Beiträge von PeterHX

    ... nur kurz auf einen obigen Vorschlag eingehend: die Onewind 11" mit extra Mosquitonetz ist nicht wirklich Hundegeeignet, sofern ihm nicht die Krallen arg gestutzt wurden. Es hängt sehr weit runter. Besser eine 11" Zipper von Onewind für den Sommer (und Winter), da ist das Netz a) entfernbar, b) deutlich weiter oben.

    Overnighter in einem Zauberwald in Ostfriesland mit Alex, Daniel und Flo bei 6 bis 4 Grad und über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit und viel Nebel. Es war ein tolles Wochenende in der Natur. Und das Highlight war Sonntag früh ein weißer Hirsch (Albino) mit einer dunkelbraunen Hirschkuh, nur grob 50 Meter vom Lager entfernt. Leider waren wir alle für ein spontanes Foto zu verblüfft.

    Ich habe den "normalen" Daunen Underquilt von Khibu mit der Breite 120 (Kopf) und 100 (Fußende). Da ich ihn diagonal anpassen kann, ist die nicht gerade ausladende Breite kein Problem. Wenn die Apex Version durchgängig 130 cm in der Breite hat, sollte das diagonale Liegen durchaus problemlos möglich sein, auch wenn die Hängematte z.B. 150 oder 160 cm Breite hat. Diesen Wert nutzt man ja nicht komplett zum draufliegen aus, etwas steht ja auch nach oben weg.

    Ich habe bei meinem schon vorhandenen 12´Tarp ein einteiliges Snake-Skin drüber, das klappt problemlos. Beim zweiteiligen an einem anderen Tarp habe ich in der Mitte immer so einen Luftwulst gehabt, den ich mühsam rausdrücken musste. Auch sind sie öfter auseinander gerutscht und es hing in der Mitte raus (vermutlich weil alles aus dem glatten Sil-Nylon ist). Darum habe ich mich erneut für einteilig entschieden.

    Ich habe mir für den nächsten nächtlichen Waldausflug mit der Hängematte grade das Onewind Camo 12` Fuss/Zoll? Tarp mit Türchen bestellt. Dazu die/das einteilige Snakeskin. Ich habe das braune Tarp bereits und bin begeistert. Das kommt nun wohl bei meiner Freundin zum Einsatz und als Backup. Oh je, es ist schon schlimm, dass es immer neue tolle Sachen gibt ;( .

    Hallo Sakura, ich habe bei vielem erstmal Lehrgeld gezahlt, manchmal ist auch eine Eigenkonstruktion in die Büx gegangen.

    Da es bei dir im Garten ja nicht auf Gewicht ankommt, ist der Spanner ja auch irgendwie ne persönliche Challenge und die hast du gut gemeistert. Solche Spanner sind ja bei Jurten o.ä. auch im Lager immer noch gebräuchlich. Nur nicht so schön und unzerstörbar wie deine.

    Probleme mit Seilmaterial bzw. Parachord mit unterschiedlichem Dehnverhalten habe ich auch. Im Augenblick nehme ich viel 3mm Parachord von Fa. Botree vom großen A. Das hat wenig Dehnung und reicht mir für Tarps völlig aus. 550er Parachord nehme ich nur zum "basteln" mit Holz, wie z.B. ein Dreibein etc. An Dyneema habe ich mich noch nicht rangetraut, das habe ich nur vorgefertigt an der HM Ridgeline und der Aufhängung. Ist ja auch meist zu oversized für das was man machen möchte.

    Ich kann vom Klettern und Bootfahren her viele Knoten, aber draußen ist es tatsächlich so, dass der Prusikknoten zu meinen meistgenutzten Knoten gehört, da er viel Hardware ersetzen kann. Dazu vielleicht noch den "Truckers Hitch" zum Spannen, den Achterknoten für Schlaufen und den Spierenstich zum Seilverbinden, dann geht fast alles :) Die Kür ist eventuell noch der Mastwurf / Webeleinenstek um schnell mal das Tarp mit einem Stock hochzuspannen.

    Ich habe gegen mein Gesicht eigentlich nichts :) und natürlich kenne ich den Besitzer ;)

    Noch ein kurzer Satz zum Feuer: Ich habe bewusst den ganzen Sommer und Frühherbst über kein Feuer irgendwo gemacht, und auch dieses sehr kleine nur unter den oben beschriebenen Bedingungen und mit ausreichend Löschwasser daneben. Dafür stehe ich Zweifel auch gerne grade.

    Dieses Wochenende hat es endlich geklappt, mit meiner Freundin (Amazone71) mal wieder in einen heimischen Wald im Weserbergland zu gehen. Eine Bank war rasch gebaut und die Hängematten haben sich ihre Bäume fast selbst gesucht. Das kleine Feuer war in einer Schale, darunter noch eine Lötmatte. Insgesamt war der komplette Waldboden feucht, so dass wir da eh keine Sorgen hatten. Gekocht haben wir dann aber mit dem X-Boil Sicherheits-Spiritusbrenner auf dem Schwarze Biene Tisch. Erstmals habe ich den Onewind Underquilt-Protector ausprobiert, der soll dann vorrangig bei Starkregen oder starkem Wind als Blocker zum Einsatz kommen.

     

    PeterHX Klingt alles hervorragend ... jedoch bleibt die eigentliche Frage unbeantwortet! ;) Oder hattest Du das etwa tatsächlich direkt aus den USA bestellt (ggf. mit anderen Produkten zusammen)?

    Ich habe das Kissen über Amazon in D gekauft. Ich weiß nicht, ob sie es jetzt noch im Angebot in D haben. Einen Thermodown 15 Topquilt habe ich von Paria Outdoors auch mal direkt aus den USA bezogen, das ging problemlos. Die haben übrigens auch ein klasse Tarp aus Sil-Nylon mit 3*3,6 m, das passt super über die 12" Hängematte und ist echt günstig. Alternativ geht natürlich auch das Onewind 12" Tarp, ebenfalls klasse.

    Ich war dieses Wochenende leider sehr traurig.... alles war für ein Outdoor Wochenende geplant und vorbereitet und dann kam der Hexenschuss :( Einen Rucksack tragen, bücken oder ähnliches waren überhaupt nicht drin. Was bleibt ist ein Plan B: Sauna zum lockern und aufmuntern. Wenigstens das hat geklappt :)

    PeterHX erstaunlich, was du für einen festen Schlaf hast!

    Ich habe vor ein paar Jahren in Namibia nachts im Zelt gelegen und direkt außenrum graste eine Herde Gnus, da es gerade dort etwas Gras gab. Ich lag wach im Zelt, die Gnus waren 50 cm neben dem Zelt, ich habe alle Fressgeräusche gehört und immer befürchtet, dass eins über eine Abspannung stolpert. Mir war sehr unwohl dabei, da Gnus mit ihren Hörnern durchaus wehrhaft sind und am nächsten Morgen waren um das ganze Zelt herum die Hufspuren zu sehen.....

    Ich bin im Wald sowas von tiefenentspannt, dass ich da eigentlich immer extrem tief und fest schlafe. Ich kenne das aber auch schon seit meinem 8. Lebensjahr, als ich das erste mal mit meinem 10 jährigen Bruder im Wald geschlafen habe. Damals allerdings noch nicht tiefenentspannt :)

    Mich haben mal Wildschweine besucht, als ich in einem weit offenen Baker Tent im Wald geschlafen habe. Das Zelt war an einer Ridgline aufgehängt, an einer Seite an einer Eiche. Morgens war darunter alles zerwühlt und alle Eicheln waren weg. Ich gehe also von Wildschweinen aus, da mir Eicheln nicht schmecken :) Ich habe wunderbar tief geschlafen und weder mir noch den Wildschweinen ist etwas passiert. Ich glaube, sie haben sich gar nicht für mich interessiert.

    PeterHX Bin gerade auf der Suche nach einem kleinen und leichten Daunenkissen. Mit meinem aufblasbaren Kopfkissen komme ich überhaupt nicht klar und benötige dringend eine Alternative. Wo hattest du denn dein Exemplar bestellt? Danke vorab!

    Ich habe das Daunenkissen von Paria Outdoors und nutze es so wie es kam. Man kann aber auch in ein "Einschubfach" noch ne Jacke oder ähnliches einschieben, damit man mehr Volumen hat. Ich mag es allerdings eher flach, eigentlich nur um das "Kissengefühl" zu haben und es ist sicherlich auch etwas Isolation. Aber die Isolation ist vermutlich eher zu vernachlässigen, dafür passt sich das Kissen prima an die Hängematte an und drückt mir den Kopf nicht in eine unnatürliche Lage. Meine Freundin nutzt es auch und ist ebenfalls sehr zufrieden damit.

    Der Mensch dreht sich im Schlaf, um längere Druckspitzen auf die Haut und die kleinen Blutgefäße zu verhindern. Wäre es nicht so, käme es sicherlich häufig zum so genannten Dekubitus, d.h. zum Absterben der Haut durch verminderte oder ganz gestoppte Durchblutung. Das regelt unser Körper schon toll selber. In der Hängematte ist die Druckverteilung sicherlich nahe am Optimum und auch das merkt der Körper. Dementsprechend gibt es weniger bis gar keine Signale, sich zu drehen. Ich habe einmal den Tipp bekommen, ein kleines Kissen (ich nehme ein eh vorhandenes Reisekissen zum Aufblasen) unter die Kniekehlen zu legen. Das entspannt noch einmal zusätzlich, verhindert eine Überstreckung in den Knien und mindert auch Falten in der HM (mit denen ich allerdings noch nie wirklich Probleme hatte).

    Ich war immer Bauch und Seitenschläfer, habe in der Hängematte aber nach kurzer Zeit die Umgewöhnung auf Rückenliegen geschafft. Aber nicht in der allerersten Nacht :) In der 12" Onewind kann man aber auch gut etwas seitlich angekippt liegen, da ist dann der Unterscheid zum vollständigen Seitenschlafen nicht so arg. Diagonalliegen ist in der 12" ja gar kein Problem, die richtige Seite finden ergint sich bestimmt nach kurzer Zeit intuitiv. Ich habe ein Daunen Kopfkissen von Paria Outdoors, das ist extrem klein im Packmaß und hat echt wenig Höhe. Ist aber auch m.E. in der Hängematte nicht wirklich nötig, mir geht es eher um das "Kissengefühl".

    Ich verstehe nicht ganz, was an der Onewind nicht gut ist bzw. was besser sein müsste. Bei meinen HM von Onewind sind alle Nähte sauber, der Reißverschluss vom Mückennetz läuft prima und das Liegen ist komfortabel darin (derzeit 12" bei 180cm, vorher war 11" auch nicht schlecht, die hat aber jetzt meine Freundin im Gebrauch).

    Ich habe auch nach den Warbonnet Matten geschielt, aber der potentielle Mehrwert wäre für mich so gering, dass ich es sein lasse. Ich mache mir jedoch vermutlich an die Onewind noch eine Whoopie-Sling Aufhängung, aber nur, weil ich sie liegen habe. Damit kann ich noch etwas Gewicht sparen. Wie man das umbaut, hat "Dennis geht raus" in einem Youtube Video gut erklärt, es ist ganz einfach.

    Mein Khibu UQ geht bis -15 Grad Komfort bei 800g (vermutlich dann -20 Extrem). Ich nehme an, die -17 Grad sind bei Onewind eher die Extrem- Aussage (vermutlich -10 bis -12 Komfort). Insofern sind 1200g, d.h. 400g mehr, schon viel. Allerdings kostet der Khibu (in der Custom Version) auch einiges mehr, und wer nicht soviel ausgeben mag, ist mit dem Onewind UQ sicher nicht schlecht bedient. Ich habe vieles von dieser Firma und bislang wurde ich nicht enttäuscht. Und unter -10 Grad haben wir ja nicht sehr häufig.