Beiträge von Gironimo

    Die Auflage eines Wasserbettes lässt sich doch abnehmen und waschen. Für die Matratze selbst gibt es Reinigungs- und Pflegemittel für außen und Konditioner für das Wasser innen. Ich finde das sehr hygienisch. Besser, als ein "normales" Bett allemal.

    Man muss die Matratze so gut es geht anheben und drunter und drumherum alles mit einem feuchten Lappen abwaschen. Die Mühe macht sich kaum einer.

    Manche Leute schwitzen nicht soviel, weil sie ihre Heizung nicht so hoch stellen, bei anderen wiederum kommt Nacht für Nacht immer wieder Feuchtigkeit nach, und die kann auch nicht wirklich wegtrocknen, wenn sie einmal unten im Bettkasten ist. Dazu kommt dann die ständige Wärme von der Heizung...

    Ich habe jahrelang auf einer freeflow Wassermatratze geschlafen, Maße ungefähr 200 x 220. Das war ein lustiges Geschaukel und ich habe super drauf gepennt. Aber der Aufwand ist wirklich immens.

    Momentan überlege ich, auf ein Luftbett umzusteigen, ähnlicher Komfort, kein Aufwand, leicht.

    Mein Bruder hat auch so einen großen "Tank" zuhause, aber mit "Beruhigung" . Er mag es. Ich habe ihm genau erklärt, wie er das Bett regelmäßig reinigen sollte. Ich befürchte das macht er aber nicht, wie die meisten Nutzer.

    Ich habe bei Kunden Wasserbetten abgebaut, was zum Teil furchtbar ekelhaft war. Das kann man sich kaum vorstellen. Die Matratzen werden 24/7 beheizt auf ca. 22C°. Reinigt man die Matratze nicht vernünftig, liegt man irgendwann in einer "Petrischale", zur Aufzucht von Bakterienkulturen.

    Das ist wiederum auch sehr gut an einer HM. Schweiß, Hautpartikel u. Hautfett sinken nicht in eine Matratze ein. Die bleiben in der HM u. UQ. Kann man problemlos waschen.

    Ich bin auch am überlegen mein qualitativ sehr gutes 200 x 140 Buchen-Vollholz-Bett zu verkaufen. Nimmt unnötig Platz weg. Ein riesiger Trümmer. Mit einer HM würde das Schlafzimmer viel mehr Platz bieten.

    Vor einigen Jahren habe ich in einem Wasserbett-Geschäft gearbeitet. Wasserbetten sind noch viel schlimmer was den Platz, den Aufwand, Hygiene usw. betrifft. Ich habe darauf nicht gut geschlafen und nach 3 Nächten das Teil wieder umgetauscht gegen aktuelles Bett. Bin froh dass ich mich darauf nicht habe eingelassen.

    Die Rentabilität einer HM ist einfach unschlagbar..

    Ich finde, dass Du ein Talent hast komplexe Sachverhalte in Ruhe zu erklären. Es dürfen gerne noch weitere Videos folgen. ist angenehm zuzuhören.

    OT:

    Ich meine bei der Gewichtsklasse von Jenshelge sieht man von außen wie sich der Stoff entsprechend dehnt (ich bin ggf. noch schwerer) . Ist natürlich klar, dass jeder Stoff ein wenig arbeitet. Bei der Onewind 70D finde ich sieht man es besonders stark.

    Tagsüber zum Fleezen in der Sonne, echt am besten RL u. UQ abmontieren, HM niedirg hängen und gemütlich loungen. Das ist bequemer als jeder Campingstuhl.

    Das sieht echt gut aus. Hast Du eine Bezugsquelle?

    Habe ein Angebot mit 4 Stk genommen. Bei dem hier verlinkten sieht man auch wie man die Dinger vor den Nähfuß mit einer Schraube befestigt. Bei meiner Nähmaschine gibt es vor dem Fuß aber kein Schraubloch. Hat man beide Hände frei kann man natürlich noch weit schneller nähen.

    Habe das nur bei den geraden langen HM-Seiten ausprobiert. Ob er Stoff-Rundungen einrollt, weiß ich nicht.

    Meinst du allgemein oder Rollsaum? Allgemein nähe ich alles, was geht, mit der Overlock, eventuell mit anschließendem Absteppen an der normalen Maschine, aber nur an den Nähten, die mehr Belastung aushalten müssen. Rollsaum kommt bei mir grundsätzlich an Jerseys, an die meisten Polartec Alpha-Kanten und sonstige elastische Stoffe. Durchaus auch aus Faulheits-Gründen ;) , a geht es schneller und b erfordert sie weniger Genauigkeit beim Zuschnitt.

    Ich hätte die Frage besser formulieren sollen. Sorry. Wobei braucht man im Hängematten-Bereich diese Overlock-Naht?

    Ist die Overlock-Naht nicht dazu da um eine Kante schnell stabil zu bekommen?

    Finde ich klasse, dass ihr euch auch Kleidung näht. Ich hätte bekleidungstechnisch für meine Anforderungen auch sehr viele Ideen.

    Gute Sache, aber: Ein Wookie-Typ DIY-UQ ist fast genauso schnell gemacht und das Isoliermaterial liegt besser am Körper an als durch einzelne Schnüre die eine Decke auf Zug halten. Die islolierenden Fasern sollten sich genauso an den Körper anschmiegen, wie bei einer Decke mit der man sich zudeckt, und solten daher nicht aufgespannt werden. Dafür ist das meiste isolierende Material nicht konzipiert.

    "irgendeine rechteckige Decke" würde ich auch nicht empfehlen, sondern Polyesther-Fasern mit einem dünnen Außenmaterial, wie man es aus dem Outdoorbereich von den meisten Schlafsäcken kennt. Das ganze noch winddicht zu kriegen ist auch nochmal eine Herausforderung.

    Denke nicht, dass Du mit der gelben Decke bei 5-8C° mit etwas Wind noch gut schläfst. Der Loft muss gut anliegen und darf nirgends Luft ziehen (Wind).

    Hast Du Spaß am DIY empfehle ich Dir definitiv mal einen DIY "Sookie" (synthetic) zu nähen, weil ich glaube der wird Dir von der Passform und Komfort noch besser gefallen.

    Ich sehe es genauso wie Du. Verstehe auch nicht wieso man sich für viel Geld teure UQs bestellt, wenn man sich relativ einfach selbst etwas nähen kann, womit man sehr gut schläft, mit Material was man teilweise geschenkt bekommt.

    Finde Deinen DIY-UQ gut gelungen, aber meinen Ansprüchen würde es als DIYler nicht (mehr) genügen.

    Ist leider nicht genau definiert, ich geh mal von irgendeiner gängigen synthetischen Füllung aus.

    Ist nicht gesteppt, dürfte also Apex sein. Die Endlosfaser verwendet fast jeder genau aus dem Grund. Shell dran nähen fertig. Kein aufwändiges Steppen mehr um die Fasern an Ort und Stelle zu fixieren.

    200gr.: Für den einen ist bei 8C° Schluß, beim nächsten ab 5C° und andere wiederum kommen noch bei 0C° klar.

    Finde es super gelungen. Würde ich auch sofort machen. Das macht das Tarp auch windschnittiger. Geflatter mag ich gar nicht.

    Wirklich ideal für einen längeren Aufenthalt.

    Ich hatte mal nach aufblasbaren "Zeltgestänge" geschaut. Das war mir für einen Test etwas zu teuer.

    Ich habe gerade meine Kammok Mantis UL im Garten aufgehängt und werde heute meine erste Nacht in meiner eigenen Hängematte verbringen. Die letzte Nacht in einer Hängematte ist... Jahre her. Und wie ich hier im Forum gelesen habe ist die Mantis wohl eigentlich auch zu kurz für mich 'großen' Menschen 8) Ich bin top vorbereitet.

    Ohne Under- oder Topquilt, dafür mit Bettdecken. ^^ An Professionalität nicht mehr zu überbieten.

    Also wünscht mir Glück :saint: :sleeping:

    Eine Wolldecke würde ich bei 15C! Tiefsttemp schon noch reinlegen.

    Viel Erfolg. Berichte morgen mal, ob es ging.

    Mit Alu wäre ich vorsichtig. Das mag gut halten wenn Du Dich selbst reinlegst, aber Du musst auch vom Supergau ausgehen, z.B. dass sich 2 betrunkene adipöse Partygäste in die HM reinfallen lassen.

    Die HM dort unbeaufsichtigt hängen zu lassen wäre mir dann schon zu gefährlich, auch wenn sie mich selbst trägt.

    ich hab da gestern was im lokalen Hornbach gefunden und mitgenommen. Sollte hoffentlich für das Whipping der Softshackles funktionieren.

    ja, aber sieht nicht gut aus in weiss auf oliven Nylon, also finde ich zumindest. Ich habe weiß genommen weil es gerade greifbar war. Siehe hier:

    Die continious loops an den "Whip" habe ich so wie dieser Youtuber befestigt. Das hat gut funktioniert und hält ohne nachzurichten. Vielleicht hilft Dir das:

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