Beiträge von Gironimo

    Seltsam. Er rutscht zu weit an Deiner rechten Körperseite hoch und hat zuviel "Luft" an Deiner linken Wade.

    So wie ich das hier beschrieben habe, würde ich versuchen das Problem zu lösen. Du könntest mit stärkeren Klammern Gummischnur aus dem Baumarkt und Maurerschnur einen Test machen, ohne etwas an Deinem Wooki zu verändern. Sollte die Methode für Dich funktionieren, könntest Du das Annähen von 4 Schlaufen in Betracht ziehen.

    Es kommt schließlich nur darauf an, dass der isolierte Bereich eng anliegt und gleichmäßig am Körper hoch geht.

    Ich habe an den Schultern 140cm Breite genommen, die dann schmaler werden bis auf ca. 50 cm an den Füßen. An den Seiten habe ich dann ungefähr 10-20cm Material übrig, für meine "Wärmemulde", wenn der UQ hochgezpgen wird. Das war mir wichtig.

    Für die Länge reichts für mich aus, wenn die Fläche gerade noch bis an die Ohren geht und knapp über die Fersen. Für mich muss die Isolation nicht weit über den Kopf hinaus gehen. Ich nutze meist ein Kopfkissen.

    Ich finde kaum 20D-Stoffe in tarnenden Farben (braun/oliv/camo),

    die gleichzeitig bezahlbar sind

    und annähernd an die Breite meiner Matte (174 cm) herankommen.

    Habt ihr Bezugsquellen für breite UL-Stoffe in naturfreundlichen Farben oder Camouflage?

    Möchtest Du unbedingt auf die 174er Breite kommen, wirst Du ggf. an beiden Seiten einen Streifen annähen müssen, weil die meisten Stoffe eine Rollenbreite von ca. 150cm haben. Die doppelte Kappnaht eignet sich dafür.

    So wie sich das liest wirst Du am ehesten bei Ripstopbytheroll.com fündig werden. Die haben dünne Stoffe in camo, aber inkl. Einfuhrzölle + Steuer wird das bestimmt kein Schnäppchen.

    Ich habe einen "leichten" Ripstop in camo mit 83g/m² bei Tolkostoffe für 6€/lfm gefunden. Geschätzt liegt der zwischen 40D und 70D. Ich habe mich auch schwer getan etwas Passendes in dem Bereich zu finden.

    Möchtest Du Daune vernähen, muss das Material auch daunendicht sein, was das Anforderungsprofil erweitert.

    Seltsam ist, dass Hundehalter mitten in der Nacht Gassi gehen. Vielleicht war das auch ein Jäger. Zum Teil ist die Jagd (mittlerweile) nachts erlaubt. Beide Tiere waren neugierig und wollten sich vergewissern was da hängt.

    Ich würde mich Hunden wenn möglich "vorstellen", so dass sie die Situation verstehen. Fühlt man sich gestört, dann auch das deutlich machen.

    Aus Sicht eines Hundehalters ist es grundsätzlich nicht verkehrt wenn der Hund einen Menschen im Wald aufspürt. Es kann sich auch um eine verletzte Person oder sonstige Situation handeln, die der Hund dem Herrchen anzeigt. Ein Spürhund macht nichts anderes.

    Wir leben hier in NRW in einer der dichtbesiedelsten Regionen der Welt. Deshalb hat man hier selten seine Ruhe.

    Ich habs so angebracht. Die Befestigungspunkte da wo der UQ am besten sitzen muss, d.h. Schulter/Hals-Höhe und Füße. Die Prusiks relativ weit an die HM-Enden verschoben. Die Längsseiten des UQs werden ausreichend hochgezogen, und man hat Platz für Ein u. Ausstieg. Die Gummis stören nirgends.

    Gironimo Hast du dir das System an den wooki angepasst?

    Ich dachte die sind für UQ mit seitlichen Gummikordeln.

    Nein, ich habe einen Eigenbau-UQ. Habe jeweils an beide Seiten des UQ 2 Gurtschlaufen angenäht und 2 Prusiks aus Maurerschnur an die RL gebunden. Danach je eine Gummischnur befestigt. Den Prusik kann man verschieben, bleibt unter Spannung aber da wo er sein soll auf der RL.

    Entscheidend sind 4 stabile Befestigungspunkte am UQ, woran er schräg hochgezogen wird. Theoretisch wären noch mehr möglich.

    Habe mir das bei Naphtet abgeschaut und versucht nachzubauen. Ich weiß auch nicht genau wie das heißt. Habe nur die Bezeichnung von Dutch gefunden.

    Für mich kappt das sehr gut weil meine Isolierung jetzt endlich an meiner linken Schulter anliegt und ich noch besser gegen Wind geschützt liege.

    Auf dem letzten Forumstreffen habe ich die Methode der "ridgeline quilt hooks" von Dutch erstmalig gesehen. Kann man sich leicht selbst basteln. Ich habe das bei mir installiert mit Gummis und es funktioniert gut. Zieht den UQ hoch zur RL.

    Der UQ wird nicht mehr nur durch die beiden Enden an die HM gespannt , sondern noch durch 1-2 Gummis die hoch zur RL gehen.

    Das "Gelabber" der Seiten ist bei mir jetzt weg.

    Ich würde nicht unter 200gr. Apex gehen. Besser sogar 300gr. Ist es zu warm kann man immer noch den UQ lösen und für etwas Durchzug sorgen. Ein schmaler Streifen von ca. 60cm Breite (von Kopf bis Fuß) mit doppelter Apex-Lage bringt auch schon mehr Komfort, so dass Wirbelsäule, Po und Waden doppelt isoliert sind.

    Muckelig warm wirds bei mir nur im Rückenbereich wo ich ein großes Stück doppelt gelegt habe (400gr.).

    Der Vorteil von Kufa ist natürlich der Preis , aber auch die Robustheit. Ich mache mir zuhause nicht die Mühe den UQ zu pflegen, so wie es bei Daune erforderlich wäre. Kufa ist pflegeleicht und die Faser ist unkaputtbar, (außer Funkenschlag beim Lagerfeuer). Aus den Gründen bin ich schon zufrieden auf Kufa gesetzt zu haben. Zum Wandern ist es nicht optimal, aber für Leute die viel draußen sind und etwas Robustes suchen in jedem Fall ok.

    An das Digitale wage ich mich noch nicht ran. Aber ich lerne da gerne von dir.

    Rollschneider habe ich auch, funtioniert bei mir nur so medium. Viele "unserer" Stoffe ziehen dann immer noch Fäden, hier wäre wohl ein Heißschneider erste Wahl.

    Es gibt einen Podcast von ripstopbytheroll und da geht es auch immer mal wieder um Themen rund um das Nähen.

    Naja, von mir lernen wäre erst dann plausibel, wenn ich die praktische Umsetzung schon hinter mir hätte. Ist bislang nur Theorie. Ich bin eher der faule und nachlässige Typ weshalb ich mich vorbeugend in die Materie eingelesen habe. Ich will Frustration unbedingt vermeiden. Schnittmuster aus Pappe die irgendwo herumliegen würden mich schon stören. Das Ausdrucken ist mir ein Dorn im Auge und wenn Du Deinem Hänger-Freund etwas maßschneidern willst, wirds richtig aufwändig. Sind die Schnitt-Teile in einer Cloud gespeichert und über einen Beamer abrufbar, bin ich schneller beim Nähvorgang. Das Nähen ist das was mir am meisten Spaß macht. Tüfteln eher weniger.

    Seamly2d ist open source und die Kalibrierung des Beamers ist dank Pattern projector auch schnell gemacht. Bevor es die Webanwendung gab, war die Beamer-Kalibrierung deutlich aufwändiger.

    Für einen Rollsäumer braucht man eine Schneidmatte, damit er gut funktioniert, aber ich gehe auch davon aus, dass das bei Outdoorstoffen nicht zufriedenstellend funktioniert. Mit Heiißschneidern habe ich mich noch nicht befasst. Podcast von ripstopbytherroll klingt interessant. Höre ich mal rein. Danke.

    Ich wollte mich auch bald an Schnittmuster heranwagen und habe Einiges an Informationen dazu durchgearbeitet. Ich will versuchen die Schnittmuster in Seamly2D digital zu zeichnen, und über einen Beamer auf den Stoff zu projizieren, um dann mit einem Rollschneider direkt auszuschneiden. Ich will möglichst wenig Bastelmaterial einlagern und die Software kann unterschiedliche Körpermaße direkt auf das Schnittmuster umrechnen. So der Plan, aber ob das alles so klappt weiß ich nicht. Um das Abzeichnen auf transparenten Papier kommt man nicht drum herum, wenn man ganz was Neues machen will.

    Solche Fäustlinge sind ideal als Schnittmuster-Einstieg und das Polartec-Fleece macht einen sehr guten Eindruck. Gute Materialwahl und Umsetzung :thumbup:.

    Was Bierpulver angeht bin ich sehr skeptisch ob das Bierliebhaber überzeugen kann. Bier ist ein Lebensmittel ähnlich wie Brot, Es lebt und vergeht. Ist für mich schwer vorstellbar, dass ein Pulver an ein frisch gereiftes Bier rankommen kann, aber probieren würde ich es trotzdem mal.

    Hier gibt es noch Infos zu der Biersorte. Sie wurde auf britischen Handelsschiffen der Kronkolonien mitgeführt, weil es besonders haltbar ist. Es wurde extra stark gehopft um es für tropisches Klima haltbarer zu machen, als es noch keine Kühlmöglichkeiten gab.

    Es ist gefühlt "mehr" Bier, weil auch der Hopfen 3 x so stark ist. Ich trinke abends gerne Bier weil der Hopfen beruhigt, nicht nur wegen dem Alkohol, aber dafür natürlich auch. Es ist eine Art Bierkonzentrat. Mehr Stammwürze und deutlich mehr Hopfen, weniger Wasser.

    Nach der Test-Dose war ich komplett zufrieden. Mehr brauche ich dann auch nicht. Daher ist das für mich definitiv ein ideales Outdoor-Bier. Ich muss jetzt weniger schleppen.