Beiträge von mnzl

    Noch ein letzter Beitrag dazu (nicht das ein neues Thema draus werden muss), das Video hier ist auch interessant und zeigt wie man es "übertreiben" kann wenn man denn mag:

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    Eisenpfannen sind ja von ihrer Oberfläche so das Dinge festbrennen, deswegen haben viele heute beschichteten Pfannen.

    Das Einbrennen erzeugt eine Beschichtung mit dem gleichen Effekt und erlaubt dadurch dann auch Essen in die Pfanne zu tun was sonst festbrennt.

    Salz ist genau so unnötig wie Kartoffelschalen oder alles andere. Die beste Methde die es gibt ist Leinöl (niedriger Rauchpunkt) und im Backofen. 4 oder 5 Runden reichen, für Spiegeleier besser 6 oder nach ein paar Mal verwenden. Die Beschichtung wird ja automatisch besser.

    Und falls du mal hörst das man kein Spülmittel nehmen darf: Stimmt auch nicht. Nur keinen Stahlschwamm oä weil das natürlich die Beschichtung entfernt.

    Mehr gibts hier zu lesen:

    https://pfannenhelden.de/eisenpfanne-einbrennen/

    Dito. Ist aber schon ein ordentlicher Unterschied zwischen dir und mir :/

    Ja, interessant. Wenn ich jetzt 17cm an die Aufhängung zusätzlich anbringe hängt der Wooki sonst wo.

    Wie lang ist denn die Ridgeline bei dir? Ich glaube WB hat ja ein etwas anderes Verhältnis von HM Länge zu Ridgline Länge als die meisten anderen.

    Ich habe den Wooki um 38 cm, also etwas mehr als ein Fuß verlängert für die Traveler XXL.

    Davon 23 cm am Fußende. Ich bin etwas zu groß für den Wooki und will ihn deshalb so haben das er auf dem Schultergürtel anfängt und dann aber die Füße abdeckt. Für den Kopf habe ich ein Daunenkissen.

    Hält der Topsegelschotste denn auch an 2 mm PES-Leinen (oder Dyneema, etc.) ?

    Der Artikel auf animatedknots merkt an, dass der Knoten an glatten Seilen rutscht.

    Zudem kann ich nicht an einem Ende nachspannen sondern muss in die Mitte des Seils, da der Knoten beim Spannen an diesem entlangwandert.

    Edit: Und zudem reibt bei dir das Seil beim Festziehen in der Tarpschlaufe (je straffer je mehr), die ich eigentlich gerne mit einer stehenden Schlaufe schützen möchte.

    Ja, ich benutze Seil mit Mantel für die Abspannung. Reines Dyneema wird wohl rutschen.

    Klar, man muss Richtung Mitte spannen, aber ich setze in der Regel die Heringe so, dass ich nur noch minimal nachspannen muss, vielleicht 5 cm, da ist mir dann auch die Reibung in der Schlaufe recht. Und mir fällt gerade ein das ich den Tops. ja in Richtung der Karabiner habe an den 2 festen Enden (Zwei Seile mache ich immer ab, da ich da selten die gleiche Länge brauche, ich hab das Tarp eigentlich immer an einer Seite offen/hoch gespannt)

    Also ich habe einen Topsegelschotstek an der Tarpschlaufe und auf der anderen Seite je nach spontanem Belieben einen Webleinstek, Schlaufe aus einer doppelten 8 oder einen Rundtörn mit zwei halben Schlägen. Gummiseil kommt auch bald noch dazu.

    Warum das so kompliziert sein muss erschließt sich mir auch gerade nicht, gibt es da einen Vorteil ausser "Ist cool"?

    allerdings habe ich andere Zahlen im Kopf

    Ist halt wieder sehr stark von der Körperzusammensetzung abhängig, ich kenne Leute mit 130 kg Körpergewicht, die können keinen 15kg Rucksack über 15 km tragen ohne starke Erschöpfung. Und das sind 11%.

    Und dann gibt es gut trainierte die mit 80kg Körpergewicht am Wochenende zum Spaß 30kg Rucksäcke und zwischendurch noch dazu einen Baumstamm über Marathondistanz bringen. Da habe ich mal ein paar Leute in der Schweiz kennen gelernt.

    Am Ende muss halt jeder rausfinden was ihm Spaß macht.

    Einen Tod muss man sterben, sei es hohes Gewicht, hohe Kosten oder wenig Komfort.

    Darf ich Mal fragen, wie weit deine Tagesetappen in Kilometern und Höhenmetern sind ? Die Fotoausrüstung schreit ja danach immer Mal wieder zu Stoppen. Kann mir vorstellen, dass das Gewicht dann auch sekundär ist.

    Interessant für Fotos finde ich hauptsächlich Sonnenauf und Untergang. Je nach Wetter Sterne. Das heißt ich laufe von Fotospot zu Fotospot tagsüber und bin jeweils morgens + abends an einem. Manchmal wechsel ich auch nach Sonnenuntergang den Spot noch wenn es nicht weit ist.

    Die Strecke im Elbsandstein war diese hier.

    Strecken grob:

    Tag 1 Abends angekommen 8 km

    Tag 2 12 km

    Tag 3 14 km

    Tag 4 13 km

    Höhenmeter in Summe 2*1800m hoch runter

    Das ist natürlich weniger eine Streckentour gewesen.


    Eine andere Strecke wäre Trollheimen (geplante Route)

    Da war ich 9 Tage unterwegs mit etwa 20 km am Tag, Rucksack bei Start 27kg mit Fotoausrüstung, 10k HM hoch runter.

    Wir hatten ja schon hier den Aspekt, dass die Umstände einer Tour (Wetter, Region, usw.) es schwierig macht Gewichte direkt zu vergleichen. Eine Sache die ich glaube auch bedacht werden sollte bei der ganzen Diskussion um Ausrüstungsgewicht ist das Körpergewicht.

    Manche tragen ein höheres Körpergewicht mit sich. Das ist zwar besser gelagert als ein Rucksack, aber mit extra 15 kg am Bauch muss man auch 15 kg mehr tragen.

    Andere wiegen nur 50 kg, da wäre ein 23kg Rucksack Selbstmord. Und auch vollkommen unnötig, bei kleineren Menschen wiegen auch viele Sachen weniger (kleinere Klamotten, Schlafsack, Rucksack...).

    Mit meinem Elbsandsteingewicht (12kg Wasser, 8kg Ausrüstung, 3 kg Fotoausrüstung) bin ich immer noch bei 20% vom Körpergewicht, was vollkommen okay ist für mich auch über weite Strecken.

    (Und wer es genau mag kann noch die fettfreie Körpermasse nehmen und alles Fett am Körper als Zusatzgewicht eintragen:D)

    In ganz normalen Wäldern, da ist mal ein kleiner Bach an dem ich etwas mitnehme für Abends/ morgens, aber selten Wasser am Lager. 2-3l trinke ich ja an einem normalen Tag Wandern. Sonst mache ich das ja ganz ähnlich wie du, ich habe das für den Tag dabei und fülle auf für Abends. Du trinkst wahrscheinlich nur einfach weniger über den Tag.

    Die 12l im Elbsandstein war ein Extrem auf dieser Seite. Ich war auf einer 4-Tage Tour zum Fotografieren im Sommer unterwegs. Da wo ich war gab es (zu dieser Zeit) gar kein Wasser, die Route ist noch grob hier. Bis auf die Gegend ums Zeughaus wo wir dann auch aufgefüllt haben war alles trocken.

    Aber wenn du da Geheimtipps hast wo es immer Wasser gibt: Gerne her damit.

    Wir hatten nicht genug Zeit um raus zu laufen und uns war das Risiko zu hoch das wir Abbrechen müssen wegen Wasser.

    Durch das Schlafen in Boofen hatten wir wenig Ausrüstung, war also nicht so schlimm.

    Danke!

    Wasser kommt halt sehr stark darauf an wo ich unterwegs bin. 4 Liter ist mein Standart wenn ich die Gegend nicht kenne. Bin ich Norwegen ist es 0 bin ich im Elbsandstein sind es 12.

    Zu Filter/Tabletten: Ich habe einen Sawyer hier, den ich nie nutze. Entweder ist das Wasser was ich finde so mies das ich es auch mit Filter nicht möchte, oder so gut das ich es so trinke. Den Fall dazwischen habe ich selten und dann koche ich es ab.

    Über die anderen Brocken brauchen wir nicht reden, da du ja nicht UL sondern eher Bushcraft-mäßig unterwegs zu sein scheinst ;)

    Ja, bin nicht der UL Typ, ich trage eigentlich sogar ganz gerne einen schweren Rucksack.

    Jetzt wurde so viel über Gewicht geschrieben, dass ich meine Liste auch mal bei lighterPack eingetragen habe. Ist es richtig kalt kommt noch eine Daunenjacke dazu, ist es warm die lange Unterhose und Mütze weg. Ist Beispielhaft für 2 Tage, mit jedem weiteren Tag wären es +800g beim Essen:

    https://lighterpack.com/r/6yvm5y

    Ich bin anscheinend etwas leichter unterwegs, als ich bisher angenomme habe mit einem Basisgewicht unter 10kg

    Der Umstieg von schweren Wanderstiefeln auf Trailrunners bringt extrem viel. Die US Army hat das mal untersucht.

    Kurz: für jedes gesparte Gramm am Fuß, kannst du 4-5 Gramm mehr auf dem Rücken tragen, bei gleichem Erschöpfungsgrad und ähnlichem Verletzungsrisiko (umknicken)

    Gilt aber eher bei höheren Laufgeschwindigkeiten, ich glaube die wenigsten hier laufen 8km/h im Durchschnitt (Aus der Original-Studie):

    Zitat

    The energy cost and heart-rate response of trained and untrained subjects walking and running in shoes and boots greater (p<0.05) at all treadmill speeds except the slowest walk (4aOkmhour-')

    Und zu Verletzungsrisiko sagt die Studie auch nichts.


    Ich bin ja auch ein Fan von stabilen Wanderschuhen. Es gibt bei mir meistens eine zwei Möglichkeiten: 1-Nacht Tour mit relativ leichtem (16-18kg) Gepäck und nicht so weiten Strecken (max 20km) oder richtige Trekkingtour (>= 3 Tage), was mehr Gewicht benötigt (20-24kg) [Strecken sind dann sehr unterschiedlich, kommt ja auch auf den Weg an: Forstwege gerne 25km, Schottisches Hochland 15km)].

    Bei ersterem ist es egal was ich trage, ich glaube nicht, dass mich Wanderstiefel bei der Gewicht+Strecken Kombination verlangsamen und ob ich jetzt 20min später ankomme ist mir egal, dafür habe ich gerne die Stabilität und Kälteschutz im Winter.
    Bei der zweiten Möglichkeit muss ich stabile Stiefel tragen, wegen Gewicht und Ermüdung nach Tagen in schwerem Gelände oder viel Strecke.

    Das kann man sicher durch Training ausgleichen und mehr Stabilität ohne Stiefel bekommen, aber meine Antwort darauf wäre: Warum nicht einfach das Laufen mit schweren Stiefel trainieren, dann ist man damit wahrscheinlich genau so gut unterwegs (Was die US Army Studie übrigens auch für eine tolle Idee hält).

    Die Idee ist nicht von mir, sondern vom Held meiner Kindheit: Rüdiger Nehberg

    Der ist in den 80ern in 23 Tagen 1000km ohne Nahrung durch Deutschland gewandert und hat da fast nur von seiner Körpersubstanz gelebt.

    Ja, ich habe sein Buch erst neulich gelesen, toller Mann.

    Ich muss immer an die Schlange denken die er gefunden hat, die war unter Naturschutz, aber die Schlange hatte glaube einen Frosch gegessen. Er hat dann den Frosch wieder aus der Schlange gedrückt und den gegessen^^


    Das große Geheimnis sind 15kg Übergewicht ;)

    Ja, okay. Kann man machen, ich nehme einfach das Gewicht in etwa als Essen auf dem Rücken mit:)

    Ohne die Nutzung von Gastro am Wegesrand ist es denke ich kaum machbar, denn selbst wenn du nur hochkalorische Trockennahrung (500kcal/100g Trockenmasse) dabei hast bist du bei 1kg gerade mal bei 5000kcal und ein normaler gesunder Mensch (der nicht auf Diät ist) benötigt ca 2500kcal pro Tag; mit körperlicher Anstrengung entsprechend mehr.

    So in etwa ist auch meine Rechnung. Ich brauche etwa 4300kcal pro Tag normalerweise. Auf Tour nehme ich 3500kcal pro Tag an bei etwa 800g Gewicht, weiter runter mag ich nicht gehen weil dann wird das Essen mir zu fettlastig. Mit Kohlenhydraten kommt man ja nicht auf ein besseres Verhältnis (Wenn das jetzt zu sehr in Richtung kcal/Tag/Gramm geht, sollten wir das vielleicht auslagern, also sollte es noch mehr Meinungen zu diesem Teilgebiet geben)

    Ich hatte heute eine Idee um die Tarpabspannung zu vereinfachen. Bisher hatte ich je einen continuous-loop mit kleinem Karabinern um das Tarp an der Guy-/Ridge-line zu spannen. Ich habe mir jetzt einen soft shackle gespleißt mit einer zusätzlichen Schlaufe:

    Die Schlaufe kann ich mit einem Prusikknoten an der Ridgeline befestigen und mit dem soft shackle dann die Schlaufe vom Tarp. Das Tarp wollte ich nicht rauskramen, deswegen musste in Karabiner als Tarp herhalten:


    Ich werde den noch mal mit etwas dünnerem Material machen damit es besser greift. Ich bin sicher nicht der erste der die Idee hatte, wenn das ganze schon einen Namen hat, würde ich ihn gerne wissen.

    Bei starkem Seitenwind könnte die Größe schwierig werden. Dann (wenn vorhergesagt) nehme ich lieber ein breiteres Tarp wie z.B. das DD Tarp 350x350cm mit.

    Alleine oder zu zweit?

    Ich habe das auch und bin allein darunter sehr zufrieden, das Mehrgewicht ist es mir Wert.