Beiträge von Gironimo

    Mein UQ geht nur knapp über den Nacken und ca. 3cm über die Fersen. Mir reicht das. Mehr Wärme gibt es nur wenn du mehr G-Loft vernähst.

    Die spürbare Wärmerückstrahlung entsteht nur genau da wo Dein Körper direkt an der Isolierung anliegt. Wichtiger als die Länge ist eher die Breite. Die kann man üppig über die Schultern nähen, oder eben schmaler um Packmaß einzusparen.

    Würde ich mir nochmal ein UQ nähen, würde ich die gleiche Breite nehmen von ca. 140cm an den Schultern, aber ich würde einen Streifen von ca. 40cm doppeltes Apex, mittig an der Wirbelsäule bis zu Ferse einnähen. Bringt das Packmaß auch hoch, aber hält sich noch in einem erträglichen Rahmen. Das steigert den Komfort.

    Ich arbeite heute IN meiner HM, an meiner Hängematten-Bettersatz-Langzeitstudie. Dafür muss ich zunächst einige Wochen konsequent in der HM schlafen. Nach Abschluß folgt noch ein Beitrag mit meinen Ergebnissen.

    Der Fußboden hat sich bereits fest als praktische Abstell-Lösung etabliert. Man kann ein kaltes Bier genießen und gleichzeitig mit dem Laptop arbeiten, ohne dass etwas zu Bruch geht. Die HM muss nur niedrig hängen und alles bleibt griffbereit. Gegenüber Waldböden bietet ein richtiger Fußboden, aufgrund seiner Beschaffenheit, deutlich mehr Gestaltungsspielraum beim Hängen. Es entstehen ungeahnte Synergien.

    Ich würde mir die Hersteller anschauen die Dich besser beliefern können, hier in Europa, z.B. Lesovik, Khibu, Onewind, Needfortrees und Thehammockproject. After-Sales-Service ist nicht unwichtig.

    Möchtest Du eine Gathered End Matte haben, dann würde ich mich zunächst auf die Länge u. Breite festlegen, und als 2. Schritt gleich einen Underquilt mitbestellen.

    So kannst Du gleich loslegen., Ein Tarp ist schnell besorgt,d.h. zur Not ein Günstiges bei Amazon o. Decathlon.

    Und man kann neue Setups/Einstellungen/Knoten/Aufhängungen etc in Ruhe ausprobieren und unter gleichen Bedingungen vergleichen

    Ja, absolut. Deshalb bin ich am integrierten Moskitonetz gescheitert beim ersten Nähversuch. Richtig Anzeichnen geht nur, wenn die HM normal hängt, samt Hänger. Kann man nur jedem empfehlen, der an seinem Setup bastelt.

    Hab 2 Haken in die Wände vom Werkraum (Keller) gedübelt und zusätzlich mit Epoxid-Mörtel gesichert.

    Schon 2 Nächte in der HM verbracht und natürlich super geschlafen.

    Ich sehe große Vorteile zuhause eine HM zu installieren. Man kann uninteressante Räume schnell zu Schlafplätzen umfunktionieren, ohne etwas umräumen zu müssen. Hängt man die HM am nächsten Morgen wieder aus, ist der Raum sofort wieder voll nutzbar. "Bett machen" entfällt.

    Hallo Tenton,

    hier findest du den Beitrag zum DIY-UQ ffür die große Mexi 5.

    Wenn Du so überzeugt bist, dass Du komplett auf HM umsteigst, dann lohnt es sich eine dicke Daunendecke zu besorgen und damit einen UQ zu nähen.

    Viele verschiedene Optionen wurden hier schon ausprobiert und letztlich ist ein warmer UQ das wichtigste Zubehör um gut zu schlafen.

    Hallo, vielleicht kannst Du Dir mal eine 11' GE-Matte mit UQ für einen Urlaub leihen und schaust ob das für Dich passt. Ich glaube hammockfairy verleiht Setups. Ansonsten schau Dir das Haventent-System an. Je nach körperlicher Einschränkung könnte der Ein.-und Ausstieg in eine Crosshammock schwierig sein. In einer GE kann man gerade liegen und ein anständiges Setup mit UQ könnte Dir als Outdoor-Kenner auch gut gefallen. Ich würde Isomatte vernachlässigen. Die 3 Dinge die ich Einsteigern empfehlen würde, um es nicht zu kompliziert zu machen, sind: Gute Matte, Guter UQ, guter Top Quilt.

    Würdest du wegen eines Schnupfens sofort eine Tour abbrechen und in den Notfallmodus schalten? :/

    Die Nase läuft bei den Temperaturen doch eh dauerhaft wenn man draußen ist. Es gab mit Sicherheit Punkte auf der Tour wo man hätte los gehen sollen (Wenn denn möglich), aber der Schnoppen alleine wäre für mich auch kein Warnsignal gewesen

    Naja, es gibt normales Naselaufen und ein plötzlicher Einbruch eines richtigen Schnupfens, d.h. ein merkliches körperliches Erkältungs-Symptom. Bin ich bei deutlichen Minustemperaturen draußen alleine unterwegs, dann würde ich Letzteres definitiv als Warnsignal deuten und handeln.

    Ich würde es nicht darauf ankommen lassen, dass sich der Bewusstseinszustand eintrübt wie bei einer Hypothermie üblich.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich Deine Geschichte ab der Hälfte nicht gerne gelesen habe. Ich meine Du warst deutlich unterkühlt und standest kurz vor der Ohnmacht. Alleine im Wald bei Minusgraden nicht wirklich erstrebenswert.

    Der erste Anflug von Schnupfen war eigentlich das erste Warnsignal bei dem Du sofort hättest abbrechen, und alle Sicherheitsvorkehrungen hättest treffen müssen, um in Sicherheit zu gelangen. Ist natürlich leicht gesagt im Nachhinein . Der Zustand der totalen Erschöpfung, bei dem der Körper das Denken langsam herunterfährt ist fürchterlich. Man muss unbedingt vermeiden an diese Grenze zu kommen. Kenne ich leider selbst. Der Moment bei dem irgendwann die Beine wegklappen ist dann nicht mehr weit entfernt.

    Es gibt ein paar Maßnahmen die ich beim ersten Schnupfen getroffen hätte, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte:

    - Egal um welche Uhrzeit, sofort abbauen und sich in Bewegung setzen. Körpertemperatur durch zügiges gehen hochfahren. Körpertemperatur nicht mehr runterfahren bis man in Sicherheit ist.

    - Eine starke Paracetamol kann schon bewirken, dass man einige Stunden lang wieder normal funktioniert. Die Zeit muss man dann nutzen.

    - Manchmal reicht ein "Peitschenhieb", bestehend aus einem Schnapps, red bull oder einer deftigen Mahlzeit aus, um vorübergehend wieder zu Kräften zu kommen. Darauf darf man sich aber nicht verlassen.

    - Die nächst gelegene heiße Dusche ansteuern und erstmal aufs Ohr legen, in einem warmen Zimmer.

    - Freunden/Verwandten Bescheid geben, damit jemand weiß wo man ist. Regelmäßig melden.


    Ich denke das war eine klassische Unterkühlung. Hoffe Dir gehts wieder besser. Danke fürs Teilen.

    Servus,

    Ich möchte den Faden gerne noch einmal kurz rausholen. Ich bin gerade an einem Sookie ähnlich deinem dran aber ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich die Isolierung zwischen Matte und Trägerstoff mache oder unter den Träger Stoff. Merkt ihr da in der Praxis irgendwelche Unterschiede wen die Isolierung zwischen Matte und Trägerstoff liegt. Weil dann kann ich die Isolierung in dünnerem atmungsaktiverem Stoff packen ohne daß der Stoff irgendwie mit der Außenwelt in Berührung kommt und kaputt geht.

    Ich habs zwischen genäht, weil ich am Anfang unsicher war ob meine näherischen Fähigkeiten ausreichen würden um den Stoff sauber drunter zu setzen und ich fand, daß es nicht schön aussieht, wenn die Isolierung außen angenäht ist. Die Naht an das Apex zu setzen sieht schnell improvisiert aus, weil es sich schlecht sauber vernähen lässt. Man muss sauberer (anzeichnen) und genauer nähen.

    Bisher habe ich von einem Nutzer gehört der sagte, daß er mit dem Apex innen schneller einen "cold butt" bekommt. Ich kann das nicht bestätigen. Habe den Sookie auch mal umgedreht und habe keinen Unterschied gemerkt. Ich würde heute eine 2. schmale Lage Apex von ca. 40cm auf das 200er noch zusätzlich einnähen, die nochmal zusätzlich die mittige Liegefläche unterstützt bei der Isolierung. Sind Wirbelsäule, Gesäß und Waden stärker isoliert als die Seiten, bringt das mehr Komfort, und man muss nicht gleich die ganze Isolierfläche doppellagig machen.

    "wenn Du die Gummis meinst, die stören eigentlich überhaupt nicht solange sie fix verbunden sind und im letzten Drittel der RL-Länge angebunden sind. Weder bei Auf,- Abbau, Ein- noch Ausstieg."

    du baust das aber immer wieder auf und ab?

    Nein, ich habe Prusik-Knoten an die RL montiert und die halten sicher in Position auch nach Abbau. Ich stopfe alles in meinen Stuff-Sack. Beim Aufbau ziehe ich alles raus und die Gummis sind in der richtigen Position und ziehen den UQ gleich hoch.

    Das Einzige was ich beim Aufbau immer wieder justieren muss ist, dass die HM sauber hängt und sich nicht eindreht.

    wenn Du die Gummis meinst, die stören eigentlich überhaupt nicht solange sie fix verbunden sind und im letzten Drittel der RL-Länge angebunden sind. Weder bei Auf,- Abbau, Ein- noch Ausstieg.

    Ich hatte mir auch zusätzlich noch Tunnelzüge in die Seiten des UQs genäht. Bis jetzt habe ich nichts durchgefädelt weil dank der Dutch-Quilt-Hook-Methode alles gut sitzt.

    Seltsam. Er rutscht zu weit an Deiner rechten Körperseite hoch und hat zuviel "Luft" an Deiner linken Wade.

    So wie ich das hier beschrieben habe, würde ich versuchen das Problem zu lösen. Du könntest mit stärkeren Klammern Gummischnur aus dem Baumarkt und Maurerschnur einen Test machen, ohne etwas an Deinem Wooki zu verändern. Sollte die Methode für Dich funktionieren, könntest Du das Annähen von 4 Schlaufen in Betracht ziehen.

    Es kommt schließlich nur darauf an, dass der isolierte Bereich eng anliegt und gleichmäßig am Körper hoch geht.

    Ich habe an den Schultern 140cm Breite genommen, die dann schmaler werden bis auf ca. 50 cm an den Füßen. An den Seiten habe ich dann ungefähr 10-20cm Material übrig, für meine "Wärmemulde", wenn der UQ hochgezpgen wird. Das war mir wichtig.

    Für die Länge reichts für mich aus, wenn die Fläche gerade noch bis an die Ohren geht und knapp über die Fersen. Für mich muss die Isolation nicht weit über den Kopf hinaus gehen. Ich nutze meist ein Kopfkissen.

    Ich finde kaum 20D-Stoffe in tarnenden Farben (braun/oliv/camo),

    die gleichzeitig bezahlbar sind

    und annähernd an die Breite meiner Matte (174 cm) herankommen.

    Habt ihr Bezugsquellen für breite UL-Stoffe in naturfreundlichen Farben oder Camouflage?

    Möchtest Du unbedingt auf die 174er Breite kommen, wirst Du ggf. an beiden Seiten einen Streifen annähen müssen, weil die meisten Stoffe eine Rollenbreite von ca. 150cm haben. Die doppelte Kappnaht eignet sich dafür.

    So wie sich das liest wirst Du am ehesten bei Ripstopbytheroll.com fündig werden. Die haben dünne Stoffe in camo, aber inkl. Einfuhrzölle + Steuer wird das bestimmt kein Schnäppchen.

    Ich habe einen "leichten" Ripstop in camo mit 83g/m² bei Tolkostoffe für 6€/lfm gefunden. Geschätzt liegt der zwischen 40D und 70D. Ich habe mich auch schwer getan etwas Passendes in dem Bereich zu finden.

    Möchtest Du Daune vernähen, muss das Material auch daunendicht sein, was das Anforderungsprofil erweitert.

    Seltsam ist, dass Hundehalter mitten in der Nacht Gassi gehen. Vielleicht war das auch ein Jäger. Zum Teil ist die Jagd (mittlerweile) nachts erlaubt. Beide Tiere waren neugierig und wollten sich vergewissern was da hängt.

    Ich würde mich Hunden wenn möglich "vorstellen", so dass sie die Situation verstehen. Fühlt man sich gestört, dann auch das deutlich machen.

    Aus Sicht eines Hundehalters ist es grundsätzlich nicht verkehrt wenn der Hund einen Menschen im Wald aufspürt. Es kann sich auch um eine verletzte Person oder sonstige Situation handeln, die der Hund dem Herrchen anzeigt. Ein Spürhund macht nichts anderes.

    Wir leben hier in NRW in einer der dichtbesiedelsten Regionen der Welt. Deshalb hat man hier selten seine Ruhe.

    Ich habs so angebracht. Die Befestigungspunkte da wo der UQ am besten sitzen muss, d.h. Schulter/Hals-Höhe und Füße. Die Prusiks relativ weit an die HM-Enden verschoben. Die Längsseiten des UQs werden ausreichend hochgezogen, und man hat Platz für Ein u. Ausstieg. Die Gummis stören nirgends.

    Gironimo Hast du dir das System an den wooki angepasst?

    Ich dachte die sind für UQ mit seitlichen Gummikordeln.

    Nein, ich habe einen Eigenbau-UQ. Habe jeweils an beide Seiten des UQ 2 Gurtschlaufen angenäht und 2 Prusiks aus Maurerschnur an die RL gebunden. Danach je eine Gummischnur befestigt. Den Prusik kann man verschieben, bleibt unter Spannung aber da wo er sein soll auf der RL.

    Entscheidend sind 4 stabile Befestigungspunkte am UQ, woran er schräg hochgezogen wird. Theoretisch wären noch mehr möglich.

    Habe mir das bei Naphtet abgeschaut und versucht nachzubauen. Ich weiß auch nicht genau wie das heißt. Habe nur die Bezeichnung von Dutch gefunden.

    Für mich kappt das sehr gut weil meine Isolierung jetzt endlich an meiner linken Schulter anliegt und ich noch besser gegen Wind geschützt liege.