Beiträge von Gironimo

    Ich war wieder fischen. Selbstverständlich habe ich mal wieder nichts gefangen, aber wie immer sensationell gut geschlafen. 2 Nächte ohne Tarp. Super Erholung.

    Zu Anfang meiner HM-Karriere habe ich keinen Unterschied bemerkt bei höher gehängter Fuß-Seite. Ich habe es aktuell nochmal getestet und finde es nun doch viel besser.

    Ist viel angenehmer wenn die Beine etwas höher liegen. Man rutscht auch gleich in eine bequeme Position. Ich gebe Hammock Fairy Recht so wie bei Youtube erklärt: Eine Seite möglichst hoch hängen. Ggf. mit einem Stock noch etwas nachschieben.


    So wie ich das verstehe wird eine Fluorocarbon-Lösung auf die einzelnen Nylonfasern aufgetragen, vor der Fertigung des Nylongewebes. Damit die Lösung besser hält wird vorher wahrscheinlich grundiert.

    Fluorocarbon ist in sofern ein Problem als das es nicht vom Körper abgebaut werden kann. Erinnert mich an Asbest. Von da her sind Birthes Bedenken berechtigt.

    Fluorocarbon als Material ist unglaublich abriebfest/stabil und hat wasserabweisende Eigenschaften.

    Vielleicht liege ich mit meiner Annahme über das Material aber falsch und jemand mit mehr Know How kann hier Licht ins Dunkel bringen.

    Doch Du hast Recht. Habe es auch gerade gelesen. Habe nur die technischen Angaben durchgelesen, wo es ja aufgelistet sein müsste.. Ich möchte auch wissen was genau das für eine Imprägnierung ist. ich nehme an Fluorocarbon. Für mich muss der Stoff nicht wasserabweisend sein. Ich brauche das nicht.

    Danke sehr.

    Hallo Birthe,

    würde mich auch interessieren ob da eine Imprägnierung drauf ist. Ich meine nicht. Wozu denn?

    Die HM muss doch nicht wasserabweisend sein. Wieso sollte die Oberfläche nicht so glatt aus der Maschine kommen? Ich denke das Material wird für die glatte Oberfläche nur mit Hitze behandelt und zusätzlich gefärbt.

    Grüß Dich RuhrpottWikinger

    Ich habe auch die 12' Onewind und bin mit ca. 100 kg auch nicht der Leichteste. Deshalb habe ich noch eine 2-lagige 70D selbst genäht weil ich eine steife Matte komfortabler finde. Ich habe den Verdacht, dass der Körperschwerpunkt in den Stoff einsinkt. Je stabiler der Stoff desto weniger sinkt man ein.

    Der Stoff ist das "Rückgrat" Deiner Matte. Neben dem UQ für mich der wichtigste Faktor.

    Die 170er Breite der Onewind ist für Deine Körpergröße wahrscheinlich genau richtig. Viele hier im Forum stört die üppige Breite der 12' 70D Onewind.

    Was ein chinesischer Hersteller unter 70 oder 40 Denier versteht, kann durchaus vom Verständnis amerikanischer o. europäischer Hersteller abweichen.

    Eine bequeme HM zu nähen ist nicht schwierig. Das Standard-Material von Extex ist gut dafür geeignet. Viel mehr als das machen die HM-Hersteller auch nicht.

    Ausreichend Stoff besorgen (Packsack einkalkulieren), die Längsseiten säumen, Tunnelzüge an die Querseiten nähen mit je 2 Nähten, und dann hast Du die Grundlage Deiner HM. Ich würde noch Dyneema-Kordel für die Ridgeline mitbestellen und ggf. Dyneema Gurtband für die Aufhängung.

    Schwierig wirds wenn Du ein Moskitonetz integrieren möchtest. Der UQ ist auch nicht ohne.

    Ich habe eine 2-lagige HM aus dem genannten Stoff genäht. Ist deutlich mehr Aufwand, aber geht auch. Habe eine Aussparung gelassen um Isomatten einschieben zu können.

    Mit 330 x 147 cm (Rollenbreite 150 cm) wirst Du ganz gerade liegen und die Beine ausstrecken können.

    Interessant!

    Die erste Probenacht war durchwachsen. Der Stoff ist quasi null dehnbar, das beeinträchtigt den Komfort mehr als ich gedacht hab. Die Breite ist ansonsten nett, aber die Gelenke haben gemeckert (was mir im Bett auch passiert, aber nicht in meiner dehnbaren Canvas Hängematte). Hmpf. Geforen hab ich auch im Sommerschlafsack, ist gerade noch keine Isolierung drunter. Ich denke ich mach das Isofach noch und versuche es nochmal, vielleicht kann ich trotz nicht ganz optimalem Komfort durchschlafen, wenn ich zumindest nicht friere.

    Näh Dir am besten direkt einen Underquilt dafür. Den brauchst Du so oder so. Solltest Du Dich später doch für einen anderen HM-Stoff entscheiden und eine neue HM nähen, hast Du schon den passenden UQ dafür.

    Das Einschubfach ist eine nette Zusatzfunktion, aber nicht besonders notwendig. Ein simple HM zu nähen ist relativ schnell erledigt. Der UQ verlangt einem näherisch mehr ab. Dem entsprechend würde ich die Prioritäten setzen.

    Ich finde dehnungsarmen Stoff gut. Kann mir nicht richtig ausmalen warum Du schlecht liegst, wenn die Maße zu Deiner Körpergröße passen.

    Viel Erfolg weiterhin.

    Kannst auch einfach 2 Schläfsäcke übereinander nehmen (UQ). Im Lidl gibts gerade welche für ca. 9€, wenn ich mich nicht irre. Hatte ich vorgestern gesehen.

    Edit: Es dürfen bei Deiner UQ-Konstruktion keine Luftlöcher unter Dir entstehen. Das prüfst Du am besten in dem Du zwischen HM u. UQ greifst wenn Du in der HM liegst. Du tastest mit der Hand ob der UQ unter Dir gut anliegt, an Schultern Gesäß usw. Ggf. musst Du den UQ anpassen wenn er irgendwo Falten schlägt ober durchhängt.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei dem Thema. So wie sich das liest haben wir einen weiteren Hängematten-Nerd hinzugewonnen. :thumbup:

    Meldaro ich finde die Idee auch gut einen UQ auf altertümlich zu machen. Je nach Wolldecken-Maß wird das aber ein riesen Trümmer, zumindest für die Mexi5, und vielleicht reicht eine Lage Wolle nicht aus um gut zu isolieren.

    Dann lieber eine neue Daunendecke nehmen die viel mehr Vorteile bietet. Für den altertümlichen Look, könnte man die Daunendecke ggf. noch mit einem traditionellen Stoff beziehen, z.B. ein Schottenstoff oder ein dünner Walkloden.

    Technisch schwierig, hoher Arbeitsaufwand und teuer.

    Ein Filz würde z.B auch in Frage kommen, aber guck Dir die Preise dafür an.

    Eine weitere Möglichkeit wäre sich einen UQ zu häkeln :D

    Hallo Meldaro

    Eine einzelne Wolldecke ohne Trägerstoff unter die HM zu spannen könnte zufriedenstellend funktionieren. Es gibt Punkte die sich nachteilig auswirken:

    1. Eine dicke Wolldecke mit ca. 800gr/qm ist verhältnismäßig schwer. Man braucht entsprechend dicke Gummibänder die die Decke hochziehen. Die 800gr-Qualität sollte man aber schon haben. Dünnere Wolldecken halten auch nur begrenzt warm. Man sollte eine angenehme Wärme unter sich spüren.

    2. Wolldecken sind nicht dafür konzipiert um sie zu spannen. Sie sollten liegen damit die Fasern richtig bauschen. Kann sein dass sie unter Spannung zufriedenstellend isolieren. Trotzdem würde ich nicht auf einen Trägerstoff verzichten. Der macht den UQ "professioneller".

    3. Neue Wolldecken sind nicht günstig. Die günstigste Variante die mir pauschal einfällt sind die gebrauchten "Pferdecken" der Bundeswehr mit ca. 800gr./qm. Die kosten pro Stk immer noch ca. 55€ Die Daunendecke die Levi hier besorgt hat kostete bei Amazon neu nur 70€. Die wiegt weniger und lässt sich besser verstauen.

    Wollflordecken würden sich ggf. als bessere Option anbieten, auf Grund des geringeren Gewichts, aber die sind ebenfalls nicht günstig. Klar, wenn man zuhause von der Oma noch Wolldecken herumliegen hat, die niemand benutzt, kann man die zum UQ umfunktionieren.

    Abseits dessen ggf eine Frage für andere:

    Wenn Wolldecken einlegen ja gut funktioniert (konnte ich schon Testen), sie ein gutes Schlafklima machen und man Zuhause kein Problem mit Gewicht/Packmaß hat. Was spricht denn dagegen aus einer ausreichend großen Wolldecke oder zwei kleineren sich eine Hängematte daraus zu Nähen, die dann wie ein Wookie unter der eigenen Hängematte hängt? Das dürfte doch auch preislich relativ günstig daherkommen, oder? (ggf ist das aber auch eine Frage für einen eigenen Thread)

    Das passt hier hin . Kann ich gerne was zu schreiben., wenn Du es verschiebst.

    Hallo TomTek

    Grundsätzlich ist es eine gute Idee wenn Du eine HM in Dein Zimmer hängen kannst oder überhaupt ist es eine gute Idee eine HM zu besitzen. Hat nur Vorteile.

    Für meinen Rücken ist meine 12' Onewind viel besser als mein Bett. In einer HM zu schlafen benötigt eine Eingewöhnungsphase. Man liegt anders. Eher wie in einem "Kokon". Die Bewegungsfreiheit ist kleiner bzw. anders als in einem Bett.

    Es wäre sinnvoll wenn Du die HM an 2 festen Punkten in der Wand oder Dachstuhl verankern kannst. Dadurch hast Du mehr Platz in Deinem Zimmer und kannst bei Bedarf Deine HM an einer Seite aushängen, falten und beide Enden an nur einem Punkt aufhängen. Dadurch erhälst Du viel Platz im Raum und kannst Deine HM schnell wieder aufspannen. Das ist besser als sich noch einen Ständer ins Zimmer zu stellen. Ich persönlich würde das Projekt auch davon abhängig machen.

    Möchtest Du Geld sparen kannst Du Dir 350 -370 cm von diesem Stoff bestellen und Dir zunächst eine einfache aber komfortable HM selbst nähen, ohne Moskitonetz, ggf. ohne Ridgeline.

    Du müsstest Dir nur noch zusätzlich Bänder für die Aufhängung besorgen und Dir selbst 2 Continuous Loops aus Dyneema spleißen. Damit würdest Du schon gut liegen. Bis hier hin ist das Projekt relativ einfach und günstig zu realisieren. Die größere Schwierigkeit die sich allerdings dann zusätzlich ergibt, ist einen vernünftigen Underquilt zu besorgen.

    Weil Du dauerhaft in Deiner HM schlafen möchtest, solltest Du eine gute Isolierung von unten haben mit einem guten "Schlafklima". Ich würde zuhause keine Kunstfaser nehmen. Es bietet sich an einen Daunen-UQ zu kaufen oder sich selbst etwas zu nähen. Wir haben hier im Forum dazu viele Informationen die Du abrufen kannst. DIY kann man machen, aber es artet sofort in einem neuen Hobby aus, bei dem Du viel tüftelst. Willst Du eine "Plug-and-Play-Lösung", dann führt kein Weg daran vorbei Dir jede Komponente zu kaufen.

    Viel Erfolg!