Beiträge von Levi

    So Leute, bin wieder zurück. Das ist hier ja der Navigationsfred, also ein paar Erkenntnisse dazu. Die Sache mit in Mapy planen, mit Komoot importieren und dann mit der Garmin Forerunner per Garmin Komoot-App aufrufen hat einwandfrei funktioniert.

    Es war meine erste Navitation mit der "Faden-Navigation". Ich hatte alle Uhren mit Rang und Namen vorher probiert und war einfach nur genervt. 1000 Funktionen die kein Mensch braucht, ohne Anleitung unmöglich zu bedienen, die Apps hängen sich auf usw. Ich hatte es schon fast aufgegeben. Dann habe ich die ich glaube billigste Uhr gekauft, die sich mit Kommot verbinden kann. Ich habe für die Forerunner 145 Euro neu bezahlt. Und was soll ich sagen; die Fadennavigation ist der Hammer. Einfach zwischendurch mal draufsehen, dann checkt man z.B. demnächst mal abbiegen, der Maßstab lässt erkennen, wann ungefähr. Meist ist es eindeutig, einfach dem roten Pfeil folgen. Mir ist es bei über 40 Km vielleicht 5 mal passiert, dass ich weitergegangen bin. Nach 25 Metern vibriert die Uhr, also wieder zurück und richtig abbiegen. Sie vibriert nicht, wenn man abbiegen muss, was ich sehr angenehm finde. Leider vibriert sie bei jedem POI und blockiert das Display für ein paar Sekunden mit sinnlosen Angaben. Aber ansonsten, TOP. Ich habe zweimal Mapy auf dem Handy bemühen müssen, weil ich mir nicht sicher war. Ansonsten war das Hany die ganze Zeit komplett im Flugmodus. Einfach kurz aufs Handgelenk schauen, fertig. Kein Komoot, das dich volllabert und nach Ende der Tour wissen, will ob Deinen Freunde die Tour auch sehen sollen. Ich habe gar keine Freunde! ^^

    Und bei jedem Foto mit Komoot die Frage ob das später hochgeladen werden soll blabla, völlig nervig. Endlich Ruhe beim Wandern, kein rumgenerve, nur ab und an mal auf die Uhr sehen Spitze.

    Leider wurde die Tour nicht aufgezeichnet. Ich hatte sie über Nacht pausiert und am nächsten Morgen wieder gestartet. Mit 1% Restbatteriekapazität stand ich wieder vor meinem Auto, habe dann die Tour beendet und gespeichert. Eigentlich sah alles gut aus, aber sie ist nicht in Komoot als gemachte Tour aufgetaucht. Der Sync zwischen Kommot Uhr-App zur Komoot Handy-App hat also nicht funktioniert. Sch... Komoot. Hat Mapy keine Garmin-App?

    Tourbericht folgt - Morgen ;)

    Mein ultimativer Vorschlag gegen zu viel Rucksackgewicht und sonstigen Komfort-Sorgen: probiere vorher aus was für dich passt, lass dir nicht von den Ultralights rein reden, und gaaaaanz wichtig: hab Spaß!

    Spaß? Na klar;) . Ist ja nicht meine erste Tour, vielleicht ist das nicht so rübergekommen. Ich war ja mal Bodenschläfer... Nur vor mehrwöchigen Touren finde ich es schön, Denkanstöße zu erhalten. In Kombination mit den eigenen Erfahrungen und Wünschen und Komfortzonen passt das dann schon. So leicht wie jetzt war ich jedenfall noch nicht unterwegs. 8)

    sondern nur das ich schon oft den"Tipp" gehört habe : ein nasses Tarp trocknet in einer Rucksack Meshtasche.......mehr nicht

    Ich hatte den gleichen Gedanken und daher mal nichts gesagt. Wir können ja mal unsere Schulabschlüsse vergleichen und schauen ob es sich auf die Trocknungsmethoden von Tarps ausgewirkt hat.

    Nasses Tarp im Drybag solange bis Pause oder Gelegennheit ist, das Ding zu trocknen. Und wenn es die Nacht geschifft hat und es immer noch regnet und zwar den ganzen Tag, dann lege ich mein Tarp 100%ig in einen Drybag und zwar so, dass die trockenen Seiten auf den trockenen Seiten liegen und ich packe das dann in den Rucksack oder von mir aus in die Außentasche. Aber dann bleiben die Innenseiten wenigstens trocken.

    Was Du schreibst gefällt mir richtig gut. Ich kann voll unterstreichen, dass ich vor dem Lager immer noch Stress hatte, Wasser zu finden und dann mit 3 Litern ins Lager gelaufen bin. Eben für kochen, waschen und wieder alles säubern.

    Hätte ich jetzt nicht noch Tütenkram der echt mal weg muss, würde ich es jetzt gleich am WE probieren. Riegel, Trockenobst etc. habe ich genug. Ist lecker und man wird satt.

    Für die nächste Tour nehme ich mein kleines Kochset mit, spart 50 Gramm, da kann ich mal Wasser heißmachen oder Wasser in eine Tüte kippen. Aber ansonsten gefällt mir der Gedanke, in einen Supermarkt einzufallen und sich die Pocke vollzuschlagen echt gut ;) Oder Sandwiches vor Ort machen, alles gute Ideen. Verhungen werden wir wohl in D nicht...

    p.s.: auch von mir noch ein Nachtrag; bei Overnightern schleppe ich auch einen Kochtopf und ne Bushbox und Dosenbier mit, alles kein Ding ;)

    Hoffentlich nicht mit der leichteren Isomatte und quilt für den Sommer

    Nein. Drybags durch leichtere Beutel ersetzt, Technikbeutel gespart, Dinge wie Sealskinz weggelassen usw. Ohne Nahrung und Wasser und wenn ich die am Körper getragenen Dinge abziehe bin ich jetzt bei 5,5 KG.

    ätte ich's nicht einfach mal probiert, läge ich jetzt noch im Zelt, im Schlafsack, würde meinen Gestellrucksack durch die Gegend schleppen und abends das große Kochen anfangen.

    Das geht mir auch so. Zelten geht für mich gar nicht mehr, der Gestellrucksack, naja, finde ich schon nett mit dem belüftetem Rücken, aber ich verstehe, was Du meinst. Abends Kochen, hm, finde ich ja schon nett, aber klar, man braucht es nicht. Machst Du cold soaking?

    Der Gewinn an Bewegungsfreiheit bei leichtem Gepäck ist allerdings wirklich cool.

    Abolut. Ich war letztes Jahr ein paar Tage mit kleinem Rucksack und ohne Schlafsetup und ohne Kochzeugs unterwegs. Jeden Abend schön in einer Pension oder im Hotel übernachtet. Das war auch mal geil. Gewicht war so mit allem um die 2 KG. Das hatte dann täglich in der Tat etwas von "Tagesausflug". Jeden Abend schön die Klamotten einmal durchgewaschen und fertig. Immer schön sauber, kein Gemüffel, auch nett. Morgens Frühstück, Brote geschmiert (die dann mittags gegessen), abends schön Essen im Hotel. Habe gar nichts einkaufen müssen, nur Wasser filtern. Sehr entspannt das Ganze. Aber teuer.

    Mit einer 50g Windjacke drüber, wenn kühl.

    50 Gramm? Du meinst so etwas: https://www.blackdiamondequipment.com/de_EU/product/…ind-shell-mens/ ?

    Habe ich ;)


    Decathlon kipsta keepfresh longsleeve hab ich mit 85g notiert und eine nylonstrumpfhose/Leggins sind so 30g.

    Du meinst das: https://www.decathlon.de/p/funktionsshi…un/_/R-p-196096

    oder das https://www.decathlon.de/p/funktionsshi…en/_/R-p-195072

    Welche Leggins wiegt denn 30 Gramm?

    Aber ich gebe zu, meine Hängematte weilt auch in einem 5g Beutel.

    Was ist das für ein Beutel?

    Uff, da habe ich jetzt eine hübsche Denksportaufgabe, Danke. Einiges kann ich in der Tat weglassen, andere Dinge nicht, Uberlite bei ner CrossHammock kannst Du z.B. vergessen, aber ja, bin bei Dir, was Diskussionen und Rechtfertigungen angeht. Mache ich in der Tat mit mir selbst aus.

    Hemd raus... naja, mit nacktem Oberkörper wollte ich jetzt nicht rumrennen.

    Die langen Sachen sind Schlafklamotten. Wie geht das leichter? Nackt schlafen: ist mir zu kalt.

    Drybags weglassen, hm, wenn es regnet und Du hast am Morgen ein nasses Tarp, macht das aber schon Sinn. Oder packst Du Dein nasses Tarp einfach so in den Rucksack?

    Irgendwie musst Du auch die HM verstauen, oder packst Du die ohne Packsack (ob Drybag oder nicht) in den Rucksack?

    SealSkinz weglassen? Rennst Du mit nassen Füßen rum?

    Passenden Liner habe ich, brauche ich aber nicht, der Rucksack ist wasserdicht. Da kommt nichts durch. Die Drybags sind eher dafür da, nasse Dinge IN sie hineinzupacken.

    • Naja, ein alter Mann mus zweimal nachts raus, da ist so ein Fläschchen schon nicht schlecht...:saint:
    • Zu den Fasziengeschichten; ich merke einfach, dass es sehr gut tut, die Füße, den Hintern usw. auszurollen. Habe mit meiner Physiotante extra ein "Wanderprogramm" erarbeitet, dazu dann noch Dehnübungen. Ich brauche das einfach, sonst habe ich zuviele Schmerzen und ich habe keinen Bock auf Schmerzmittel. Zeit ist ja genug vorhanden.
    • Windjacke: gute Idee. So etwas habe ich gar nicht.
    • Vierkantschlüssel: ist ne super Sache. Oft gibt es an Tankstellen oder auch Friedhöfen zwar Wasserhähne, die haben aber manchmal keinen "Antrieb". Der Schlüssel passt ;)
    • Powerbank: richtig, jetzt fürs WE ausreichend, ansonsten ist noch ein Ladegerät mit 55 Gramm dabei.

    Ich komme trotzdem auf 11 KG, ich finde das immer noch zuviel. Im UL-Forum würde ich jetzt wahrscheinlich gesperrt werden ^^

    Vielleicht sollte ich mal Bieber fragen, der war doch letztes Jahr mit so einem 11 Euro Decathlon Rucksack unterwegs und wir hatten alle gerätselt, wie er sein Zeug da unterbekommt. Ist mir immer noch schleierhaft. Mein 60 L Rucksack ist voll bis obenhin.

    Ich habe gestern mal mapy.cz sowohl am PC, als auch als App ausprobiert, astrein. Es gibt Wanderkarten und am PC kann man prima Touren planen. Als gpx exportieren, in Komoot importieren und dann von der Garmin-Uhr aus mit der Komoot-App die Tour aufrufen. So bleibt das Handy im Flugmodus uns spart Akku. Die Vorschläge von tomtom und bogus probiere ich heute Abend mal aus.

    Hi Noodles,

    wow, das hört sich alles gut an, werde ich mir heute mal ansehen! Wobei ich die Kammwege ehrlich gesagt nicht so mag, z.B. im Teutoburger Wald läufst Du oben auf einem schmalen Grat entlang und musst für jedes Bier absteigen und nachher wieder hoch. Völlig uneffektiv ^^

    Habe gerade mal die Websiten durchgesehen. Ich will auf jeden Fall in den wilden Osten. Da kenne ich mich überhaupt nicht aus und das ist schon mal wunderbar. Uckermärker Landrunde finde ich super, aber auch der Oberlausitzer Bergweg gefällt mir auf den ersten Blick. Ich habe 3 Wochen Zeit und gehe im Schnitt (mit Zero Days) am Tag 15 KM, also eher wenig. Ich will Genusswandern, keine KM reissen. Es sind also ca. 300KM, die ich laufen werden. Ich schau nachher mal in Ruhe. Ick freu mir.