Beiträge von HarryOnTrail

    das klingt nach einer sehr guten Idee!

    Ich habe sogar einige Bandschlingen vom Klettern und auch noch Gurtband (und Nähmaschine) da, könnte mir da also was passendens zusammen bauen.

    Sofern du nicht im Eigentum wohnst erspart es dir auch lästige Erklärungen beim Vermieter warum du seinen Stahlträger angebohrt hast und das Haus nächste Woche einstürzt. :evil:

    Z.B. dein Selbstbaumesser vom letzten Inseltreffen zeigt ja, dass du durchaus sehr auf Stabilität achtest. 8)

    :D:D:D ... das darfst du nicht als Maßstab nehmen, das ist natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen :evil:

    Ich hatte einfach Bock darauf mal ein Messer mit 6,3mm Klingenstärke zu machen und mit einem, wie wir von @Kubi ja wissen, völlig falschen Anschliff fürs Batoning zu versehen und dennoch keine Ausbrücke an der Klinge zu haben. :whistling::whistling::whistling:

    Insofern würde ich erstmal eine veränderbare Lösung bevorzugen.

    Für den Fall würde ich GUTE Schraubzwingen nehmen ... also nix aus Plastik vom Discounter, sondern was ordentliches aus dem Fachhandel, dann eine kurzes Expressschlinge aus dem Kletterbedarf und einen Karabiner rein ... kurze Dogbones oder Softshackles hast du ja vermutlich noch nicht rumliegen, oder? :/

    Dass du ihm gleich unterstellst er bräuchte Schwerlastdübel um sich daran zu hängen...

    PS: Aber vielleicht schließe ich da auch nur von mir auf andere? *hmmm* ;)

    Ah, verstehe ...

    Wenn du einen verkleideten Träger anbohrst hast du nur poplige 10-15mm "Futter" in denen der Dübel greifen kann ... danach kommt Luft (Siemens Lufthaken wäre eine gute Lösung) ... deshalb würde ich hier einen Schwerlastdübel bevorzugen ... das hat nix mit den körperlichen Gegebenheiten des Nutzers zu tun.

    ... oder vielleich noch einfacher: 2 Löcher mit Gewinde reinschneiden und dann das hier eindrehen: Ringschrauben V4A Ösenschraube…0 Schrauben A4 III | eBay

    Ich würde einfach 2 Löcher reinbohren, M10 Schraube rein und dann eine Ringmutter drauf (Unterlegscheiben nicht vergessen).

    Gewinde reinschneiden ist zwar sehr elegant, das Risiko den Gewindebohrer aber beim Überkopfarbeiten zu verkanten oder abzubrechen ist unverhältnismässig hoch, noch dazu wird dir das Schneidöl ständig ins Gesicht tropfen ... scheiss Schwerkraft :evil:

    Mal ein kleines Update zum Thema Rucksack von meiner Seite ...

    Wie der eine oder andere ja weiß ist mein GoTo-Rucksack seit einiger Zeit der Hyberg Bandit LS, ich habe mir diesen Rucksack in "Vor-Hängematten-Zeiten" zugelegt als ich noch "wirklich leicht" mit einem Baseweight deutlich unter 5kg unterwegs war und ich somit inkl. Wasser und Futter immer unter 10kg geblieben bin.

    Mit Sommerausrüstung und leichter Hängematte schaffe ich das zwar jetzt auch noch knapp, aber auf den letzten Touren ... bei denen mein Bandit von dem einen oder anderen Mitwanderer auch immer mal die eine oder andere Stunde ausprobiert wurde ... kam ich dann doch recht nah an das empfohlene Gewichtslimit von 12kg, insbesondere weil mich ein lieber Mitwanderer "versaut" hat was Hängemattenstoff und vor allem Größe angeht, aber auch was das Thema Glamping betrifft ... ich will ja schliesslich nicht alleine auf dem Boden sitzen wenn alle anderen im Stuhl chillen.

    Also habe ich mich entschlossen, mir für Hängematten-Glamping-Touren bzw. für das schwerere "Kalte-Jahreszeiten-Setup", einen neuen Rucksack anzuschaffen.

    Nachdem ich mit meinem Bandit so zufrieden bin habe ich mir nun seinen großen Bruder geholt, den Hyberg Attila X

    Der Attila ist deutlich grösser, hat ein dünnes Rückenpolster (dennoch frameless) und neben ein paar kleinen zusätzlichen Features, vor allem einen gepolsterten Hüftgurt mit grossen und nutzbaren Taschen; sein angegebenes Gewichtslimit liegt bei 15kg, somit bin ich selbst beim "Glamping" wieder deutlich unterhalb der empfohlenen Zuladung und mit 740g kann sich das Eigengewicht für einen 50l-Rucksack durchaus sehen lassen.

    Er ist wie der kleine Bruder auch hervorragend verarbeitet und trägt sich ... zumindest soweit ich es bisher beurteilen kann ... wunderbar, eine Mehrtagestour steht zwar noch aus, aber auf Tagestouren mit "Trainungsbeladung" durfte Attila schon ein wenig frische Luft schnappen.

    Fotos mache ich jetzt keine rein, wer sehen will wie die beiden Brüder aussehen folgt bitte einfach den Links.

    Gechillt? Definitiv nicht. Mir war schön warm. 8o

    ... und schon können wir das nächste Thema bezüglich der Verwendung von Begrifflichkeiten aufmachen ... :evil:

    "Chillen" steht der ursprünglichen Herkunft des Begriffes zwar für kühlen oder abkühlen aber auch für rumhängen oder abhängen ;)

    Somit sind wir also doch noch 100% OnTopic! :thumbup:

    Die Nicht atmungsaktive Regenkleidung in die Gummistiefel beim Wandern stecken (bei jedem Wetter). Am Ende des Tages das lästige Wasser holen einfach durch Gummistiefel ausziehen und Wassergranulat hinzugeben ersetzen. Multiuse neu definiert.

    =O

    ... du bist aber schon ziemlich "schmerzbefreit" ... :D:D

    Ich hatte da jetzt eher Gerichte wie man sie von den Trekking-Futter-Herstellern kennt gedacht, aber ich denke da wird man wohl eher das Gericht erst fertig kochen und es dann als fertiges Gericht gefriertrocknen. :/

    OK? ... ich habe bisher keine eigenen Erfahrungen mit gefriergetrockneten Einzelzutaten, ich stelle es mir nur schwierig vor daraus schmackhafte Mahlzeiten zu mischen, vor allem was Würzung und Geschmack angeht ... das dürfte dann vermutlich Try & Error sein, weil du kannst und willst ja nicht immer ein komplettes Gewürzregal mit auf Tour nehmen. :/

    Also die Erfahreungen von Waldläufer70 kann ich durchaus unterschreiben, dass es personenabhänging ist.

    Ich persönlich kann auch Synthetiksachen problemlos mehrere Tage tragen ohne dass ich stinke wie ein Iltis und das hat jetzt nix damit zu tun, dass ich evtl. geruchsblind bin sondern wurde bereits mehrfach von verscheidenen Personen bestätigt.

    Auch die Tatsache, dass Klamotten trotz waschen noch "riechen" ... egal um welches Material es sich handelt ... können, kann ich bestätigen.

    Bei mir ist es glücklicherweise nicht so ... ich kann auch 3 Tage in Kufa rumlaufen und stinke nicht (übermässig) auffallend.

    ... ob Weezy und ich verwandt sind? :/

    In den USA und in Neuseeland gab es teilweise in ganz normalen Supermärkten gefriergetrocknete Zutaten zu kaufen. Damit habe ich mir meine eigenen Trekkingmahlzeiten zusammengestellt. In den heimischen Supermärkten bin ich leider noch nicht fündig geworden - aber es gibt ja glücklicherweise das Internet...

    Hast du da ganze Mahlzeiten zusammengestellt oder hast du nur bestehende Mahlzeiten durch gefriergetrocknete Zutaten gepimpt?

    Hallo zusammen,

    mal kurz eine Anmerkung zum Thema "Gefriertrocknen", sowohl das Verfahren das RoyalHang beschreibt als auch das was in dem ominösen Wikihow-Artikel steht haben absolut nix mit Gefriertrocknen zu tun, sondern es ist nichts anderes als "Einfrieren von Lebensmitteln" auf die eine oder andere Weise; mit Trocknung hat das nix zu tun ... wo soll auch das Wasser hin, wenn alles luftdicht in einem Beutel ist, das Wasser friert ein, bildet Eiskristalle und mehr passiert da nicht.

    Zum Gefriertrocknen benötigt man neben Kälte ein Vakuum bzw. entsprechenden Unterdruck, der immer wieder neu aufgebaut wird.

    Man macht sich hierbei eine besondere Eigenschaft von Wasser zunutze, dass nämlich bei Unterdruck Eis (festes Wasser) direkt in gasförmiges Wasser übergehen kann und dieses gasförmige Wasser, welches aus den Lebensmitteln austritt, muss "abgesaugt" werden, da sonst nach kurzer Zeit kein Unterdruck mehr da ist, weil gasförmiges Wasser wesentlich mehr Volumen hat als festes oder flüssiges Wasser.

    Dieser Vorgang passiert nunmal in einem geschlossenen Beutel nicht ... wo soll das Wasser auch hin wenn der Beutel zu ist. :/

    Fazit: Gefriertrocknung im heimischen Kühlschrank oder in der Styroporkiste "is nich" und insbesondere die Pseodo-Wiki-Seite ist völliger Blödsinn ... zumindest was Gefrietrocknung angeht.

    Nachtrag zu dem WikiHow-Artikel: In "Methode 4" wird annähernd das Thema Unterdruck, das zum Gefrietrocknen unabdingbar ist, zumindest mal angerissen und es wird nebenbei erwähnt, dass man eine Vakuumkammer benötigt ... ich denke mal die wenigsten unter uns haben ein entsprechendes Gerät zuhause ... ergo nicht "völliger Blödsinn" aber dennoch realitätsfern.