Posts by Riippumatto-Joerg

    Muss dazu sagen, dass das vorherige 2019 Modell von einem Finnischen Trekking-Magazin als Testsieger hervorging und das Teil im Laden auch damit ausdrücklich beworben wurde. Was sicher auch Anteil an meiner Kaufentscheidung hatte.

    Das 2019-Modell (finde ich nun heraus) war aber 10Eur günstiger und v.a wog nur 1.1kg statt fast 1.4kg heute.


    Etwas enttäuschend, dass manche Unternehmen mit super Spezifikationen gute Reviews einholen (um damit zu werben) und kurz danach eines wenn nicht DAS wichtigste Kriterium dieser Produktkategorie Gewicht (pro Volumen und Preis) durch einen geänderten schwereren also sicher billigeren aber natürlich teurer verkauften Stoff zu ersetzen, ohne dabei den Namen zu ändern, aber dennoch mit alten Erfolgen werben, als das Produkt an sich noch ein ganz anderes war. Die Gewichtserhöhung ist ja nicht nur minimal sondern erheblich für einen Rucksack, der als besonders leicht angepriesen wird.


    Dabei werden die Preiserhöhungen in letzter Zeit oft mit gestiegenen Kosten erklärt.


    Ich werde den Rucksack natürlich trotzdem behalten und sicher auch schätzen lernen, wusste das Gewicht ja als ich ihn kaufte, aber irgendwie bleibt da ein blödes Gefühl, verarscht worden zu sein.


    Woran ich mich das nächste Mal auch erinnern werde.

    Schade Osprey und Scandinavian Outdoor!

    So unterschiedlich sind die Menschen, ich bin so abhängig von diesen kleinen (Miss-) Erfolgen geworden, dass ich mir wenns sein muss noch mal einen Wald ringsrum nähe, nur damits weiter geht.


    Aber wichtig ist, dass mans ausprobiert hat. Nur das zählt!

    Ich hab mir (v.a. bei dünnen, rutschigen und unterschiedlich kombinerten Stoffen) einen Nähstil angewöhnt, immer den Stoff/Falz zwischen die Finger BEIDER Hände zu nehmen und mit SANFTEM Zug stückweise durchzuführen und regelmäßig nachzufassen (aber Stretch vermeiden!), anstatt dem Transportmechanismus der Maschine/Stoff-Konstellation zu vertrauen. Ist natürlich etwas langsamer aber ich spare mir mittlerweile das Umbügeln.

    Habe keinen Obertransportfuss und auch sonst eine einfache Nähmaschine. Bei guten Maschinen und mehr Kenntnis zur besten Einstellung wäre die beste Herangehensweise vermutlich genau andersrum ("Lass die Maschine ihren Job tun")?


    Dass sich die Rand-Einfassungen dann manchmal wegen Dehnung kräuseln, habe ich dann in Kauf genommen, ist reine Kosmetik und strafft sich unter Last wieder. Wurde mit der Zeit und Erfahrung aber auch besser.


    Bei Dicken Dingen wie Gurten opfert meine Maschine aber gern auch die Nadeln. V.a. im Rückwärtsgang.


    Das Verknäueln der Fadenanfänge habe ich mittlerweile in den Griff bekommen, indem ich die ersten zwei Umdrehungen komplett am Drehrad von Hand ausführe, dabei das lose Ende beim ersten Anziehen mit den Fingern etwas bremse und danach sofort abschneide, bevor ich maschinell weiter nähe.


    Reingezogene Anfänge und Enden (bei dünnen Stoffen bis an den Rand genäht) durch untergelegte Papierschnipsel vermeiden ...

    Mittagsfrost : Hmm ja klingt so als hättest du jetzt ein Dauerhängetarp für unterm Kirschbaum.

    (Oder anders ausgedrückt hat die Natur wieder ein Stück Kohlenwasserstoff zurückgewonnen und uns beeindruckend gezeigt, wer hier wirklich der Chef ist. Unter Zuhilfenahme von Vogelkacke und selbstgebranntem Kirschschnaps...)

    Genau genommen, Mittagsfrost , wenn du nicht ausreichend kräftigen Regen abwarten willst, versuchs mal nit nem Hochdruckreiniger? Natürlich die Düse schön fein einstellen und mit Abstand, nicht volle Kanne. (Das sage ich, weil ich darauf vertraue, dass du weisst, was du tust, falls du es versuchen willst. Man kann mit so einem Teil ja auch durchaus Löcher reinbringen. Aber richtig eingestellt, kann das Regen (und eben fliessendes Wasser) auch ganz gut simulieren und ist dann sanfter als ne Bürste...

    Hier noch ein später Beitrag zur UQ-Reinsetz-Sicherheit, wenn auch an anderem Objekt aber teilweise auch auf den Wooki übertragbar, denke ich:


    Signalfarbe statt Grünerlei, und Kordelhäkchen-Verbindung (bei mir an 8 Stellen) zwischen UQ und HM:


    RE: Asym DAUNEN-Underquilt vs. Daunen-Thermo-Hängematte selber nähen


    Zum Punkt Nachtsicht:

    Im Sommer ists hier zum Glück (?) nie ganz dunkel.
    Wenn man aber auch im Winter bzw. in gemässigten Breiten nachts Sicherheit beim Reinsetzen will, Lampe an und schön langsam und prüfend.


    Gedanken zur weiteren Produktentwicklung:

    :/

    Vielleicht gibts ja auch im Hammock-Camping-Bedarf irgendwann noch die ultimative IR-Rücksetzkamera (an den Allerwertesten, vielleicht sogar mit Entfernungs-Piepser.) An einer effektiven Gegensteuermassnahme müsste man dann, in der evtl. bereits eingeleiteten Reinfallbewegung, noch etwas arbeiten.

    Das mit dem "Langsam" ist zum Glück im Winter theoretisch leichter, da gibts keine Mücken! Andererseits ist alles feucht, die Jacken und Kapuzen bleiben überall hängen etc. Viel Potential für tolle neue Ideen wie jene...!


    Heute noch Fotos gemacht von den

    Tie-Outs:


    und Tie-Ins:


    Der Nutzen der sg. Tie-Ins ist etwas beschränkt. Nur wenn es keine äußere Abspannmöglichkeiten gibt, verringern sie ein zu locker am Gesicht hängendes Netz. Auch kann man hier die Gummischnur leicht "verstauen" falls man sie aussen mal nicht haben will. Die Schlaufen waren auf den Zugentlastungsstreifen leicht auch innen anzubringen, da drängte sich die Doppeltnutzung quasi auf).


    Selbe Schlaufen gibts natürlich auch am Ende ggü., dort brauch ich sie aber vorr. sehr selten.

    Heute war schönes Bastelwetter (manche nennen es auch Tarp-Test-Wetter) also habe ich noch etwas meine Wunschliste abgearbeitet.

    Meine Chilischote und meine Dutzendfuss haben Gummibänder bekommen, sodass ich sie nun mit kleinen Kordelhäkchen verbinden kann. Nun hängt alles immer schön dort wo es soll beim Reinsetzen, und nach dem Auspacken (ich lass alles immer im Mückennetz als ganzes verpackt, dann geht das Auf- und Abbauen schneller).


    Ausserdem habe ich an mein Mückennetz aussen und innen Schläufchen für Tieouts (und Tieins) angenäht, nur so zur Veredlung und weil ich die Warbonnet-Art mal testen will. Davon habe ich aber jetzt keine Bilder. (Ihr wisst ja wie so was aussieht.)

    Mittagsfrost :


    Naja, ich kanns ein wenig verstehen, du hast die Farbe ja nicht ohne Grund gewählt... Andererseits, aus Hummelsicht wär dein Tarp ja jetzt Camo!


    Kurz zu meiner Hennessy: Hab die Enden nun doch umgewerkelt, allerdings erst mal nur mit einfacher Loop. (Meine Tochter erbt das Teil und ich werde ihr wohl ein Gewerk TTTM-Gänseblumen dazu schenken...)


    Danke, feines Video, auf den Punkt. Für mich (und die Kinder-Hennessy) momentan noch Overkill, aber habe ja auch nach eleganten Lösungen gefragt. Falls meine Tochter dauerhaft dabei bleibt, spendiere ich ihr neue Aufhängungen der Art. (Oder eben ich zeige ihr die Kraft der Knoten...)

    Danke, an den habe ich auch schon gedacht.


    Eine Kurzhängeversion (mit doppelt gelegten Schlaufenenden statt einzeln meterweise durchführen und Handflächen verbrennen) wie folgt. Leider weiss ich deren Namen nicht (unfertiger Palsteg mit Slippery Half Hitch?)...


    Hat jemand von Euch eine elegante Lösung, die dicken Seile der Hennessy Explorer leichter (schneller!) verstellbar zu machen? Ich würde sie auch kappen, Feuerzeug und Karabiner hab ich ja, Dyneema (für neue Schlaufen) oder komplett neue Aufhängungen müsste ich allerdings kaufen fahrn.


    Ultimate Hang schlägt ja Clove hitch vor, aber bei den langen (fingerverbrennenden) Seilen dauert mir das mit Sicherungsschlag auch noch zu lange. Eine weitere Option ist die Seile komplett zu tauschen. Doppelringe hatte ich mal versucht, war aber dennoch zu kompliziert.


    In diesem finnischen Sommer (mit all den Mücken hier) wäre mir jede eingesparte Sekunde beim Aufhängen (bis man kurz zwischendurch weglaufen oder sich in die schützende Matte werfen kann) einiges an Gewicht wert.


    Ich verwende die kurze Hennessy nur ab und zu für meine Kinder, die schweisstreibende Arbeit bleibt aber natürlich an mir "hängen"...