Beiträge von Gironimo

    Ich habe kein Fell und auch keinen Winterschlafsack. Ich würde Wolldecken mitnehmen und habe es so schon bis -2C° "ausgehalten" mit meiner Austattung. Wirklich komfortabel war es nicht. Ich würde mir noch was überlegen.

    Richtig überzeugt bin ich von Winter-Übernachtungen nicht, weshalb ich auch keine Notwendigkeit sehe mir noch wärmeres Material zu besorgen. Trotzdem hätte ich aber mal Lust die anderen Hänger kennenzulernen und abends am Lagerfeuer zu sitzen. Das wäre schon stark.

    Traumhafte Winterlandschaften bei -4C° und Sonnenschein über mehrere Tage haben wir hier eher selten. Meistesn nur Schneematsch. Da fehlt mir ein bisschen die Motivation.

    Ich hätte Lust vorbeizukommen, aber wenn es unter 0C° geht, bin ich eher raus, weil das Equipment fehlt.

    Macht ihr dann auch Lagerfeuer, oder wärmt ihr euch gar nicht auf?

    Hi,

    es war nicht kalt. 7C° Tiefstemp. Ich finde die Temperatur ideal zum Übernachten im Wald, mit dem Material was ich jetzt nutze.

    Gestern Nacht bei einem Freund gewesen, und gegen 1.00 Uhr habe ich mich dann in den Wald verkrochen, der fußläufig zu erreichen ist.

    8m von mir muss ein Wildschwein nachts gewühlt haben. Hat deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Ich habe aber geschlafen wie ein Stein, bis 8.30 Uhr und nichts mitbekommen. Die frische Luft morgens im Wald ist schon eine Übernachtung im Winter. wert.

    Irgendwie kriege ich diese beiden Aussagen nicht ganz zusammen ... :/

    ich war auch schon bei richtig Wind draußen, der richtig gestört hat. Das war diesen Juni. Wind-Prallseite am Seeufer mit ca. 30 Knoten. Perfekt geschützt war ich in der HM. Um mich herum haben sich die Bäume geneigt und ich habe Schlaf von der Nacht tagsüber nachgeholt. Wind finde ich ganz nervig, aber lässt sich auch nicht vermeiden, wenn man mal 3-5 Tage am fischen ist.

    Deine Beobachtung habe ich auch bei Synthetik, dass es wenn es wirklich kalt wird, das benötigte Material sprunghaft ansteigt (liegt das evtl. am vergleichsweise geringen Volumen von Apex?).

    Bei mir geht es ähnlich, aktuelles Setup hatte ich schon bei 5Grad, war ok, weit drunter würde ich mich nicht trauen. Aber notfalls breche ich ab, und geh in den Bauwagen mit Wolldecken und mach den Holzofen an :)

    Das ist immer der Loft der die Temperatur der aufgewärmten Luft nicht mehr halten kann, was im Weiteren an der Faserstruktur liegt. Daune ist da defiinitiv besser als Synthetik, aber auch Wolle hält die Wärme etwas konstanter.

    Wenn Du im Notfall auf Holzofen und Bauwagen zurückgreifen kannst, dann ist das ideal um zu testen. Probier einfach was aus, biste hinterher schlauer. Der Tipp von Hammockfairy mit der Isomatte ist auch gut. Die halten schon warm, wenn man entsprechend drauf liegt.

    Gerade beim APEX kippt der Komfortbereich bei nur wenigen Grad komplett. Das ist der Nachteil bei Synthetik. Das muss dann jeder auch für sich selbst testen ab wieviel Grad es kippt. Kann man so pauschal nicht sagen.

    Für mich sind 200gr. ok, bis max. 4C°. Ab 0C° sind 400gr. ok bis ca. -2C° . Tiefer bin ich noch nicht gegangen in der Temperatur.

    Ich denke, dass Du mit Deinem Equipment schon klarkommst bis 0C°, aber als Notreserve noch 1-2 Wolldecken dabei haben solltest.

    Gironimo Ich nutze bei so niedrigen Temperaturen zwei UQ, ein Schaffell, einen Innenschlafsack und einen Daunenschlafsack oben. Das geht eigentlich ganz gut. Das Problem ist eher Wind nachts - und was man tagsüber macht, wenn es regnet und kalt ist. Da kann man sich nicht immer gut warmhalten. Solange es trocken ist, geht es

    Gegen Wind habe ich ein winddichtes Fleece in meinen UQ eingenäht und das klappt gut. Kommt nichts im Loft an vom Wind. Ich lag schon bei mehreren Knoten in einer richtigen Schneise, und nichts.

    Die Frage stelle ich mir auch, was man dann macht wenn es matschig nass ist. Man setzt sich lieber rein und spielt eine Runde Skat mit Kumpels und trinkt Holsten. Das wäre meine Empfehlung.

    Optionen Optionen

    Wenn man auf einem Mikroabenteuer ein Päusken einlegen möchte, kann man wie so ein Höhlenbewohner die BW-Falt auf den Boden klatschen, sich dahin pflanzen und feddich.

    Man kann aber auch wie ein zivilisierter Homo Sapiens in der Matte abhängen.

    Schönen Abend allerseits 🖤🏴‍☠️

    Ja, lohnt sich eigentlich immer die HM auszupacken um mal die Glieder auszustrecken.

    Gut wäre auch so eine All-In-One Lösung, direkt alles mit drin wie UQ, Kissen, Quilt, ggf. sogar Tarp.

    Was bliebe denn dann noch an Herausforderungen übrig? Jan Schlappen legt sich lethargisch in die Hängematte und langweilt sich zu Tode. Der Rest kommt zu der Erkenntnis dass die Nahrungsbeschaffung mehr Energie verbraucht als sie einbringt und bleibt auch in der Hängematte liegen.

    Kann sein, dass es Kandidaten gibt die dann noch lethargischer werden.

    Bei mir ist es definitiv so, dass wenn ich gut draußen geschlafen habe, bin ich fit den ganzen Tag und kann auch was leisten. Umgekehrt wenn ich z.B. auf dem Boden geschlafen habe, habe ich keine Lust mehr irgendwas zu machen. Man ist total verspannt im Rücken und will eigentlich nur noch ein richtiges Bett. Da hat dann niemand mehr Lust irgendwo 5 Std zu stehen und zu fischen oder stundenlang Beeren zu sammeln.

    In der ersten staffel haben ja auch einige Teilnehmer in der Hängematte ohne Isolation von unten gepennt. Die Hängematten wurden dann sehr tief abgespannt und Naturmaterialien darunter gestapelt, sodass man quasi in dem Isolationsmaterial hängt oder liegt. Ging scheinbar 😁

    Ausprobieren würde ich das allerdings nicht wollen

    Das war mit Abstand das Dümmste was ich bisher gesehen habe und zeigt, dass die Jungs am Anfang überhaupt keine Ahnung hatten. Das ging gar nicht. Der, der in der HM schlief hat doch auch schon als 2. aufgegeben, oder?

    Eben — die Hängematte ist nur die halbe Miete.

    Am Boden kann man mit Naturmaterialien für Isolation sorgen, aber ich würde nicht damit anfangen, mir aus Schilf oder Zweigen einen Underquilt zu "stricken".

    Hoher Liegekomfort hilft überhaupt nicht, wenn man dafür frieren muss.

    Ich würde bei einer so einer Challenge erst gar nicht mitmachen, weil da schafft es einfach nur der Zäheste, der am meisten Stress verkraftet, egal was man sich baut. Das wird so oder so total unbequem.

    Das geht halt alles in die Richtung Robinson Crusoe. "Irgendwie durchhalten". Finde ich nicht so spannend.

    Ob die Hängematte jetzt in Brasilien oder einem anderen Land erfunden wurde: Es war definitiv weit südlich von Kanada. Bei aller Liebe ist die Hängematte eher für warme Gefilde geeignet, und selbst im Sommer ist man am Boden besser aufgehoben (zumindest unter der Prämisse, dass die mitgebrachte Ausrüstung stark limitiert ist).

    Wenn man nicht allein unterwegs ist, kippt die Rechnung sogar deutlich in Richtung Zelt.

    Interessante Einschätzung Tino. Ich sehe das komplett anders. Ist natürlich die Frage was man mitnehmen darf.

    Ich habe echt viel auf Boden und im Zelt geschlafen, teilweise im Sommer 5 Wochen am Stück. Nichts kommt für mich an eine HM ran, aus mehreren Blickwinkeln gesehen.

    Aber gut, darf ja jeder Outdoor-Enthusiast anders sehen und die eigene Einschätzung basierend auf Erfahrungswerten, ist auch nie falsch.

    Hier seht ihr die 30 Tage Challenge von Greg und Amos auch auf Vancouver Island, mit HM.

    Die haben die wichtigsten Dinge dabei, und es ist trotzdem sehr hart wenn sie ein paar Tage nichts fangen und sie keine Energie mehr haben. Amos baut in der Zeit einen Top-Jagd-Bogen und schafft es tatsächlich ein Wildhuhn damit zu erlegen.

    Ich fand diese Challenge auch sehr unterhaltsam zu schauen.

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    Aber das Konzept sah ja vor dass man nur mitnehmen darf, was in die Flasche passt. Für Staffel 1 und 2 wäre das sicher sinnvoll gewesen. Hier jedoch geht es ja um Shelter Bau. Das ist Teil des Konzepts. Zumindest habe ich das so verstanden.

    ja, klar das ist das Konzept. Das Konzept sieht vor, dass sie alles selbst unternehmen, so dass sie die 14 Tage durchstehen.

    Mir tun die Teilnehmer echt Leid. Die bauen jetzt tagelang einen Shelter, der wahrscheinlich nur bedingt regenfest ist, und haben dann kaum noch Kraft zum Fischen o.Ä. nach 5 Tagen sollte man schon eine Portion Eiweiß bekommen.

    Hallo,

    Fritz Meineckes 7 vs. Wild veröffentlicht seit ca. 1 Woche die neuen Folgen der neuen Staffel auf Vancouver Island in Kanada. Ich finde die neue Staffel deutlich unterhaltsamer als die letzten beiden, weil man das Konzept angepasst und einen, wie ich finde, perfekten Austragungsort angesteuert hat. Vancouver Island bietet im Bereich Bushcraft-Outdoor-Survival viel an.

    Ich wollte das Thema aus Hängersicht hier ansprechen, und eure Meinung dazu wissen. Es ist natürlich so, dass die Kandidaten ihre Survival-Kompetenzen unter Beweis stellen sollen und sich einen "Shelter" d.h. Unterschlupf bauen sollen. Ich finde man hätte den Kandidaten vernünftige Hängematten und Tarps mitgeben sollen, weil sie sich nach 20 Min. Aufbau schon auf etwas anderes konzentrieren könnten. Sie verlieren viel Zeit und Energie für den Bau des Unterschlupfs, und ob wirklich etwas wetterfestes dabei herauskommt, bleibt abzuwarten.

    Ehrlich gesagt mag ich das gar nicht gerne sehen wie sie sich auf dem Boden herumquälen. Ich kriege vom zuschauen schon Rückenschmerzen und finde man könnte wenigstens dafür sorgen, dass sie warm und komfortabel schlafen. Die übrigen Herausforderungen sind anstregend genug.

    Outdoor-Hängematten sind für genau solche Herausforderungen einfach ideal, oder was meint ihr? Ich würde wenn ich bei solch einer "Challenge" mitmachen würde, nicht mehr auf die Idee kommen ein Bodensetup mitzunehmen (wenn zulässig).

    Vielleicht kennt jemand von euch Greg Ovens. Der kanadische Youtube-Bushcrafter ist auch nur noch mit seiner Hängematte unterwegs. Ich glaube es ist eine Dreamhammock. Die Leute die wirklich viel draußen unterwegs sind, sind alle nur mit HM unterwegs.