Posts by borstolone

    Salut Leon,

    danke für Deine Initiative, gute Idee.
    Zur Klärung: Deine in der geplanten Konfiguration beschriebene Insulation Layer: Apex Climashield 6oz (20F) endspricht der bei Extremtextil benannten Climashield Apex Endlosfaser Isolation von 200g/qm (60oz/sqyd) und ist die dort stärkste angebotene Variante. Nicht Schlecht!


    Nun gibt es bei Lesovik zumindest den Otul Underquilt, der zumindest hier im Forum nicht schlecht besprochen wird. Wäre es nicht alternativ eine Idee, dort anzufragen, ob die dort nicht mit einem konkurierenden Angebot bei ähnlicher Konfiguration aufwarten können?


    Grüße, Jakob

    Hallo,

    Danke für den Bericht. Ich habe einige Nächte in Europa draussen verbracht. Bis auf Finland , Teile von Schweden und Russland fand ich ein Bugnet unnötig.
    Ich finde das einen sehr gute Entwicklung, dass jetzt ein Quasi-Test-Objekt in Normgröße zu einem niedrigen Preis erwerbbar ist. Das wird der Hänger*innengemeinde einen Aufschwung geben. Der Anbieter hat leider kein Tarp für diese HM-Größe, ~3,50M Länge, im Angebot, was jedoch für die Zukunft hoffen lässt. Vielleicht verirrt sich der eine oder andere Marketing-Fuzzy von Decathlon auch mal hierher und bildet sich in der Hammockology fort.
    Schöne Grüße....

    Es ist schwer für mich, aber ich muß mich wg. einer mir noch näher am Herzen liegenden Konkurenzveranstaltung entschuldigen. So gerne hätte ich von Euch mehr über diese fabelhafte Leichtigkeit des Hängerdaseins erfahren. Schöne Grüße, Jakob

    Hallo, heute auch mal vier Räder komplett durchgesehen. 4 x neue Ketten (C9 von Campa wegen der geringen Längung) verbaut, 1 Satz neue Kurbeln mit neuen Kettenblättern verbaut, 3 x Kettenschaltung zerlegt und in Diesel gewaschen neu gefettet und zusammengesetzt, 4 x komplette Entsalzungswäsche, 4 x neue Bremsbelege (2 x Canties und 2 x Scheibenbremsbelege)

    Das Frühjahr kann kommen........

    Es gibt genügend europäische Hersteller im Outdoorbereich, deren Produkte unbedingt mit amerikanischen vergleichbar sind (z.B. Hilleberg, Wechsel, Exped und viele andere) .

    Wo produzieren diese Hersteller jeweils?

    Ich stelle das überhaupt nicht in Abrede, dass alle durch die Bank weg östlich produzieren. Hilleberg hat das lange nicht zugegeben. Ich rede über einen qualitativen Vergleich, der im HM-Markt offensichtlich nicht oder noch nicht gegeben ist.


    Wenn wir die Preise in beiden Kontinenten vergleichen, fällt auf, dass für Hängematten aus dem Premiumsegment in Europa ungleich mehr bezahlt werden muß, als im Zelt-oder Schlafsackbereich.

    Auch hier die Frage: wo produzieren diese Hersteller?

    Es spielt im Preisvergleich nicht so die Rolle, wo sie produzieren. Mich interessiert im Moment, dass Artikel im Outdoorbereich in Amerika etwa das selbe kosten, wie in Europa, unabhängig, wo produziert wird. Die großen amerikanischen amerikanischen Marken , etwa Johnson & Johnson lassen auch in Fernost produzieren. Das ist im Hängemattenmarkt nicht so. Momentan sind die Preise für amerikanische Hängematten in Europa so, dass es sich vermutlich lohnen könnte, auch hier zu produzieren. MIch als Endkunden interessiert zunächst, wieviel ich gegenüber einem amerikanischen Endkunden zuzahlen muß, um eine HM in Warbonnet-Qualität in Europa in den Händen zu halten.


    Es fehlen auch nach wie vor echte europäische Hängemattenhersteller, die in der Qualiät zu Warbonnet, Hennessy, Dutch und anderen vergleichbare Produkte im hiesigen Wirtschaftsraum anbieten.

    Hennessy produziert in Fernost und hat eine Niederlassung in GB. Warbonnet und Dutch produzieren selbst und sitzen in den USA, sind also nicht mit Hennessy vergleichbar.


    Es gibt mehrere echte europäische Hängemattenhersteller wie z.B. Crosshammock. Sofern diese aber nicht in Ländern mit niedrigen Lebenshaltungskosten sitzen, sind die Preise vergleichbar oder sogar höher (siehe z.B. Fimbul Gear).


    Meiner Meinung nach haben die meisten Leute dank jahrzehntelanger Wettbewerbsverzerrung keine Ahnung mehr von echten Produktwerten. Fast alles was wir kaufen ist nur so günstig, weil die Produktion in Billiglohnländern stattfindet.

    Es müssen nicht alle Produkte aus Fernost schlecht sein. Wenn man aber sieht, was für grottige Produkte etwa als Underquilt aus China angeboten werden, wundert man sich, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, so etwas überhaupt anzubieten. Die erfüllen ihre Funktion einfach nicht.

    Die amerikanischen Premiumprodukte fallen besonders durch ein innovatives Produktdesign und auch in der exzellenten Materialauswahl auf, eben Premiumsegment. Ich bin überzeugt, dass über kurz oder lang die polnischen und ungarischen Hersteller ein vergleichbares Designmanagement brauchen, wenn sie sich in diesem Markt behaupten wollen.


    Vermutlich dürfte im HM-Segment die Angebotspalette und eine Zunahme der Hersteller in Europa in der nächsten Zeit weiter steigen.

    HammockTent hat gerade aufgegeben. Fast alle neuen Hersteller kommen aus Ländern mit niedrigeren Lebenshaltungskosten (z.B. Polen oder Ungarn). Würden sie in Deutschland produzieren, wären die Preise vermutlich höher als die von der aus den USA importierten Ausrüstung.

    Bei HammockTent kann ich nicht mitreden. Da kenne ich zu wenig die Hintergründe für deren Geschäftsaufgabe.

    Was die Produktionskosten angeht, möchte ich dezent widersprechen, dass Deutschland viel teurer als die USA ,sei. Der Preisunterschied zwischen den Kontinenten beim Endverbraucher, der alleine durch Einfuhr, Umsatzsteuer, Bearbeitung, Handling und letztendlich Handelsmargin entsteht, liegt bei 120 € und mehr, und zwar pro Matte. Das finde ich erheblich. Umverteilt auf die Größe des Mattenmarktes, der, wie gesagt, durch die Pandemie im Steigen begriffen ist, könnte ich mir schon vorstellen, dass es sich für den einen oder anderen Hersteller lohnen könnte, in dieses Segment einzusteigen.

    Es gibt genügend europäische Hersteller im Outdoorbereich, deren Produkte unbedingt mit amerikanischen vergleichbar sind (z.B. Hilleberg, Wechsel, Exped und viele andere) . Wenn wir die Preise in beiden Kontinenten vergleichen, fällt auf, dass für Hängematten aus dem Premiumsegment in Europa ungleich mehr bezahlt werden muß, als im Zelt-oder Schlafsackbereich. Es fehlen auch nach wie vor echte europäische Hängemattenhersteller, die in der Qualiät zu Warbonnet, Hennessy, Dutch und anderen vergleichbare Produkte im hiesigen Wirtschaftsraum anbieten. Exped hat sich im HM-Segment frühzeitig hervorgetan und sich dann auf recht niedrigem Aktivitätsniveau in seiner Niesche etws bequem gemacht, schade.


    Es muß klargestellt sein, dass die Preise im nordamerikanischen Endkundenmarkt oft die Umsatzsteuer nicht enthalten und daher nicht mit den Preisen in europäischen Shops erhältlichen Produkten vergleichbar sind.


    Vermutlich dürfte im HM-Segment die Angebotspalette und eine Zunahme der Hersteller in Europa in der nächsten Zeit weiter steigen. Grund dafür ist die durch die Pandemie entstandene Zunahme individualisierter Urlauber. Da gibt es ja z.B. ungarische, polnische und auch spanische Unternehmen. Das zeigt auch auf allen Webseiten der Versender kolportieren Nachrichten, dass man mit der Anzahl der Bestellungen nicht nachkäme und Kunden sich auf eine erhöhte Dauer der Bestellbearbeitungen einzustellen hätten.

    Eine ähnliche Entwicklung haben wir vor wenigen Jahren etwa im Bike-Packing-Markt gesehen, wo z.B. Ortlieb einen Teil des Kuchens sich geschnappt hat.

    Seht Ihr das auch so?