Beiträge von Gironimo

    Vor Wildschweinen braucht man sich nicht so sehr zu fürchten. Die sind selten aggressiv,. Problematisch kann es werden wenn man eine Bache (Muttertier) mit ihren Frischlingen überrascht. Die ruhen sich tagsüber im Unterholz in Bodentiefen aus und wenn man gerade daher geht, kann es sein, dass die Bache auf Angriff schaltet, weil sie ihre Jungen verteidigen will. Ansonsten würde ich mir darum nicht soviel Gedanken machen.

    Die Tiere sind beeindruckend weil sie verhältnismäßig wenig Angst vor Menschen haben, sind aber meistens nur mit Fressen beschäftigt. Auf unserer letzten Nachtwanderung haben wir auch eine Rotte direkt neben dem Weg entdeckt. Die fühlten sich kaum gestört von uns.

    Hat man ein aggressives Wildschwein vor sich, dann eignet sich schon ein starker Ast in Kopfhöhe, an dem man sich bei einem Angriff hochziehen kann, um seine Beine aus der Gefahrenzone zu bringen. Die Tiere rennen Menschen um, was gefährlich ist. Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber besser man weiß sowas im Fall der Fälle.

    Wir waren zu Dritt mit Hängematten am Rhein für 2 Nächte. Erfreulicherweise hatten wir jemanden dabei der nicht nur angeln, sondern auch fangen kann. Bei mir klappt das ja so gut wie nie.

    Habe den Fang gleich filetiert und am Abend gabs für jeden ein dickes Fischbrötchen. Das hat ganz gut gepasst und uns soweit gestärkt, dass das geplante Currywurst-Dinner auf den nächsten Tag verschoben werden konnte.

    Nachts hatten wir ca. 6 C° und leichten Wind. Habe mit meinem Kufa-Setup angenehm warm geschlafen. Tarps brauchten wir auch nicht aufzubauen.

    Overnighter machen mir im Herbst mehr Spaß als im Sommer. Die Nächte sind länger und man kann besser ausschlafen. Die Vögel sind nicht so laut wie im Frühjahr und die Stimmung kurz vor Sonnenaufgang ist im Herbst echt klasse.


    Ich habe vor 3 Jahren mal eine Nacht auf dem Waldcampinplatz in Solingen-Glüder gehangen, direkt an der Wupper. Ich war wohl der erste Hänger überhaupt dort. Hängplätze gibt es dort speziell nicht, aber ich habe passende Bäume gefunden neben der Brücke am Wupper-Ufer.. Vielleicht haben die hinten raus noch Bäume. Der Campingplatz ist sonst gut. Alles sehr sauber und gute Gastronomie.

    Ansonsten vielleicht mal beim Camping Wersbachtal nachfragen. Ganz kleiner Platz aber auch viel Wald rundherum.

    Jetzt in der Nebensaison sind die Zeltplätze bestimmt frei.

    Das sind die einzigen Campingplätze die ich hier in unserer Region kenne.

    Was ist „das Wild“? Sind vom Aussterben bedrohte Arten gemeint oder solche mit einer Überpopulation? Sowohl Iltis und Wildkatze als auch Rotwild und Wildschweine leben im Wald. Wenn der Mensch in ihren Lebensraum eindringt, stört er sie alle. Bei letzteren ist der Schaden durch die Störung wahrscheinlich hinnehmbar, bei ersteren wohl eher nicht.

    Deshalb halte ich es für angebracht, sehr behutsam mit dem Thema umzugehen. Vielleicht kann der örtliche Förster Hinweise geben, welchen Teil des Waldes man mit Hund besser meidet und an welcher Stelle er keine Probleme sieht.

    Alles ist Wild und bedrohte Arten sind ganzjährig geschützt. Die Klassifizierung von Tieren ist überhaupt schwierig. Wie u. wo fängt man an und wo hört man auf? Kommen bedrohte Amphibien und Insekten noch hinzu, oder sind die in der Evolutionsstufe zu niedrig angesiedelt gegenüber Säugetieren? Sich in der Natur zu erholen ist gleichzeitig ein Recht der Menschen.

    Ich meine nicht dass der Mensch mit seinem Hund die Tiere großartig stört, solange der Hund das Wild nicht kilometerweit hetzt. Großere Brunftgebiete sind meistens bekannt oder ausgeschildert.

    Mir ist aufgefallen dass sich viele Tiere nachts sowieso nicht für den Mensch/Hund interessieren. Sie kommen aus ihren Löchern und gehen unbeeindruckt ihren Geschäften nach. Wir haben im September unbewusst unsere Hängematten direkt über einem Nutria-Bau aufgebaut. Um 2.00 Uhr morgens kam Familie Nutria heraus und hat sich im Fressrausch überhaupt nicht für uns interessiert, bis zur Dämmerung. Tagsüber sind sie dort sehr scheu.

    Wenn Sundance mir die Frage im Podcast gestellt hätte, hätte ich spontan "gar nichts" geantwortet.

    Vorbehalte wie "ist doch gefährlich" habe ich sowohl von Männern wie von Frauen gehört. Ich würde mir eher wünschen, dass Frauen, die unterwegs sein wollen, ihre Vorbehalte über Bord werfen.

    Ich denke Du bist ein Ausnahmetalent, d.h. jemand der besonders vernünftig und intelligent an seine Reise-Abenteuer herangeht. Du hast eine gute Einschätzung was allgemein geht und was nicht. Das fehlt vielen Menschen und dann stehen sie oft hilflos vor Schwierigkeiten die sie nur schwer überwinden können.

    In den Städten laufen Wildtiere unbeeindruckt herum. Sogar ein Dachs lief mir schon über den Weg, mitten in der Stadt. Füchse, Rehe, Waschbären, Wildschweine, Marder kommen alle in die Stadt. Würde das Wild nicht mit Menschen o. Hunden zurechtkommen, weil wir zu laut sind, dann würden sie nicht durch Innenstädte laufen und zudem sich nicht so stark vermehren.

    Der beste Indikator dafür, dass es Tieren gut geht, ist wenn sie sich gut vermehren. Wir haben viel stärkere Wildbestände als noch in den 90ern. Ich verstehe nicht wieso man das Wild besonders schonen möchte, in dem man sich aus der Natur zurückzieht. Auf der einen Seite soll ein Hund das Wild bitte nicht vergrämen, aber gleichzeitig sollen Behörden bitteschön Giftköder gegen Ratten auslegen, damit Fußgängerzonen ansehnlich bleiben. Das ergibt keinen Sinn.

    Unter der HM wird er nicht nass Ich würde ein Stück Isomatte mitnehmen u. ggf. noch eine Pferdedecke. Nachts am besten festbinden wegen dem Wild. Bei Jagdhunden geht der Jagdtrieb gerne mit ihnen dutch und sie laufen dem Wild hinterher. Hütehunde bleiben i.d.R. beim Herrchen und passen auf, wenn sie Wild wittern.

    Auch das Wild wittert den Hund und hält Abstand. Wildschweinen ist das egal. Sind Wildschweine in der Nähe kann es sein, dass Dein Hund nicht einschlafen kann und zwischendurch anschlägt, wenn ihm das Getümmel und Gewühle zu wild wird.

    Einen Hund dabei zu haben ist immer gut. Der passt auf und wittert aus weiter Entfernung wenn irgendwo etwas los ist.

    Moin,

    letzte Nacht saß ich draußen am Waldrand bei sehr klarem Himmel, als ich plötzlich ein Tier hoch in einer Eiche hörte. Habe meine Lampe geholt und nachgeschaut.

    Mich guckten 2 reflektierende Augen hoch im Baum an, und ich dachte es sei eine Katze. Bei näherer Betrachtung wegen dem katzenuntypischen und mir gänzlich unbekanntem tierischen Verhalten, stellte sich die Katze später als Waschbär heraus.

    Der kleine talentierte Kletterer hatte es auf die reifen Weintrauben, die zwischen der Eiche hängen abgesehen.

    Ich habe so ein Tier mit diesem Verhalten noch nie gesehen. Wenn ihr draußen mit HM in der Natur übernachtet und ihr hört abends bzw. Nachts deutliches Geklettere in den Bäumen, dann wisst ihr jetzt um wen es sich handelt.

    Quercus Onewind ist ein guter Einstieg aber die Qualität des Ripstops lässt zu wünschen übrig. Mir ist meine 12' vor 2 Wochen gerissen. Mein Schlüssel lag in der Hosentasche meiner stabilen Moleskin-Hose. Beim Reinsetzen hat sich der Schlüssel dann durch den Ripstop gedrückt. Ich glaube nicht, dass das so leicht bei einem festeren 70D-Stoff passiert wäre. Ich habe die Matte aber auch 3 jahre lang intensiv genutzt. Es war kein schlechter Kauf.

    Es gibt Firmen die Dir sogar eine noch längere Matte mit Bugnet nähen können. Gibt einige User hier die sehr groß sind. Glaube es war Need for Trees.

    Habe mir direkt eine Matte aus dem Extex 70D genäht und finde den Stoff viel besser.

    Jetzt wo ich nicht mehr in der üppigen Onewind mit 170er Breite liege, fehlt sie mir auch etwas. Der Komfort ist trotz nervigem Herumgeflatter der Seiten und schlechterem Ripdtop hervorragend.

    Ich habe alles 1 zu 1 so gemacht wie im folgenden Video. Der Continous Loop wird mit einer Arrt verbessertem Ankerstich gelegt und die Whoopie Sling Schlaufe der RL wird mit eingebunden.

    Das gute an dieser Methode ist , dass sich der Continous Loop immer fester zieht und nicht mehr öffnet. Nachteil ist, dass man den Loop schlecht wieder gelöst bekommt, im Gegensatz zu einem einfachen Ankerstich

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