Beiträge von DevlinStone

    Also dank Bernd durfte ich letztes WE die TTTM Pro testen und habe Donnerstag zu Freitag im Garten genächtigt. In der Nacht ging es runter bis auf 4°C, mit Isomatte und Tarp war das noch gut erträglich, habe aber auch den dickeren KuFa Schlafsack genommen der hier noch rumfliegt, vom Packmaß ein absoluter Alptraum. Ich denke jedoch dass wenn es >10°C ist komme ich auch mit meiner Daune hin. Und dann bleibt die Frage ob ich zu der Fraktion gehöre die ab 20°C auch ohne Isomatte auskommt ^^

    Ah ok, na mir reicht quasi ein 1-/1,5-Jahreszeiten Setup, da spart sich einiges, natürlich auch bei der Kleidung ^^

    Ich möchte es wirklich als Schönwettersetup also im Idealfall für Temperaturen bei denen ich keinen Quilt brauche. Sollte ich doch auch für Touren bei tieferen Temperaturen auf den Geschmack kommen, dann käme das nur mit Rad in Frage, da spielt das Packmaß dann wieder eine untergeordnete Rolle.

    Interessantes Setup! Schon irre was man da vom Packmaß her rausholen kann. Aber ich fang doch glaub ich erstmal kleiner an ^^

    Da ist viel Luft im Moonbag. Es hat noch locker Platz für Baumgurte.

    Daher sieht die Tasche so groß aus.

    Im Rucksack wird sie aber komprimiert.

    Was ich gern mache, die Moonbag einfach aussen an den Rucksack dran gehängt.

    Sie hat dafür ne Schlaufe auf jeder Seite.

    Muss ich dann mal probieren, kam mir auch schon der Gedanke, wichtig ist eben dass man alles fest verzurrt bekommt, darf sich halt nichts bewegen am Rucksack beim Laufen. Wie gesagt, beim Radtrekking spielt das alles hier kaum eine Rolle.

    Daune ist sowieso schon dabei. Ja, "leicht" (kleiner Scherz) wird es wohl nicht. Kocher etc. werde ich weglassen, gegessen wird in der Zivilisation und für Abends kann man auch mal einen Riegel dabei haben oder so. Ansonsten plane ich das Ganze ja auch nur für jeweils 2-3 Nächte. Ich habe sowas schon unternommen und komme sonst mit dem Packmaß auch hin, dann jedoch mit gebuchter Übernachtung und davon wollte ich jetzt gern weg. Werde die Touren dann aber eher Zivilisationsnah planen. Ich denke da z. B. an Müritz, da kommt die Kombination aus Natur und dennoch stehts ein Ort in der Nähe mMn gut hin. Wenn ich soweit bin (und auch wirklich alles klappt) mache ich Fotos, versprochen.

    Auf jeden Fall schon mal danke an alle für die tollen Kommentare, die hilfreichen Tipps und die herzliche Aufnahme hier im Forum!

    Ich verstehe voll und ganz was du sagst. Und beim Radeln sind wir da auch ganz einer Meinung. Komfort vor Gewicht, 5kg mehr oder weniger beeinflussen den Radurlaub nicht. Ist man joggend unterwegs sieht das leider ganz anders aus. Weniger als 12L (Hauptrucksack) für alles nötige ist nicht drin und dann bleibt nur die Ergänzungstasche (ebenfalls 12L) für den ganzen Schlafkram. Gewicht spielt hier eine untergeordnete Rolle, es geht wirklich darum dass es schwierig ist Ausrüstung zu finden die zum Joggen geeignet ist und da stößt man eben auch vom Packmaß her an Grenzen.

    Trekking und Joggen ist auch eine eher ungewöhnliche Kombination...

    Willkommen im Forum.

    Naja, da Commuting (also Laufen oder auch Radeln zur Arbeit) so im Trend liegt und ich das jetzt langsam umsetze dachte ich mir so 1-2 Tage Trekking muss doch joggend auch drin sein, mal sehen ob ich das nach dem ersten Versuch auch noch so sehe ^^ Aber die Hängematte soll mich ja auch auf Radtouren begleiten können.

    Hm, das ist zwar immer noch deutlich größer als die Cocoon, aber sieht irgendwie kleiner aus als in den Promo Videos wenn du sie so zusammendrückst ^^

    Ich würde ja an sich gern Kompromisse eingehen was die Halterung angeht wenn ich damit Volumen spare. Ich verstehe nur noch nicht ganz was das im Alltag für mich heißt. Kann ich dann wirklich nur an wenigen Bäumen aufhängen? Ist die Belastung an der "Knotenstelle" dann so hoch, dass die Gurte nicht lange halten? Oder wie genau merkt man dann wirklich die Nachteile?

    Ok, das sieht auf jeden Fall vielversprechender als die Werbefotos aus. Wobei ich mich frage warum man dann bei einem UL Produkt den Packsack so überdimensioniert. Gibt es denn Erfahrungen zum Sea to Summit Jungle Hammock Tarp? Das finde ich vom Packmaß her doch sehr Ansprechend, auch wenn es etwas teurer ausfällt als ich gern hätte, das wäre beim Paria ja aber auch so. Das ganze wird mit 9x18 angegeben, das sollte doch noch kleiner sein, oder habe ich da deine Bilder falsch interpretiert?

    Da muss ich wohl ein paar Lanzen für das Sanctuary brechen, gerade wenn es ums Packmaß geht.
    1. Bild: Tarp + Nails lose in der Hülle (0,65 Nalgene als Maßstab)

    2. Bild: Tarp halbwegs komprimiert

    3. Bild: Tarp, Nails und Nalgene in der Tüte.

    Es kommt nicht ganz rüber, wieviel Luft noch in der Tüte ist, daher hab ich die Flasche einfach mit rein gepackt. Was ich damit sagen möchte ist, dass das Packmaß etwa 50% Luft beeinhaltet und daher noch deutlich kleiner wird (Tarp war die ganze Zeit in einem Schlauch eingewickelt, da geht also wohl noch mehr).
    Ich kann das Sanctuary wirklich empfehlen, würde nächstes mal aber vermutlich nicht mehr den Hex, sondern einen normalen Schnitt wählen, ist dann etwas vielseitiger einsetzbar.

    Grüße an die Community! Ich bin Benjamin und habe in den letzten Jahren gern Radurlaub mit Zelt betrieben. Nun möchte ich gern auch mal Hängematten ausprobieren insbesondere auch um damit joggend ein paar Tage zu trekken. Im Moment bin ich jedoch noch in der Findungsphase, insbesondere da kleines Packmaß natürlich wie immer gleich wieder eher die Königsdisziplin ist ^^

    Hallo Bernd! Vielen Dank für die tollen Angebote und die herzliche Aufnahme!

    Mein einziges Problem mit der TTTM Pro ist einfach das wirklich gigantisch große Packmaß im Vergleich z.B. zur Cocoon. Sie müsste zusammen mit Tarp und Zubehör (und bestenfalls Schlafsack) in eine 12L Tasche passen, das passt glaub ich nicht zusammen.

    Kannst du was zu den Aufhängungen sagen? Sollte man schon die "normalen"/"richtigen" Baumgurte nehmen oder funktionieren die besagten UL Varianten auch gut? Ich hatte in Videos gesehen dass da das Baumgurtstück doch zu kurz für die meisten Bäume ausfällt und dann stellt sich immer die Frage ob sich da dann nicht eine unnötige Belastung ergibt.

    Hallo DevlinStone,

    so wie du es beschreibst würde preis-leistungsmäßig die Cocoon super passen. Ansonsten: Käme selber nähen für dich in Frage? :love:

    Bezüglich des Tarps wird gerne das Sanctuary Sil Tarp von Paria empfohlen, das hat schon ein ausgesprochen gutes Preis-Gewichtsverhältnis. Ich persönlich nutze das Warbonnet Minifly und kann es wärmstens empfehlen (ist allerdings weit jenseits der 50 Euro). Wenn es preislich etwas günstiger sein soll empfehle ich dir mal bei Aliexpress die Tarps von 3f ul gear anzuschauen. Die gibt's in allen möglichen Größen - ich habe eins in 3x4m und bin sehr zufrieden damit, es hat allerdings ein größeres Packmaß und Gewicht als beispielsweise das Paria.

    Wie du schon merkst, es ist schwierig die eierlegende Wollmilchsau zu finden... ;)

    Wie gesagt, Packmaß und Preis beim Cocoon fallen genau in meine Suchkriterien. Der Aufbau, diese unpraktische Tasche (also nur der Packsack außen hängend), dass die Hängematte nicht einmach aus dem Sack gezogen aufgehangen wird sind alles Dinge die mich doch sehr stören irgendwie. Insbesondere dass man das Mosquitonetz nicht frei machen kann wäre für mich glaube ich wirklich ein no-go.

    Zum Tarp: Also weit über 100€ ist einfach nicht drin, das wäre für die Häufigkeit der Nutzung einfach nicht rechtfertigbar. Das Sanctuary Sil ist ja wirklich riesig vom Packmaß her, müsste da nicht selbst ein Amazonas UL Traveler kleiner sein? Selber nähen klingt verlockend und einfache Sachen an der Maschine (Vorhänge umnähen, Hosen kürzen/flicken und sowas) bekomme ich auch hin, aber wenn es wasserdicht werden soll etc. dann traue ich mich da glaub ich nicht ran.

    Hallo, ich bin neu in der Thematik des Trekkings mit Hängematte und habe schon auf verschiedenen Wegen intensive Recherche betrieben. Leider finde ich unter den Vorschlägen und Kaufberatungen nicht so recht eine für mich passende Lösung. Ich suche nach einer Hängematte mit Mosquitonetz (die nicht allzu groß/lang ausfallen muss, Körpergröße 1,72m) welche ein sehr kleines Packmaß bietet. Wichtig wären mir in absteigender Reihenfolge folgende Punkte:

    - geringes Packmaß (soll auch zum Lauftrekking geeignet sein, hierzu fasst mein koplettes Tragmaß höchstens 24L, der Daunenschlafsack sowie alle anderen Dinge wie Kleidung etc. müssen jedoch ebenso transportiert werden, ansonsten Radreisen). Die Größe der Cocoon UL dürfte hierfür grade noch ok sein z.B.

    - Mosquitonetz voll zu öffnen

    - Ridgeline

    - Tasche(n) (bestenfalls so eine an der Ridgeline, aber zumindest im Inneren für Handy, Akkupack etc.)

    - max. 100€

    - Schneller Auf- und Abbau

    Vom Packmaß und Preis her sagt mir die Cocoon sehr zu, die Taschenlösung (zum verstauen von Dingen meine ich), der Packsack und das nicht voll zu öffnende Moskitonetz sagen wir jedoch weniger zu. Bis auf das Packmaß und den eigentlich zu hohen Preis sagt mir die neue TTTM Pro sehr zu. Aber die kommt eben auf das 2-3fache Packmaß. Abgesehen vom Preis gefallen mir die UL Modelle z.B. von Amazonas nur bedingt, vermutlich wegen der zusätzlichen Gestänge und der quasi 2 Ridgelines. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Gibt es hier sinnvolle Alternativen die ich übersehe? Welche würdet ihr mir empfehlen?

    Zudem bräuchte ich dann noch das jeweilige Zubehör. Da stellt sich mir die Frage sind die UL Varianten (z.B. von Amazonas die Adventurerope oder Microrope oder vergleichbare) wirklich brauchbar oder sollte man doch den Platzkompromiss eingehen und "richtige" Baumgurte mit einzelnen Einhängeschlaufen nehmen?

    Tarp scheint auch eine sehr schwierige Sache zu sein. Gibt es hier ein okayes Tarp (möchte es eigentlich eher für den Notfall und lieber planen nicht bei hoher Regenwahrscheinlichkeit zu reisen) mit wirklich geringem Packmaß um die 50€ oder bestenfalls günstiger? Wie steht es da um Chinaprodukte?

    Zudem stellte sich mir noch die Frage ob es "einfachere" Lösungen für den Regenfall gibt. Bsp. wie bei der teuren DD wo man einfach eine Plane bei hat die man im Falle des Falles überzieht, oder ist das alles zu unpraktikabel? Ich wüsste in dem Fall auch nicht was ich mit meinem Gepäck tuen sollte außer es mit in die Hängematte zu nehmen, ist das überhaupt denkbar?

    Ach und ich nutze einen Vango Planet 140 down Daunenschlafsack der von der Komforttemperatur her auf 9°C ausgelegt ist. Damit müsste es in der Hängematte bis um die 20°C Tagestemperatur doch auch ohne zusätzliche Schicht erträglich sein, oder?

    Vielen vielen Dank im Voraus! Ich hoffe alles umfassend umschrieben zu haben, ansonsten beantworte ich gerne noch weitere Fragen. Entschuldigt den langen Text, aber ich wollte bestmöglich umschreiben was ich mir so vorstellen würde.