Hallo zusammen,
auch wenn der letzte Beitrag schon eine Weile her ist, möchte ich doch noch etwas dazu schreiben, da ich schon in der Vergangenheit vor dem selben Problem stand und nie die entscheidenden Tipps gefunden habe.
Es gibt sicher tolle passive Superkühlboxen mit hoher Wandstärke, die zum Teil mehrere hundert Euro kosten. Ich hatte bei meinem letzten Angelausflug nur eine 15 Liter Billigkühlbox dabei, die vier Tage durchhalten musste. Es ist richtig, dass man die Box im Wesentlichen mit Eis füllen muss (mind. 2/3) aber so aussagen wie "Nach zwei Tagen ist eh alles warm" stimmen nicht - auch nicht bei 30 Grad Außentemperatur. Sich alle paar Stunden ein Bierchen kühl zu stellen, fällt dabei natürlich aus. Bedeutet: Im wesentlichen Dinge mitnehmen, die man nicht unbedingt stark kühlen muss. Ich habe die Kühlbox in eine größere Kiste gestellt, darum das versammelt, was gern ein bisschen Kühl steht aber nicht unbedingt einen Kühlschrank braucht, die Box ein- bis zweimal pro Tag geöffnet um mir was zum Frühstück oder Abendessen zu entnehmen und ansonsten die Box genutzt um eine Kühlmöglichkeit zu haben, falls die Angelei zum Ziel führt.
Der entscheidende Faktor ist das Eis. Normale Kühlakkus sind viel zu klein und tauen schnell auf. Ich habe mir daher einen 5 L Zipper mit Wasser gefüllt und am Stück eingefroren. Es dauert gut drei Tage , bis der richtig durchgefroren ist. Darauf habe ich dann eine Schicht Kühlakkus gelegt und dazwischen das was kalt bleiben soll. Inzwischen mache ich das mit einer Plasikbox, die ich mit Wasser fülle und einfriere. Funktioniert einwandfrei. Nach vier Tagen hatte ich nach meiner Rückkehr immer noch Eis im Kern.