Beiträge von UliD

    Lohnt sich so ein Windschutz denn eigentlich wirklich (gerade in Bezug auf Gewicht) ?

    Der Windschutz wiegt 13g. Mit Büroklammern. ;) Da die Folie um die Kartusche gewickelt in den Topf kommt, nimmt sie auch keinen Platz weg.

    Als ich das erste Mal mit Kocher unterwegs war, hatte ich keinen Windschutz und habe versucht, mir irgendwie mit geschicktem Hinstellen des Rucksacks, Drapieren der Jacke und was weiß ich wie eine Art von Schutz zu bauen. Es hat ewig gedauert, bis das Wasser gekocht hat. Also ja, für mich lohnt er sich.

    Als Brenner habe ich den BRS 3000. Ich glaube, mal gelesen zu haben, dass es auch weniger windanfällige Brenner gibt. Vielleicht geht es dann auch ohne Windschutz - das scheint bei dir so zu sein.

    Ich werfe noch den STS Traveller TR1 in den Ring. Wiegt bei mir in Large 520g, hat ein relativ kleines Packmaß und hält mich mit einem Seideninlet, Shorts und T-Shirt angenehm warm bis 12, 13°. Deutlich unter 10° würde ich ihn nicht nehmen.

    Scheint allerdings im Moment nicht günstig zu bekommen zu sein.

    Wo gibt es ein Tutorial oder ähnliches, was ich beim Gurte nähen beachten muss? Die Sew in Hooks sind geordert und müssen dann fachmännisch (<-hier bin ich noch das Problem) eingenäht werden. Passendes Garn ist vorhanden, Nadeln auch, es geht nur um die Nähte.

    Ich finde die Tutorials von Tac Blades klasse:

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    Ist allerdings mit etwas Vorsicht zu genießen, wenn ich das schreibe: Ich bin nur Möchtegernnäher. ;)

    Da könntest du recht haben, denn Osprey schweigt sich auch eisern aus, wie die 38l zustande kommen ... wieviel Hauptfach und Aussentaschen fassen. Ich habe einen Osprey Kestrel 48 hier und in den passt maximal so viel rein wie in den Hyberg Bandit LS (Hauptfach 29l Aussentaschen 9l).

    Hab irgendwo gelesen - nicht bei Osprey, weiß aber nicht mehr wo - dass Osprey ausschließlich Innenbereiche zählt, also Hauptfach und wahrscheinlich Deckel.

    Ich habe den Osprey Exos 38 (vorher schon mal erwähnt) mal mit den 3-Jahreszeiten Material (bis -6°C/20°F) bepackt. Der Rucksack ist für diese Daunenmenge ganz klar zu klein...

    Ich wage mal die 38L etwas in Frage zu stellen. Vermutlich muss ich wirklich mal den Wassertest machen. Der Exos würde so höchstens für kleine Sommertouren / Overnighter reichen. Mit dem 20F Quilts war ich bei 7.8kg Packgewicht.

    Mit dem Talon 44 komme ich ebenfalls mit dem 20°F Wooki, einer XLC und einem STS Traveller I (geht halt nur bis so 13, 14°C) sehr locker hin bei einem Baseweight um 6kg.

    Für kühleres Wetter ist er mit einem Comforter L430 voll.

    Osprey Talon 44 für beliebig lange Touren mit Hängematte & Co, Talon 33 für lange Touren ohne HM oder eine Nacht mit HM. Ich liebe den Tragekomfort und, insbesondere beim 44, die belüftende Rückenplatte.

    Danke fürs nette Willkommen! :)

    Ein Treffen können wir gerne mal verabreden! Wie von Bernd angemahnt eben in einem anderen Faden. ;)

    Bedava : An dem Dialekt musst du noch schwer arbeiten, bevor deine Tarnung durchgeht. Schon alleine diese "t"...

    wuppitom : Franken sind sehr gastfreundlich und offen. Du brauchst nur ein Durchreisevisum für Bayern.

    Und wer einfach mal in der XLC probeliegen möchte, um vor einem möglichen Kauf zu vergleichen: Können wir per PN regeln.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich hier nun schon fast ein Jahr Mitleser bin, stelle ich mich doch mal vor.

    Nach einer mexikanischen Netzhängematte, die mich viele Jahre in einer früheren Wohnung beherbergt hat, gab es bei mir eine lange Hängemattenpause. Naja, ich hatte beim Wandern gelegentlich eine Amazonas dabei, die aber nur fürs mittägliche Dösen in Frage kam.

    Das Thema Hängematten kam letztes Jahr wieder auf, als wegen Corona die Unterkünfte geschlossen wurden bzw. später mit inländischen Reisenden belegt waren. Da ich gerne mehrtägige Touren laufe, blieb nur das Übernachten draußen. Und da ich ein sehr distanziertes Verhältnis zu Zecken habe (vor allem haben möchte), war die Idee, hängend zu schlafen.

    Nach einer sehr engagierten und hilfreichen Beratung bei Hammock Fairy bin ich bei einer Blackbird XLC, einem Wooki und einem Hennessy Asym-Tarp gelandet. Das alles hat gedauert - mein Rucksack war dann zu klein, das Gepäck im Vergleich zu vorher ziemlich schwer... viele von euch kennen das wahrscheinlich. ;)

    Letztlich habe ich im vergangenen Jahr nur drei einzelne Nächte im Wald geschlafen. Ich glaube nicht, dass das meine Standardübernachtung wird. Dazu mag ich den Komfort von Unterkünften zu gerne. Aber es hat einen anderen Reiz, und das Draußenschlafen wird wohl für mich bleiben.

    Sehr hilfreich für mich war ein Nebensatz von Hammock Fairy , dass die erste Nacht fast immer eine Überwindung ist. Nachdem ich das wusste, war die Überwindung nicht so schlimm. ;)

    Glück hatte ich damit, dass die erste Nacht extrem ruhig war. Da war kein Laut zu hören. In der zweiten war's ähnlich, und als es dann in der dritten laut wurde - fallende Zapfen um mich herum, Kleintiere, ein Hirsch, dessen Schritt genau wie ein Mensch klang, der dann aber geröhrt hat -, war ich schon so sicher, dass ich mich wie ein akzeptierter Gast gefühlt und die Geräusche eher genossen habe.

    Es wird trotzdem immer wieder eine Überwindung sein, und ich habe noch gut zu lernen. Mein nächstes Thema sind die Stechmücken, die mich tagsüber netterweise ignorieren, abends beim Aufbau der Hängematte aber mit einem Buffet verwechseln...

    Das ist ein langer Text geworden. Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn jemand in der Nürnberger Gegend mal eine XLC probeliegen möchte - gerne! :)

    Uli