Beiträge von BX.33

    Wird der Buckle so richtig verwendet wie auf den Bildern oder anders herum? Ich nutze die immer so, dass die Schlinge über das Teil mit dem Steg läuft und dadurch quasi angedrückt wird. Oder ist es völlig egal?:/

    Bei den neuen Beetle Buckles gibt es diesen Steg bzw. diese kleine "Nase" nicht mehr. Da drückt der CL nichts mehr an.

    Hatte mir bereits die Frage gestellt, wofür die in der ersten Version gut waren? :/

    wenn mein Kopf in der richtigen Richtung und meine Liegeposition in der anderen Richtung liegt. Also ich mag da doch flexibel sein

    Das hattest Du in Deinen Basis-Anforderungen unterschlagen. Da stand "Bikepacking" und "möglichst klein und leicht" und wenn Du aus diesen Gründen darüber nachdenkst ggf. zielgenau Daune aus einem Quilt zu entnehmen, dann könntest Du ggf. auch in Kauf nehmen mit einer Liegerichtung klarzukommen. Alles geht nun mal nicht, das Problem haben wir hier alle. ;) Dennoch nachvollziehbar, über einen rechteckigen UQ nachzudenken, das ist schon flexibler.

    Es ist auch müßig über DAS Tarp zu schreiben. Mittlerweile habe ich z.B. ein 11' Minifly, ein 12' Wintertarp und ein 13' Mountainfly-Klon. Gestartet bin ich mit dem Minifly. Aus heutiger Sicht wäre ich bei "eins für Frühjahr bis Herbst" beim (custom) 12' Thunderfly. Damit geht fast alles und bushwack ist unschlagbar, wenn man's mag. Ggf. reicht auch ein 12' Rechteck, womit viele auch immerfort trocken bleiben, aber bei Wind und Schnee oder Regen sind die Türchen m.E. schon eine weitere sinnvolle Wetterbarriere.

    Merlin

    In der Hoffnung einer Verschiebung meines Beitrags inhaltlich noch meine 2 Cent:

    20F Wooki von Warbonnet, vor allem wenn du ruhiger Rückenschläfer bist. Leicht, tolles Packmaß, nicht überdimensioniert.

    Wenn du mit 11' Hängematte bequem schläfst, dann gut. Wenn nicht, dann lieber etwas mehr Gewicht und Volumen, aber am nächsten Tag erholt in die nächsten km gehen.

    Tarp: 12' Thunderfly.

    Merlin

    Moin! Eigentlich sollte hier nur gezielt eine Diskussion angeregt werden, ob solch ein Bereich im Forum prinzipiell Sinn machen würde.

    DER Beratungsfaden ist das somit nicht.

    Wenn wie bei dir Fragen zu einem Gesamtsetup bestehen, dann ist es natürlich sinnbefreit sich in den Bereichen Hängematte, Isolation und Wetterschutz zu verewigen.

    Solange dieser Bereich nicht existiert, lässt sich solch ein Thema wie von dir ggf. unter Hängemattentalk anlegen, passt schließlich in keine der bestehenden Kategorien. 😉 Titel "Merlin sucht ein Setup" oder so. 😉 Ein paar geduldige Hänger mit Nerven wie Drahtseilen werden dir immer antworten, andere werden sich denken "Oh nein, zum drölfzigsten mal Frage XYZ." Mit der Kombi aus eigener Recherche und ein paar gezielten Fragen geht es aber immer vorwärts, auch wenn dir klar sein muss, dass diverse Tipps auf Basis individueller Vorlieben basieren.

    Weiterhin ist bei dieser zugegebenermaßen spaßigen Variante zumindest zu beachten, dass die gebogenen Zeltstangen ziemliches "Verlangen" haben in ihren entspannten Ursprungszustand zurückzukehren.

    Je stärker und je kürzer die Zeltstange, desto mehr natürlich. Im Gegensatz zu einem Z**t, wo die Zeltstange in eine Tasche o.ä. eingehakt und gehalten wird, hängt das ganze dann ausschließlich an der Verankerungsqualität des Bodenherings. Ist die nicht ausreichend, wird mit Pech der Hering in die Umgebung katapultiert. Zusätzlich wird dadurch ggf. das Tarp nach oben angehoben und kommt ggf. mit Ästen in Kontakt. Insbesondere möglich, wenn die ein oder andere Böe am Tarp herumzottelt.

    Ich habe über Gear hammocks nachgedacht, was sind eure Erfahrungen damit? Und welches Aufhängesystem würdet ihr dafür verwenden? Bei mir sind möglichst geringes Gewicht und Platz wichtig.

    Ich habe diese beiden Alternativen gefunden

    https://www.outdoorline.sk/en/hammocks/ge…r-hammock-chair

    Die (aktuell nicht verfügbare) Version von Outdoorline habe ich im Einsatz. Equipment, bei dessen Herstellung und Fertigung der von mir hochgeschätzte infrastellar involviert ist, löst bei mir immer wieder Freude aus. Zugegebenermaßen habe ich sie bis dato aber nur als Rucksackcover und Sitzhängematte genutzt.

    Unter der Hängematte muss ich nochmal tüfteln. Auf den ersten Blick mangelt es bei Verwendung eines Underquilts und einer für mich tauglichen Sitzhöhe gelegentlich an Platz unter der Hängematte. Aber vielleicht muss ich da auch nochmal ran, denn ich finde es besser, wenn der Rucksack nicht auf dem Boden herumliegt.

    Leider komme ich mit dem Taiga 480 überhaupt nicht gut klar, auch wenn er top verarbeitet und schön warm ist. Erlebe nahezu klaustrophobische Beklemmungen, da er so hoch und eng an den Beinen geschnitten ist, insbesondere wenn man z.B. die richtige Schlafposition sucht. Daher jetzt ein neuer Versuch mit dem deutlich mehr Platz bietenden Khibu Magma. Auf Basis sehr positiver Erfahrungen mit einem HG 30F TQ mit 55" Breite habe ich den Khibu Winter TQ ähnlich groß gewählt und hoffe, dass das auch hier gut für mich funktioniert.

    Bei einem Wintertopquilt würde ich weiterhin persönlich nicht auf die Idee kommen eine Fußbox mit RV zu nehmen. Wenn ich diesen TQ mitnehme, dann ist es wirklich kalt und als Kaltfüssler kann ich mir hier keine potenzielle Schwachstelle leisten. Sollte es plötzlich über Nacht doch Sommer werden, dann müssen die Füße eben raus aus der Box. Habe ich so aber noch nicht gehabt. Bei einem 2-3 Jahreszeiten TQ ggf. interessant, aber wieder einmal Geschmacksache.

    Dass ein Differential Cut unwirksam ist, wenn der TQ gegen Stoff/Außenwand (von HM oder Zelt) gedrückt wird, das ist einleuchtend. Aber es gibt doch genügend Fläche, wo das definitiv nicht der Fall ist. Insofern passt es doch, dass das bei Khibu per se inklusive ist. Schaden wird dieser Schnitt ja auch nicht. Oder gibt es hier Nachteile?

    Die Parameter Breite, Füllmenge, Daunenqualität, Elastic Tension System (ETS) werden bestimmt deutlich größeren Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg haben als der Differential Cut. Insbesondere vom ETS verspreche ich mir einiges, was die Vermeidung von unbeabsichtigten Luftlöchern angeht.

    Der allmächtige WB schreibt dazu:

    Dual Differential Cut option

    The outer shell is wider and longer than the inner. This allows you to press your knees, toes or elbows against opposite sides, tensioning the inner layer in the process, but without fully compressing the down like you would with a non-differential cut quilt.

    Khibu:

    Differential cut: In addition to the baffle design, to utilize the proper space filling of the down is by providing enough space for that purpose. This is done by tailoring the outer shell larger than the inner shell so that the LOFT (filled part) is not compressed, should you create any tension to the shell from inside.

    Bei Khibu ist es beim Custom Magma übrigens Standard und nicht aufpreispflichtig.

    Da komme ich gerne drauf zurück. Für welchen Stoff hast du dich entschieden? Die länge sollte bei einem Custommade ja anzupassen sein8o

    Habe mich für 10d innen und außen entschieden. 600 g Füllung 850 cuin. Mit dem ETS hoffe ich durchaus auch warm in der Bridge schlafen zu können. Echte Härtetests stehen aber noch aus. Nach der unverbindlichen Anfrage erhält man per Email ein Dokument, auf dem sich nahezu exakt spezifizieren lässt, was gewünscht ist. Auch danach perfekte und zügige Email-Kommunikation, wenn weitere Fragen aufkommen. Für mich ein echter Pluspunkt neben dem Fakt, dass US-Importe eben deutlich mehr kosten.

    bogus

    Kann Dir anbieten bei nächster Gelegenheit einen Blick auf meinen neuen Khibu TQ Custom Magma inkl. DC zu werfen. Der trifft so ziemlich Dein Anforderungsprofil, nur dass er nominal bis -15 Grad gedacht ist. Er ist zwar nur bis ca. max 180-185 cm Körpergröße gedacht, aber dann musst Du eben mal kurz die Beine anziehen. :P Rest gerne per PN.