Beiträge von BX.33

    Der zweite Hängeplatz ist ja richtig cool!

    Total! Da muss ein Gott der Hänger oder sowas seine Finger im Spiel gehabt haben. Genau an der richtigen Stelle umgestürzt und dann auch noch mit idealen Aufhängepunkten. Da hat das geschulte Auge des Hängers sofort Alarm geschlagen. 😉

    sakura Weil es sich besser mit dem Verhältnis Kopf-/Fußhöhe herum experimentieren lässt bzw. weil sich so auch unterschiedliche Matten flexibler aufhängen lassen. Ich persönlich habe bei den bei mir vorhandenen Wänden auch ein sichereres Gefühl, weil die Schienen jeweils mit mehreren Dübeln befestigt sind.

    M.E. gute Wahl mit dem STS. Habe solch einen Packsack mit Membran ohne Kompressionsriemen und bin zufrieden damit. Gefällt mir besser als die Lösung mit einem Ventil wie z.B. bei Ortlieb. Bin auf deine Erfahrungen gespannt.

    Also für schlappe 30 € ist die von jenshelge vorgeschlagene Matte bestimmt eine Top Testoption.

    Gib die Daten mit einer 3,6 m langen Matte doch einmal in den hammock calculator von Derek Hansen ein. Passt das denn überhaupt mit Deinen Dachschrägen, sprich kommst Du auf die angegebene Höhe?

    Ridgeline wäre ca. 3 m Länge, Sitzhöhe 45 cm, 30 Grad Hängewinkel. Dazu noch dein Körpergewicht und ein möglicher Abstand für die Befestigungspunkte.

    Schlafen in einer Baumwollhängematte – meine Erfahrungen

    Mittlerweile schlafe ich tatsächlich häufig in einer Baumwollhängematte Modesta King Size von La Siesta. Ursprünglich war das nicht geplant, da die Hängematte eigentlich nur als Chill-, Lese- oder Fernsehmatte angedacht war.

    Bequemlichkeit und Haptik

    Im Vergleich zu meinen (eher leichten und gut packbaren) Outdoor-Hängematten, wie einer Gathered-End Warbonnet Blackbird XLC oder der Brückenhängematte Warbonnet Ridgerunner, übertrifft die Modesta-Hängematte diese deutlich in Bezug auf Bequemlichkeit und Behaglichkeit. Als gelegentlich zappeliger Schläfer finde ich immer wieder eine angenehme Schlafposition, was ich als äußerst komfortabel empfinde.

    Material und Rückenschonung

    Der robuste Baumwollstoff fühlt sich angenehm auf der Haut an und bietet eine optimale Unterstützung für meinen Rücken. Besonders bei meinen sporadischen Beschwerden im Lenden- und Halswirbelsäulenbereich empfinde ich die feste Struktur der Matte als wohltuend.

    Schlafkomfort und Positionen

    Mit einem kleinen Daunenkissen für den Kopf und einem weiteren Kissen für die Knie schlafe ich mittlerweile hervorragend auf dem Rücken. Und es gelingt mir bei Bedarf mit leicht angezogenen Beinen auf der Seite zu schlafen. Die Gewöhnung an die Rückenlage hat bei mir persönlich länger gedauert, da ich zuvor auf einer Matratze nie auf dem Rücken schlafen konnte. Hier ist Geduld gefragt, die sich jedoch letztendlich auszahlt.

    Kälteisolierung mit Underquilt

    Im Wohnraum funktioniert das Schlafen in der Hängematte für mich nur mit einem Underquilt, da es mir ohne diesen von unten zu kühl wird. Ein einfacher Kunstfaser-Underquilt erweist sich als vollkommen ausreichend. Bei einer großen Matte ist eher ein längerer und breiterer Underquilt empfehlenswert, da die Diagonallage schon eher ausgeprägt ist.

    Wohnraum und Lichtverhältnisse

    Mit meinen 175 cm Körperlänge komme ich somit auch mit der Breite von 180 cm problemlos zurecht. Die höher stehenden Seiten haben sogar eher den Vorteil, dass es in der Matte liegend etwas dunkler bleibt, wenn es draußen hell ist und die Abdunklung im Zimmer nicht ideal funktioniert. Wenn man aus der Matte herausschauen möchte, dann muss man einfach noch diagonaler liegen und die Seite ggf. noch etwas mit einem Fuß nach unten drücken.

    Abmessungen und Haltbarkeit

    Die Liegefläche der Matte ist 260 cm lang und fächert aufgrund der vielen Aufhängesschnüre an Kopf- und Fußende sehr gut auf, sodass sie auch für größere Personen bequem nutzbar sein sollte. Trotz rund 70-80 Nächten in der Matte konnte ich bisher auch kein Ausleiern des Baumwollstoffes feststellen.

    Aufhängung

    Die Mindestmaße der Aufhängung sind aufgrund der Größe der Matte nicht ohne. Die Höhe der Aufhängung sollte etwa die Hälfte des Abstands zwischen den Befestigungspunkten betragen.

    Fazit

    Zusammenfassend würde ich mit meinem persönlichen und überschaubaren Erfahrungsschatz und insbesondere im Vergleich jedenfalls eher eine Matte dieser Art als dauerhafte Schlaflösung für den Innenraum empfehlen – es sei denn, dass es unbedingt ein All-in-One-Lösung für den Innen- und Außenbereich sein soll.

    Merlin

    Nachtrag zu dem Thema: Kann alternativ noch die Hip Bag Deuter Pulse 3 empfehlen, da hier der Rücken großflächig frei bleibt. Kann mit der entsprechenden Trinkblase 1,5 l Wasser aufnehmen, was diesen Sommer erstmalig ausprobiert wird. Bisher war das Teil nur als Jacken- und Krimskrams-Transporttasche mit.

    War anfänglich auch eher skeptisch, aber das Teil stört tatsächlich kaum und man hat bei den Pausen ggf. gleich die wichtigsten Dinge sicher dabei.

    Wenn es mich nicht täuscht gibt es auch ein paar Hängematten von Onewind als doppellagig.

    Northers und Vortex, beide sind 11', Vortex gibt es auch als 12'

    Die Einzellagen sind bei der Vortex jedoch nur 20D.

    HGFrancis

    Gathered end Hängematte plus Isomatte ist m.E. ein unschöner Kompromiss. Das, was das Hängen angenehm macht, geht damit zu einem Großteil verloren. Ausnahme: Querhängematten wie Cross Hammock, Amok Draumr oder auch das spezielle Haven tent.

    Vielleicht startest du auch erstmal mit einer einlagigen Warbonnet Traveller mit Wooki und einem separaten günstigen Mückennetz. Solltest du feststellen, dass dir 40D nicht ausreicht, könntest du auf ein doppellagiges Modell wie Warbonnet Eldorado oder Blackbird XLC mit integriertem Netz wechseln. Eine Traveller als Minimalsetup für den Sommer frißt auch nicht viel Brot. 🙂

    Wenn es in unseren Gefilden im Sommer tagsüber richtig warm ist, dann kann es schon angenehm erfrischend und wohltuend luftig ohne UQ sein. Aber nachts beim Schlafen würde ich persönlich mit einer dauerhaft angenähten 15F/30F Daune wohl auch für ca. 3 Jahreszeiten sehr gut klarkommen. Hier reguliere ich auch eher über den Topquilt und empfinde Daunenisolation von unten nicht störend, wenn es warme Außentemperaturen hat.

    Für's Trekking ist die Superior Gear m.E. schon ziemlich interessant. Aber klar, das Pflegethema ist und bleibt eins.

    PS. Weiß jemand zufällig, welchen Stoff SG für die Standardversion bis 350 lbs (800 fp) bzw. die Elite bis 250 lbs (950 fp) genau verwendet?