianten der selben Decke. Wenn das nicht dämlich ist, weiß ich auch nicht....

    Ich habe vor Ort in Mainland China 6 Jahre Produktbeschaffung für deutsche Unternehmen gemacht. Ich kaufe nur Produkte aus China die sehr einfach herzustellen sind, wo nicht viel schief gehen kann.

    Chinesen sind super bei einfacher Massenproduktion, und total schlecht bei kleinen Serien mit innovativen Feinheiten. Ist leider so.

    An Deiner Stelle würde ich mir den TQ so umbauen/nähen, dass er für Deinen Bedarf passt, oder Du gibst ihn ganz zurück, wenn das noch geht.

    Die Isolier-Faser ist mit Sicherheit auch veraltete Technologie, und kann nicht mit modernen westllichen Fasern mithalten. Wärmt auch, aber man darf wiederum nicht zuviel erwarten.

    Hallo,

    ich war die letzten Tage mit HM draußen am Wasser und mein HM-Kumpel hat eine gute Lösung für bequemes "Loungen" gefunden.

    Er hat eine günstige 280 cm Covacure HM von Amazon ohne RL. Er hängt die HM niedrig mit Gesäß ca. 5-10 cm über den Boden, wenn er einfach nur bequem "häng-sitzen" möchte. Dabei liegt und sitzt man halb, fast im 90° Winkel in der HM, mit Rückenunterstützung. Die Beine sind relativ nah am Boden.

    Ich habe es ausprobiert und es ist echt sehr bequem, so wie ein Sofa oder ein Beanbag. Das scheint nur zu gehen, wenn man keine RL benutzt, weil der Hängewinkel nicht zu spitz sein darf. Ausstieg geht soweit auch ganz gut. Mit meiner HM habe ich es noch nicht ausprobiert.

    Ich fand es interessant, weil man im Camp wiederum eine weitere Komfort-Option zur Verfügung hat, ohne zusätzliches Equipment.

    Vielleicht macht ihr das ähnlich?

    Gironimo ich dachte nicht, dass ich ihn im Wohnzimmer benötigen würde. Aber wenn ich das nochmal mache, dann ist das ja auch die beste Möglichkeit mal die Montage und den Sitz bei Nacht des UQs zu probieren.

    UQ am besten immer drunter. Erst ab 25C° kannst Du ihn lockern. Deine reguläre Matratze isoliert auch die Körperwärme. Ich denke deshalb bist Du nicht eingeschlafen.

    Gironimo hier nun der erste Bericht. Ich habe gestern beschlossen ich schlafe mal ne Nacht in der Matte. Naja, leider hats nicht so gut geklappt. Bin um 21:00 Uhr in die Matte und dann nach 3h versuchen einzuschlafen dann um 0 Uhr wieder runter ins Bett. Ich konnte keine Position finden, in der ich einschlafen konnte. Woran es lag kann ich nicht sagen. Ist aber schon recht entmutigend. Im bett waren es dann ca 30 Sekunden, bis ich geschlafen habe (laut meiner Frau).

    Als Anfänger weiß man natürlich jetzt auch nicht, was machen.

    Ridgeline ist so auf Spannung, wie ich denke, dass es passt. Fußende ist etwa 10 cm höher. Ich lag diagonal drin. Ich mein, was soll ich noch mehr machen?

    Ich hab auf jeden Fall nach 3h gefühlt, dass es an manchen Stellen stark drückt. Dazu zählen der Lenden Bereich, Hüfte und Nacken. Ich habe mehrfach versucht die Position zu wechseln ohne Erfolg. Naja, und jetzt bin ich ratlos :/

    So viel mal zur ersten Nacht.

    Hast du denn mit UQ geschlafen?

    und mir war teilweise etwas zu warm, obwohl es eine recht kühle Nacht mit Tiefstwert von 10° war. Ich hatte noch meinen Hüttenschlafsack im Daunenschlafsack, weil ich den angenehmer vom Stoff find, und noch lange Kleider an. Das war wohl etwas viel, ich war aber auch zu faul zum umziehen, also war es nicht so schlimm. Und mein Kissen war etwas schwitzig weil nur so ein aufblas Plastikteil. Aber das sind ja eher alles Luxusprobleme 8) . Der Wooki hat auf jedenfall sehr schön warm gehalten.

    Aber was auf jedenfall extrem gut war, war mein Rücken am morgen. Mit so wenig Schmerzen und Verspannungen steh ich sonst nie auf, auch nicht in meinem Bett daheim.

    Ich schlafe draußen über ca. 10C° nur in Unterwäsche. Ich finde die Schweißentwicklung in Synthetik (ich habe nur Synthetik, außer zusätzliche Wolldecke) ist dann erträglicher als mit Kleidung.

    Der entspannte Rücken ist für mich das große Plus an HM. Ein Campingausflug macht dadurch viel mehr Spaß.

    Und der Hauptmechanismus bei Wärmetransport in der Hängematte ist?

    Nicht Wärmestrahlung, auch nicht Wärmeleitung, sondern Konvektion, also genau der „Luftzug, der einem um die Nase zieht“. 😉

    Ich habe vorgestern 5 Nächte am Stück draußen in HM geschlafen. War super und ich hätte noch 2 Nächte dran gehangen, aber der Wind war mir gestern zu nervig, trotz Moskitonetz. Der Luftzug war weniger mit Moskitonetz, stimmt.

    Mich stört Wind allgemein und ich will dann Mauern um mich herum haben. Das liegt wohl eher daran, dass ich häufig im Frühjahr u. Herbst am Atlantik war und tagelange Stürme einen negativen Eindruck bei mir hinterlassen haben.

    Das selbst Nähen ist genau das was erst den richtigen Mehrwert beim Thema HM ausmacht. Es ist überhaupt nicht schwierig. Habe genauso gedacht wie Du vor ca. 1 Jahr. Jetzt habe ich einen super DIY-UQ.

    Ich fahre jetzt 4 Nächte hammocken. Muss los. Bis später.

    Unter dem Gesichtspunkt muss ich noch etwas abwarten und testen. Ich liege recht gut in den 70D von Onewind. Eventuell ist steiferer Stoff für mich gar nicht der richtige Stoff. Ich bring 85 kg auf die Waage.

    Deshalb schrieb ich Dir vor Wochen, dass man am Anfang am besten erst 20-30 x in seiner HM schlafen sollte, um für sich herauszufinden was man mag und was nicht. Mit den Übernachtungen steigt die Erfahrung.

    Hast du ne Empfehlung mit welchem "universellen" Ripstop man gut fährt, wenn ich nun in Erwägung ziehe einen zu kaufen? Ich mein, ich kenn mich 0 aus mit den unterschiedlichen Stoffen. Meine einzige Referenz ist eben die Onewind Matte. Und wenn du sagst "deutlich steifer", wie ist das zu verstehen? Ist der Stoff dann mehr wie ein "Brett" also nicht so "weich"?

    Oben ist die DIY-HM (The Drummer) verlinkt die Bedava genäht hat mit 70D von Extex. Der Ripstop ist steif, laut Bedava. Den Stoff würde ich mir als Nächstes besorgen.

    Dein Körperschwerpunkt sinkt nicht so stark in die HM selbst ein. Mit meinen 100Kg schlafe ich gut in meiner Onewind, aber würde, wie gesagt, gerne einen steifen Stoff probieren.

    Wie findet man eigentlich die passende Breit. Hab ja hier jetzt die 11' Aerie Double von Onewind. Die ist 1,72 breit. Wenn ich nun diagonal drin liege hab ich schon für mich entdeckt, dass ich am Kopf- und Fußende Stoff übrig habe, was dazu führt, dass ich kaum aus der Matte heraussehen kann. Der Stoff steht über meinen Fuß etwa 15cm hervor und am Kopfende ist es ähnlich viel. Reicht dann demnach auch eine Matte mit 1,42 Breite? Ich mein, das ist ja auch alles Gewicht.

    Eine weitere Frage ist die nach dem Stoff. Ich finde den Stoff der Onewind hier recht gut würde ich sagen. Der Hersteller gibt hier "2.10oz Nylon Hexagon Ripstop" an, ohne eine Denier Angabe. Ist das nun 40D oder 70D? Das wüsste ich gern, wenn ich mir selbst Stoff besorgen sollte. Ich denke leichter/einfach/luftiger wäre cool aber bei gleichbleibender Stabilität.

    Ja, das geht mir auch auf die Nerven mit der 1,7m Breite bei meiner Onewind. Man könnte von einer Seite getrost 10cm abschneiden, und wieder säumen.

    Ich finde der 70D von Onewind ist ein guter Einsteiger Ripstop, aber mehr auch nicht. Ich hätte viel lieber einen deutlich steiferen Ripstop. Onewind gibt den Stoff mit 70D an.

    Von Onewind darf man nicht zuviel erwarten. Alle Teile die kein anspruchsvolles Nähen voraussetzen, kann man von denen kaufen und der Preis ist gut. Bei kniffligen Teilen wie UQ, zipper-bugnet o. innovativer TQ würde ich die Finger von lassen.

    Ich würde an Deiner Stelle alles außer das Tarp zurückschicken und mir nach und nach den Rest selbst nähen, oder mit Bedava zusammen arbeiten. Letztlich wirst Du dann ein viel besseres Setup haben.

    Ich habe nur eine 12' BE von Onewind und schlafe darin sehr gut, aber ich würde jetzt lieber einen steiferen Ripstop haben, als den Onewind 70D. Der ist ok, aber es gibt deutlich besseres Ripstop.

    Ist immer cool von sich auf andere zu schließen ^^ (Schuhe kleiner als Größe 48 braucht kein Mensch...) Komm mich gerne mal in Finnland besuchen, da nutze ich das Netz auch gerne in den restlichen 8 Monaten, um etwas Wärme an der HM zu halten, spart die Windsocke (braucht auch niemand :P )

    Es wird den Luftzug, der einem über die Nase zieht, verringern. Ich glaube nicht, dass die Wärme messbar drin bleibt.

    oder gleich ein teilbarer umlaufender in 6,70m Länge mit zwei Schiebern und möglichst leicht? ;)

    Ich konnte mich noch nie mit den Dingern anfreunden, weder am Schlafsack, noch am Zelt, noch am Neoprenanzug. Ist immer eine Fehlerquelle.

    Man hat auch nur 4 Monate/Jahr in denen man ein Moskitonetz braucht.

    Zipper bugnet ist was für Schönwetter-Hänger...

    Da habe ich mich für den Daunen quilt von cocoon entschieden da ich den zu einem guten Preis ergattert habe.

    Mal sehen ob es für die zweite Matte dann eine DIY Lösung gibt.

    Ich habe für meinen 1. DIY-UQ einen Armee-Stoff genommen. Ist ok, aber für ein 2. UQ-Projekt würde ich was leichteres nehmen. Ich denke der 70d von Extremtextil würde sich auch für einen UQ eignen.