Jetzt brauchst Du noch einen Underquilt.
Beiträge von Gironimo
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Meldaro ich finde die Idee auch gut einen UQ auf altertümlich zu machen. Je nach Wolldecken-Maß wird das aber ein riesen Trümmer, zumindest für die Mexi5, und vielleicht reicht eine Lage Wolle nicht aus um gut zu isolieren.
Dann lieber eine neue Daunendecke nehmen die viel mehr Vorteile bietet. Für den altertümlichen Look, könnte man die Daunendecke ggf. noch mit einem traditionellen Stoff beziehen, z.B. ein Schottenstoff oder ein dünner Walkloden.
Technisch schwierig, hoher Arbeitsaufwand und teuer.
Ein Filz würde z.B auch in Frage kommen, aber guck Dir die Preise dafür an.
Eine weitere Möglichkeit wäre sich einen UQ zu häkeln

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Hallo Meldaro
Eine einzelne Wolldecke ohne Trägerstoff unter die HM zu spannen könnte zufriedenstellend funktionieren. Es gibt Punkte die sich nachteilig auswirken:
1. Eine dicke Wolldecke mit ca. 800gr/qm ist verhältnismäßig schwer. Man braucht entsprechend dicke Gummibänder die die Decke hochziehen. Die 800gr-Qualität sollte man aber schon haben. Dünnere Wolldecken halten auch nur begrenzt warm. Man sollte eine angenehme Wärme unter sich spüren.
2. Wolldecken sind nicht dafür konzipiert um sie zu spannen. Sie sollten liegen damit die Fasern richtig bauschen. Kann sein dass sie unter Spannung zufriedenstellend isolieren. Trotzdem würde ich nicht auf einen Trägerstoff verzichten. Der macht den UQ "professioneller".
3. Neue Wolldecken sind nicht günstig. Die günstigste Variante die mir pauschal einfällt sind die gebrauchten "Pferdecken" der Bundeswehr mit ca. 800gr./qm. Die kosten pro Stk immer noch ca. 55€ Die Daunendecke die Levi hier besorgt hat kostete bei Amazon neu nur 70€. Die wiegt weniger und lässt sich besser verstauen.
Wollflordecken würden sich ggf. als bessere Option anbieten, auf Grund des geringeren Gewichts, aber die sind ebenfalls nicht günstig. Klar, wenn man zuhause von der Oma noch Wolldecken herumliegen hat, die niemand benutzt, kann man die zum UQ umfunktionieren.
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Abseits dessen ggf eine Frage für andere:
Wenn Wolldecken einlegen ja gut funktioniert (konnte ich schon Testen), sie ein gutes Schlafklima machen und man Zuhause kein Problem mit Gewicht/Packmaß hat. Was spricht denn dagegen aus einer ausreichend großen Wolldecke oder zwei kleineren sich eine Hängematte daraus zu Nähen, die dann wie ein Wookie unter der eigenen Hängematte hängt? Das dürfte doch auch preislich relativ günstig daherkommen, oder? (ggf ist das aber auch eine Frage für einen eigenen Thread)
Das passt hier hin . Kann ich gerne was zu schreiben., wenn Du es verschiebst.
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Hallo TomTek
Grundsätzlich ist es eine gute Idee wenn Du eine HM in Dein Zimmer hängen kannst oder überhaupt ist es eine gute Idee eine HM zu besitzen. Hat nur Vorteile.
Für meinen Rücken ist meine 12' Onewind viel besser als mein Bett. In einer HM zu schlafen benötigt eine Eingewöhnungsphase. Man liegt anders. Eher wie in einem "Kokon". Die Bewegungsfreiheit ist kleiner bzw. anders als in einem Bett.
Es wäre sinnvoll wenn Du die HM an 2 festen Punkten in der Wand oder Dachstuhl verankern kannst. Dadurch hast Du mehr Platz in Deinem Zimmer und kannst bei Bedarf Deine HM an einer Seite aushängen, falten und beide Enden an nur einem Punkt aufhängen. Dadurch erhälst Du viel Platz im Raum und kannst Deine HM schnell wieder aufspannen. Das ist besser als sich noch einen Ständer ins Zimmer zu stellen. Ich persönlich würde das Projekt auch davon abhängig machen.
Möchtest Du Geld sparen kannst Du Dir 350 -370 cm von diesem Stoff bestellen und Dir zunächst eine einfache aber komfortable HM selbst nähen, ohne Moskitonetz, ggf. ohne Ridgeline.
Du müsstest Dir nur noch zusätzlich Bänder für die Aufhängung besorgen und Dir selbst 2 Continuous Loops aus Dyneema spleißen. Damit würdest Du schon gut liegen. Bis hier hin ist das Projekt relativ einfach und günstig zu realisieren. Die größere Schwierigkeit die sich allerdings dann zusätzlich ergibt, ist einen vernünftigen Underquilt zu besorgen.
Weil Du dauerhaft in Deiner HM schlafen möchtest, solltest Du eine gute Isolierung von unten haben mit einem guten "Schlafklima". Ich würde zuhause keine Kunstfaser nehmen. Es bietet sich an einen Daunen-UQ zu kaufen oder sich selbst etwas zu nähen. Wir haben hier im Forum dazu viele Informationen die Du abrufen kannst. DIY kann man machen, aber es artet sofort in einem neuen Hobby aus, bei dem Du viel tüftelst. Willst Du eine "Plug-and-Play-Lösung", dann führt kein Weg daran vorbei Dir jede Komponente zu kaufen.
Viel Erfolg!
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Der UQP schafft scheinbar einen Hohlraum in dem sich die Luft gegenüber der Außentemperatur. etwas aufwärmen kann. Der UQ kann die Körperwärme dann effizienter abisolieren.
Muss ich testen. Danke sehr.
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sabbel ist das die Onewind in Camo, die Matte?
Die sieht gut aus.
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Meldaro Doch es kann zu warm sein. Isomatten sind im Sommer auch oft vollgeschwitzt. Das fiel mir auf als ich 4 Wochen am Stück drauf geschlafen hab. Es bildet sich schnell Schweiß der nicht abfließen kann. Das wird dann schon bisschen ekelig auf Dauer.
Ganz ohne UQ habe ich erst einmal gut geschlafen, Das war im heißen Sommer 22 im Juli. Morgens um 3.30 Uhr waren es immer noch ca. 28C°. Der leichte Luftzug am Rhein war ideal um angenehm zu schlafen.
Dann gab es ein paar Nächte wo ich in den Schlafsack rein bin um nicht komplett unten ohne Schutz zu sein. Um die 25C° hatten die Nächte.
Ab 25C° kannst Du den UQ lockern, so dass Du wenigstens gegen Luftzug geschützt bist. Der kühlt den Körper immer noch aus.
Es kommt darauf an um welche Jahreszeit man in welcher Region unterwegs ist. Wäre ich im Juli am Mittelmeer, würde ich mir definitiv einen UQ mitnehmen den ich lockern oder abnehmen kann. Bin ich im Juli in Mittelschweden, würde ich riskieren einen fest vernähten Daunen-UQ mitzunehmen. Bin ich in den Tropen, würde ich nur einen Windschutz für drunter mitnehmen.
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Gironimo es ist ein Nissan NV200. Es war das schmalste und kürzeste Auto, das ich finden konnte, in das eine 10 Fuß GE passt.
Ihr seid total verrückt, und es funktioniert auch noch...
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barfuß echt klasse mit Deiner HM im Fahrzeug. Was ist das für ein Auto?
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Streusel71 theoretisch könnte man doch sehr einfach mehrere Schnüre verstellbar machen, oder?
Ich kenne mich nicht aus mit der Crosshammock. Habe mir nur einmal das Schnittmuster angeschaut.
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Ich habe mich mit einem Bushcrafter unterhalten über die Holzvergaser-Box, und er wollte sie verkaufen. Das war der Flohmarkt.
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Die tragenden Schnüre einer Crosshammock sind gespleißte Whoopie Slings aus Dyneema und lassen sich schnell in der Länge verstellen.
Die mexikanischen Netzhängematten sind ja auch aus Baumwolle. Sollte also auch gehen. Baumwolle verrottet, deshalb wäre das nichts für draußen. Trotzdem würde ich kein Garn für die Küche nehmen. Ich käme mir ständig wie ein Rollbraten vor.
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Schönes Projekt.
Eine Crosshammock würde sich ggf. gut dafür eignen. Müsste man nicht so lang machen und man könnte die Seiten direkt mit Dynema bzw. der Netzschnur anknoten. Nur so eine Idee.
Als Schnur vielleicht Nylonschnur für die Fischerei?
Maschenweite würde ich so machen, dass es nicht zu aufwändig wird. Die Druckpunkte bei einer Crosshammock gehen fast ausschließlich auf die Isomatte.
Viel Erfolg.
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Hallo Bluegrass und willkommen hier.
Denke Du wirst viel Spaß an Hängematten haben, so wie sich das liest.
Sie sind ideal für den Rücken und genial praktisch. Für Leute die gerne in der Natur sind, einfach top.
Heute z.B. habe ich viel mit der Kettensäge gearbeitet und meinen Rücken ziemlich verspannt. Ich würde mich gerade so gerne in eine HM reinlegen , ausstrecken und einschlafen. Tut dem Rücken gut. Leider noch keine Aufhängung zu Hause. Traue mich nicht hiesige alten Wände anzubohren und zu belasten.
Viel Spaß hier.
kilosierra Für solche steilen bewaldeten Ufer gibt es nichts besseres als eine HM. Man kann es sich an Stellen gemütlich machen wo sonst niemand auf die Idee käme sein Lager aufzubauen. Man kann sich also wunderbar zurückziehen, weitab von den stärker frequentierten Stellen, die es natürlich auch immer gibt.

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Ist gut geworden. Sieht doch gut aus der olle Schlafsack.

Ob man nun eine 2. HM nimmt oder Clew ist eine persönliche Vorliebe, so wie sehr Vieles rund um die HM.
Meine 2. HM hat in Gevelsberg eine zusätzliche Wolldecke und noch einen Schlafsack gut unter mir gehalten. Ist kaum was verrutscht. Viel Stoff an den Enden nervt aber allgemein in der Handhabung.
Naphtet Hat mir gezeigt wie er die UQ-Seiten ideal in Position hält, so dass sie perfekt schützen. Gummis die an der RL befestigt werden und dann "längsseitig" die UQ-Seiten hoch ziehen.
Vielleicht auch für Dein Projekt hier interessant.
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Danke an MrHydeAndMe für die ganze Abwicklung. Danke auch an alle die von weit her angereist sind. Ihr habt das Treffen super bereichert. Die Bushcrafter waren auch genau richtig bei uns.
Danke auch an Richard für die Holzbeschaffung. Danke an sabbel, Moppedfahrer, DerLiebeJ , dass ihr reichlich Getränke mitgebracht habt.
Ich hatte mir auch einiges vorgenommen, habe dann aber nur noch entspannt. Auf dem "Flohmarkt" habe ich ein Schnäppchen gemacht, Trucker's Hitch-Knoten von Walkabout gelernt und wie immer viele wichtige Hängematten-Details von den anderen gelernt.
Fand es sehr angenehm, dass jeder seinen Vorlieben nachgehen kann. Die einen reden über Equipment, andere basteln, lernen Knoten, beschäftigen sich mit dem Essen o. mit Holznachschub.
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Richard ja, ich habe beides. Dachte mir das müssen Deine Sachen sein.
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Boah, letzte Nacht war es echt heftig kalt.
Meine Zwiebel hat gut funktioniert, aber um 4.00 Uhr bei -2C° aufs Klo und hoher Luftfeuchtigkeit hat mich sehr schnell ausgekühlt.
Danach brauchte die Zwiebel ca 1 Std um sich wieder aufzuheizen.
Das war bisher meine kälteste Nacht. War OK. Habe warm geschlafen.
Ich hoffe für die anderen war es auch ok.