Beiträge von jenshelge

    Hab ja nach dem Absenden fast geahnt, das irgendsowas kommt.

    Geht es hier um einen Wintercontest?

    Falls ja, hab ich wohl was falsch verstanden.

    Wenn wir uns aber ein

    ig sind, dass es selbst im Inneren i.d.R. nicht ohne UQ geht, wäre es also selbst drinnen am Rücken kalt, oder?

    Das Fenster meines "Schlafzimmers" habe ich in diesem Herbst noch nicht einmal zugeklappt, es steht durchgehend auf kipp.

    Ist das nach Oktober und nun im November kühl genug?

    Ich wollte lediglich ermutigen, dass ein Wooki auch für aktive Schläfer denkbar ist, erinnere ich mich doch noch sehr gut meiner eigenen Zweifel angesichts der Anschaffungskosten...

    Moin ins Forum,
    ich nehme diesen Post mal aus seinem ursprünglichen Faden raus, damit es da nicht OffTopic weitergeht.

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    Zitat
    Zitat von jenshelge Guckt Euch bitte den Radanhänger BOB YAK an.

    jenshelge : klar hatte ich und habe ich ihn auf dem Schirm. Die gefederte Variante ist gerade im Angebot, kostet neu aber immer noch gemschmeidige 649,-- Euro und wiegt ca. 7,5 KG. Das ist so ziemlich das Gewicht, was ich üblicherweise auf dem Rücken habe (ohne Wasser). Daher macht das für mich keinen Sinn. Und das Rad mit Anhänger den Berg hochschieben ist bestimmt kein Spaß. Auch wenn Du mal eine Strecke mit den Öffis fährst, musst Du den Anhänger auch noch irgendwie mitbekommen. Für mich und vor allem für meine Touren macht er daher keinen Sinn.

    Bei längeren Touren, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, bin ich üblicherweise alle 1 bis 2 Tage irgendwo im Lebensmittelladen und kaufe Nachschub oder eben frische Sachen. O.k., beim Bob nimmst Du die gelbe Tasche mit rein, bei meinem Rad zwei Satteltaschen. Ich frage mich immer, wie die Bikepacking-User das machen. Alle Taschen abmontieren? Vertrauen, dass nichts geklaut wird? Das Rad einfach mit in den Laden nehmen? Und wie macht Ihr das, wenn es mal in die Pension geht?

    Back to topic.

    Quelle: RE: 66-Seen-Wanderweg: Eine Reise in Etappen

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    Dazu hatte ich dann erst per interner Konversation geschrieben, aber vielleicht ist das ja auch für andere von grundsätzlichem Interesse:


    "7.5kg auf dem Rücken oder hinter dem Rad sind ein Unterschied wie Tag und Nacht. Den leeren Anhänger hinter dem Rad spürst Du nicht.

    Öffis damit sind shice, bei der DB sind Anhänger (wie auch eBikes und Trikes) nicht mal erlaubt. Demontiert passt er in einen 120l Müllsack und geht als Handgepäck mit - trotzdem zugegeben doof: Rad, Gepäcktasche und Anhänger (im Müllsack) allein zu händeln*.

    Rolltreppe mit Gespann geht in beide Richtungen (runter habe ich anfangs jemanden zum Festhalten gebeten, war bei meinem Gespann aber nicht nötig). 24" BMX und Anhänger "rasten" ziemlich sauber in die Treppenstufen ein. Bei 28" Reifen mag das anders sein, aber das Vorderrad stellt man ja eh quer.

    Die Tasche hab ich vor Geschäften immer im Hänger gelassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand klaut. Lediglich das Rad habe ich abgeschlossen.

    In Unterkünften habe ich Rad und Hänger aneinander geschlossen. Den sperrigen Klumpatsch will niemand wegschleppen.

    Die gefederte Version ist unnötig teuer und unnötig schwer. Einfach den ungefederten Anhänger nehmen und den Mantel "Big Apple" von Schwalbe draufziehen. 2bar drauf und gut. Federt gut und hoppelt nicht. (Ich halte das Federbein für einen absoluten Marketing-[ZENSUR].)

    Der Big Apple ist ein beliebter Reifen extra für Lastenräder. Mglw. in der richtigen Größe (14"?) schwer zu bekommen. Ich habe ihn in keinem Hamburger Laden auftreiben können und letztlich über kleinanzeigen.de erstanden.

    Für den Apple spricht außerdem, dass er nahezu profillos und leise ist. Wozu braucht der da hinten den Stollengrip des Originalschlappens? - eben.

    Ich will Dich nicht überzeugen, nur Erfahrungen mitteilen. Es spricht auch einiges für "Gepäck am Rad", z.B. in Fahrstühlen oder eben Öffis. Auf Radfahrt selber erachte ich den Hänger als komfortabler - obwohl immer alles in nur einer großen Tasche steckt, was auch mal nervig sein kann. Aber es ist ja eine Radtour und keine Reise im Campingmobil.

    so long

    jenshelge

    * durch die Griffschlaufen kann man die Tasche für kurze Strecken auch mal als Rucksack tragen. Z.B. beim Einsteigen in den Zug oder wenn man das Gespann mal eine Treppe hochziehen und die Tasche gleich dabei haben will."


    So, hier noch das Video (mit 21kg beladen und gefahren wird ab 2`18)

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    Vielen Dank für diesen ausführlichen und so toll bebilderten Bericht, Sandtreter !
    Eine Augenfreude! :thumbup:


    OffTopic

    Mich juckt`s auch schon die ganze Zeit, mir diesen 66-Seen-Weg mal näher anzugucken, allerdings hat mein Rad keine Schaltung und nur eine Übersetzung von 25 auf 10, s. Profilbild. Steigungen werden damit unweigerlich zur Qual, denn dafür ist es ursprünglich nicht gedacht.

    Auf den Elbe- und dem Weserradwegen war`s damit hingegen toll zu fahren.

    Levi und alle, die eine Radwanderung erwägen (und/oder vielleicht noch nicht mit Fahrradtaschen ausgestattet sind):
    Guckt Euch bitte den Radanhänger BOB YAK an.
    Er ist leicht und verhält wirklich absolut spurtreu: Wo Du mit dem Rad durchkommst, kommt er einfach hinterher. Dazu ist er auch noch geländegängig. Ich halte ihn, gerade im Gelände, für viel einfacher zu fahren, als ein schwer beladenes Rad.
    Guck(t) z.B. hier: youtube.com/watch?v=n15UzlS6R6Y (Fahrbilder, auch im Gelände, ab 2`38) Das Schutzblech habe ich inzwischen stark eingekürzt.
    Es gibt ihn immer wieder mal in den online Kleinanzeigen.

    Back2Topic

    Moin ins Forum,
    ich stelle mir a) den Transport und b) das passende "Einparken" auf den beiden Ständern schon ziemlich aufwändig vor.
    Für meine 12ft-Matten wäre auch mein Auto zu kurz, vom dicht Dranhängen mal ganz abgesehen.

    Und nur mit der Matte ist es ja auch nicht getan. Wie und wo sollte da auch sinnvoll ein Tarp gespannt werden?

    Da wäre mir das Auto wieder total im Weg.

    Ich glaub`, auf der Zeichnung sieht das ja ganz originell aus. Aber wenn man dann die Anwendung mal Schritt für Schritt durchdenkt... :/

    Nö.

    OffTopic

    Ich verstehe auch nicht, warum Du die Enden versiegelst...

    Hallo Levi ,

    gerade weil über die offenen Hirnenden (was nichts anderes darstellt, als offene Holzzellen, also offene Röhrchen) deutlich schneller Feuchtigkeit entweicht als über die intakten Zellwände, die am Ende auch noch von Rinde umgeben sind, nutzt man die Methode der Versiegelung.


    Entweicht das sog. gebundene Wasser aus den Zellwänden des Holzes, ändert sich auch deren Volumen. Wenn ein Stamm mit intakten Jahrringen aussen schneller trocknet als im Kern, müssen zwangsläufig Risse entstehen.

    Mein Ziel ist aber ein möglichst rissreduzierter Vollstamm -> also Versiegelung über Hirn, damit die ganze Trocknung a) langsam (und damit spannungsreduziert) geschieht und Feuchtigkeit vom Kern immer schön mit nach aussen nachwandern kann. So werden Feuchtegefälle zumindest teilweise reduziert, was die Chance auf geringere Rissbildung erhöht (ausdrücklich: nicht ausschließt).

    Hier youtube.com/watch?v=3R4iqqpv8j8 ist das Ganze schön in Ton und Bild nachzuvollziehen.

    Und genau so habe ich es seinerzeit auch in meiner Lehre gelernt.

    ___

    "Versiegeln kannst Du doch immer noch!" - eben nicht, dann sind die Risse ja schon in ungewollter Tiefe da.

    ___

    Ob und wie die Birke im speziellen sich verhalten wird, wie Streusel71 darlegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Wir werden sehen, ob sie trocknet - oder tatsächlich vorher innen vergammelt.

    Gespannt sein wir dürfen.

    Back2Topic ;)

    Moin ins Forum,

    ich träume ja davon, mir irgendwann auch mal schöne Hölzer zum Hängemattenhängen im Haus zu montieren.
    Da gab`s hier im Forum ja mal sehr anregende Fotos. :)
    Die festen Haken in der Wand sind zwar relativ unauffällig, in der Höhe aber unflexibel.
    (Die Khibu Nirvana z.B. will tatsächlich mit weniger Neigung hängen als die Warbonnet Traveler XXL, sonst gibt`s Kopfschmerzen.)
    Außerdem liebe ich Holz im Raum und mag "Projekte"...

    Vor einiger Zeit habe ich bei meinen Streifzügen einige windgefällte Birken gefunden.
    Davon habe ich mir zwei 2m-Stücken holen können.

    frisch geholt / frisch gewaschen

     

     

    Erst gewogen, dann die Hirnenden mit Weißleim "versiegelt".

    Ich erhoffe mir a) Auskunft über die über die kommenden Jahre ausdunstende Wassermenge und b), dass die Stämme durch die Versiegelung nicht zu schnell über Hirn, sondern einigermassen gleichmässig über die Rinde trocknen.

    Damit soll die zu erwartende Rissbildung reduziert werden, weil zu große Spannungen im Stamm durch das langsamere Trocknen reduziert werden.

    Ganz zu vermeiden werden Risse wahrscheinlich nicht sein.

    Für die langfristige Holztrocknung braucht es einen regengeschützten, luftumspülten und möglichst nicht von praller Sonne betroffenen Lagerort. Carport Nordseite scheint mir dafür perfekt zu sein. :saint:

    Sonntagmorgen-Bastelei / hinten zur Hauswand hin ist natürlich noch Luft.
     

    Hier unter dem Anhänger können die Stämme ungestört und unstörend liegen.
    Das Rangieren mit dem Anhänger ist durch die Stämme nicht eingeschränkt.

     

    In ein paar Jahren geht`s weiter.
    Ich werde berichten, so denn Interesse besteht. ;)

    Hallo Mojoe0711 ,

    Deine Frage nach "Womit fange ich an?" kann ich nur allzugut verstehen, für mich liegt sie nun etwa 1 1/4 Jahr zurück.

    Diese tollen Leute hier haben mich auf den Weg gebracht!

    In meiner Antwort beziehe ich mich ausschliesslich auf GE-Matten.

    (Von den anderen hab ich ja noch viel weniger Ahnung. 8o )

    Bei Zeit und Lust klick Dich mal durch meine Signatur.

    Die hab ich nicht zum Angeben gemacht, sondern um ein paar Beiträge hier direkt zu verlinken.

    Du wirst verschiedene Produkte sehen und was hier im Forum dazu geschrieben wurde.

    Ich habe Matten "von Warbonnet bis Decathlon" - und jede hat ihre Berechtigung und ihren Reiz! Und jede benutze ich auch weiterhin.

    Gleiches gilt für Tarps.

    Mein erster Versuch mit einer Baumarktplane, Ösen und 6mm Gummileine hat aber auch grundsätzlich funktioniert.

    Nur bei Underquilts hab ich keine Experimente gewagt und es auch nicht bereut.

    Seit August '22 schlafe ich durchgehend in einer 12ftWarbonnetMattemit einem daunengefüllten Underquilt drunter.

    Für unterwegs habe ich mir eine 11ftKhibuMatte mit integriertem Mückennetz gekauft.

    In beiden Matten schlafe ich mit meinen 179cm/100kg gut.

    Aber wenn ich die Wahl habe, nehme ich lieber die 12'erWarbonnet (dafür aber nicht soo gern die 12ftDecathlonMatte, die mir einfach zu sackig ist).

    Du wirst ums Rumprobieren einfach nicht herumkommen. :saint:

    Und weisst Du was?

    Das macht irgendwie auch richtig Spass!

    Und was Dir so gar nicht zusagt, verschenkst oder verkaufst Du eben weiter.

    Alles findet seinen Nutzen.

    Auf geht's! :)