Also dann versuche ich mich Mal an einer genaueren Tourenbeschreibung.
Am 10 August ging es los mit dem Zug aus Würzburg nach Hof. Von dort musste ich einen kleinen Schlenker zum Dreiländereck bei Prex an der Regnitz fahren. Dort machte ich ein Startfoto....die Tour konnte beginnen.(Das Foto möchte ich ungern hier teilen, weil ich mir aus Jux einen Schnörres rasiert hatte
)
Wie ich in meinen Komoot Touren sehe hatte ich bereits am ersten Tag ordentlich Höhenmeter zu bewältigen. Allerdings ist die Aufzeichnung lückenhaft, weil ich Strom sparen wollte und versucht habe mich an der Beschilderung zu orientieren.
Das funktionierte tatsächlich sehr schlecht , die Wegweiser waren/sind entweder Meister des Versteckens oder aber oftmals nicht vorhanden. (Eigentlich sollte die komplette Strecke als Iron Curtain Trail beschildert sein, also der Euro-Velo 13)
Nachts durfte ich in einem Waldstück übernachten, dass einem Spaziergänger gehörte, den ich freundlich danach fragte. (Seine Klamotten und der "Jagd"hund ließen mich vermuten, dass er entweder Waldbesitzer oder Pächter sein könnte)
Das Stück lag kurz hinter Blankenstein und ich hatte für den Tag etwa 70km im Kasten.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich direkt am ersten Tag eine Kostprobe der Lochbetonplatten des Kolonnenwegs nehmen. Mit meinem Rad war das absolut keine Freude und ich war froh, dass meine Tour die meiste Zeit abseits dieses Weges führte.
Am nächsten Tag traf ich einen "Bikepacker" auf einem Parkplatz beim Zelttrocknen an, den ich am Vortag bereits getroffen hatte.
Bei einem Kaffee den er sich von mir "erbettelte" - er hatte keinen Kocher dabei - beschlossen wir, gemeinsam weiter zu fahren.
Wir verstanden uns gut und die Tagestour war kurzweilig. An der Stelle eine Empfehlung für das "Gasthaus Goldner Löwe" bei Lauenstein (Probstzella). Es gab dort super leckeres Essen, welches uns nach einer langen Steigung mehr als gelegen kam.
Abends in Stockheim hatte er leider eine unglückliche Begegnung mit einem Poller, den er übersah, und sich dadurch die Rippe prellte.
So entschied er sich am nächsten Morgen seine Tour abzubrechen und mit dem Zug zurückzufahren (dank Bahnstreik durfte er doch noch über 100km nach Jena radeln an dem Tag
)
Ich war nun wieder allein unterwegs und radelte aus dem Naturpark Frankenwald an Neustadt bei Coburg vorbei an die Grenze des Naturpark Hassberge. Dort genoss ich den Abend und den Morgen in einem lichten Waldstück mit angrenzeder Streuobstwiese, auf der ich in der Sonne zwei Müsliriegel frühstücken konnte.
Landschaftlich war alles bisher ein Genuss, bis auf die - bis dahin - einzelnen Flächen, die dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind.
So hier mach ich eine Unterbrechung, ich habe mich zu sehr verschwafelt und nun keine Zeit mehr.
Ihr könnt mir gerne mitteilen was euch genau interessiert, bevor ich hier lauter unnötiges Zeug von mir gebe.
Ich teile auch gern noch die gpx - dateien, wenn erwünscht.