Beiträge von der_RadWandernde

    Diese "Natur-Variante" spricht mich irgendwie sehr an. Mich würde interessieren, welche Holzart verarbeitet wurde. Weshalb das nächste Mal eine Astgabel? Und: wenn Astgabel, wie herum?

    Das ist irgendein aufgesammeltes Nadelholz aus dem Wald, gut möglich das es Kiefer ist. Ich habe es geschält und getrocknet. Die Astgabel würde ich daher vorziehen, weil die Last dann besser flächig verteilt wird. Montieren würde ich es wie ein Y.

    Hallo zusammen,

    ich möchte mich mit einem ersten Schritt in Richtung diy aufmachen.

    Ich plane eine Matte selbst zu whippen und, falls möglich, erstmal komplett ohne zu Nähen.

    Daher die Frage, können Webkanten ausfransen? Bzw. sind Stoffe mit Webkante dafür besser geeignet als Stoffe ohne Webkante?

    Meine Idee eine Matte mit min 360cm Liegefläche und so breit wie möglich (>185).

    Dazu schwebt mir aktuell dieser Stoff vor... 1.6oz HyperD XL

    Danke schonmal für eure Antworten.

    es gibt Kombinationen mit gesondertem Netz die leichter sind.

    Bei 1,88m würde ich aber schon mal in Richtung 12ft kucken

    Welches Netz bietet sich denn da an? Bzw. welche Kombi?

    Ich habe gelesen, dass DL1JPH eine Traveller XL mit TravelSock nutzt, doch ich möchte wenn möglich weiter freien Blick ins Blätterdach oder den Himmel haben, ohne dabei von Mücken gestört zu werden. Wobei mir das Setup an Praktikabilität gut gefällt.

    Wie gesagt ich möchte mich im Laufe des Jahres noch an DIY Geschichten wagen und mit Längen und whippen experimentieren, da kommen dann auch längere Stoffe und Matten in Frage. Allerdings möchte ich gern für Touren ein Setup, dass größeren Komfort bei möglichst geringem Aufwand ( kein nähen, kein neues Tarp, kein zoll) verspricht. Und die Touren werden schon immer mal wieder stattfinden, bevor ich mich an "selbermachen" mache. :)

    Liebes Forum, nachdem ich mich lange genug allein mit dieser Frage gequält habe wende ich mich nun hilfesuchend an euch.

    Ich möchte mir gern eine Touren-Matte zulegen, die "mehr" meiner Größe entspricht, als die bisherige(n).

    Da ich mit meinen 188cm und knapp 70kg bisher akzeptabel in einer Amazonas Matte in 20D und 300cm Stofflänge geschlafen habe und noch besser in einer TTTM mit 305cm nutzbarer Fläche, möchte ich mich bewusst für eine 11ft Matte entscheiden.

    Ich glaube mir reicht die Länge auf Touren für den nötigen Komfort.

    Ich tendiere zu einer Singlelayer Matte in 40D (1.6/1.7oz), das sollte bei meinem Gewicht ausreichen und spart mir Gewicht gegenüber einer 70D.

    Nun hatte ich die Eldorado, die Chameleon und die Onewind Zipper ins Auge gefasst. Ich möchte tendenziell lieber ein Moskitonetz direkt an der Matte, aus Gewichtsgründen.

    Meine Hauptliegerichtung ist Kopf rechts - Füße links, daher sollte auch eine asymetrische Matte passen.

    Nun habe ich heute ein Video von Dutch gesehen bei dem er Leuten über 6ft(183cm) eine weite Matte empfiehlt (bei der Verwendung einer 11ft).

    Für Seitenschläfer (wie ich einer bin) soll das ebenfalls von Vorteil sein.

    Als neues "Feature" würde ich mir Quilthooks wünschen, denn an der Amazonas funktionierte eine Notlösung, die an anderen Matten mit integriertem Netz so nicht funktionieren. Mein Quilt ist ein Selva von Cumulus.

    Habt ihr noch andere Matten im Kopf?

    Gibt es Erfahrungen großer Menschen mit einer 11ft wide im Vergleich zu einer 11ft mit "nur" 150cm Breite?

    Ich würde gerne innerhalb der EU bestellen und mein Geldbeutel gibt ausbildungsbedingt nicht allzuviel her, wobei ich "notfalls" auch max. 250 Euro mit Versand berappen würde.

    P.S.: Mit MYOG bzw. DIY starte ich dann später durch. Ein Nähkurs ist in Planung und damit dann auch die erste 12ft Matte zum gemütlichen Abhängen und für einfache Overnighter.

    Hi, ich bin noch ganz neu hier, und habe auch erst seit 1 Monat mein erstes Gravelbike. Ich hatte auch Probleme meine Frontrolle zwischen den Lenker zu bekommen, ohne dass sie die Schalthebel und Bremsen blockiert. Ich habe das ganze dann mit folgendem Teil etwas nach vorne-unten gehangen:

    Ich hoffe du machst mit deinem Teil bessere Erfahrungen als ich. Zuerst rutschte mir das Ding ständig entgegen des Vorderrades und ich musste ständig daran zuppeln, damit es nicht anfängt zu schleifen. Dann habe ich auf Youtube gesehen, dass man mit Kabelbindern um den Vorbau und die Träger das Rutschen kontern, also verhindern, kann. Das hielt tatsächlich auch erstaunlich gut, bis das dünne Alu direkt am Gewinde brach weil dass Material zu dünn bemessen war.

    Zumindest optisch (den Bilder nach zu urteilen) sieht das Material deines Teils etwas stabiler aus. Ich drücke die Daumen.

    Also dann versuche ich mich Mal an einer genaueren Tourenbeschreibung.

    Am 10 August ging es los mit dem Zug aus Würzburg nach Hof. Von dort musste ich einen kleinen Schlenker zum Dreiländereck bei Prex an der Regnitz fahren. Dort machte ich ein Startfoto....die Tour konnte beginnen.(Das Foto möchte ich ungern hier teilen, weil ich mir aus Jux einen Schnörres rasiert hatte ^^ )

    Wie ich in meinen Komoot Touren sehe hatte ich bereits am ersten Tag ordentlich Höhenmeter zu bewältigen. Allerdings ist die Aufzeichnung lückenhaft, weil ich Strom sparen wollte und versucht habe mich an der Beschilderung zu orientieren.

    Das funktionierte tatsächlich sehr schlecht , die Wegweiser waren/sind entweder Meister des Versteckens oder aber oftmals nicht vorhanden. (Eigentlich sollte die komplette Strecke als Iron Curtain Trail beschildert sein, also der Euro-Velo 13)

    Nachts durfte ich in einem Waldstück übernachten, dass einem Spaziergänger gehörte, den ich freundlich danach fragte. (Seine Klamotten und der "Jagd"hund ließen mich vermuten, dass er entweder Waldbesitzer oder Pächter sein könnte)

    Das Stück lag kurz hinter Blankenstein und ich hatte für den Tag etwa 70km im Kasten.

    Ich meine mich zu erinnern, dass ich direkt am ersten Tag eine Kostprobe der Lochbetonplatten des Kolonnenwegs nehmen. Mit meinem Rad war das absolut keine Freude und ich war froh, dass meine Tour die meiste Zeit abseits dieses Weges führte.

    Am nächsten Tag traf ich einen "Bikepacker" auf einem Parkplatz beim Zelttrocknen an, den ich am Vortag bereits getroffen hatte.

    Bei einem Kaffee den er sich von mir "erbettelte" - er hatte keinen Kocher dabei - beschlossen wir, gemeinsam weiter zu fahren.

    Wir verstanden uns gut und die Tagestour war kurzweilig. An der Stelle eine Empfehlung für das "Gasthaus Goldner Löwe" bei Lauenstein (Probstzella). Es gab dort super leckeres Essen, welches uns nach einer langen Steigung mehr als gelegen kam.

    Abends in Stockheim hatte er leider eine unglückliche Begegnung mit einem Poller, den er übersah, und sich dadurch die Rippe prellte.

    So entschied er sich am nächsten Morgen seine Tour abzubrechen und mit dem Zug zurückzufahren (dank Bahnstreik durfte er doch noch über 100km nach Jena radeln an dem Tag :S )

    Ich war nun wieder allein unterwegs und radelte aus dem Naturpark Frankenwald an Neustadt bei Coburg vorbei an die Grenze des Naturpark Hassberge. Dort genoss ich den Abend und den Morgen in einem lichten Waldstück mit angrenzeder Streuobstwiese, auf der ich in der Sonne zwei Müsliriegel frühstücken konnte.

    Landschaftlich war alles bisher ein Genuss, bis auf die - bis dahin - einzelnen Flächen, die dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind.


    So hier mach ich eine Unterbrechung, ich habe mich zu sehr verschwafelt und nun keine Zeit mehr.

    Ihr könnt mir gerne mitteilen was euch genau interessiert, bevor ich hier lauter unnötiges Zeug von mir gebe.

    Ich teile auch gern noch die gpx - dateien, wenn erwünscht.

    Uiuiui, da sieht die Hängehöhe aber schon enorm aus.

    Gut beobachtet. Das Problem waren die Bänke dort, die standen etwas unpraktisch. Wir hätten es besser anstellen können, aber mein Mitfahrer fand das spannend und mir war es letztendlich für die eine Nacht nicht wichtig genug noch an einer besseren Option rum zu werkeln ^^

    Theoretisch hätte ich einen der senkrechten Balken wählen können und dazu eine der großen Streben im Gebälk, auf die Idee kam ich aber erst nachdem schon alles hing....

    Ich kam heute morgen von einer kurzen Radtour mit Übernachtung zurück.

    Es war eine super Stelle mit Ausblick auf den Main und ich konnte den Sonnenaufgang aus der Hängematte beobachten:love:

    Allerdings habe ich mir mit dem calf ridge bei euch einen Floh im Ohr anglesen...

    Die Matte hing zwar nicht optimal, aber das Gefühl kenne ich in etwas geringer auch von vorherigen Übernachtungen :|

    Schonmal über einen Bikefit nachgedacht? Knieschmerzen auf dem Fahrrad sollten lediglich sehr kurzer Natur sein (wenn sich Muskeln um die Kniescheibe verkrampfen). Alsbald das bleibt oder ein Problem wird sitzt du nicht ideal auf deinem Fahrrad. Klickst du dich ein?

    Vor 12.00 Abfahrt ist bei mir oftmals das angepeilte Zeitfenster... realistisch wird es aber auch gerne Mal eher 15.00 und dann heißt es durchballern bis es wieder dunkel wird. So ab September wird das eine ganz schön knappe Kiste mit 100km 😅

    Ja bikefit kam mir schon in den Sinn. Habe ich aber aktuell nicht das Geld für und viel kann man auch durch das Probieren und Anpassen rausfinden. Die Knieschmerzen kamen von falsch eingestellten Cleats hat sich dann rausgestellt.

    Ich kam meistens um 11 los, wobei ich immer schon zwischen 6 und 7 Uhr aufwache ^^

    Schön mal wieder einen Bikepacking-Bericht zu lesen. Ich bin gespannt auf die folgenden! Was steht bei dir noch auf der Liste? Ich z.B. will dieses Jahr nach Polen ein paar Seen mit meinen Kumpels abklappern. Auch alle mit Hängematte unterwegs. Langfristig werden auch die Schlösser in Transsilvanien alle mal angesteuert.

    Die Woche vor Ostern war ich mit 3 Leuten zusammen auf Krk und Cres in Kroatien unterwegs, allerdings am Boden. Trotzdem eine super Erfahrung und super Landschaft. Unbedingt in der Off-Season, da dann noch nicht mit anderen Touristen überfüllt.

    Auf meiner Liste (allerdings noch nichts konkretes) steht noch Groß Britanien, Ostseeumrundung bleibt weiterhin dabei, Korsika und eine Tour nach Istanbul. Das wird aber zusammen noch einige Jahre dauern. Solang mache ich immer wieder Kurztrips an deutschen Flüssen oder durch unsere Mittelgebirge.

    Möchtest du sie auch mit dem Rad fahren?

    Ich kann auf jeden Fall empfehlen sich mehr Zeit zu lassen, als ich das getan hab.

    Wenn man häufiger verweilt wird man auch häufiger in Gespräche verwickelt.

    Oder eben die Geschichtsträchtigkeit der Tour mehr ausnutzen.

    Ich empfehle einen Umweg über Salzgitter. Der Baumkuchen war mir die extra Kilometern und den Preis wert!

    Wie ich an anderer stelle im Forums angekündigt habe, kommt hier ein kleiner Tourbericht von mir.

    Anfang August startete ich mit dem Rad bei Hof am Drei-Länder-Eck. Ich hatte mir vorgenommen das Grüne Band, also die alte innerdeutsche Grenze mit dem Rad abzufahren. Wegen Corona viel mein Plan die Ostsee im Sommer 2020 zu umrunden leider flach. So war das meine Ausweichtour für das Jahr danach.

    Die Route hatte ich als gpx Datei aus einem Radführer auf mein Handy geladen und grob danach navigiert.

    So kam ich mit 13 Fahrtagen und 10 Hängemattenübernachtungen am Timmendorfer Strand an.

    Für die Radinteressierten: Im Schnitt kam ich auf 100km am Tag und zu langwierigen Knieschmerzen im Anschluss. Die Höhenmeter zu Beginn hatte ich unterschätzt.

    Auf der Tour ging es mir hauptsächlich um die besonderen Natureindrücke und die hatte ich unterwegs tatsächlich immer wieder. Von Insekten die ich noch nie zuvor gesehen habe, über eine Vielzahl an Raubvögeln und scheinbar entlegenen Lanschdschaften.

    Von der Geschichtsträchtigkeit der Strecke habe ich nur Stellenweise etwas aufgeschnappt. Oftmals war ich im "Flow" und wollte nicht anhalten um mir die Museen oder Wachtürme anzusehen. Im Nachhinein etwas schade aber wenn ich nun etwas zur DDR Grenze lese kann ich es definitiv besser verorten.

    Hier sind jetzt noch ein paar Bilder zu meinem Setup um einen Eindruck zu vermitteln.

    Das war nach einer Gewitternacht an einer leeren Kuhweide.

    Ich hatte die gesamte Tour übrigens keine Heringe dabei.

    Das wäre hier allerdings auch nicht sehr hilfreich gewesen. Ich musste bei der Tarpabspannung etwas kreativ werden und Steine zum Beschweren benutzen.

    Ich sage mal so: "Not macht erfinderisch"

    Die meisten Nächte waren aber trocken und ich konnte das Adventure Wing Tarp in der Socke lassen.

    Den Cumulus nutzte ich auf der Tour unerprobt zum ersten mal und bin super happy.

    Mit der Amazonas Adventure Hero XXL (320x160cm meine ich) komme ich bisher auch super klar, was den Schlafkomfort angeht.

    Als Topquilt hatte ich den von Snugpak dabei.

    Den einzigen Nachteil den das Übernachten in der Hängematte mMn hat ist das spätere Aufbrechen/Loskommen vom Lagerplatz.

    Es liegt sich einfach zu bequem.

    Im Anschluss an diese Tour bin ich quasi Non-Stop mit dem Zug nach Brandenburg gefahren und paddelte dann 14 Tage mit dem Kanu und 4-5 Freunden die Märkische Umfahrt. Mit dem gleichen Equipment, allerdings dann ohne Rad (versteht sich).

    Sobald ich die Bilder auf dem PC habe teile ich dazu noch ein paar Bilder mit euch.

    Es ist vielleicht interessant zu sehen, wie 5-6 Hänger auf engstem Raum auskommen.