Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Ach so, da der Cumulus 600 an den Enden flach ist und nicht "spitz" wie etwa der Wooki, wählte ich den Annähwinkel etwas kleiner als den Liegewinkel. Ich liege also auch im Cumulus noch leicht diagonal, nutze daher seine (diagonale) Länge besser aus. Ausserdem hängt dann am Rande nichts nutzlos drüber. Ob das auf dich und den 250er ebenso zutrifft, und du das ggf. anders priorisierst, ist natürlich deine Wahl.

    Das richtige Whippen der Enden hat dann am Ende die optimale Hängeposition gebracht, und meine Originalen Gummikordeln unnötig gemacht. Kõnnte sein, dass das bei noch steilerem Nähwinkel als bei meinem noch unkritischer wird (?).

    Da du offenbar den Cocoon-Stoff durchgehend also notfalls Last-aufnehmend belässt (?), brauchst du ggf. keine extra Sollbruchstelle einbauen, ansonsten: ein Plastik- Handschuhhaken in der Aufhängung geht dazu sehr gut. Und ggf. noch extra Dehngummi, damit der Cucooki(?) auch "dynamisch" gut anliegt. Kann aber sein, dass du sogar den weglassen kannst (?).

    Und dünne Whoopies als Krönung, aber ggf.ist es besser, die erst später dazu zu nehmen, wenn der Standardfall passt...

    Bin auf deinen Bericht gespannt! :thumbup:

    Bist du mit deinem eingenähten Selva immer noch zufrieden und hast ihn in Gebrauch?

    Ja hab ich. Und das alles sollte gehen. Dass der Stoff erwas dehnt ist denke ich eher vorteilhaft, wenn du dich nicht reinlegst. Falls du das aber doch mal tun willst, dann teste die Dehnung (2.Person) befor du es fest nähst.

    Ich hatte glaube ich mit Sicherheitsnadeln geheftet. Verstärkungsbander habe ich keine, der neu angenähte Stoff ist ja noch dünner...

    Viel Erfolg! Pass auf, dass es dir beim Annähen (unterhalb) keine Daunenkammern mit reinschiebt!

    ...heute mal nicht genäht sondern bestielt, geschliffen und lackiert:

    Den Stiel hatte ich letzten Sommer zerbrochen, als ich die Erdkeile für mein Garten-HM-Gestell in den Boden rammte. Die Axt war zur Hand aber eben nicht dafür gemacht. Aber so hatte ich das Vergnügen, eine alte Handwerkskunst zu lernen, was ja immer bereichert. Nun isse also wieder heile, glänzend und irre scha..scha..scharf!!!

    Und tausendmal besser damit Holz zu hacken als vorher...:love:

    Mit meinem 250er Cumulus war ich sehr zufrieden. Habe mir mittlerweile noch einen weiteren, etwas breiteren und flexibleren TP genäht, den ich dann doppeln kann.

    Ich stimme Waldläufer70 voll zu.

    Zusätzlich möchte ich noch anmerken:

    Wenn man trotz "Temperaturangaben" trotzdem friert, liegt es häufig daran, dass aufgrund von Steifheit oder Passproblemen Luft rein-/rausmacht. Das passiert bei UQs gern im Beinbereich und bei TQs gern im Schulter-/Halsbereich. Bei steifen KuFa-Decken evtl. auch noch anderswo.

    Achte also auch daran, dass der TQ sich am Hals gut anschmiegen lässt, also weicher Stoff und gute Kragenlösung (bei Cumulus m.E. gut). Daune ist da KuFa von Haus aus sowieso überlegen, da komprimierbarer und weniger steif.

    Bei Seitenlage (Knie angewinkelt) spielt auch die Breite eine erhebliche Rolle. sonst zieht am Rücken warme Luft raus und kalte rein.

    Was zum UQ zu beachten ist, benötigt eine eigene Diskussion. (Es sei denn, man nimmt gleich den Wooki, werden jetzt viele sagen.)

    Bei Beachtung obiger Punkte, evtl. mit Jacke, geht der Cumulus Taiga 250 locker bis an 0GradC runter, aber auch im Sommer OK.

    Schön!

    Ich hab heute mal nix gemacht!!!

    (Ok, Mittagsschlaf in meiner General Electric unter dem Daunenquilt, zählt das?)


    Frohe Weihnachten Euch allen! Hier in Finnland/Pirkanmaa gehen sogar die Neuansteckungszahlen langsam zurück!!! (Oder ist nur so kurz vor Weihnachten keiner mehr zum Test gegangen?!?)

    Es ist mal wieder Kurzurlaub, die Nähmaschine ist schon wieder erkaltet und eine "Was-Könnte-Ich-Jetzt-Noch-Basteln"-Stimmung stellt sich allmählich ein.

    Was mir noch für Winternächtigungen im Freien fehlt, ist eine gute Seiten-Windschutzlösung "unten rum".

    Ein erster Gedanke schwebt mir vor, wie wäre es, mein bereits vorhandenes Bugnet weiter umzuarbeiten, im unteren Bereich Moskitonetzbereiche durch dichtere Stoffbahnen zu ersetzen (bzw. im Prototypenstadium erst mal nur innen einzuhängen).

    Da das Bugnet momentan recht locker unter dem Underquilt hängt, könnte man hier gut windschützendes, leichtes Rippstopp-Nylon einbringen, ohne dass wie oft bei einem UQ-Protektor der Stoff eng am UQ anliegt. (Wind wird zwar gelegentlichen Kontakt herstellen aber was solls...)

    V.a. möchte ich das so gestalten, dass ich die Seiten des windschützenden Stoffes einerseits tief genug einnähe (oder einhänge), um seitlich noch freie Sicht zu haben und normal ein- und aussteigen zu können (also knapp unter den bestehenden RVS). Ich möchte aber auch, dass ich Stoffteile an den Seiten hochziehen/-klappen/ einhängen kann, damit ich bei stärkerem Seitenwind auch oberhalb der HM-Linie etwas besser geschützt bin.

    Des weiteren möchte ich, dass der UQ weitesgehend seitlich von windabweisendem Stoff abgedeckt ist, der Stoff aber nicht unbedingt unten komplett verbunden ist (dann Moskitonetz dort, wie momentan).

    Direkt "über" mir wäre auch Moskitonetz (und dann das Wintertarp).

    Also unterhalb wie oberhalb mit reichlich durchlässigem Material, seitlich windabweisend (aber vorr. nicht wasserdicht).

    Im Prinzip könnte ich diesen Socke/Bugnet-Hybriden das ganze Jahr (bei genügend kühlem Wetter) verwenden.

    De facto stellt das Bugnet auch eine riesige, bequeme Ablage für alles mögliche dar, was nicht in den Organizer über mir passt - was ich sehr schätze und unbedingt beibehalten will!

    (Ein simpleres Moskitonetz für heisse Tage bzw. als leichtere Alternative gäbe es auch, das aber dann ohne Ablagemöglichkeiten und eben ohne Windschutz).

    Was meint ihr?

    Probleme, Erfahrungen mit ähnlichen Teillösungen?

    Mit Interesse habe ich übrigens Shugs Video zum Warbonnet Set geschaut,

    v.a. die Kombinationsmöglichkeiten durch die umgeführten Zipper sind schon toll, wenn man einmal Warbonnet hat.

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    Der praktisch umlaufende RVS ist aber eben auch eine Entscheidung mit Vor- und Nachteilen.

    Ich bleibe natürlich so oder so bei DIY-Lösungen, ganz klar. Aber gute Ideen verwende bzw. entwickle ich gern für meine Bedürfnisse weiter. Es kann also auch sein, ich bringe an meine 12ft-GE ringsherum doch noch Reissverschluss an und daran anzippende Moskitonetz- und Wetterschutzlösungen.

    Aber das obige Bugnet habe ich ja im Prinzip schon, und benutze es wegen der riesigen Ablagemöglichkeit auch sehr gern (wenn Gewicht kein Problem ist...)

    Mit zunehmender Breite wird die Isomatte immer stärker belastet.

    Das vermute ich auch.

    Im Prinzip ist das doch eine weiterentwickelte Bear-Mountain Konstruktion => Quarterdome (The Ultimate Hang 2, S.37),

    nicht?

    Wenn mans dann weiter spinnt,

    sicher gibts hier viel Spannung, Spiel und Schokolade für ambitionierte DIYler???

    Ich würde mir das nicht zutrauen, ich würde erst mal mit Synthetik üben...

    Danke Fagorian, geht mir runter wie Bienenhonig. :)

    Das interessante ist eigentlich, dass Synthetik auf eigene Art eigentlich viel schwieriger sein kann (ist?), da die Schichten schwerer zu vernähen sind und die 3D-Form ggf. komplizierter hinzubekommen ist (dies zumindest bei UQs). Die Daune füllt bei ausreichender Menge die Hohlform irgendwann immer gut aus, die synthetische Matte hingegen braucht schon auch Zuwendung um gut zu gelingen. Bei Daune wird an der losen Hülle genäht, also eigentlich beherrschbarer. Die Stege und das viele Geklebe mit Malerkrepp nervt evtl. etwas, oder andere empfinden das vielleicht sogar als Therapie?!?

    Das einzig wirklich respektvolle - im Rückblick - waren nur die höheren Kosten und der damit gestiegene Erfolgsdruck. Alles schön in Ruhe und mit Überlegung und ohne Zeitdruck, dann gelingt das offenbar auch beim ersten Mal. Dann wandelt sich dieser Druck in ebensoviel Zufriedenheit. Vorsicht, macht süchtig!

    Übrigens habe ich seit Fertigstellung keine einzige Nacht mehr mit einer anderen Decke geschlafen. Einfach nicht mehr vorstellbar!

    Nachrüsten werde ich wie gesagt einen Halskragen, da die Längskammern am Hals manchmal Spalte offen stehen lassen und man die Kordeln recht straff zuziehen muss. Material eben bestellt. Nachbesserung ist ja immer erlaubt, oder?

    (Wann berichtest du? ;))

    Die Familie hat jetzt offiziell Daunendecken (für innen) bestellt. Werde dann sicher mal die Minimalvariante testen, also halboffene Karos (oder einfachen Labyrinthtunnel) durchgesteppt, so zum Vergleich. Bis 10 Grad sollte das sicher reichen. Dazu 250g - 300g Daune? (Nachfüllen wäre dann ja notfalls leichter...)

    Dazu noch einen waschbaren "Bettbezug" aus ebenso leichtem Material...:/

    Letzte Nacht hatte ich das Vergnügen. -1 Grad Frost auf der Terrasse. Ich habe ein paar Stunden auf der flachen Matratze und ein paar Stunden in der Hängematte geschlafen.

    Folgende Dinge gingen mir noch durch den Kopf:

    Die Hufeisenkammerform war eine ausgezeichnete Wahl: die Längskammer reicht bis knapp unter die Knie, bauscht v.a. in der HM so noch besser entlang der Körperform und erschwert natürlich auch Verrutschen. Unterhalb der Knie wird sie dann zur Querkammer. Ob das nun die Fussbox tatsächlich besser aufstellt als reine Längskammern kann ich nicht nachprüfen, aber jedenfalls war alles gut mollig und die Zehen haben sich zu keiner Zeit durchgedrückt.

    Wenn ich die Kammern separat als Längs und Quer ausgeführt hätte, hätte ich fehlerfrei Daunenmengen für geschätzt 18-20 einzelne Kammern abwiegen und einfüllen müssen, statt wie hier: 6. Dann hätte das Abfüllen sicher doppelt oder dreifach so viel Zeit erfordert und der Glücksfaktor hätte sich mglw. ins Gegenteil gekehrt(?). Wenn ich das mal irgendwann mache, brauche ich eine bessere Befüllstrategie.

    Der Loft, bzw die mittige Dicke der Kammer (flach auf dem Boden ausgelegt) ist ca. 8,5cm. Ich habe auch sonst nicht das Gefühl, dass die Kammern zu prall gefüllt wären, erst recht nicht zu locker. Die relativ grosse Menge Daunen (500g 730er) war einfach wegen der reichlichen Breite nötig. Das passt soweit.

    Mit 860er Daune hätte ich sicher auch mit 380-400g ein ähnliches Ergebnis erzielt, aufgrund der erhältlichen Packungsgrößen wäre das aber klar teurer geworden.

    Und ich bin der Meinung, der Vorteil der 860er Daune kommt erst bei wirklich ultraleichtem Aussenstoff zur Geltung, was dann den Preis noch weiter in die Höhe treibt, die Festigkeit etwas weiter auf die Probe stellt und kaum Projektfehler (wie ungenaues Volumen) verzeiht.

    Zu viel Overfill macht m.E. den Bauschvorteil der 860er Daune schnell wieder zunichte gegenüber der 730er, da der aufgrund noch feinerer Daunenstruktur erweiterte Bauschbereich nur noch geringe Mehrkraft aufzubringen vermag. Da ich meine Dimenionierung nur Pi mal Daumen kannte / kenne, und deshalb lieber auf Nummer sicher gehen wollte (also lieber zu viel als zu wenig Daune also Overfill just in case), war das günstigere Material bier einfach aus Gründen der Unsicherheit sicher erst mal die bessere Wahl. Immer noch meine Empfehlung für Erstprojekte!

    In der HM bauscht sich alles zusätzlich, v a bei einem breiteren Quilt schiebt sich alles über der Brust zusammen und baut sich (zumindest bei Längskammen) hoch auf. Die effektive Dicke und damit der Temperaturbereich sind dort m.E. also komplett anders anzunehmen als am Boden oder als bei schmaler geschnittenen Quilts. Auch hier geht probieren wieder über studieren.

    Wenn ich beim nächsten Mal was besser machen würde, bzw. was ich hier ggf. später noch nachrüsten werde, ist ein Brustkragen. Der ermöglicht beim Taiga gutes Abdichten, ohne die Kordel komplett straff heranziehen zu müssen, also mehr Komfort.

    Und dann gibt es da noch ein (großes) Problem:

    Meine Frau und meine Tochter haben sich kurz als Testpersonen bereit erklärt...

    ...mit dem Ergebnis, dass ich nach bereits einem Tag einen neuen Daunenquilt benötige. Denn den hier kann ich aufgeben, den krieg ich nicht mehr zurück...

    X(

    Anmerkung zu den Werkzeugen:

    Die Flasche hatte ich nicht als Mutmacher vorher gelehrt, sondern als ESD-geschützten Stopfer bereit gestellt. Ging aber eigentlich am Ende besser ohne.

    Am besten die Daune in der Hand tief mit dem Arm einführen, evtl. sogar den Quilt über den Arm etwas hochschieben, und die Daune dann allmählich (nicht alles auf einmal!) abschütteln, dann verteilt sie sich sofort locker rieselnd und verstopft nicht erst lokal.

    Der Einfülltrichter ist ein Ring aus einem Plastikblumentopf mit angeklebtem, unten aufgeschnittenen (Mittags-)Frostbeutel. Das ging sehr gut.

    Beim Kissen brauchte ich einen kleineren Stopftrichter: 1.5l PET-Flaschenhals plus Holz-Kochlöffel...

    Ich will die gute Diskussion nun mit meinen Bildern und Beschreibungen anreichern, wie ich letztlich befüllt habe und was dabei heraus gekommen ist.

    Wie gesagt habe ich 500g 730er Daune und Taffeta von ExTex verwendet, nehme an, die Daune stammt von polnischen Weihnachtsgänsen.

    Der Quilt ist so breit wie eben möglich war, da ich gern auf der Seite mit angewinkelten Beinen schlafe. Und er sollte v.a. auch als Zusatzdecke meinen Cumulus Taiga 250 aufstocken, ohne zu stark zu komprimieren. Habe aber richtige Falze und Schlaufen dran, um ihn auch mal als Underquilt nutzen zu können (für Freunde oder Familie).

    Und ich vermute jetzt mal, dass mein neues Baby auch single mich bis in den Minusbereich wärmen sollte. Geräumiger ist der quilt sowieso, sodass es weniger oft zu unfreiwilligen Wärmeverlusten an den Seiten kommen sollte. (Sehen wir dann bald...)

    Steghöhe kam am Ende auf ca. 7cm, leider etwas ungleichmäßiger als gewollt. Der Bausch, sagen wir 8..10cm (mess ich noch nach).

    Das Overfill ergab rechnerisch ungefähr 12%, je nachdem, wie definiert. Ich verstehe Overfill als zusätzliche Übermenge (in g oder %) zum Normalfill, welches m.E. auch schon leicht komprimiert sein muss, da sonst nix stabil wäre. Komplett unkomprimierte Daune ist, was lose im Messbecher liegt bzw durch die Luft schwebt, das kann man nicht sinnvoll in einem Produkt so verwenden. Normalbefüllung hat also immer bereits leichte Komprimierung zum Ziel. Wieviel das ist, hängt von vielen Dingen ab, u.a. sicher auch von der Kammerform, also ob die Daune leicht verrutschen kann.

    "Over"fill bringt dann noch zusätzlich Reserven in puncto Alterung oder Feuchtigkeit oder eben "Sicherheit" der Isolation.

    Ich habe mich an den Rechner gehalten (da skalierbare Erfahrungswerte) und wollte bei meinem gewählten Volumen einfach sicher gehen, dass die Daune gut verteilt bleibt. Und natürlich, dass die 500g (bzw.480g) für dieses Volumen sicher reichen und ich den Quilt nicht später auftrennen und nachfüllen muss.

    Soweit bin ich zufrieden, v.a. die Breite ist phantastisch!!! Das extra Gewicht nehme ich dabei gern in Kauf. (Frosttest steht aber noch aus).

    20g gingen in das runde Kissen, das ich im Fussbereich mit einknubbeln kann, sodass das Schnürloch definitiv keine kalten Füße bewirken sollte. Kann man sicher aber auch als Kniekehlen- oder Nackenkissen verwenden. (Sehr angenehm weich an den Füssen!)

    Gesamtgewicht mit Kissen ca. 830g, also kein Superleichtgewicht, aber das war auch nicht das Ziel.

    Bilder:

    Ca. 10g Daune fest im Griff...:

    Den Arm nach dem Abschütteln herausziehen:

    Die frei umherschwebende Daune wird mit dem Strumpfsauger wieder eingesammelt.

    (Heisser Tipp; Den Raum VORHER ordentlich absaugen. Staubfluffis isolieren zwar auch, riechen aber nicht immer so gut... ;))

    Fertig befüllt. Die meiste Daune "vernähfreundlich" aber unvorhersehbar (noch ungleichmäßig) "am Boden":

    ...fertig verschlossen, mittlerweile gut verteilt und fluffig.

    Das Fusskissen ist sehr angenehm, stellt den Fussbereich auch etwas auf, gut so!

    Mehr Bilder zu den Schnürlösungen hatte ich ja bereits letzte Woche eingestellt, im unbefüllten Zustand. (Also der Quilt jetzt.)

    Auf dem letzten Bild sieht man hoffentlich meine "Werkzeuge":

    Die größte Herausforderung war (wie erwartet) die Elektrostatik. Deswegen habe ich den Befüllofanten auch gleich am Anfang von seiner Pflicht befreit, die Daune klebt einfach zu sehr an den Kunststoffflächen, jedes unnütze Umgreifen habe ich letztlich zu vermeiden gesucht.

    (Eng zwischen den Fingern geklammert klebt/hängt die Daune aber gut an sich selber, und ist dann eben auch stark komprimiert also gewichtseffizienter transportiert, siehe obiges Bild.)

    Im Prinzip habe ich jede Kammer bis zum Zielgewicht händisch befüllt und immer wieder den ganzen Quilt Kammer für Kammer nachgewogen. Papier, Stift und Rechner sind dabei unerlässlich, sonst weiss man irgendwann nicht mehr, wieviel nun genau in jeder Kammer gelandet ist.

    Vorher (ausserhalb) kammerweise abwiegen ging irgendwie nicht, zu grosse Verluste durch Aufbauschen und elektrostatische Widerspenstigkeit sowie Schneegestöber-Risiko.

    Nach Gefühl die Füllung einschätzen (und vor dem Zunähen noch anpassen) geht m.E. auch nicht, da man am Anfang zu veränderlich "stopft". Zumindest beim ersten Mal. (Stark aufschütteln verbietet sich vor dem Zunähen von selbst.)

    Das Füllen hat mich alles in allem ca. 4...5h gekostet. Das Zuschneiden, Anzeichnen und Nähen vermutlich 10 Stunden.

    So richtig daneben gegangen ist zum Glück nichts, bin eigentlich sehr zufrieden (von den üblichen Fadenendknäueln und ungeraden Nähten abgesehen). Sicher war es gut, dass ich mir immer viel Zeit zum Überlegen für den nächsten Schritt genommen habe (nicht in obiger Zeitschätzung eingerechnet) und auch dank eurer guten Tipps und anderer Anleitungen im Netz.

    Alles in allem wars ein sehr beglückendes Projekt - und ich freue mich auf viele schöne Nächte im Freien!!!

    Rovaniemi.

    Obwohl, da wohnt er nicht, da ist nur der international ausgerichtete Santa-Claus-Erlebnispark. Die eigentliche Hütte vom "Joulupukki" liegt voll geheim und noch unaussprechlicher am Korvatunturi-Berg.

    68,0753097, 29,3142898

    Aber bevor ihr eure Hängematten, Wintertarps und Daunenzeugs packt um hinzupilgern: Vorbereitung ist gefragt. Erstens liegt das wohl genau an der russischen Grenze, und zweitens kommt man da eh nur hin, wenn man fliegende Rentiere, E.T. oder zumindest ne rote Nase hat.