Beiträge von bogus

    Die Orginal Kuksa der Samen wurden/werden meistens aus sogenannter Maserbirke geschnitzt...........das sind die Knollen an den Birken die aussehen wie ein bösartiger Tumor. Das "Holz" dieser Knollen ist besonders dicht und haltbar.

    Habe es eher so verstanden, dass es eine Variation der Silberbirke ist. Und die Maserung betrifft nicht nur die Knollen sondern den ganzen Baum der sich auf Grund des Gendefektes windet und verdreht.

    Auf jeden Fall ist, wie du schon sagst, das Holz sehr sehr hart. Unter anderem werden auch Messergriffe vieler nordischer Hersteller daraus gefertigt. Und wenn ein Holz so hart ist, ist dessen Struktur auch dichter als anderes holz. Infolge dessen kann sich weniger Geschmack in den Poren ablagern bzw abgegeben werden.

    Falls nun die heutigen Produkte einfach als nettes Gimmick aus dem Urlaub, oder des nordischen Flairs wegen aus 08/15 Weichholz gefertigt werden, könnte es das Problem etwas erklären.


    PS: Ich liebe dieses Holz:love:

    Militärrucksack von Amazon, wo ich ihm schnall gesagt hatte so nachbauten sind Käse, wenn was grün olives von Decathlon wo ich gefühlt 80% der Brocken herhabe

    Oder einfach aus einem Bundeswehrladen.

    Räer

    Da Zahlt man auch einen angemessenen Preis für die Ausrüstung, und nicht nur den Namen wie sonst so oft.

    Tasmanian Tiger kannte bis vor ein paar Jahren auch niemand und ist m.M.n durch die Bushcraft Szene auf YT erst ins Rampenlicht gerückt. Was die taugen kann ich nicht beurteilen, scheinen aber äußerst robust zu sein.

    Früher hatte jeder auf dem Dorf einen BW Rucksack. Lass ihn 20 DM gekostet haben. Vormittags mit in der Schule und Nachmittags zum Bier holen von der Tanke. Ersteres wäre heute wahrscheinlich schon undenkbar^^

    Vielleicht sollten wir mal ein Treffen im Norden bei den Samen machen, und uns den ordnungsgemäßen Umgang mit einer Kuksa zeigen lassen. Kann mir nicht vorstellen das sich dieses Gefäß da oben durchgesetzt hätte, wenn es geschmacklich nichts taugt. Oder die trinken nur heißes Wasser damit:/

    Werden diese Mengen an "Tassen", die heute in jedem Outdoorladen an der Wand hängen, immer noch aus Maserknollen gemacht oder ist evtl das Material ein ganz anderes?

    Fragen über Fragen

    Ich kann mich noch gut an meine ersten Tage hier im Forum, und allg. mit der Suche nach HM erinnern. Wenn man noch nie in einer vernünftige GE Hängematte gelegen hat bzw diese mal in den Händen hatte, scheint es schier unmöglich diese auch noch selber zu nähen. Man hat 1.000.000 Fragen und Gedanken im Kopf. 11ft oder 12ft, mit Netz oder ohne, und was sind überhaupt Inch, Cuin, UQ, TQ, Polyester, Dyneema und diese komischen WhoopieSlings? Der nächste Beitrag dann doch einfach Dogbones zu verwenden macht das Gewirr perfekt=O.

    Für die User hier mit 256 Beiträgen ist es natürlich alles logisch und einleuchtend. Und natürlich ist nicht viel dran an dem Stück Stoff, aber das weiß man als Newbee nicht.

    Ich für meinen Teil war froh durch ein Gespräch mit Alissa etwas Einblick in das ganze Chaos bekommen zu haben...und noch "froher":/ als ich meine erste eigene HM in den Händen hatte.

    Reinlegen, Erfahrungen sammeln, Wohlfühlen. Danach kann es weiter gehen.

    Ohne die Werbetrommel rühren zu wollen kannst du bei der Onewind für das Geld nichts falsch machen. Wenn du dir noch im klaren bist ob das Netz lieber mit RV an der Matte dran sein soll, oder lieber abnehmbar und 360° drum herum ist doch alles i.O

    Lass dich nicht verrückt machen, der Rest kommt von ganz alleine

    oder gleich von nen 380 grad Netz für nen fuffy kaufen.

    Wenn dir auch 360° reichen kannst du selbst beim Netz noch 30 Euro sparen

    Gibt mit Sicherheit hochwertigere Produkte, aber es verrichtet zuverlässig seinen Dienst. Und reicht von der Größe her selbst für 12" HM.

    Oder die ONEWIND Campinghammock . Da hast du das Komplettpaket für ca 80,-

    Glaube der Kubi hat sogar noch einen Rabattcode auf seinem Blog;)

    Hi,

    liegst du über die Isolation hinweg? Kannst du nicht mit den Bändern den UQ etwas auf deine Liegeposition anpassen? Bei 1,83m Körpergröße sollte das eigentlich funktionieren.

    Ich liege auch mit dem Kopf etwas über der Isolation, das kann ich aber mit einem Kissen ausgleichen. So ist es auf ganzer Länge schön warm. Allerdings bei einem anderen UQ.


    Habe mir den Bushmen Glow mal angeschaut. Zumindest den -12° auf deren Internetseite. Die großen Kammern kommen mir irgendwie komisch vor. Wenn die Daunenmenge abnimmt (-2° statt -12°) kann es m.M.n passieren das die Daunen sich in einer Ecke der Kammern sammeln und die Isolationsfähigkeit gemindert wird. Auch die Kombilösung als Schlafsack sagt mir persönlich nicht zu. Dann kann er von beidem etwas, aber nichts richtig:/

    Wenn du auch um bzw unter 0° hängen willst ist der UQ mit -2° Bereich evtl auch etwas knapp bemessen. Da würde ich mehr Puffer einplanen.

    Bei fast 230€ Anschaffungspreis würde ich mir einen anderen UQ aussuchen.

    ! Das sind aber ausschließlich meine Gedanken, die mir zuerst durch den Kopf gingen, ohne das Teil jemals in der Hand gehabt zu haben !

    Hi,

    ich nutze auch schon seit Jahren den Trangia mit Spiritusbrenner. Aber auch ausschließlich Spiritus. Da der Düsenring am Brenner aber erst richtig in fahrt kommt, wenn die Temperatur hoch genug ist, um den Spiritus in der Dopplewand zu vergasen, bezweifle ich das es mit Tabletten oder Gel läuft. Denn wie soll der Brennstoff dann in die Doppelwand gelangen? Da kannst du ebenso eine kleine Glasschale verwenden und das Zeug rein füllen.

    Wenn du nur Overnighter machst reicht eine kleine Portion Spiritus aus. Max 300ml würde ich sagen. Wenn der Brenner bis oben voll ist kannst du schon ein ordentliche Mahl zubereiten. Für 1x Wasser warm machen um Tütennudeln o.ä zu machen brauchst du nicht mal einen halben Brenner voll.

    Für den Transport nutze ich kleine Kunststoffflaschen aus dem Laborbereich. Bisher noch keine Probleme mit gehabt.

    Enghals PET Flasche

    (war mein erster Treffer bei der Suche. Ich beziehe die Flaschen anderweitig)

    Für dieses Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen den Gasbrenner zu besorgen^^. Der ewige Ruß an den Töpfen nervt mich langsam. Ausserdem wollte ich schon länger mal Gas probieren. Das Problem, das der Brennstoff schlecht wird habe ich nicht. Na mal sehen ob es sich ergibt. Die Saison ist ja auch noch gar nicht so richtig gestartet.

    Du meinst ein Tarp mit Türen? Eher nicht, denke es bewirkt sogar das Gegenteil, da weniger Luftaustausch möglich ist wenn alle Seiten zu sind.

    Wenn es kalt ist kondensiert die Feuchtigkeit u.a. der warmen Atemluft nunmal unter dem Tarp. Das muss abtransportiert werden....

    Ebenso wird die Körperwärme durch die Isolierung irgendwann die Kalte Luft erreichen und Feuchtigkeit bilden

    Früher als Kinder haben wir aus dem Zeug Armbänder gebastelt. Da wurden allerdings die beiden geschmolzenen Seiten des Paracords zusammen gepresst. Das hat erstaunlich fest gehalten. Wie es mit dem Schmelzpunkt auf Stoff ist kann ich nicht sagen. Aber man sollte es nicht unterschätzen was da für Last drauf kommen kann wenn der UQ straff sitzt.

    Die (vermutlich) breitere Footbox des Burrows sollte in der Theorie auch bei wärmeren Wetter dafür sorgen, dass es nicht ganz so warm wird

    Und bei kälteren Wetter ebenso8o

    Manchmal habe ich nach dem reinlegen etwas kalte Füße. Wenn man dann aber den TQ etwas nachfasst und richtig hoch zieht, so dass die fuße quasi unten gegen die Footbox kommen, wird es schnell warm. aber man sollte nicht unterschätzen was so ein wenig Luft/Hohlraum ausmachen kann.

    Habe auch erst wegen der langen Footbox des Taiga`s bedenken. gehabt. Hatte sogar den normalen Quilt von Cumulus in Betracht gezogen, wegen der zu öffnenden Footbox. Aber im direkten Vergleich dann doch für den Taiga entschieden. Und sind wir mal ehrlich. In der HM liegen die Beine im Schlaf sowieso direkt nebeneinander .

    Meine erste Wanderhilfe war ein Haselnussast mit Metallspitze. Hat mich auch auf vielen Kilometern diverser Wanderungen begleitet. Auch an das einseitige abstützen gewöhnt man sich schnell und zur Not kann man unterwegs ja auch mal die Seite wechseln.

    Als es jedoch das erste man in den Flieger ging musste mein treuer Gefährte allerdings zu Hause bleiben ;(

    Besorgt habe ich mir für die Tour in Schweden den Swix sonic X Trail aus Carbon. Wahnwitzig leicht mit unter 400g und super klein zu verpacken..und keinerlei gerödel dran. Einfach nur ein gerader Stock, der trotzdem in der Länge verstellbar ist. Leider auch dementsprechend teuer.

    Als ich dann an einem See zwischen großen Findlingen ins stolpern geriet, blieb ein Stock zwischen den Steinen stecken und ich bin drauf gefallen. Zack, war die Spitze ab.

    Wieder zu Hause habe ich den Verkäufer nach einem Ersatzglied gefragt. Ich sollte ich die Stöcker an ihn zurück senden. Er hat sie behalten, mir das komplette Geld zurück überwiesen und habe nie wieder etwas davon gehört.

    Da ich mich an das gehen mit Stöckern gut gewöhnt habe und es als hilfreiche Unterstützung empfinde, musste später für die nächste Tour Ersatz her.

    Dies mal habe ich es aber bei etwas günstigeren Stöckern aus Alu belassen (ebenfalls SWIX) und bin vom Stecksystem auf das ausziehbare Prinzip gewechselt. Das geht nicht ganz so klein zusammen und ab und zu sollte man auch mal die Gewinde nachfassen. Aber alles in allem bin ich mit denen zufrieden. Eine derartige Belastung wie bei den aus Carbon habe ich aber auch nicht wieder gehabt. Denke dann ist das Material auch egal. Das eine splittert, das andere verbiegt.

    Generell sollte man sich entscheiden zwischen Kork und Evazote Griffen. Kork empfinde ich sehr angenehm an der Hand, kein Schwitzen und Rutschen. Das kann bei Eva schon anders aussehen. Bei einem Kumpel haben sie sogar mal abgefärbt....beide Hände schwarz:D

    Und die Größe der Stecken sollte zur Körpergröße passen. Glaube Körpergröße mal 0,85 oder 0,90. Im Stand ein rechter Winkel der Unterarme. Kann Trekkingstöcker nur jedem empfehlen. Bei vollem Rucksack sowieso und mittlerweile auch bei jeder anderen Wanderung. Bei richtigem Gebrauch kann eine Entlastung der Beine bis zu 30% stattfinden.

    Moin und herzlich willkommen. An das Gefühl überhaupt nicht dran lang zu blicken und von der Masse an Begriffen erschlagen zu werden kann ich mich noch gut erinnern;)

    Aber es gibt hier viel Input und hilfsbereite Menschen, wir werden schon das richtige für dich finden :thumbup:

    Hi,

    Wenn man ambitioniert Draußen ist bleibt es sowieso nicht bei einem Rucksack.

    Habe inzwischen mehrere Daypacks, einen 35er und einen 70er. Der 35er kommt eigentlich nur bei Wanderungen mit Hotelübernachtungen und Restaurantbesuch zum Einsatz. Oder einen Tag raus mit Schlafsetup. Für alles andere nehme ich den 70er.

    Wenn du einen Kompetenten Laden in der Nähe hast nimm doch deine Plünnen einfach mit und stopf den Sack vor Ort voll. Nicht jede kleine Powerbank oder Kaffeetasse, aber die sperrigsten Teile wie UQ/TQ, HM, Tarp gehen doch klar. Die haben dann meist auch Sandsäcke vor Ort um dir mal 20KG auf dem Rücken simulieren zu können.

    Für 3 Tage solltest du mit 35 - 45 Litern eigentlich auskommen. Vorausgesetzt es bleibt bei 3 Jahreszeiten.