Beiträge von Gironimo

    Hallo,

    ich habe eine Biersorte entdeckt die sich zum Wandern oder für sonstige HM-Ausflüge gut eignet. Ich trinke abends gerne Bier wenn ich draußen bin, insbesondere beim Wandern. Das große Problem dabei ist, dass Bier viel wiegt und man an Tag 2 o. 3 Nachschub besorgen möchte, was wiederum einen organisatorischen Mehraufwand bedeutet.

    Ich habe das IPA (indian Pale Ale) von Lidl probiert und finde es ideal für Outdoor-Ausflüge. IPAs sind ca. 3 x so stark gehopft und mit ca. 8% Alkoholgehalt deutlich stärker. Man erhält in etwa doppelt soviel "Bier" pro Gewichtseinheit, im Gegensatz zu regulären Sorten. Anstatt 3-5 Dosen zum Wandern mitzunehmen, reichen also 1-2.

    Geschmacklich ist die Umstellung nach meinem Empfinden kein Problem.

    Ich weiß, dass es hier noch andere Outdoor-Biertrinker gibt, und euch wollte ich hiermit eine kleine Anregung geben. Kennt ihr noch andere IPAs als Dosenbier, gerne hier posten. Danke.


    Wenn man bei einer GE die RL aushängt und die Matte sehr niedrig und sehr stramm aufhängt, kann man sie zum "Loungen" nutzen. Füße raushängen und gemütlich ein Buch lesen oder sich unterhalten. Weil man niedrig (ca. 10-30cm überm Boden) mit Schuhen hängt, kann man auch zügig aufstehen und sich wieder reinsetzen.

    Es gab in einem anderen Faden einen Tipp von Wuppitom, wie er sich unter Zuhilfenahme eines 3. Baumes und einem Gurt, einen Sitz aus einer GE montiert.

    Ich habe auch einen Campingstuhl dabei. Das macht den Aufenthalt draußen schon deutlich angenehmer, insbesondere wenn man mehr als nur eine Nacht an einem Spot hängt.

    Auf unserer Mosel-Wanderung haben wir am letzten Abend auf dem X-fire ordentlich gegrillt. Nach ca. 55km Gesamtstrecke, 3 Biwak-Nächten und diverser Riesling-Flaschen, die die Jungs sich in jedem Dorf vom örtlichen Wein-Automaten gezogen hatten, waren wir um 21.00 Uhr schon sehr müde und mehr als bettfertig.

    Ich habe dann noch 1 Rumpsteak, 2 Nackensteaks und Cevapcici perfekt gegrillt. Vor dem Hintergrund der strapaziösen Umstände und dem leichten Gepäck, ist mir das super gelungen. Ich schwöre auf das Teil.

    Mit Grillspießen auf dem X-Fire zu arbeiten funktioniert gut. Die Spieße lassen sich schnell vollständig reinigen. Wir haben schon Steaks, Hähnchenkeulen, Grillkäse, Fisch und Brot damit durchgegart. Das Hantieren mit dem Grillgut ist praktisch. Es fällt nichts in die Glut oder vom Grill herunter. Ist quasi promillesicher.

    Mein Kumpel hat den X-Fire und damit lässt sich hervorragend Grillen. Wir haben das Blech auf unterster Stufe, machen Feuer mit mittelstarken Ästen, und dann reicht es eine bis drei handvoll Holzkohle nachzulegen. Sind die Flammen weg hat man eine ideale "mittlere" Hitze für ca. 20-30 min. Das Grillgut brennt nicht schnell an und mit einem Sack Holzkohle kommt man dann sehr weit.

    Ich habe häufig in der 12' Onewind mit der ca. 175er Breite genächtigt. Das Geflattere nervt ABER man hat deutlich mehr Spielraum bei seinem "Sweet Spot". Der wird größer. Ich habe mir eine DIY mit ca. 146cm Breite genäht und aktuell darin einige Male geschlafen. Einmal hing meine Schulter schon halb aus der Matte raus. Ist schon ok zum schlafen aber lieber wären mir so 155-160er Breite. Es kommt wohl auch auf die Schulterbreite des Hängers an.

    Anhand Deiner Bilder würde ich die Matte etwas strammer aufspannen und die RL etwas länger machen. Wichtig ist eigentlich nur, dass Du beim Schrägonal-Liegen die Beine ganz ausstrecken kannst, so dass Du ganz gerade und komfortabel liegst. So findest Du irgendwann Deinen "Sweet Spot", in dem Du viel probierst. Danach passt Du den UQ an die ideale Position an.

    Man kann sich leicht Prusik-Schlaufen aus Maurerschnur an die RL binden um die Seiten vom UQ hochzuziehen (Gummis). Das kann die Einstellung des UQ erleichtern bzw. verbessern.

    Ich habe mich mit Wildschweinen beschäftigt, weil ich seit Kindesbeinen an viel in Wald und Flur unterwegs bin und wir früher so gut wie keine Schweine hatten in unserer Region, im Gegensatz zu heute. Ich wollte wissen was mich erwartet, wenn ich auf die Tiere treffe. Dazu habe ich immer mal wieder mit Jägern gesprochen und Jagdvideos geschaut um das Verhalten zu verstehen.

    Es kommt tatsächlich zu tödlichen Jagdunfällen mit Wildscheinen. Selten aber es gibt sie. Das Muster scheint immer gleich zu sein. Ein angeschossenes o. wildgewordenes Tier stürmt auf den Jäger, der auf einer freien Fläche steht, zu , so dass das Tier Anlauf nehmen und der Jäger nicht mehr ausweichen kann. Die Tiere zielen mit ihren abstehenden Eckzähnen und rammen in vollem Lauf. Je nach Gewicht des Tieres können üble und mitunter tödliche Verletzungen am menschlichen Ober u. Unterschenkel die Folge sein.

    Bei Hetzjagden mit Hunden kann man sehen wie einige Jäger, die ganz nah am Geschehen stehen, sich an Bäume flüchten wenn das Tier auf Angriff schaltet. Das scheint die Tiere abzulenken, weil sie keinen Baum rammen wollen.

    Ich bin der Meinung, dass einem normalen Spaziergänger sowas nicht zustößt, weil es für die Tiere keinen Grund gibt sich bei einem Angriff zu verausgaben und unnötig Energie zu verschwenden.

    Falls es hier schwarzwilderfahrene Jäger gibt, würde ich mich auch über eine Rückmeldung freuen. Ich lerne gerne was dazu bzw. lasse mich korrigieren.

    Überläufer schmecken am besten. Die Filets medium-rare gegrillt...;)

    So hoch kann man sich doch gar nicht ziehen, dass ein Wildschwein nicht mehr hinkommt. Jedenfalls nicht, wenn der Ast noch in einer Höhe ist, die man erreichen kann. Und selbst wenn, müßte man auch erstmal ziemlich perfekte Klimmzüge hinkriegen....

    Naja, alles ist besser als im Stand die volle Wucht der Eckzähne abzubekommen.

    Vor Wildschweinen braucht man sich nicht so sehr zu fürchten. Die sind selten aggressiv,. Problematisch kann es werden wenn man eine Bache (Muttertier) mit ihren Frischlingen überrascht. Die ruhen sich tagsüber im Unterholz in Bodentiefen aus und wenn man gerade daher geht, kann es sein, dass die Bache auf Angriff schaltet, weil sie ihre Jungen verteidigen will. Ansonsten würde ich mir darum nicht soviel Gedanken machen.

    Die Tiere sind beeindruckend weil sie verhältnismäßig wenig Angst vor Menschen haben, sind aber meistens nur mit Fressen beschäftigt. Auf unserer letzten Nachtwanderung haben wir auch eine Rotte direkt neben dem Weg entdeckt. Die fühlten sich kaum gestört von uns.

    Hat man ein aggressives Wildschwein vor sich, dann eignet sich schon ein starker Ast in Kopfhöhe, an dem man sich bei einem Angriff hochziehen kann, um seine Beine aus der Gefahrenzone zu bringen. Die Tiere rennen Menschen um, was gefährlich ist. Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber besser man weiß sowas im Fall der Fälle.

    Wir waren zu Dritt mit Hängematten am Rhein für 2 Nächte. Erfreulicherweise hatten wir jemanden dabei der nicht nur angeln, sondern auch fangen kann. Bei mir klappt das ja so gut wie nie.

    Habe den Fang gleich filetiert und am Abend gabs für jeden ein dickes Fischbrötchen. Das hat ganz gut gepasst und uns soweit gestärkt, dass das geplante Currywurst-Dinner auf den nächsten Tag verschoben werden konnte.

    Nachts hatten wir ca. 6 C° und leichten Wind. Habe mit meinem Kufa-Setup angenehm warm geschlafen. Tarps brauchten wir auch nicht aufzubauen.

    Overnighter machen mir im Herbst mehr Spaß als im Sommer. Die Nächte sind länger und man kann besser ausschlafen. Die Vögel sind nicht so laut wie im Frühjahr und die Stimmung kurz vor Sonnenaufgang ist im Herbst echt klasse.


    Ich habe vor 3 Jahren mal eine Nacht auf dem Waldcampinplatz in Solingen-Glüder gehangen, direkt an der Wupper. Ich war wohl der erste Hänger überhaupt dort. Hängplätze gibt es dort speziell nicht, aber ich habe passende Bäume gefunden neben der Brücke am Wupper-Ufer.. Vielleicht haben die hinten raus noch Bäume. Der Campingplatz ist sonst gut. Alles sehr sauber und gute Gastronomie.

    Ansonsten vielleicht mal beim Camping Wersbachtal nachfragen. Ganz kleiner Platz aber auch viel Wald rundherum.

    Jetzt in der Nebensaison sind die Zeltplätze bestimmt frei.

    Das sind die einzigen Campingplätze die ich hier in unserer Region kenne.

    Was ist „das Wild“? Sind vom Aussterben bedrohte Arten gemeint oder solche mit einer Überpopulation? Sowohl Iltis und Wildkatze als auch Rotwild und Wildschweine leben im Wald. Wenn der Mensch in ihren Lebensraum eindringt, stört er sie alle. Bei letzteren ist der Schaden durch die Störung wahrscheinlich hinnehmbar, bei ersteren wohl eher nicht.

    Deshalb halte ich es für angebracht, sehr behutsam mit dem Thema umzugehen. Vielleicht kann der örtliche Förster Hinweise geben, welchen Teil des Waldes man mit Hund besser meidet und an welcher Stelle er keine Probleme sieht.

    Alles ist Wild und bedrohte Arten sind ganzjährig geschützt. Die Klassifizierung von Tieren ist überhaupt schwierig. Wie u. wo fängt man an und wo hört man auf? Kommen bedrohte Amphibien und Insekten noch hinzu, oder sind die in der Evolutionsstufe zu niedrig angesiedelt gegenüber Säugetieren? Sich in der Natur zu erholen ist gleichzeitig ein Recht der Menschen.

    Ich meine nicht dass der Mensch mit seinem Hund die Tiere großartig stört, solange der Hund das Wild nicht kilometerweit hetzt. Großere Brunftgebiete sind meistens bekannt oder ausgeschildert.

    Mir ist aufgefallen dass sich viele Tiere nachts sowieso nicht für den Mensch/Hund interessieren. Sie kommen aus ihren Löchern und gehen unbeeindruckt ihren Geschäften nach. Wir haben im September unbewusst unsere Hängematten direkt über einem Nutria-Bau aufgebaut. Um 2.00 Uhr morgens kam Familie Nutria heraus und hat sich im Fressrausch überhaupt nicht für uns interessiert, bis zur Dämmerung. Tagsüber sind sie dort sehr scheu.

    Wenn Sundance mir die Frage im Podcast gestellt hätte, hätte ich spontan "gar nichts" geantwortet.

    Vorbehalte wie "ist doch gefährlich" habe ich sowohl von Männern wie von Frauen gehört. Ich würde mir eher wünschen, dass Frauen, die unterwegs sein wollen, ihre Vorbehalte über Bord werfen.

    Ich denke Du bist ein Ausnahmetalent, d.h. jemand der besonders vernünftig und intelligent an seine Reise-Abenteuer herangeht. Du hast eine gute Einschätzung was allgemein geht und was nicht. Das fehlt vielen Menschen und dann stehen sie oft hilflos vor Schwierigkeiten die sie nur schwer überwinden können.