Beiträge von PeterHX

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist ja beim Swagman die Frage was man will und braucht. Ich bin begeistert vom "Multiuse". Auch das anbringen an der Hängematte ist für mich kein elendiges gefummel, sondern geht bei mir genauso fix wie bei anderen Underquilts. Zusätzlich nutze ich ihn tatsächlich auch als Ponco, Schlafsack, Decke, Kissen und Lean-To Windblocker. Ich nehme in Kauf, dass ich ihn nicht gleichzeitig als Poncho und als UQ nutzen kann... aber in seiner Temperaturrange brauche ich für gewöhnlich auch keinen warmen Poncho zusätzlich zu dem was ich eh anhabe. Er ist allerdings nur was für eher schlanke Menschen, denn als Schlafsack ist er nicht sonderlich geräumig. Als UQ ist seine Breite aber völlig in Ordnung.

    Und als Topquilt ist er ja noch einfacher zu nutzen. Meine Empfehlung auf Sicht ist jedoch auch: gleich einen Daunen Top-und Underquilt, gleich welcher Marke. Ggf. noch einen UQ Protector als Wind und Nässeschutz- dann spricht nun wirklich nichts mehr gegen Daune -außer eventuell der Preis.

    Im Sommer habe ich ihn als "dünnen" Underquilt unter meine 11" Onewind HM montiert, das hat gut gereicht. Aber ab 7 bis 10 Grad abwärts (Je nach Kälteempfinden) kommt er an seine Grenzen. Für meine jetzige 12" HM nutze ich ihn nur noch als Option, den Daunen UQ im Temperaturbereich zu erweitern. Beim Probedurchlauf fand ich, dass die Gummistrapse etwas stramm waren und habe mir darum noch jeweils an die HM Enden einen Shockchord Ring als Verlängerung angebracht. Damit passt es dann auch wieder gut. Meine Freundin nimmt ihn nach wie vor mit der 11" Matte, wenns kälter wird in Verbindung mit einem KUFA UQ von One Tigris, der aber vom Volumen her ein echter "Klopper" ist. (One Tigris Winter Trekker). Ich nutze beim Swagman aber auch die vielen anderen Optionen (als Decke oder Schlafsack, wenn ich mal im Auto schlafe oder im Zelt und auf der Wiese, als Poncho wenn ich eine dickere Jacke einsparen möchte und als Kissen. Ich habe ihn auch schon mal als Lean-To Schattenspender missbraucht. Und es kam wie es kommen musste; ich musste für meine Freundin auch einen anschaffen :)

    Die meisten Underquilts sind zwischen 120 und 130 cm breit, das reicht für diagonales Liegen gut aus. Ich bin 180cm und hatte nie Probleme mit der Breite. Man kann fast alle klassischen UQ auch etwas diagonal abspannen mit den Einstell-Shockchords. Der Swagman ist -wenn ich mich recht erinnere- sogar 140 cm breit. Einen Zusatznutzen hätte er: wenn du -wie viele hier- später auf einen Daunen UQ wechselst, kannst du die anderen Funktionen weiternutzen und hast eine zusätzliche optionale Lage als gestackter/gedoppelter UQ, wenn´s mal richtig kalt wird.

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ich habe einen One Tigris Kunstfaser Underquilt und inzwischen auch einen Daunen Underquilt. Das Packmaß und das Gewicht sind rund die Hälfte bei der Daune, obwohl der One Tigris KUFA UQ einen Kompressionssack mitbrachte. Mit HM. Topquilt und UQ dürfte dein 38 L. Rucksack dann schon voll sein. Ein gues Packmass hat der KUFA HeliconTex Swagman Roll und ist als UQ, Decke, TQ und Poncho zu nutzen. Er geht aber sicher nicht in den Bereich von 5 Grad, ich würde ihn eher bei 10 Grad Komfort einordnen.

    By the way, ich bin mit 180cm von der 11" auf die 12" Onewind umgestiegen (die Zipper-Version) mit dem 12" Tarp und liege prächtig darin. Komfort ist sehr individuell. Ich glaube, die 12" Zipper ist etwas schmaler als die Bottom Entry Variante.

    Wenn alles für gemäßigte Temperaturen sein soll, empfehle ich einen Blick auf den Helikon Tex Swagman Roll als Eierleggende Wollmilchsau. Ist nicht ultragünstig, funktioniert aber als Poncho, Underquilt, Topquilt, Schlafsack, Decke, Kissen und vermutlich auch noch zum Bäume fällen ;)

    Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

    Grüße aus der Nachbarschaft (Hameln). Auch das Weserbergland hat tolle heimliche Spots :) Es muss nicht immer der Harz sein.

    Günstiges Einstiegsequipment findest du bei Onewind. Amazonas Produkte scheinen auf den ersten Blick klasse, sind aber für viele nicht wirklich der Hit. Dann kaufst du -wie ich- zweimal ;)

    Ich habe mir im Baumarkt ein Ösenset und einen passendes Locheisen gekauft. Damit habe ich meinen Nylon Footprint unter der Hängematte mit vielen "kleinen Ösen" von 5mm versehen. So kann ich ihn als Gear Hammock missbrauchen, kleine Schlaufen durchfädeln und ihn am Boden festtackern oder als Notdach mit ca. 140 x 200 verwenden. Kaum Mehrgewicht aber viele Optionen.

    Ich habe die Decathlon HM zuhause als Schlafplatz montiert (war mal so ein "ausprobier" Kauf für 29€) und schlafe nicht schlecht darin. Allerdings ist sie keine 3,50 m als effektive Länge sondern eher 3,25m Nutzlänge. Bei der 12` Onewind komme ich auf echte 3,5m Nutzlänge. Insofern ist sie für jemanden mit 1,95 m vermutlich neben den Warbonnet Produkten mit 12`die beste Wahl. Ob Zipper oder Bottom Entry beim Mückennetz wird wohl am Ende eine sehr persönliche Entscheidung bleiben. Ich habe mit der Zipper nie Probleme hinsichtlich der Belastung des Netzes und des Reißverschlusses gehabt und sehe den Vorteil darin, dass das Netz nicht am Bodengesträuch oder direkt am Boden Kontakt bekommen könnte. Ich kenne die Bottom Entry auch und das Handling ist für mich nicht so überzeugend. Man kann es zwar weglassen = Pluspunkt, aber auch bei der Zipper kann ich das Netzt zumindest "wegpacken" an die Ridgeline. Mir reicht das.

    Ich habe die Decathlon HM zuhause als Schlafplatz montiert (war mal so ein "ausprobier" Kauf für 29€) und schlafe nicht schlecht darin. Allerdings ist sie keine 3,50 m als effektive Länge sondern eher 3,25m Nutzlänge. Bei der 12` Onewind komme ich auf echte 3,5m Nutzlänge. Insofern ist sie für jemanden mit 1,95 m vermutlich neben den Warbonnet Produkten mit 12`die beste Wahl. Ob Zipper oder Bottom Entry beim Mückennetz wird wohl am Ende eine sehr persönliche Entscheidung bleiben. Ich habe mit der Zipper nie Probleme hinsichtlich der Belastung des Netzes und des Reißverschlusses gehabt und sehe den Vorteil darin, dass das Netz nicht am Bodengesträuch oder direkt am Boden Kontakt bekommen könnte. Ich kenne die Bottom Entry auch und das Handling ist für mich nicht so überzeugend. Man kann es zwar weglassen = Pluspunkt, aber auch bei der Zipper kann ich das Netzt zumindest "wegpacken" an die Ridgeline. Mir reicht das.

    Ich bin begeistert, mit wie wenig "Kram" ihr alle auskommt :) Ich nutze den NL Armee-Rucksack mit 60+20 Litern von Lowe Pro. Der übersteht auch ne Rotte Wildschweine. Wenn ich rausgehe läppert sich immer soviel Zeugs zusammen, dass es fast wie Glamping anmutet, obwohl ich durch Titan Koch-Equipment schon versuche, das Gewicht zu reduzieren. Aber allein das Wasser (2L für mich und 1L zum Feuer ausmachen -natürlich nur wenn´s die Bodenfeuchte erlaubt) sind schon 3 Kg plus Nalgene Flaschen. Dazu rund 3 Kg für das Hängematten Setup mit HM, UQ, TQ, Tarp und die 3,5 KG für den Rucksack. Jetzt noch etwas Wechselwäsche, ggf. Mütze, Kissen, Essen und Hygieneartikel, ein Messer, die Silky Säge und das Essgeschirr.... schwupps bin ich jenseits der 15 Kg =O .

    Hut ab für diejenigen, die mit weniger klarkommen und über 30 L Rucksäcke philosophieren :thumbup: .

    Ich nutze die Onewind Zipper mit Shock Cord Tie-Outs am Kopfende auf der einen, am Fußende auf der anderen Seite und unterstütze damit etwas die Diagonale. Kein Problem in Kombi mit dem Khibu UQ (den ich auch an den Tie-Outs mit befestige) und dem langen Onewind UQ-Protector. Das Mückennetz ist dann schön -aber nicht übermäßig- gespannt.

    Ich glaube, dass man Bäume problemlos abspannen kann... sind ja im Grunde nur Stangen die etwas mehr halt im Boden haben :)

    Ich denke auch, dass ein Overnighter -ohne Bier direkt vorm Schlafengehen- mit der Spreize möglich ist.

    Es wackelt - aber deutlich weniger als erwartet. Um unterwegs mal schön gemeinsam abzuhängen und sich dabei anschauen zu können, dafür ist es ideal. Nachts nur, wenn beide einigermaßen ruhig liegen und keiner piseln muss 8) .

    Auch die Aufhängehöhe (besser gesagt der Höhenabstand zwischen den beiden Aufhängungen und deren Schlaufen-Positionierung am Baum) muss erstmal für beide Personen ermittelt werden. Bei uns sind es ca. 10 kg Gewichtsunterschied und ich habe als schwererer Hänger meine Matte etwa 10 cm höher gehängt. So liegt man am Ende auf selber Höhe. Die Schlaufen haben wir jeweils auf die Liegeseite am Baum geschoben, dann ist die Achse der Hängematte besser bedient. Und wenn die erste Person sich hinlegt, geht die zweite Matte zunächst etwas in die Höhe (und nach unten, wenn der andere aufsteht =O).

    Klingt kompliziert ;) , ist es aber in der Realität nicht, sondern sollte einfach bedacht werden.

    Ich habe am Wochenende die ENO Fuse Tandem Spreize ausprobiert. So brauche ich ggf. nur zwei Bäume und ein Tarp für zwei Hängematten.

    Ich hatte Bedenken, da unsere Hängematten mit 11' und 12' unterschiedlich lang sind, aber das war gar kein Problem. Der Abstand zwischen den Matten ist mit 82 cm ausreichend, damit beide diagonal liegen können.

    Allerdings haben wir nicht parallel gelegen, sondern Kopfende und Fußende jeweils entgegengesetzt.

    Die Anbringung ist kinderleicht und mit ca. 250g wiegen die stabilen Spreizen recht wenig. Es treten doch einige Kräfte auf, darum wollte ich ein spezielles Produkt für diesen Zweck.

    Als Belohnung gab es noch Staußensteaks vom Schwenkgrill 🤗

    Ich habe die 11" und 12" Onewind Zipper. Ich bin 180 cm und ca. 80 kg. Ich habe in beiden jeweils gut geschlafen, einen Unterschied hinsichtlich der Dehnung habe ich nicht wahrgenommen. Der Liegekomfort ist bei der 12" aufgrund der Länge bei minimal höherem Gewicht und etwas mehr (etwas!) Packmaß allerdings deutlich besser. Die 11er hat jetzt meine 168 cm große Freundin und liegt prima darin. Wir haben jeweils das 12" Tarp und ich finde, für das Geld gibt es kaum eine bessere Kombi. Mein Khibu Underquilt (Standardlänge) passt auch unter die 12" HM prima.