Beiträge von Bikepacker

    Also zu warm sind Underquilts ja tendenziell eh nicht. Die Annahme, dass man - 5 Komforttemperatur nur bei 0 bis - 5 Grad komfortabel schlafen kann ist Quatsch. Daune hat durch die regulierenden Eigenschaften generell größere Temperaturbereiche, die man abdeckt. In ganz schlimmen Fällen heißt es lüften. Aber auch Sommernächte können echt kühl werden.

    So viele verschiedene Underquilts, die problemlos in Europa zu beziehen sind gibt's ja auch nicht. Da wird sich in dem ein oder anderen Beratungsfaden, wovon es etliche gibt, auch nützliche Information finden. sakura du bist ja auch nicht ganz neu hier.

    Um aber nochmals auf das Thema Packmaß zu kommen, mein Poncholiner hat über 7l. und ist damit natürlich ein Brummer. Das möchte ich vermeiden so gut es geht.

    Die Lösung dafür kennst du ja selbst.

    Was genau ist jetzt noch die Frage? Lässt du dir halt nen Magma/Selva/Incubator mit 350-400g für deine Länge bauen und gut is. Im nächsten Schritt kannste dann mal dein Taschen Setup zeigen und dann wird sich schon ein Weg finden, den Kram zu verstauen.

    Im Großen und Ganzen ist es schon so, dass die Ridgeline dir den Durchhang vorgibt. Den Unterschied beim Liegen zwischen superstramm, superduperstramm und stramm wird man nicht merken. Wenn man die Ridgeline etwas lockerer hängen hat, hat man logischerweise wieder etwas mehr Durchhang, was dann Nuancen beim Liegegefühl ausmacht. Das ist vorallem bei Matten mit integriertem Netz der Fall, weil man die Ridgeline dort eben nicht verlängern oder verkürzen kann und durch die Spannung dann doch etwas Spielraum gewinnt. Allerdings sollte die Ridgeline auch nicht allzu doll auf Zug gebracht werden, weil die Belastung auf Baum und Material viel größer wird. Am besten ist daher ein optisch knickfreier Übergang von Hängemattenstoff zu Aufhängung.

    Moin in die Runde!

    pedal-ritter und meine Wenigkeit verschlug es über Pfingsten spontan nach Westpommern (Polen). Es sollte mal wieder mit den Bikes eine kleine Tour gefahren werden. Also just nach Feierabend ins Auto gesetzt und losgefahren. In Recz angekommen wurde es schon langsam dunkel. Das ganze Geraffel an die Bikes zu packen dauert ja auch immer eine Weile und bis wir dann am vermeintlichen Camp waren, war es Mitternacht.

    Im Camp tranken wir noch ein bisschen was, widerstanden dem Drang, die Salzgurken zu öffnen und legten uns alsbald in die Matten, da es doch ganz schön kalt wurde in der Nacht. Temperatur geschätzt: 39,2°F

    Auf dem See konnte man beobachten, wie Nebelschwaden Richtung Zentrum zogen.

    Morgens offenbarte sich ein schöner Steg, welcher zum Frühstücken einlud.

    Durch schöne Landschaften und über Wege, welche selbst für Panzer gesperrt waren ging es dann Richtung Schlafplatz, wo man sich endlich wieder in die Hängematte legen konnte. Dieses Mal erlaubte man sich gar keine groben Schnitzer, was unüblich ist, aber tatsächlich im Rahmen des Möglichen.

    Den Abend ließen wir entspannt bei ein paar Kaltgetränken ausklingen. Wäscheleinen gehören ab jetzt zur Standardausrüstung.

    Folgenden Tag ging es wieder auf die Rigs und weiter Richtung Großpolen.

    Das war das letzte Camp der Reise. Aufgefallen ist, dass man selbst aus nur einem langen Wochenende so immens viel herausholen kann. Da kann man immer eine Weile von zehren.

    Bei Zelten ist außen Silikon und innen PU gängig. Besser wäre beidseitig Silikon, weil es den Stoff nicht schwächt. Aber wie oft ist das Tarp denn direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt? Auf Dauer dann doch wohl eher selten.

    Zwei Hängematten nebeneinander zu hängen ist kein Problem. Entweder mit dickeren Bäumen oder die bessere Alternative an einem Dreieck aus Bäumen. Tarp lässt man im Sommer eh weg, du wirst ja wohl mit dem Kind nicht rausgehen, wenn Regen angesagt ist.